Ein 2.Liga-Aufsteiger neben Hannover 96 wird besti


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SchwarzerLor.:

Der Thurk soll in Mainz bleiben.

 
30.03.02 15:03
Nehmt lieber den Nkufo, der will ohnehin weg und spielt ziemlich pomadig seit der Winterpause. Kloppi ist ein klasse Trainer und das Stadion wird ja im Sommer auf über 20000 ausgebaut.
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SchwarzerLor.:

Bochum nun Tabellenvierter

 
03.04.02 13:28
Bochum nun Tabellenvierter  
Der VfL Bochum bleibt nach dem siebten Sieg in Folge im Rennen um den Bundesliga-Aufstieg. Mit dem 3:0 (2:0)-Erfolg über die nun chancenlose Frankfurter Eintracht schloss die Mannschaft von Trainer Peter Neururer am Ostermontag nach Punkten zum Tabellendritten Arminia Bielefeld auf, wo der VfL am kommenden Sonntag zum Zweitliga-Knüller antritt. Die Tore für Bochumerzielten vor 17 506 Zuschauern im Ruhrstadion Hilko Ristau (3.) undder überragende Thomas Christiansen (45./Foulelfmeter, 58.) mitseinen Saisontreffern 12 und 13.  
Ob der VfL im Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga auf DariuszWosz zurückgreifen kann, ist nach einer von den Fernsehkamerasfestgehaltenen Tätlichkeit des Bochumer Kapitäns fraglich.
Wosz, der bereits nach 137 Sekunden per Freistoß die Vorlage zur 1:0-Führungdurch Ristau gegeben hatte, schlug nach einer halben Stunde seinemGegenspieler Jens Rasiejewski den Ellenbogen ins Gesicht.
Der Frankfurter, der Wosz zuvor am Trikot festgehalten hatte, wurde miteiner blutenden Oberlippe zwei Minuten lang behandelt.
Tätlichkeit wird ein Nachspiel haben
Da Schiedsrichter Lutz-Michael Fröhlich diesen Ausraster nichtbemerkte, muss Wosz nun mit einer Untersuchung durch den DFB-Kontrollausschuss rechnen.
Wie dem Dortmunder Torhüter Jens Lehmannnach seiner rüden Attacke gegen den Freiburger Soumaila Coulibalydroht dem Ex-Nationalsieler eine nachträgliche Sperre.
Rasiejewski foulte Christiansen
Vorsichtshalber nahm Neururer Wosz und auch Delron Buckley nach einerreichlichen Stunde vom Platz, um sie vor ihrer fünften gelben Karteund damit einer Sperre im Spitzenspiel in Bielefeld zu bewahren.
Der Sieg der Bochumer war letztlich verdient, obwohl die Gastgebervon einem unberechtigten Elfmeter profitierten.
Rasiejewski hatte Christiansen vor dem 2:0 eindeutig vor dem Strafraum gefoult, doch Fröhlich entschied auf Strafstoß, den der gebürtige Däne mitspanischem Pass souverän verwandelte.

Quelle: www.sport1.de/cgi-bin/cm3.pl?renderer=/...9/61800/Spielbericht
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mob1:

E I S E R N U N I O N ! ! !

 
03.04.02 13:47
@boersiator natürlich schaffen die's !!!

Bitte bitte bitte bitte !
Gruesse
MOB
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DaSoundsear.:

Irgendwie schon traurig,....

 
04.04.02 11:07
....daß 9,8% Arminia als Aufsteiger sehen und mehr als 11% Frankfurt!
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SchwarzerLor.:

@DaSound.: Relativieren.

 
04.04.02 11:19
Denn als die Abstimmung begann, waren für die Eintracht die Erfolgschancen durchaus gegeben. Hätte man in Bochum am Montag gewonnen, dann wäre man noch im Rennen gewesen. Das verzerrt das Abstimmungsergebnis natürlich erheblich.
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DaSoundsear.:

Trotzdem war die Ausgangsposition schon damals

 
04.04.02 11:23
nicht schlecht für die Arminia! Naja,vielleicht werden die 90% eines besseren belehrt...(Hoffentlich!)
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SchwarzerLor.:

Vorentscheidung bereits an diesem Spieltag?

 
06.04.02 14:17
2. Fußball-Bundesliga: Heiße Endphase  
Aufstiegskampf spitzt sich immer mehr zu
Vom 06.04.2002
DÜSSELDORF (dpa) – Der Aufstiegskampf geht in die heiße Endphase. Während Hannover 96 ungefährdet ist, kämpfen die Verfolger noch um die letzten beiden freien Plätze. Im Top-Spiel des 30. Spieltages erwartet der Tabellendritte Arminia Bielefeld den punktgleichen Tabellenvierten VfL Bochum (beide 55). Nutznießer könnte der FSV Mainz 05 (58) werden, der im Nachbarschafts-Derby am Montag bei Eintracht Frankfurt antritt.
Noch vor Wochenfrist wurden die seit sieben Partien siegreichen Bochumer als Favorit für das Top-Spiel auf der Bielefelder Alm gehandelt. Doch nach der vom Sportgericht des DFB verhängten Vier-Spiele-Sperre gegen VfL-Spielmacher Dariusz Wosz haben sich die Vorzeichen geändert. Schließlich ist der sportliche Aufschwung der Bochumer in den vergangenen Wochen ganz eng mit Wosz. „Wir können es nicht ändern. Jetzt müssen wir eben enger zusammenrücken und zeigen, dass wir auch ohne Wosz gewinnen können“, sagte VfL-Coach Peter Neururer. Eine Vorentscheidung im Aufstiegskampf, darin sind sich Neururer und sein Bielefelder Kollege Benno Möhlmann einig, wird nicht fallen.
Auch am anderen Ende der Tabelle sind fünf Spieltage vor Saisonende die Würfel im Kampf um den Klassenerhalt noch nicht gefallen. Bundesliga-Absteiger Spvgg. Unterhaching kann den drohenden Durchmarsch in die Regionalliga noch verhindern. Daher zählt für die Mannschaft von Interimscoach Schrobenhauser nur ein Sieg beim MSV Duisburg.

„Unser einziges Ziel ist, in Frankfurt zu gewinnen“, gab der Mainzer Trainer Jürgen Klopp das Sieg-Motto für den Tabellenzweiten aus. Unterstützt werden die Rheinhessen von mehr als 10000 Fans, was der Eintracht einen großen Zahltag beschert. „Das wird das erste Auswärtsspiel der Frankfurter im eigenen Stadion“, prophezeite Manager Christian Heidel. „Ein ordentliches und anständiges Spiel erwartet Eintracht-Trainer Armin Kraaz von seinem Team. „Es ist die letzte Gelegenheit in dieser Saison, sich noch einmal vor einem großen Publikum für die Eintracht oder einen anderen Verein zu präsentieren“, sagte Kraaz.

Quelle: www.wormser-zeitung.de/sport/objekt.php3?artikel_id=666179


Union kassiert erste Niederlage im neuen Jahr  
Für Union Berlin ist der Traum vom Durchmarsch aus der Regionalliga in die Fußball-Bundesliga wahrscheinlich endgültig ausgeträumt. Das Team verlor durch die 1:3 (1:2)-Heimnniederlage gegen Aufsteiger Karlsruher SC drei Punkte im Kampf um die noch verbliebenen zwei Aufstiegsplätze.
Der KSC kommt nach dem verdienten dritten Auswärtssieg dem Klassenerhalt dagegen immer näher. Aydin Cetin (36.), Daniel Graf (42.) und Danny Fuchs (50.) trafen vor 8000 enttäuschten Zuschauern für die Gäste, obwohl Sreto Ristic (30.) die Berliner in Führung gebracht hatte.  
Erste Rückrunden-Pleite für Berlin
Union musste damit nach elf Spielen wieder eine Niederlage hinnehmen. Nach dem 0:0 gegen Greuther Fürth konnten die Berliner ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison zum zweiten Mal in Folge nicht zu Hause gewinnen.
Der KSC, der bereits in sechs Auswärtspartien viermal Unentschieden gespielt hatte, attackierte immer wieder aus einer sicheren Abwehr mit schnellen Kontern.
Abwehrspieler Thorsten Kracht organisierte beim KSC die sichere Verteidigung gegen die harmlosen Berliner Angriffsversuche. Graf war bei den Gegenangriffen immer wieder gefährlich und hatte schon vor seinem Führungstor zwei gute Chancen. Bei Union konnte lediglich Ristic Normalform erreichen.

Quelle: www.sport1.de/cgi-bin/cm3.pl?renderer=/...0/61811/Spielbericht



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SchwarzerLor.:

Mainz "nur" mit Unentschieden in Frankfurt

 
09.04.02 08:02
09.04.2002 02:02
Keine Tore beim Rhein-Main-Derby
Mehr als 10.000 Mainzer Fans waren ihren 05ern nach Frankfurt gefolgt und bewiesen den Anhängern der Gastgeber, dass man auch mit fairen Mitteln die eigene Mannschaft unterstützen kann. Aus dem in rot-weiß getauchten Gästefanblock hörte man fast 90 Minuten lang Fangesänge. Zahlreiche Mainzer waren mit den schon jetzt legendären "Petra-Roth-T-Shirts" angereist.
Der Super-Stimmung auf den Rängen konnte die Mannschaft zunächst nicht folgen. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern. In der siebten Minute verhinderte Dimo Wache mit einer Glanzparade den drohenden Rückstand, als er einen Schuss des völlig freistehenden Frankfurter Sasa Ciric abwehrte. Zwei 20-Meter-Distanzschüsse waren die nächsten Highlights der ersten Hälfte. Jens Rasiejewski verfehlte knapp für die Eintracht, Tamás Bodog schoss wenige Zentimeter am Tor von Oka Nikolov vorbei. In der 33. Minute hatten die Mainzer den Torschrei schon auf der Zunge, der Kopfball von Michael Thurk traf aber nur das Außennetz.
Nach der Pause kamen die 05er wie ausgewechselt zurück. Eine viertel Stunde lang schnürten sie die Eintracht in der eigenen Hälfte ein. Echtes Powerplay der Mainzer. Oka Nikolov rettete mit der Fußspitze das 0:0, später traf Niklas Weiland aus wenigen Metern mit einem Schuss aus dem Strafraumgewühl genau in die Arme des Eintracht-Schlussmannes. Ab der sechzigsten Minute war das Spiel dann wieder ausgeglichener, die Gastgeber kamen bei einem Lattenstreifschuss nach einem Freistoß zu ihrer besten Chance im zweiten Durchgang. Am Ende zeigten sich beide Trainer mit dem Ergebnis der temporeichen Partie zufrieden. "Wir wollten natürlich drei Punkte, nach dem Spielverlauf hatten wir aber nur einen verdient und wir wollen eigentlich immer nur das, was wir uns verdient haben" fasste Jürgen Klopp in der Pressekonferenz zusammen.

Quelle: www.mainz05.de/mz05seiten/...=c04934575eef7862b25c3e41bfc4eafa
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Herrero:

Fußballdiskussionen in einem Aktienboard

 
09.04.02 08:07
brauche ich wie einen Buckel!!!
Besprecht solchen Kleinkram wo anders.

ein von solchem Müll gelangweilter

Herrero
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SchwarzerLor.:

@Herrero: Dachte ich auch mal.

 
09.04.02 08:14
Früher war ich auch der Meinung, hier sollte nur nach strengen Maßstäben über Aktienkurse debattiert werden. Aber im weiteren Sinne (siehe Kirch-Pleite) haben verdammt viele Themen damit zu tun. Auch Fußballübertragungen. Und bei diesen Auswüchsen hier und auch meiner Meinung nach unsinnigen Umfragen nehme ich mir das Recht für solche Diskussionen heraus. Wobei ich Deine Einstellung gut verstehen kann.
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Herrero:

@ Schwarzer Lord

 
09.04.02 08:34
Ich achte Deine tolerante und unfokussierte Betrachtungsweise.

ein manchmal etwas untoleranter

Herrero
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SchwarzerLor.:

Showdown in Mainz: 20:15 Uhr gehts los...

 
15.04.02 17:28
15.04.2002 14:06
Die Zeit ist reif: Zur Kasse bitte!

Aufstiegskampf erlebt heute Abend am Bruchweg vorläufigen Höhepunkt: FSV Mainz 05 gegen Arminia Bielefeld (20.15 Uhr)

In genau drei Wochen ist alles vorbei. 21 Tage bleiben dem FSV Mainz 05, die Entscheidung herbeizuführen: Entweder die größte Fußballfete aller Zeiten mit dem Aufstieg in die Bundesliga - oder der große kollektive Schockzustand einer ganzen Stadt. Heute Abend präsentiert der Spielplan vielleicht schon den Höhepunkt dieses Finales: Duell Zweiter gegen Dritter. Das Topspiel der Liga am ausverkauften Bruchweg (20.15 Uhr/live im DSF): Mainz 05 gegen Arminia Bielefeld.

MAINZ. Der Fußballchef hatte schon vor dem 0:0 im Frankfurter Waldstadion den Notplan erklärt, wie er sich den Aufstieg des FSV Mainz 05 vorstellte: "Wenn wir beide Heimspiele gewinnen, dann sind wir auf alle Fälle durch." Das erste dieser beiden Heimspiele, die Christian Heidel meinte, steht heute Abend auf dem Spielplan der Zweiten Fußball- Bundesliga: Die 05er empfangen am ausverkauften Bruchweg den großen Rivalen im Aufstiegskampf, Arminia Bielefeld. Das andere Heimspiel ist die Partie am 28. April gegen Greuther Fürth. Dazwischen liegt der Auftritt nächsten Sonntag beim MSV Duisburg. Den Abschluss bildet die Reise am 5. Mai zu Union Berlin. Dann spätestens ist entschieden, ob in Mainz zwischen Rosenmontag und Johannisnacht die größte Fußballfete aller Zeiten steigen wird. Oder ob die Region, die sich in ein intensives 05- Fieber gesteigert hat, in einen kollektiven Schockzustand verfällt.

Vier Spieltage vor Schluss haben Jürgen Klopp und seine Leute 59 Punkte auf dem Konto. Sie haben zwei der ärgsten Verfolger im eigenen Stadion vor der Flinte. Optimale Voraussetzungen also, um den Aufstieg klar zu machen. Zwei Siege noch, und die Sache ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geritzt.

Das große Plus des FSV in dieser Saison war sein konstanter Griff nach den Zahlen. Wie die Eichhörnchen sammelten die 05er in den bisherigen 30 Auftritten ihre Punkte, hievten sich damit folgerichtig auf diesen zweiten Platz. Jetzt tritt der Klub in eine neue, in die entscheidende Phase ein: Jetzt kommt der erste richtige Zahltag. Zur Kasse bitte! Die Zeit für die "big points" ist angebrochen. Es wäre fatal, würde Mainz 05 am Ende mit mehr als 60 Punkten nicht aufsteigen, weil das Team zwar eifrig sammelte, am Ende aber vergaß, die großen Punkte einzuheimsen, die aus den direkten Vergleichen.

Zur Erinnerung: Das 1:0 in der Hinrunde auf der Bielefelder Alm ist bislang der einzige Sieg gegen einen der Aufstiegskandidaten. In Fürth verloren. In Bochum verloren - zu Hause unentschieden. In Hannover verloren - zu Hause unentschieden. Es gab mehrfach Situationen im Laufe der Runde, in der man sich durch ein Resultat die Konkurrenz vom Leib halten konnte. Heute bietet sich die größte dieser Gelegenheiten. Zugreifen!

Es war vor dem Frankfurt- Spiel, als Klopp zum wiederholten Male erklärte, die Mannschaft werde alles abrufen, was sie habe, werde noch etwas drauf packen, niemand sei motivierter, niemand wolle den Sieg mehr als die 05er. Zu sehen war das nicht immer. Was auch nicht verwundert, denn Motivation und unbändiger Wille machen in dieser Phase der Saison halt nicht mehr den Unterschied alleine aus. Die Gegner sind ebenso motiviert. Kontrahenten wie Arminia Bielefeld sind, das hat die bisherige Saison gezeigt, genauso stark wie die 05er.

Heute Abend zählt die Cleverness. Und der punktuelle Fight, mit aller Leidenschaft geführt, der die Bielefelder Aktionen bereits im Ansatz erstickt, der die Basis für eigene Torgelegenheiten bildet. Jürgen Klopp mag sich der Anforderungen aus den schlimmsten Abstiegskämpfen erinnern. Diese Qualitäten kommen auch in einem solchen Spitzenspiel zum Tragen: den Gegner bekämpfen, keine Gelegenheit zum Zugriff bieten und kühlen Herzens das Resultat erarbeiten. Ein deutliches Signal geben. Die Zeiten, in denen die 05er angetreten sind, um dem Publikum etwas bieten zu wollen, sind vorbei. Die Situation bietet den fast 16 000 Menschen, die heute Abend am Bruchweg erscheinen, genug.

Wie waren die letzten Auftritte auf heimischem Rasen? Mainz 05 stürmte los wie verbrannt, versuchte furios in der ersten Viertelstunde alles zu regeln. Die Bemühungen fanden ein abruptes Ende, die Gegner durften phasenweise machen, was sie wollten. Viele Punkte blieben auf diese Weise liegen.

Insofern war der Auftritt in Frankfurt, obwohl die Mehrzahl der 05- Anhänger eher enttäuscht nach Hause fuhr, fast schon ein Fortschritt. Denn, obwohl die 05er nicht sonderlich gut spielten, erlaubten sie dem Gegner in der zweiten Halbzeit keine Torchance aus dem Spiel heraus. Vor allem keine dieser Gelegenheiten, in der die gegnerischen Stürmer frei durch die Mitte Richtung Dimo Wache laufen konnten.

Wohlgemerkt: Mainz 05 hat unter Klopps Regie erst ein einziges Mal daheim verloren. Eine legendäre Bilanz. Genauso ist das, was der junge Trainer mit seinem Team bisher erreicht hat, sensationell. Doch wer von den Anhängern fragt danach, wenn die 05er in die Geschichte eingehen sollten als erste Mannschaft, die mit 62 Punkten nicht aufgestiegen ist? Jörg Schneider

Noch gibt's wenige Stehplatztickets. Die Kasse Haupteingang öffnet bereits um 10 Uhr.

Mainzer Rhein-Zeitung vom 15.04.2002, Seite 27.
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SchwarzerLor.:

Patt im Spitzenspiel: Mainz heute vor dem Aufstieg

 
21.04.02 14:49
Das Schöne und das Schlimme

Bochums Trainer Peter Neururer (r.) beglückwünscht Thomas Christiansen zum Ausgleichstreffer
Fürth - "Das Schöne und das Schlimme ist, dass beide Teams die Chance haben, noch aufzusteigen." Fürths Trainer Eugen Hach fasste die optimistische Unwissenheit nach dem 1:1 gegen VfL Bochum perfekt zusammen.
Irgendwie wussten die Verantwortlichen beider Mannschaften nicht so recht, ob sie ihre Hände freudig in den Himmel strecken, oder ärgerlich vors Gesicht geschlagen sollten. Doch bekanntlich werden die meisten ja am Saisonende zu bekennenden Optimisten: "Wir steigen auf", versicherte VfL-Präsident Werner Altegoer. "Ich bin ein optimistischer Mensch. Wenn wir die beiden restlichen Spiele gewinnen, sind wir dabei", sagte Hach.

Ein Punkt, der Gold wert ist

Dabei hilft der eine Zähler wohl eher den Bochumern, die sich zumindest bis Montag auf den dritten Rang vorgeschoben haben. Das süße Paradies der verbliebenen Teams im Aufstiegskampf. "Zu diesem Punktgewinn bei den heimstarken Fürthern kann ich meine Mannschaft nur beglückwünschen", meinte Peter Neururer.
"Ich rechne damit, dass wir jetzt vor einem ausverkauften Ruhrstadion gegen Union Berlin spielen. Dann müssen wir nach Aachen. Mit zwei Siegen wird dieser Punkt in Fürth im Aufstiegskampf Gold wert sein."

Defensive Bochumer

So richtig glänzend verlief die Vorstellung des VfL nicht. "Die Bochumer standen nur in der Defensive. Das konnte ich nicht ganz verstehen", meinte Ralph Hasenhüttl. "Natürlich wollten wir hier nicht bedingungslos stürmen, sondern auf unsere Konter warten", verriet Thomas Christiansen, der mit dem Pausenpfiff das 1:0 durch Ioannis Amanatidis (27.) ausgeglichen hatte.

"Das Gegentor war natürlich bitter, stöhnte Hach. "Eine Situation, die wir schon hundertmal angesprochen haben. Das "saudumme Tor" (Hasenhüttl) stellte die erste Hälfte auf den Kopf in der Fürth eindeutig bissiger war und dominierte.

Hoffen auf Hannover

"Es ist immer das Gleiche. Wir ackern 90 Minuten lang und werden nicht belohnt", trauerte Amanatidis. Doch besonders in Durchgang zwei schleppten sich die Gastgeber mit Mühlsteinen auf den Kleeblatt-Trikots in Richtung Bochumer Tor. Da machten die Westdeutschen den weitaus abgeklärteren Eindruck.
So sprach am Ende niemand mehr über das Spiel in Fürth, sondern konzentrierte sich auf die verbleibenden Partien. "Ich hoffe, dass Bielefeld am Montag gegen Hannover Federn lassen wird", meinte der starke Bochumer Thomas Reis. "Jetzt müssen wir einfach in Mainz und gegen Hannover gewinnen", präsentierte Petr Ruman seine simple Rechnung.

Verbale Freundschaftsdienste

Neururer und Hach, die zusammen mit Saarbrücken aufgestiegen waren, analysierten hinterher mit zusammengesteckten Köpfen intensiv die ausbleibenden Spiele von Mainz und Bielefeld und leisteten verbale Freundschaftsdienste.
"Man sollte die Leistung von Bochum respektieren. Die haben dagegen gehalten und sich den Punkt verdient", lobte Hach.
Und Neururer versicherte: "Ich wünsche auch den Fürthern und meinem Freund Eugen Hach viel Glück. Ich denke, dass wir uns mit diesem Remis im nächsten Jahr nicht nur im Pokal, sondern auch in der Liga wiedersehen können." In welcher, ließ er vorsichtshalber offen.
Oliver Birkner/Frihtjof Bublitz

Quelle: www.sport1.de
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BVBMEISTER:

bochum könnte aufsteigen, aber LIZENZ????? o.T.

 
21.04.02 14:51
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SchwarzerLor.:

Fallen heute endlich die Entscheidungen?

 
28.04.02 15:10
Hannover und Reutlingen führen 1:0, aber die wichtigen Spiele stehen noch Unentschieden.
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SchwarzerLor.:

And the winner is: FSV MAINZ 05!!!! o.T.

 
28.04.02 16:54
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SchwarzerLor.:

War es doch nicht, Tomaten auf den Augen.

 
28.04.02 19:07
Ich könnte schwören, im Sat1-Text ein 1:1 bei Bochum gelesen zu haben. Zu früh gefreut. Aber die Ausgangsposition ist weiterhin hervorragend, am Sonntag in Berlin alles klar zu machen.
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SchwarzerLor.:

Herzschlag-Finale: Noch 47 Stunden...

 
03.05.02 16:05
03.05.2002 10:59
Anspannung ja, Nervosität nein


„Im Moment hat meine Familie nicht sonderlich viel von mir. Aber meine Frau kennt mich ja lange genug, die weiß, dass ich in solchen Fällen, in denen es um alles geht, gedanklich eigentlich nicht zu Hause bin“. Jürgen Klopp plauderte aus dem Nähkästchen, gewährte bei der üblichen Pressekonferenz vor dem Spiel durchaus auch private Einblicke. Wobei bei seiner Aussage die Betonung auf „in solchen Fällen“ lag, Klopp die Situation heute mit der früherer Jahre gleichsetzte. „Sicher herrschte in dieser Woche eine gewisse Anspannung vor“, so Klopp, „Das ist doch ganz normal.“

Von einer besonderen Nervosität wollte der Trainer aber nichts wissen. „Klar waren die Jungs am Sonntag enttäuscht, aber nicht sonderlich lange. Jetzt freuen wir uns alle auf Berlin.“ Klopps Erklärung für die nur so kurze Trauerphase: „Es gab ja überhaupt keinen Grund, enttäuscht zu sein. Dass wir die Möglichkeit hatten, schon zwei, drei Spieltage vor Schluss den Aufstieg klar zu machen war natürlich sensationell. Aber wir hatten immer damit gerechnet, dass es bis zum letzten Spieltag spannend bleiben könnte, deshalb sind wir davon keineswegs überrascht oder geschockt.“ Überrascht seien Mannschaft und Trainerstab nur von den extremen Wechseln in der Gefühlswelt von Anhängern und Umfeld gewesen: „Dieselben, die vor zwei Wochen, nach dem Sieg gegen Bielefeld schon sicher waren ´Jetzt seid ihr durch´ die trauten uns jetzt plötzlich nicht mal mehr ein Unentschieden in Berlin zu. Das ist schon komisch.“

Und Klopp legte nach: „Das war ja schon nach der Vorrunde so. Da haben wir immer nur zu hören bekommen, mit so vielen Punkten sei noch jede Mannschaft aufgestiegen. Und plötzlich hast Du den Gedanken im Kopf ´Toll und wir sind die ersten, die es nicht schaffen´. So wird aus etwas Positiven, etwas Negatives“. Dabei müsse man sich doch nur immer wieder vor Augen halten, „dass wir es aus eigener Kraft schaffen können. Wir brauchen nur auf uns zu schauen und nicht abzuwarten, was die anderen machen.“ Bei dem Vorhaben können Klopp, Buvac und Kuhnert aus dem Vollen schöpfen. Zwar hätten Probst und Thurk zuletzt das Training abbrechen müssen. Und auch bei Nikolic würde es hie und da etwas zwicken. Das einzige dicke Fragezeichen aber sei weiterhin Blaise Nkufo. „Blaise kann immer noch nicht komplett am Mannschaftstraining teilnehmen. Aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit. Und wenn’s nicht klappt: Mit Andrey Voronin und Michael Thurk haben wir zwei bärenstarke Spitzen, die heiß sind. Kein Problem.“

Natürlich mit Blaise Nkufo macht sich der 05-Troß bereits am Freitag auf nach Berlin. „Nach einer langen Zugfahrt steht ein kurzes Training auf dem Programm, dann noch eine Sitzung und das wars“, fasst Klopp den weiteren Ablauf zusammen. Samstags stünde ein ähnliches Programm an, ehe sich abends dann alle zusammen die Entscheidung im Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Fernsehen anschauen würden („Logisch, das haben wir früher auch immer gemacht. Und außerdem ist es Fußball und interessiert uns ja auch“).

Am Sonntag: heißt es dann „Aufstehen, Frühstück und Mittagessen, dann noch eine kurze Spielersitzung und los geht’s.“ Was seine Jungs dann im Stadion Alte Försterei erwartet, ist dem Trainer bereits jetzt klar: „Die Berliner haben eine tolle Saison gespielt, so oder so. Sie sind auf jeden Fall bester Aufsteiger und hatten bis vor ein paar Wochen selbst noch die Chance aufzusteigen.“ Dann aber hätten die Hauptstädter eine kurze Schwächeperiode gezeigt und das „ist in der Zweiten Liga meist tödlich, vor allem in so einer wichtigen Phase.“ Mit einer unmotivierten Berliner Elf rechnet Klopp deswegen aber nicht: „Union will sich auf jeden Fall mit einer guten Leistung von ihrem Klasse Publikum verabschieden. Das ist klar.“ Aber auch bei den Gegnern der Mainzer Kontrahenten Bielefeld und Bochum glaubt Jürgen Klopp nicht an ein Abschenken: „Aachen und Ahlen werden sich natürlich genauso reinhängen. Ich kenne keine Profi-Mannschaft, die nicht bis zum Schluss motiviert ist“. Seine Mannschaft natürlich erst recht nicht.

Und trotzdem wird sie dabei noch gewaltig unterstützt: „Über 2000 Fans werden uns nach Berlin begleiten. Das ist Wahnsinn“, zeigte sich Klopp von der Treue der Mainzer Anhängerschar begeistert. „Ich weiß nicht, ob das schon einmal ein Zweitligist fertig gebracht hat. Solch eine Masse Fans, bei so seiner Entfernung.“ Die Entfernung dürfte den pilgernden 05-Anhängern aber völlig egal sein, wenn’s mit einem Sieg oder zumindest einem Punkt in Berlin klappt.. Das Gefühl dann, gemeinsam mit der Mainzer Mannschaft als Bundesligist nach Mainz zurück zu kommen, dürfte für alles entschädigen.

Quelle: www.mainz05.de/mz05seiten/...=fb4304a247d70b5b4fddd6629152420e
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SchwarzerLor.:

Bielefeld und Bochum sind die Aufsteiger.

 
05.05.02 16:50
Und ich bin sowas von enttäuscht! Was für ein grauenhafter Tag...
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Kopi:

Union sei Dank,

 
05.05.02 16:57
Glückwunsch an Hannover, Bielefeld und Bochum...

SL: nicht traurig sein, am 22.9 darfste Dich freuen... ;)
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klecks1:

Bochum hurra! Gibt wieder schöne Derbys!

 
05.05.02 17:28
Mainz erinnert mich an Leverkusen. Kopf hoch SL
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Happy End:

Der Publikumsjoker (Umfrage) hat falsch gelegen...

 
05.05.02 18:06
 
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SchwarzerLor.:

Nachschlag und THREAD-ENDE

 
14.06.02 12:04
Nicht mehr so arg lange, und dann beginnt eine neue 2.Liga-Saison mit viel Spannung hoffentlich. Dann wird es eine neue Abstimmung geben, die ich eigentlich heute schon starten wollte. Dann bin ich aber darauf gestoßen, daß die Eintracht wohl nicht in der 2.Liga spielen wird und werde daher lieber noch ein paar Tage warten, bis die endgültige Zugehörigkeit feststeht.


FUSSBALL  13. JUN 2002  14:07  Uhr
Millionenschulden lasten auf dem Klub
München - Der Eintracht-Adler wird seines Federkleides beraubt. Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt ist pleite und droht das Desaster. Der Abstieg in die Amateurklasse scheint unvermeidbar.
"Bis Montag müssen wir noch 3,5 Millionen Euro vorweisen, sonst ist Feierabend", sagte Frankfurts Aufsichtsrats-Vorsitzender Volker Sparmann.
Die zweistündigen Verhandlungen mit einem neuen Geldgeber sind "auf Grund regionaler politischer Aspekte" geplatzt. Nun bleibt dem Verein nur noch wenig Zeit, um die von der Deutschen Fußball Liga (DFL) geforderte Summe zu beschaffen.

Quelle: www.sport1.de  
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