Sonntag, 03. Juni 2007 So erkennen Sie 1.000-Prozent-Chancen!  Marc Nitzsche, Chefredakteur |
Liebe Trader,
1.000 Prozent Gewinn mit einer Aktie innerhalb eines absehbaren Zeitraums ist wohl der Traum eines jeden Anlegers. Obwohl meine "Börsen-Karriere" mittlerweile ins 17. Jahr geht, ist mir dieses "Kunststück" erst viermal gelungen - und das zumeist durch pures Glück. Aber es geht auch anders. Im Großen und Ganzen gibt es zwei Methoden, an potenzielle "Ten Bagger" zu kommen. Zum einen können Sie in sehr junge Unternehmen investieren und auf eine "Erfolgsgeschichte" sondergleichen hoffen. Unglücklicherweise ist dieser Weg mit beträchtlichen Risiken verbunden, weil man über derartige Firmen kaum verlässliche Informationen erhält. Zudem entpuppen sich viele solcher Aktien häufig eher als "Rohrkrepierer" denn als "Überflieger". Die andere von mir bevorzugte Möglichkeit ist, nach aussichtsreichen "Turnaround-Kandidaten" Ausschau zu halten. Je näher ein Konzern vor dem "Abgrund der Insolvenz", desto höher sind die Kurschancen, sofern es gelingt, das "Ruder herumzureißen". Wie aber erkennen Sie, bei welchen "sinkenden Schiffen" eine reelle Chance auf Rettung besteht? Dafür benötigen Sie zumindest fragmentarische Grundkenntnisse über das Bilanzierungswesen. Mich hat diese Erkenntnis immerhin "schlappe" 4.000 Euro gekostet. Selbige Summe investierte ich Ende 2001 in Aktien der "Neue-Markt-Skandalfirma" Ceyoniq. Damals war ich noch so unbedarft und vertraute einfach den publizierten Geschäftsergebnissen, die jedoch - wie sich später herausstellte - schlichtweg "erstunken und erlogen" waren. In einem bekannten Internet-Börsenboard warnte damals ein User ausdrücklich vor dem Papier. Zur Begründung verwies er auf Ungereimtheiten in den Bilanzen des Unternehmens. Ich wollte das nicht hören, wohl auch, weil ich seinerzeit von der Materie keine große Ahnung hatte. Bereits ein halbes Jahr später stellte Ceyoniq Insolvenzantrag. Auf Grund von Unwissenheit hatte ich einen 14tägigen Malediven-Urlaub für zwei Personen "verzockt". Und ich schwor mir: Das passiert dir nicht noch einmal! Also belegte ich einen "Controlling-Lehrgang" bei einem der vielleicht besten Dozenten, die ich in meiner gesamten akademischen Laufbahn erleben durfte. Selten hat sich in meinem Leben etwas mehr gelohnt! *Auf den "Cashflow" kommt es an! Erläutert wurde mir unter anderem die Bedeutung des "Cashflows" - ein Begriff, den ich bis dato eher nur vom "Hörensagen" kannte. Stark vereinfacht ausgedrückt ist der "Cashflow" der ausgewiesene Gewinn zuzüglich der vorgenommenen Abschreibungen. Ist der "Cashflow" positiv, verdient das Unternehmen Geld - auch wenn in der Bilanz ein Konzernverlust ausgewiesen wird. Grottenschlecht ist es dagegen, wenn der "Cashflow" negativ ist. Denn dann wird Geld "verbrannt". Hätte ich zum Zeitpunkt meines Ceyoniq-Engagements bereits gewusst, wäre mir diese unerfreuliche und kostspielige Erfahrung erspart geblieben. Denn Ceyoniq wies damals einen Unternehmensgewinn bei einem negativen "Cashflow" aus. Von einigen eng begrenzten Ausnahmefällen einmal abgesehen, ist das schlicht und ergreifend unmöglich. Somit lag der Verdacht des Bilanzbetrugs sehr nahe, der sich später denn auch bestätigte und die Vorstände vor den Kadi brachte. Für Sie bedeutet das: Wenn Sie sich auf die Suche nach chancenreichen "Turnaround-Kandidaten" begeben, müssen Sie sich den "Cashflow" anschauen. Ist dieser über einen längeren Zeitraum negativ, ist der Weg zum Insolvenz-Richter quasi vorgezeichnet. Denn wer immer nur Geld "verbrennt", wird irgendwann keins mehr haben. Und dann greift der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit. *Gibt es "Stille Reserven"? Der zweite Insolvenzgrund, den unsere Rechtsordnung kennt, ist die bilanzielle Überschuldung. Eine solche liegt vor, wenn eine Kapitalgesellschaft ein negatives Eigenkapital aufweist. Dann nämlich sind die vorhandenen Vermögensgegenstände (Aktiva) weniger wert, als die finanziellen Verbindlichkeiten (Fremdkapital). Im Gegensatz zu den USA operieren viele Unternehmen hierzulande mit einem gefährlich geringen Eigenkapital. Ausgewiesene Verluste mindern das Eigenkapital-Konto, so dass bereits bei einigen schlechten Jahren die bilanzielle Überschuldung häufig unmittelbar bevorsteht. Das muss allerdings noch nicht zwangsläufig das Aus für die Firma bedeuten. Verfügt das Unternehmen über so genannte "Stille Reserven", besteht durchaus noch Hoffnung. "Stille Reserven" finden sich bei Vermögensgegenständen, die in der Bilanz bereits größtenteils steuerlich abgeschrieben sind aber dennoch einen beträchtlichen Wert darstellen. In erster Linie kommen hierfür Immobilien in Betracht. Ich will Ihnen das mal so erklären: Besitzt ein Unternehmen eine geschäftlich genutzte Immobilie, reduziert sich der bilanzielle Wert dieser Immobilie durch Abschreibung für jedes Jahr der Nutzung. Irgendwann einmal wird das Gebäude in der Bilanz nur noch mit einem Rest-Erinnerungswert von einem Euro geführt. Aber natürlich ist diese Immobilie nicht nur einen Euro wert. Durch den Verkauf zum Marktpreis kann somit ein Bilanzgewinn erzielt werden, der das Eigenkapital wieder erhöht und die Insolvenzgefahr abwendet. Deshalb schaue ich mir bei Unternehmen, über die schon der sprichwörtliche "Pleitegeier" kreist immer an, ob Immobilieneigentum vorhanden ist. Wenn ja und der "Cashflow" nicht dauerhaft negativ ist, stehen die Chancen nicht schlecht eine "Turnaround-Aktie" mit "Ten-Bagger-Potenzial" identifiziert zu haben. *Lernen Sie, Bilanzen zu lesen! Die beiden genannten Punkte sind wohl mit die wichtigsten Erkenntnisse, die sich aus Bilanzen gewinnen lassen und dabei helfen, chancenreiche Unternehmen von hoffnungslosen Fällen zu unterscheiden. Aber es gibt natürlich noch eine ganze Reihe anderer Kriterien, die ich aus Platzgründen hier jetzt nicht alle aufzählen kann. Daher zum Abschluss noch ein ganz allgemeiner Tipp: Sofern es Ihre Zeit erlaubt, fangen Sie an, sich mit Bilanzen zu beschäftigen. Lernen Sie, Bilanzen quasi zu lesen. Das mag vielleicht etwas mühsam sein und Sie müssen ja auch kein Controlling-Experte werden (das bin ich beileibe auch nicht), aber es wird Ihnen auf Ihrem weiteren Börsenweg gute Dienste leisten. Das kann ich Ihnen garantieren! *Primacom: "Turnaround" wie aus dem "Bilderbuch" Vielleicht hätten Sie dann sogar in den Jahren 2003 oder 2004 in die Aktie von Primacom investiert. Lohnend wäre das allemal gewesen. Immerhin hat das seinerzeit als akut Insolvenz gefährdet eingestufte Unternehmen einen "Turnaround" wie aus dem "Bilderbuch" hingelegt. Der Kurs hat sich seit den Tiefstständen mehr als verzehnfacht. Aber lohnt sich auf dem jetzigen Niveau ein Einstieg immer noch? Winken längerfristig vielleicht sogar noch einmal über 1.000 Prozent Gewinn? Wenn Sie meine Antworten auf diese Fragen interessieren, lesen Sie einfach weiter! __________________________________________
2.) Primacom: Nochmalige Verzehnfachung?
Ich will gerne zugeben, dass meine kleine "Bilanz-Vorlesung" eine etwas "schwerere Kost" war, als Sie es von mir normalerweise gewöhnt sind. Möglicherweise haben sogar einige von Ihnen nachhaltige Verständnisprobleme. Deshalb möchte ich Ihnen die ganze "graue Theorie" jetzt einmal an einem praktischen Beispiel vorführen, um zu zeigen, dass die ganze Sache beileibe kein "Hexenwerk" ist. Hierfür bietet sich meiner Ansicht nach der Kabelnetzbetreiber Primacom bestens an. Denn bei diesem Unternehmen war der "Turnaround" alles andere als zufällig. Im Gegenteil: Bei genauerer Betrachtung, standen die Chancen auf eine Wende hin zum Besseren sogar in den finstersten Zeiten der Firmengeschichte, gar nicht so schlecht. *Pleite in letzter Minute abgewendet Vor etwa vier Jahren schien die Insolvenz bei Primacom eigentlich nur noch eine Frage der Zeit zu sein. In der Spitze schleppte der Konzern Verbindlichkeiten von mehr als einer Milliarde Euro mit sich herum. Die Zinsaufwendungen lasteten wie Blei auf dem operativen Geschäft. Und als sich einige der Kredit gebenden Banken dann auch noch weigerten, die Darlehen zu verlängern, war für die Öffentlichkeit der "Exitus" eigentlich schon besiegelt. Doch es kam (wieder einmal) anders als die Mehrheit vermutete: In zähen Verhandlungen gelang es dem Vorstand mit den Gläubigern Apollo und J.P. Morgan einen Vergleich zu schließen. Primacom verpflichtete sich, den wandelbaren Second-Secured-Loans-Kredit zum Nominalwert von 375 Millionen (also ohne Zinsen) innerhalb von zwei Monaten zurückzubezahlen. Für den Fall, dass der Kabelnetzbetreiber dies nicht bewerkstelligte, unterzeichnete er ein Schuldanerkenntnis über 425 Millionen Euro. Damit hätten die Gläubiger dann unmittelbar die Vollstreckung herbeiführen können, was unweigerlich zur Insolvenz geführt hätte. Aber Primacom zahlte pünktlich und vollständig. Sie fragen sich jetzt bestimmt: Wie haben die Verantwortlichen das nur fertiggebracht? Nun, Schulden sind nicht gleich Schulden! Stehen den finanziellen Verbindlichkeiten werthaltige Vermögensgegenstände gegenüber, mag die Sache zwar bedrohlich aussehen ist letzten Endes aber nur halb so schlimm. Wenn Sie oder ich bei einer Bank 100 Millionen Euro offene Darlehensverpflichtungen aber gleichzeitig Immobilien oder Firmenbeteiligungen im Wert von 200 Millionen haben, sind wir keineswegs pleite sondern eher steinreich! So ähnlich war es bei Primacom. Im Gegensatz zu manch anderen Unternehmen aus dem Neuen Markt hatten die Mainzer das Geld nicht "verpulvert", sondern werthaltig investiert. Unter anderem war man Eigentümer der niederländischen Tochter "Multikabel". Diese wurde schlussendlich für 515 Millionen Euro verkauft. Der in der Bilanz ausgewiesene Wert war deutlich geringer, so dass durch die Veräußerung ein Bilanzgewinn entstand - ein klassischer Fall der Hebung von "Stillen Reserven", auch wenn es sich dabei ausnahmsweise nicht um Immobilen gehandelt hat. Das zum Nennbetrag abgelöste Darlehen wurde in den Büchern mit 518 Millionen Euro geführt. Durch die Tilgung zu 375 Millionen Euro entstand ein weiterer Bilanzgewinn in Höhe von etwa 140 Millionen Euro. Somit stellte sich die Situation bei Primacom plötzlich wesentlich freundlicher dar und man konnte - dank der "Stillen Reserven" die Insolvenz in letzter Minute abwenden. *Trotz Verlust wird Geld verdient Operativ lief es bei Primacom eigentlich schon immer gar nicht so schlecht. In den letzten Jahren konnte das Unternehmen die Ergebnisse schrittweise verbessern. Ende April gab das Unternehmen die Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 bekannt. Unterm Strich erwirtschaftet man einen Verlust von gut 15 Millionen Euro oder 0,76 Euro je Anteilschein. Das hört sich nicht gut an, zumal 2005 ein Gewinn von 241 Millionen ausgewiesen wurde. Darin waren allerdings Sondererträge aus dem Multikabel-Verkauf und der Veräußerung einiger anderer Geschäftsbereiche enthalten. Schauen wir uns aber lieber den "Cashflow" an: Dieser betrug plus 36,5 Millionen Euro. Mit anderen Worten: Primacom verdient ungeachtet des ausgewiesenen Verlustes Geld. Übrigens: Der "Cashflow" aus der betrieblichen Tätigkeit war bei Primacom auch in den heftigsten Krisenzeiten immer positiv. Insofern war die entscheidende Bedingung für ein Überleben von Aktie und Unternehmen stets erfüllt. *Ein Kabel für (fast) alles Primacom ist - wie ich bereits angedeutet habe - ein privater Kabelnetzbetreiber, der vor allem in den neuen Bundesländern präsent ist. Allerdings bietet das Unternehmen seinen Kunden mehr als nur Fernsehprogramme. Mittlerweile offerieren die Mainzer auf dem Kabelanschluss basierende Breitband-Internetzugänge und sogar Telefonanschlüsse, die es jeweils natürlich auch mit der allseits beliebten Flatrate gibt. Die Konditionen sind außerordentlich reizvoll und ich würde mich nicht wundern, wenn Primacom in seinem Verbreitungsgebiet den herkömmlichen Telefonanbietern bald den Rang abläuft. *Wachstum abseits des traditionellen Geschäfts Die Ausweitung des Geschäftsmodells weg vom traditionellen analogen Kabelanschluss hin zum digitalen Kabelnetz mit den erwähnten Zusatzmöglichkeiten ist auch dringend erforderlich. Immerhin sank der Umsatz von Primacom im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,6 Prozent. Verantwortlich hierfür war in erster Linie der Rückgang der Kundenzahlen im analogen Bereich um 5,8 Prozent. Demgegenüber konnte zwar die Zahl der Anschlüsse im Wachstumsbereich Highspeed-Internet um 70 Prozent gesteigert werden. Ende 2006 nutzen bereits mehr als 27.000 Teilnehmer die schöne neue Digitalwelt. Im letzten Jahr konnten die Zuwächse bei digitalen Anschlüssen den Rückgang der Analog-Teilnehmer nicht vollständig kompensieren. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass dies schon 2007 gelingen wird. Die Primacom-Angebote sind vom Kosten/Nutzen-Verhältnis her gelinde gesagt "prima". Und für mich müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich diese Technologie längerfristig nicht durchsetzen sollte. Von daher bin ich überzeugt, dass es Primacom gelingen wird, in Zukunft ein beträchtliches Wachstum abseits des traditionellen Geschäftsmodells zu generieren. Und irgendwann - vielleicht sogar schon in absehbarer Zeit - wird das Unternehmen dann bestimmt auch Gewinne ausweisen und vielleicht sogar eine Dividende zahlen. *Kommt bald die Komplett-Übernahme? Derartige Überlegungen stellt möglicherweise auch die Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH & Co. KG an. Immerhin hat das Unternehmen kürzlich 3,8 Millionen Primacom-Aktien erworben. Das entspricht einer Beteiligungsquote von 18,6 Prozent. Mit dieser Investition sichert sich Kabel Deutschland strategische Optionen in Hinblick auf die Primacom AG und eine mögliche Konsolidierung des TV-Kabelmarktes in Deutschland, so die Geschäftsleitung von Kabel Deutschland. "Strategische Optionen im Hinblick auf Primacom"!? Für mich hört sich das irgendwie ziemlich deutlich danach an, als ob Kabel Deutschland bereits an einer Komplettübernahme der Mainzer "bastelt". Sollte es dazu wirklich kommen, ist ein 20 bis 30prozentiger Aufschlag auf den Aktienkurs durchaus denkbar. Vielleicht sogar noch mehr, falls es zu einem Bietergefecht kommt. Laut Primacom gibt es zum jetzigen Zeitpunkt mehrere Interessenten, die an Übernahmeverhandlungen mit Primacom interessiert sind. Diese Aussage möchte ich einfach mal so nahezu unkommentiert stehen lassen. Möglich ist ja bekanntlich vieles. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass nach dem Einstieg von Kabel Deutschland den anderen Interessenten eventuell die Lust vergangen ist. Auch wenn ich persönlich nicht glaube, dass die Konkurrenz sich demnächst wie eine "Horde wilder Wölfe" auf Primacom stürzen wird und den Aktienkurs dadurch in ungeahnte Höhen treibt, muss ich eins dennoch zugeben: Eine latente Übernahme-Fantasie ist nach dem Kabel-Deutschland-Deal auf jeden Fall vorhanden. | • Primacom AG |  | • WKN | 625910 | | • Börsenwert | 215 Mio. EUR | | • KGV 07e | - | | • Div.-Rend. 07e | - | | • Akt. Kurs | 10,48 EUR |
MEIN FAZIT: In der Überschrift stellte ich etwas reißerisch die Frage, ob bei der Aktie von Primacom noch einmal eine Verzehnfachung ansteht. Die Antwort hierauf will ich Ihnen natürlich nicht schuldig bleiben: Nein, das halte ich doch für ziemlich ausgeschlossen. Primacom steht zwar wirklich nicht schlecht da und hat interessante Wachstumsperspektiven. Nichtsdestotrotz sollten Sie nicht übersehen, dass das Unternehmen nach wie vor Verluste schreibt. Unter rein fundamentalen Gesichtspunkten ist das Primacom-Papier daher aktuell sicherlich gut bewertet. Weiteres nennenswertes Aufwärtspotenzial sehe ich nur für den Fall einer Komplett-Übernahme durch Kabel Deutschland, die ich durchaus für möglich erachte. Aber selbst in diesem Fall dürften sich Wertzuwächse im eher unteren zweistelligen Prozentbereich bewegen. Auf der anderen Seite ist die Primacom-Aktie nach der gewaltigen "Rallye" durchaus anfällig für Abwärtskorrekturen. Auf dem jetzigen Niveau ist für mich das Chance/Risiko-Verhältnis nicht mehr optimal. Ein Kauf drängt sich daher nicht unbedingt auf! + Verschuldungsproblematik gelöst + Anhaltend positiver "Cashflow" + Möglicher Wachstumsschub dank neuer technischer Möglichkeiten + Übernahmekandidat - Noch nicht wirklich profitabel - Kundenschwund im Analog-Bereich - Korrekturen nach übertriebenem Kursanstieg möglich |