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Also Dirk Mueller ist ja nun nicht gerade erste Adresse, das ist ein Showmensch. Aber hier ist noch ein anderes gutes Buch, Jeremy Siegel, stocks are for the long run. Er ist ein Wharton Prof.
Es ist durchaus denkbar, dass positive Neuigkeiten negativ auf die Versorger zurückfallen würden. Dass auf der politischen Ebene beim Atomausstieg (in seinen verschiedenen "Etappen") sowie bei dem Vorhaben der Energiewende teils große Fehler gemacht worden sind, dürfte erstmal unstreitig sein. Allerdings befinden sich die Versorger nicht ganz ohne Selbstverschulden in der Situation:
Sie haben sich sehr intensiv bemüht, den Atomausstieg als de facto für Deutschland nicht durchführbare energiepolitische Aufgabe zu deklarieren- und waren erstmal erfolgreich. Hier wäre es meiner Ansicht nach zwingend notwendig gewesen, die roadmap für den Ausstieg nochmals (sinnvoll) nachzuverhandeln - und zwar nicht mit dem primärem Ziel einer Laufzeitverlängerung, sondern der Unterstützung der Versorger bei dem Prozess des Aus- und Umstiegs. Denn der Aufbau von Netz-Infrastuktur und entsprechend potenter Stromquellen aus EE funktioniert nur mit und durch die Großen- nicht ohne sie. Diesen "Trumph" haben sie nicht gebührend ausgespielt. Stattdessen gab es Lobbyarbeit par exellence - Stichwort "Energiepolitischer Appell" - und am Ende Krokodilstränen, nachdem Fukushima abgeraucht ist. Die eigene Bedeutung- ja Unabdingbarkeit für den Ausbau der EE herauszustreichen, wäre klüger gewesen.
mag abgesehen davon, dass die MPX-Aktie die letzten Tag nach den letzten Nachrichten gestiegen ist, und damit in Brasilien ja wohl tendenziell positiv bewertet wird, ist es schon unglaublich, wie einseitig negativ die Brasilien-Investitionen von e-on in Brasilien in den Medien und oft auch in den Boards bewertet wird. Da ist auf einmal Brasilien ein high-risk-Land, in dem alles drunter und drüber geht, das Geld von vornherein verloren, da sieht man nur Risiken, Risiken, von Chance wird nie gesprochen. Und die Schwäche von Batista wird automatisch zur Schwäche von e-on, mE kann man es eher als eine Chance sehen, vielleicht sogar ein Glücksfall. Muss nicht sein, kann aber sein.
Brasilien als Land hat jedenfalls Zukunftschancen, Ressourcen, Wachstum, von dem Deutschland bestenfalls träumen kann. ME ist es eines der perspektivischten Länder weltweit. Deutschland hat definitiv seine beste Zeit hinter sich
Danke Windspiel für deinen Artikel. Jetzt weiß ich auch was ich immer noch sagen wollte und vergaß. Das Russlandengagement. Alle vergessen immer, dass es dort bereits einmal gezeigt worden ist, was möglich ist. Wie Teyssen schon sagt. 5 Mrd. Investition und 400 Mio kommt davon jedes Jahr nach Hause. 8 Prozent Rendite. Wenn man sich dagegen das E.on Geschäft in Dt. ansieht, dann erscheint das ja als Goldgrube. Ich bin aber ein wenig gespaltener Meinung. Ich halte die Äußerung Teyssens für richtig, wo er sagte, dass sich die alleinige Konzentration auf Dt. drastisch auswirken könnte. Damit hat er vermutlich Recht. Man verlässt sich zu sehr auf die Eurozone. Sollte es dort jahrelang zu keinem Aufwind kommen, dann wird man jedes Jahr aufs Neue Kaptial verbrennen. Politisch bleibt die Lage ohnehin unklar. Ich muss aber auch dazu sagen, dass die Engagements mit Risiko verbunden sind. Ein Risiko, dass in Brasilien nicht zu verleugnen ist, die Zusammenarbeit mit der Regierung. Es ist wichtig, dass Batista, zwar kürzer tritt aber nach wie vor in der Firma bleibt und die nötigen Schritten mittels seiner Connections einleitet. Ist das nicht mehr der Fall kann man eine E.on ganz schön an die Wand laufen lassen. Aber davon ist nicht auszugehen und damit kann man dem Vorstand auch keinen Vorwurf machen, denn ohne Risiko geht nunmal gar nichts. Batista ist und bleibt ein komischer Mensch. Überheblich, Sohn fährt mit SLR jemanden tot usw. usw. Aber E.on hatte nur diese Wahl. Die anderen Energieversorger sind in Staatshand. Sollte das Unterfangen schief laufen, ist zumindest ein potentieller Käufer vorhanden. Was in der Presse dazu geschrieben wird ist schier unmöglich. Da schreibt man schon so als sei alles bereits untergegangen. Mit journalistischer Genauigkeit hat das nichts zu tun.
allen schnell wachsenden Ländern, Ländern mit grossen politischen und wirtschaftlichen Veränderungen, ob es nun Russland, Mexiko, Brasilien oder in den asiatischen Tigerländern ist.
Ich bin immer fassungslos, wenn ich in vielen Boards lese, was da so an so von völlig ahnungslosen Usern, die vermutlich nie weiter als Mallorca Ballermann gekommen sind, zu diesen Ländern geschrieben wird.
Ich war in meinem Leben in etwas 30 aussereuropäischen Ländern, oft mehrmals und da bekommt man schnell einen Eindruck, dass sich die Welt sehr stark und schnel verändert ,dass Europa sich bestenfalls in einer spätdekadenz befindet, aber auf Sicht völlig wirtschaftlich abgehängt wird.
Wer sich mal die vielen chinesichen Metropolen anschaut, der weiss, wo die Zukunft ist. Wer sich in Vietnam mal anschaut, mit wieviel Fleiss und Wunsch näch ökonomischer Verbesserung gearbeitet wird, da unter schwierigen politischen Bedingungen der Kleinkapitalismus schon boomt, der sieht die Battistas dieser Welt anders. Denn Veränderungen bringen immer Glücksritter mit sich, erfolgreiche und erfolglose.
ME ist Brasilien eines der besten Länder für Investitionen, riesige Ressourcen, die langfristiges Wachstum sichern und ein relativ stabilies wirtschaftliches Umfeld und wie ich weiss, eine sehr hohe Lebensqualität.
Ich glaube in der eher westlichen Welt würde ich der jüngeren Generation so ein Land empfehlen, oder aber Länder wie Kanade oder Australien.
Deurtschland wird noch eine Zeitland das Paradies für viele Rentner und Sozialleistungsempfänger sein, und bald ein Albpraum für junge Menschen, die arbeitswillig und engagiert sind, und den ganzen Sozialklimbim im In- und europäischen Ausland bezahlen sollen.
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