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[...]Dem nun verabschiedeten Entwurf zufolge sollen 900 Millionen Zertifikate aus dem Verkehr gezogen werden. Der Eingriff in das Europäische Emissionshandelssystem (EHS) durch dieses sogenannte Backloading darf aber nur einmalig erfolgen. Ein weiterreichender Reformplan der EU-Kommission war im April im Plenum knapp gescheitert. Der Umweltausschuss einigte sich daraufhin Mitte Juni auf einen abgeschwächten Vorschlag, der nun angenommen wurde. Derzeit dümpeln die Preise für die Verschmutzungszertifikate unter fünf Euro, ursprünglich hatte die Kommission um die 30 Euro angepeilt. Ein solcher Preis hätte viele Unternehmen bewogen, in klimaschonende Technologien zu investieren. Der erhoffte Effekt blieb aber aus, weil die Industrieproduktion in der EU wegen der Krise zurückgefahren wurde und zu viele Zertifikate den Markt überschwemmten.
Bundesregierung gespalten
Das Europaparlament hat in der Frage ein Mitentscheidungsrecht. Parlament und Rat müssen sich daher auf eine gemeinsame Position einigen. Bisher ist der Rat noch gespalten. Frankreich etwa befürwortet die Reform, Polen mit seinen vielen Kohlekraftwerken ist dagegen. Die Bundesregierung hat noch keine Position: Umweltminister Peter Altmaier ist für den Eingriff in den Emissionshandel, Wirtschaftsminister Philipp Rösler ist dagegen.
Q: www.zeit.de/wirtschaft/2013-07/eu-parlament-co2-handel-reform
Die Pörse war noch nie real, sie ist einzig und allein getrieben von Hoffnungen und Ängsten der Aktionäre.
Das Problem daran ist eigentlich nur das nicht die die Hoffnungen und Ängste der Kleinen sondern die der Großen hier vertreten sind.
Und die wissen nunmal bekanntlich alles früher und mehr als wir.
gute Nachrichten wirken aktuell bei e-on nicht, oder nur ein paar Minuten, schlechte Nachrichten, oder solche, die potentiell schlecht sein könnten wie die Nachrichtenlage aus Brasilien, hauen beim Kurs sofort rein.
Schade, dass die heutigen News nicht vor rund 2 Wochen gekommen sind, als der Kurs so um 13,20 E notierte und zumindestens Grundoptimismus bei e-on im Markt war, heute verpufft es erst mal.
Mit E.on könnte es schon noch hoch gehen. Aber erst müssen die "Juhu ich hab 2 Cent verdient Männchen" mal verschwinden. Die meisten zocken doch hier in der 5 - 10 Cent Range. Ordentliche Steuer drauf und gut is. Das gehört schon lange durchgeführt. Wir sind hier nicht im Casino :).
Nein nichts :). Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, wie eine Regierung die jede Unwichtigkeit reguliert zulassen kann, dass man eine Aktie am Tag 100 mal verkauft und wieder kauft und damit mit einem Investor gleichstellt. 1. schadet das den Unternehmen und der Stabilität der Märkte und 2. werden die echten Casinos bald pleite gehen :).
Aber gut die Regierung stellt Hartz 4 Empfänger auch auf die selbe wenn nicht sogar höhere Stufe als jemand der arbeitet.
Also steuerlich gleichstellt mein ich natürlich :). Der Zocker zahlt die gleiche Steuer wie jemand der wirklich in die Firma investieren kann. Wenn man sich das mal genau überlegt ist dies schon ein Wucher.
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