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Ich weiß nicht was passieren kann oder mag. Die Durchschnitts - KGV's im Dow liegen bei 24-25. Bei der letzten Krise lagen sie bei 46 !!. Natürlich können wichtige Chartmarken jetzt Stürme auslösen aber Luft ist theoretisch noch da. Wenngleich ich auch eher auf der pessimistischen Seite stehe. Deshalb Investment in E.on & K+S auch wenn man von letzterem momentan noch nichts sieht.
Ich bin keineswegs absolut geschult auf dem Gebiet der Charttechnik aber das das ein Kanal ist und nur eine Seitwärtsrange darstellt vermag sogar ich zu sagen :) - spricht nicht für dich - Logiker :)
Heute in der Handelsblatt - Ausgabe:
Merkel und auch Bundeswirtschaftsminister
Philipp Rösler
(FDP) sagten der Industrie zu, das
EEG in der nächsten Legislaturperiode
ganz grundsätzlich zu reformieren.
„Das ist die erste Aufgabe
nach der Bundestagswahl“,
kündigte Merkel an. Die Wirtschaft
müsse im Wettbewerb gerade
mit den USA entlastet werden:
„Das kann ich versprechen.“
Zuletzt waren Verhandlungen
zwischen Bund, Ländern und Opposition
über eine Strompreisbremse
allerdings gescheitert.
Rösler warnte vor einem „Orkan“
an Strompreiserhöhungen: „Wir
müssen an die Strompreise ran,
um unsere Wettbewerbsfähigkeit
zu stärken.“ Bei der umstrittenen
Schiefergas-Förderung durch Fracking
dürfe Deutschland nicht für
alle Zeiten die Tür zuschlagen:
„Alle anderen Staaten in der Welt
werden nicht darauf verzichten“,
sagte Rösler.
Biomathe - alles mit Eulerzahl - du bist herrlich. Ich kann nur sagen bitte, bitte werft ihn nicht aus dem Forum.
ich war hier auch lange investiert, was dann aber irgendwie mit leichtem Minus in die Hose gegangen ist. Trotzdem bleibe ich diesem Versorger weiter verbunden auch wenn ich mich komplett auf Brennstoffzellentechnologie umgestellt habe. Heute bekam ich diese Meldung unter die Finger:
Diese Tage wurde ein Kooperationsvertrag zwischen E.ON und der US-Firma Bloom Energy unterzeichnet und durch E.ON 91 Millionen Euro überwiesen. Auch wenn die Wahl auf den größeren Konkurrenten von FuelCell fiel, hat dieses m.E. positive Auswirkungen auf das Brennstoffzellen-Geschäft insgesamt. Damit wird das Interesse weiter auf diese Technologie gelenkt und 91 Mio ist kein Pappenstiel. Zudem kann dann erwartet werden, dass die Konkurrenten von E.ON - vor allem RWE - auch nicht schlafen und sich möglicherweise eine Kooperation mit FuelCell sichern. Alles in allem - sehr positive Neuigkeiten.
Kann mir jemand mehr dazu sagen? Es wäre eine tolle Sache und damit geht E.ON einen elementar wichtigen Schritt in die absolut umweltfreundlichste Technologie und wird RWE - wenn die nicht mitziehen - den Rang ablaufen.
Aber du hast recht. Ich hab die Eulersche Zahl studiert und in meiner Diplomarbeit die 200 Stellen davon angegeben. In der Doktorarbeit dann um 500 Stellen erweitert. Die Arbeit war zwei Seiten lang. Hier:
Vorher kam noch eine Einleitung. Dies ist der Hauptteil:
e = 2,718 281 828 459 045 235 360 287 471 352 662 497 757 247 093 699 959 574 966 967 627 724 076 630 353 547 594 571 382 178 525 166 427 427 466 391 932 003 059 921 817 413 596 629 043 572 900 334 295 260 595 630 738 132 328 627 943 490 763 233 829 880 753 195 251 019 01
Mit entsprechenden Danksagungen am Schluss.
Brennstoffzellen wären schon ganz toll. Die größten physikalischen Nachteile sind leider:
a) Energiemenge zur Spaltung von Wasserstoff hoch.
b) Wasserstoff als leichtes Gas sehr flüchtig.
c) Sehr sehr kleiner Wirkungsgrad.
Aus wissenschaftlicher Sicht besteht da m.E. keine große Zukunft.
Hab ich aber leider nicht studiert - muss dich da enttäuschen. Bin auch kein Kinderarzt.
So und nun kommt der Research des Kinderarztes:
http://de.wikipedia.org/wiki/Utsira
Wie du nachlesen kannst hat Utsira sage und schreibe 214 Einwohner. Dafür eingesetzte Windkraftanlagen 2 x Enercon E40 Anlagen mit je 600 kW. Damit wäre man in einer wohlgemerkt windreichen Gegend wie Norwegen autark. Spinnen wir das Gedankenexperiment weiter. Nehmen wir eine Stadt wie München. Wie wir bereits festgestellt haben brauchen wir in einem eher energieverbrauchsarmen Gegend - keine Leuchtreklame und Geschäfte - 2 Windkrafträder pro 214 Einwohner. Gehen wir über zum Beispiel München. Einwohnerzahl 1,4 Mio. - das bedeutet 13084 Windkrafträder. Dabei hab ich noch nicht die Brennstoffgeneratoren einberechnet. Weiterhin ist die Abschätzung noch immer pessimistisch, da Großstädte viel mehr Strom verbrauchen, als das eine Einöde in Norwegen macht. Klarerweise muss man sagen, dass man modernere Windparks errichten kann. Aber selbst unter dem Aspekt ist es alles andere als wirtschaftlich die Landschaft damit vollzupflastern. Als Beimix absolut okay. Abschließend ist die Speicherung von H2 in Norwegen (insbesondere der Insel) unproblematisch. Man kann ohne weiteres größere Tanks ohne bedenken in die Umgebung pflastern. In Großstädten ist das nicht der Fall. Es ist schlicht und einfach viel zu gefährlich.
ich muss bezüglich der Effizienz leider auch widersprechen. Die Effizienz von Brennstoffzellenkraftwerken, wie sie bsplw. FuelCell oder Bloom herstellt haben, bei einer Koppelung, d.h. auch einer Nutzung der bei der Elektrolyse anfallenden Wärme einen Wirkungsgrad über 70%. Das soll ein Gaskraftwerk erst einmal nachmachen. Die Technologie ist insbesondere im Zusammenwirken mit anderen erneuerbaren Technologien sehr brauchbar, da die Energie von Sonne und Wind in Gas (power to gas) umgewandelt und gespeichert werden kann. Die Kraftwerke können mit Methan aus Biogasanlagen gespeist werden und erzeugen Strom ohne jede Verbrennung. Derzeit wird die Energieversorgung des neuen Forschungs- und Entwicklungsminsiteriums in Berlin mit einer Brennstoffzellenanlage von FuelCell Germany ausgestattet. Die haben übrigens eine Kooperation mit dem Frauenhofer-Institut - auch eine gute Adresse.
Wenn dieses System tatsächlich so uneffektiv wäre, wäre VW vermutlich nicht mit über 100 Mio bei Ballard eingestiegen, um mit denen das Brennstoffzellenauto weiterentwickeln zu lassen. Erste Testfahrten mit einem A7 mit Brennstoffzellen gespeisten Elektroantrieb stehen an. Hyundai hat die erste Kleinserie aufgelegt, die in Dänemark fährt. BMW nutzt in den USA mittlerweile fast ausschließlich Gabelstapler, die mit Brennstoffzellen betrieben Elektromotoren haben - andere große Firmen ziehen gleich. Die Telekommunikation nutzt diese Technologie als backup-Systeme der Sendeanlagen - mittlerweile weltweit.
Ich hätte, bevor ich mich mit der Thematik beschäftigt habe, auch nicht gedacht, dass man bereits technisch so weit ist. Daher ist auch der Schritt von E.ON absolut nachzuvollziehen und richtig. Meines Erachtens stehen wir hier vor einer neuen Technologierevolution.
Wer noch Zweifel hat, einfach mal googeln bei FuelCell Energy, Bloom Power, Ballard, Plug Power u.a. - ich konnte noch viel lernen...;-))
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