0.11.2010
E.ON nach neun Monaten auf Kurs
* Adjusted EBIT um 9 Prozent über dem Vorjahreswert
* Bereinigter Konzernüberschuss leicht über Niveau des Vorjahres
* Für das Jahr 2010 unverändert Steigerung des Adjusted EBIT zwischen 0 und 3 Prozent sowie Bereinigter Konzernüberschuss auf Vorjahresniveau erwartet
E.ON bleibt auch nach neun Monaten auf Kurs. Der Konzernumsatz liegt mit rund 64 Mrd Euro etwa 11 Prozent über dem Vorjahresniveau. Das Adjusted EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um 9 Prozent auf gut 8 Mrd Euro, das Adjusted EBITDA auf 10,8 Mrd Euro.
E.ON konnte das Adjusted EBIT trotz der Belastungen aus der Abgabe von Stromkapazitäten und des Verkaufs des Höchstspannungsnetzes sowie der Thüga-Beteiligungen um knapp 700 Mio Euro gegenüber dem Vorjahreswert steigern.
Hierzu trug unter anderem die starke Entwicklung des Endkundengeschäfts, insbesondere im ersten Halbjahr, bei. Zudem hat E.ON UK weitere Effizienzsteigerungen durchgeführt, die sich ebenfalls positiv auswirkten. In Skandinavien profitierte E.ON von gestiegenen Absatzmengen und höheren Tarifen. Auch das in der E.ON Energy Trading gebündelte internationale Energiehandelsgeschäft konnte sich aufgrund verbesserter Margen nochmals klar verbessern. Ein deutlich höheres Ergebnis steuerte auch der Kraftwerkspark in Russland bei, hier konnte E.ON in der Stromerzeugung höhere Margen erzielen. Der starke Ergebnisanstieg bei den Erneuerbaren Energien resultiert aus den erneut gesteigerten Erzeugungskapazitäten. Bei Pan-European Gas konnte eine Verbesserung des Gasgeschäfts verzeichnet werden. E.ON konnte den Gasabsatz vor allem bei Industriekunden und im Ausland deutlich steigern. Auch der Upstream-Bereich entwickelte sich positiv, insbesondere durch die Einbeziehung des großen sibirischen Gasfeldes Yushno Russkoje.
Der Konzernüberschuss der Gesellschafter der E.ON AG liegt mit 3,5 Mrd Euro um 42 Prozent unter dem hohen Vorjahreswert. Der große Unterschied zum Vorjahr ist einerseits darauf zurückzuführen, dass im vergangenen Jahr außerordentlich hohe Buchgewinne durch die Abgabe von Stromkapazitäten angefallen waren, anderseits auf die Abschreibungen auf Goodwill und Assets in Italien, Spanien und Frankreich in Höhe von 2,6 Mrd Euro, die die höhere Bewertung von Derivaten negativ kompensiert haben. Der um diese außergewöhnlichen, einmaligen und nicht zahlungswirksamen Effekte Bereinigte Konzernüberschuss liegt hingegen mit 4,4 Mrd Euro 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Der operative Cash Flow des E.ON-Konzerns liegt nach neun Monaten mit insgesamt 9,2 Mrd Euro 37 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
Beim Ausblick hält E.ON für das Gesamtjahr 2010 unverändert an einer Steigerung des Adjusted EBIT zwischen 0 und 3 Prozent und einem Bereinigten Konzernüberschuss auf Vorjahresniveau fest.