Banker-Treffen in Berlin
BLZ
BERLIN, 3. Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht nach Worten von EZB-Präsident Wim Duisenberg die Preisstabilität in der Euro-Zone im kommenden Jahr erreicht. Damit gab der EZB-Chef wie schon vor ihm mehrere Ratsmitglieder die Bereitschaft der EZB zu einer Zinssenkung zu erkennen. Die Inflationsrate werde sich in den kommenden Monaten um zwei Prozent bewegen und 2004 deutlicher unter die EZB-Toleranzgrenze von zwei Prozent fallen, sagte Duisenberg am Dienstag auf einer internationalen Bankenkonferenz in Berlin. "Nicht zuletzt wegen der Aufwertung des Euro ist der Inflationsdruck in den vergangenen Monate deutlich zurückgegangen. Diese Einschätzung wird sich in unseren geldpolitischen Beratungen widerspiegeln." Die nächste EZB-Sitzung ist am kommenden Donnerstag.
Der Chef der US-Notenbank (Fed) Alan Greenspan, der per Video-Konferenz zugeschaltet war, sagte, dass seine Behörde derzeit stärker auf die aktuelle konjunkturelle Schwäche als auf die Preisentwicklung achte. Die Inflationsrisiken seien gering, sagte er. Nach Einschätzung des Fed-Chefs lässt sich bislang zwar eine Stabilisierung, aber noch keine Belebung der US-Wirtschaft erkennen. Die konjunkturelle Entwicklung in der weltgrößten Volkswirtschaft werde sich beschleunigen, aber vielleicht nicht so stark wie von machen vorausgesagt, so Greenspan. (BLZ)
BLZ
BERLIN, 3. Juni. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht nach Worten von EZB-Präsident Wim Duisenberg die Preisstabilität in der Euro-Zone im kommenden Jahr erreicht. Damit gab der EZB-Chef wie schon vor ihm mehrere Ratsmitglieder die Bereitschaft der EZB zu einer Zinssenkung zu erkennen. Die Inflationsrate werde sich in den kommenden Monaten um zwei Prozent bewegen und 2004 deutlicher unter die EZB-Toleranzgrenze von zwei Prozent fallen, sagte Duisenberg am Dienstag auf einer internationalen Bankenkonferenz in Berlin. "Nicht zuletzt wegen der Aufwertung des Euro ist der Inflationsdruck in den vergangenen Monate deutlich zurückgegangen. Diese Einschätzung wird sich in unseren geldpolitischen Beratungen widerspiegeln." Die nächste EZB-Sitzung ist am kommenden Donnerstag.
Der Chef der US-Notenbank (Fed) Alan Greenspan, der per Video-Konferenz zugeschaltet war, sagte, dass seine Behörde derzeit stärker auf die aktuelle konjunkturelle Schwäche als auf die Preisentwicklung achte. Die Inflationsrisiken seien gering, sagte er. Nach Einschätzung des Fed-Chefs lässt sich bislang zwar eine Stabilisierung, aber noch keine Belebung der US-Wirtschaft erkennen. Die konjunkturelle Entwicklung in der weltgrößten Volkswirtschaft werde sich beschleunigen, aber vielleicht nicht so stark wie von machen vorausgesagt, so Greenspan. (BLZ)