Deutsche Bank flirtete fast schon unanständig mit der CitiGroup [05.02.2004 - 10:06]
Ist eine Epidemie ausgebrochen, ist die Ansteckungsgefahr groß. Was für die Vogelgrippe gilt, trifft auch bei der Fusionitis zu. Sie grassiert gerade im Banken- und Pharmabereich. Dass der Größte mit dem Größten - die Deutsche Bank mit der Citigroup – monatelang Gespräche über eine Fusion geführt hat, überrascht zwar, holt die Marktteilnehmer aber nicht von den Socken.
Montelang soll nach einem Bericht der „Financial Times“ Ackermann & Co Übernahmegespräche mit der amerikanischen CitiGroup geführt haben. Letztlich sei der Verkauf des größten deutschen Bankhauses gescheitert, da er „politisch“ nicht durchsetzbar gewesen sei. Die noch ungeklärte Rolle J. Ackermanns bei der Mannesmann-Vodafone-Fusion dürfte auch eine Rolle gespielt haben.
Hinter diesen unbestätigten Meldungen traten die Bilanzen, die die Deutsche Bank heute bekannt gab, in den Hintergrund.
Im vierten Quartal stieg der Gewinn nach Steuern auf 436 Mio. Euro. Damit übertraf man knapp die Prognosen der Analysten. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte die Bank noch einen Verlust von 105 Mio. verkraften müssen.
Im Gesamtjahr verdiente das Finanzinstitut nach Steuern 1,4 Mrd. Euro. Den um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Steuern konnte die Deutsche Bank von 1,4 Mrd. Euro auf 3,6 Mrd. Euro mehr als verdoppeln. Balsam gibt es für die Alt-Aktionäre: Die Dividende soll um 15 Prozent auf 1,50 Euro je Aktie angehoben werden.
Obwohl die Fusionsphantasie bei der Deutschen Bank-Aktie vorerst einmal fehlt, kann das Papier gegen den Trend 0,73 % auf 63,36 Euro zulegen. Bei der Hypo (+0,49%)und Commerzbank (+0,39%) darf dafür um so heftiger weiterphantasiert werden.
Von 62.138.42.18/...nmeldungen.asp?msg=003652400000000550000000000
HH
Ist eine Epidemie ausgebrochen, ist die Ansteckungsgefahr groß. Was für die Vogelgrippe gilt, trifft auch bei der Fusionitis zu. Sie grassiert gerade im Banken- und Pharmabereich. Dass der Größte mit dem Größten - die Deutsche Bank mit der Citigroup – monatelang Gespräche über eine Fusion geführt hat, überrascht zwar, holt die Marktteilnehmer aber nicht von den Socken.
Montelang soll nach einem Bericht der „Financial Times“ Ackermann & Co Übernahmegespräche mit der amerikanischen CitiGroup geführt haben. Letztlich sei der Verkauf des größten deutschen Bankhauses gescheitert, da er „politisch“ nicht durchsetzbar gewesen sei. Die noch ungeklärte Rolle J. Ackermanns bei der Mannesmann-Vodafone-Fusion dürfte auch eine Rolle gespielt haben.
Hinter diesen unbestätigten Meldungen traten die Bilanzen, die die Deutsche Bank heute bekannt gab, in den Hintergrund.
Im vierten Quartal stieg der Gewinn nach Steuern auf 436 Mio. Euro. Damit übertraf man knapp die Prognosen der Analysten. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte die Bank noch einen Verlust von 105 Mio. verkraften müssen.
Im Gesamtjahr verdiente das Finanzinstitut nach Steuern 1,4 Mrd. Euro. Den um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Steuern konnte die Deutsche Bank von 1,4 Mrd. Euro auf 3,6 Mrd. Euro mehr als verdoppeln. Balsam gibt es für die Alt-Aktionäre: Die Dividende soll um 15 Prozent auf 1,50 Euro je Aktie angehoben werden.
Obwohl die Fusionsphantasie bei der Deutschen Bank-Aktie vorerst einmal fehlt, kann das Papier gegen den Trend 0,73 % auf 63,36 Euro zulegen. Bei der Hypo (+0,49%)und Commerzbank (+0,39%) darf dafür um so heftiger weiterphantasiert werden.
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