bei E+ pro Kunde ist in den letzten Jahren stetig gesunken und war zuletzt um die 10€ pro Monat. Yourfone ist bekanntlich eine Billigmarke von e+, die quersubventioniert wird/wurde von der Mutter E+. Von daher könnte der Yourfone ARPU im Schnitt auch sogar unter dem der Mutter E+ liegen, da man bei yourfone mit kaum wettbewerbsfähigen Kampfpreisen unterwegs war bislang. Das hat z.B. FNT im Frühjahr so festgestellt nach intensiver Prüfung, ob man kaufen will oder nicht. www.teltarif.de/...et-e-plus-o2-fusion-zukunft/news/55271.html "....Der Wettbewerb habe in Deutschland hauptsächlich von E-Plus und o2 gelebt. Das betreffe auch die Einführung von Biligmarken. Gleichzeitig hinken Untermarken wie blau oderyourfone "betriebswirtschaftlich an der Nabelschnur" von E-Plus. Im Falle der Auflage eines Verkaufes der Ableger sieht Vilanek keine Möglichkeit, ein Geschäft mit den Anbietern unter den heutigen Marktbedingungen zu betreiben. Der Grund seien die "vier, fünf Euro Brutto-Marge", die hängen bleibt, von der aber kein Unternehmen leben könne. Ohne Quersubventionen des Netzbetreibers seien die Marken nicht haltbar.... ") .Von daher natürlich die Frage, ob für solche qualitätsarmen Kunden ein Kaufpreis von 300-350€ pro Kunde angemessen jetzt ist. Mir kommt er jedenfalls etwas zu hoch vor. Hätte man 235.000 Telekom Vertragskunden mit 20€ ARPU geholt zu dem Preis, dann wäre es schon eher vertretbar. Denke das Problem ist, daß Drillisch einfach schnell eine größere Zahl weiterer Kunden braucht, um der Verpflichtung nachzukommen die 20% Kapazitäten die man O2 abkauft auch unters Volk zu bringen. Mit langsamer Eigenanwerbung von Kunden geht es wohl nicht schnell genug. Wo soll man sonst derartige sechsstellige Kundenpakete kaufen? Alle anderen Provider wollen Kunden gewinnen und nicht verkaufen. Insofern hat natürlich E+/O2 eine starke Verhandlungsposition beim Verkaufpreis jetzt gehabt, da DRI dringenst neue Kunden braucht und sonst keiner welche abgeben will. Somit bieb Drillisch nur die Option zu kaufen zu Preisen die O2 sehr gefallen haben dürfte. de.statista.com/statistik/daten/studie/...many-in-deutschland/
