Ich werd` nie zum SV Werder Bremen gehn (Die toten Hosen)
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nimm mein post mit nem augenzwinkern...ich hab auch so das ein o andere (rauch-)laster...will das hier jetzt auch nicht ausarten lassen...aber...deine family will nich mit 50 an deinem grab stehen...dir passen seit jahren keine klamotten... die scheiß-treppen rauf u runter und lästigen sonntags-spaziergänge machen dich auch fix und fertig...kreislauf...
so...das wars aber auch mit ot...habt ihr eigentlich schon n bierchen auf die 13 getrunken .-)
weg...
p.s....die ariva-gemeinde würde dich auch vermissen, wenn du in ein paar jahren nicht wärst .-)
...ist zwar nur eine Vermutung, aber ich glaube dass hing mit der Fusion von O2 und E-Plus zusammen. Man glaubt, der Riese schluckt die DRI Kunden was die Marge schmählert. Dann wirft einer, alle werfen mit SL werden gezogen und das Chaos ist perfekt. Dabei muss ja auch noch das Kartellamt dem zustimmen.
Aber zum Glück hat das untere BB den Fall gestoppt. Ich habe zwar durch den Mist auch verloren. Aber das habe ich mir gestern zu heute wieder zurückgeholt. Allerdings Nerven hat es dennoch gekostet. Thats life, thats Börse...
Mentale Stopploss, die nicht im System hinterlegt sind, haben sich aus meiner Erfahrung heraus als praktischer erwiesen,
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Also "mentale" SL finde ich so nützlich wie nur "mental" den Sicherheitsgurt im Auto anzulegen und erst wenn es gekracht hat anzufangen noch nach dem Gurt zu suchen. Eine klare SL Strategie beruht darauf auch wirklich zu agieren, wenn die vorher festgelegte Marke erreicht ist. Alles andere wäre inkonsequent. Für viele Leute ist es bekanntlich ein psychologisches Problem zu agieren, wenn Kurse gegen einen laufen. Von daher sehe ich "mentale" SL nicht wirklich als einen SL, sondern eher als Ausdruck einer emotionalen Hemmschwelle wirklich schnell und emotionsfrei zu handeln, wenn die vorgegebene Marke wirklich mal erreicht ist. Denn warum sollte man die sonst nicht ins System vorher schon eingeben? Dort kann sie immer schnell und ständig ausgeführt werden. Ganz anders wenn man es nicht automatisch macht sondern nur "mental" und manuell. Da müßte man ja täglich durchgehend ohne jegliche Pause nurnoch konstant auf den Kursticker glotzen bei allen Depotwerten, um dann im Fall der Fälle manuell zu reagieren. Ist doch nicht machbar und man schafft es auch nur mit zeitlicher Verzögerung, da man erst die Order eingeben müßte. Somit hat man zuviele Zeitlücken wo man garnicht handeln könnte mangels Beobachtung. Daher ist die einzige sinnvolle Art mit SL ein Money Management zu betreiben diese SL früh genug ins System einzustellen und so besseren Schutz vor ausdehnenden Kursrückschlägen zu haben. Devise: "Kapitalerhaltung geht vor Kapitalvermehrung". Lieber einmal zu oft einen SL aufgelöst bekommen als einmal einen zu wenig. Wieder einsteigen kann man ja immer wieder bei jedem Wert, falls es dort wieder neue Stärkesignale gibt. Ich glaube ja fast, daß du den Begriff SL falsch verstehst oder verwendest. Was du machst hat mit einem echten SL nichts zu tun. Du sagst ja auch du schaust nicht so oft auf die Kurse und fährst in den Urlaub ohne SL zu setzen. Was du wohl meinst ist eher, daß du in gewissen größeren zeitlichen Abständen schaust, ob du noch halten willst. Das hat aber nichts mit dem eigentlichen Begriff SL zu tun. Von daher solltest du es auch nicht mentalen SL nennen, sondern eher Vertrauen darauf , daß nichts auf der Welt passiert wird was mal sehr zügiges handeln erforderlich macht. Nur laß z.B. mal in deinem Urlaub nochmal etwas ähnliches wie den 11.9, Lehmanpleite etc. passieren oder irgendeine Bilanzsbombe platzen. Wer dann nicht sehr schnell noch am Anfang handelt, der dürfte lange auf hohe Verluste schauen. Von daher finde ich es kein überzeugendes Risc Management ohne klaren SL zu agieren. Kann natürlich auch ohne klappen. Man kann auch 50 Jahre ohne Gurt Auto fahren. Aber es gibt durchaus bessere Formen das Risko für sein Vermögen zu kontrollieren.
www.boersennews.de/lexikon/begriff/dispositionseffekt/1290 => Der Dispositionseffektbesagt, dass Anleger tendenziell dazu neigen kleine Gewinne zu realisieren und Verluste zu erhöhen. Generell kann gesagt werden, dass bei den meisten Anlegern die Nutzenfunktion im Gewinn- und Verlustbereich unterschiedlich verläuft. Konkret heißt das, die Mehrzahl der Anleger nehmen Gewinne und Verluste psychologisch unterschiedlich wahr. Erwirtschaftet ein Anleger einen Gewinn aus seiner Investition, so stiftet der Anfangsgewinn den höchsten Nutzen. Jeder weitere Ertrag wird zwar noch als positiv gewertet, aber mit einer sich immer weiter abschwächenden Tendenz. Analog umgekehrt verläuft es bei der Negativentwicklung eines Investments. Die ersten Verluste hinterlassen psychologisch die tiefsten Spuren beim Anleger. Nach und nach tritt aber eine Art Gewöhnungseffekt (viele erlittene Kursverluste) ein und die nachfolgenden Verluste werden, nicht mehr mit der gleichen Intensität wahrgenommen. In der Praxis führt der Dispositionseffekt dazu, dass Gewinne oft viel zu früh und Verluste viel zu spät realisiert werden...... Schutz gegen den Dispositionseffekt bietet nur die konsequente Verlustbegrenzung durch das Setzen von Stopp-Loss-Kursen. ...
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