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Drillisch AG


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1&1 AG 25,45 € +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   +99,76%
 
muppets158:

Hi Crunch,

 
15.02.14 15:40
die 800 und 900 T sind aber in eine Gesellschaft der Ehegattinnen eingegangen. Zumindest zu einem großen Teil...

Von der Perspektive der Aktie bin ich weiter überzeugt...
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Prater80:

Verschwörungstheorie

 
15.02.14 16:09
Ja, is ja reine Spekulation.
Ich frag mich halt nur, warum man vor kurzen 100 Mio€ eine Wandelschuldverschreibung ohne Not herausgibt. Das mit den günstigen Zinsen ist schon klar, allerdings auch fraglich weil man das Geld ja nicht braucht. Daher muss das andere Hintergründe Haben.
Kann man irgendwo einsehen wer da gekauft hat?

Auf der anderen Seite kaufen Imvestoren für 50 Mio Aktien. Das die erwarten das der Kurs steigt is ja nicht auszuschließen und da die Aktein direkt verkauft wurden gehe ich davon aus, das die Gut informiert sind.

In Summe haben Investoren in den letzten Woche definitiv für 150 Mio investiert...
Diebischen das ja nicht mit einer Erwartung von 2% Zinsen...

Und neben bei, wenn man die Fakten sieht scheint es positiv, der Bauch hat aber kein gutes Gefühl...
Antworten
Drilledopp:

ich sehe das

2
15.02.14 16:15
eher als win win Situation. Das große Vertrauen, das die Fonds Drillisch gegenüber haben,
führt zu höheren Kursen. Und ich glaube nicht, das die für 20 Prozent eingestiegen sind. Und ob das Teil dann ohne diesen Verkauf genauso stark steigen würde ist natürlich spekulativ. Ich glaube es nicht. Von daher sehe ich das für die Verkäufer eher als Vorteil.
Antworten
Prater80:

@Drilledopp

 
15.02.14 16:41
Ich hoffe auch auf eine WinWin Situation.
DienFakten ob es eine wird haben aber nur die Insider
Antworten
mattesdf:

Fidelity

 
15.02.14 17:25
Hoffen wir mal das Beste. Ich bleibe aber definitiv investiert. Die von Drillisch werden sich schon was dabei gedacht haben.  Auch wenn ich von Fidelity nichts halte. Anfang Januar haben die bei Cat Oil auch zugekauft und da gings steil nach unten. Die meiste Ahnung scheinen die nicht zu haben.
Antworten
011178E:

ich sehs positiv

 
15.02.14 17:54
hier steigen andere größen ein der mobmarkt wird gerad aufgeteilt. Übringens der bruchi braucht das geld für ne outletstadt. Mit zwei mitinvestoren zieht der nen megaprojekt durch! Stand letzten sommer irgendwo in d tageszeitung
Antworten
crunch time:

muppets158 #4276

 
15.02.14 17:56
muppets158: #4276 die 800 und 900 T sind aber in eine Gesellschaft der Ehegattinnen eingegangen. Zumindest zu einem großen Teil...
=================

Wo steht das denn mal öffentlich  einsehbar genau erläutert? Könntest du mal den Link der offiziellen Mitteilung darüber angeben? Danke.  Schließlich wäre es meldepflichtig als DD nach WPHG §15a, wenn Ehefrauen als direkte Angehörige von Vorständen kaufen/verkaufen. Und die haben doch wohl damals nicht die Meldepflichten umgangen, oder? Ich habe nur gesehen wie die Familien Choulidis die beiden juristische Personen SV und MV aufgelöst haben ( = Verkäufe) und dann nur Bruchteile davon wieder zurückgekauft wurden von den beiden Brüdern. Dann müßten die Ehefrauen ja genauso irgendwo als Käufer aufgeführt sein, wenn es für ihre Ehemänner so galt.  Käufe von Ehefrauen als Meldungen in dem Zusammenhang  sind mir damals nicht begegnet. Ist mir da was entgangen?  
(Verkleinert auf 43%) vergrößern
Drillisch AG 695435
Antworten
Lettin29:

Hat er auf der HV erklärt..

6
15.02.14 19:30
1. zum Teil waren sie Kreditfinanziert
2. wegen doppelter Besteuerung (erst GmbH Abgeltung und dann noch als Privatentnahme aus der GmbH) - darum Auflösung der GmbHs und dann auch Rückführung der Kredite.

Ich hoffe, ich hab's so richtig wieder gegeben - sinngemäß passt es aber.
Antworten
pinot:

Freefloat

 
16.02.14 13:55
kann ein Grund sein, dass durch den Verkauf der Freefloat erhöht wird? Stimmt es, dass Aktien, die bei Fidelity liegen im Freefloat sind, die beim Vorstand und AR aber nicht. Kann eine Erhöhung des Freefloats für die nächste Zukunft Vorteile bringen (eine Voraussetzung sein)?
Da kann sich das kollektive Wissen dieses Threads mal befassen mit.
Antworten
Katjuscha:

wenn man in den DAX will, spielt der Freefloat ne

 
16.02.14 14:00
Rolle.

:)))
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mattesdf:

Streubesitz

 
16.02.14 17:02
Stimmt das denn, dass sich der Streubesitz hierdurch erhöht hat?
Antworten
muppets158:

m. E. ja

 
16.02.14 20:27
aber nur für Bruchis Anteile. Alle was über 5% ist gilt nicht als Streubesitz nach der Definition der Deutschen Börse. Da hätten wir derzeit über 90%... (nur die eigenen Anteile liegen über 5%).

Und bei einem Einzug der eigenen Anteile hätten wir 100% Streubesitz...

Gruß
Muppets
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Maniko:

Der Streubesitz liegt bei 74,19%

 
16.02.14 21:46
laut Finanzen.net
90% reichen für den DAX nicht, nicht mal 99,9%
Macht aber nix; auch ohne DAX ist Drillisch super
 
Antworten
Katjuscha:

pffff, Basher!

2
16.02.14 21:52
Antworten
velmacrot:

Ganz ehrlich

2
16.02.14 23:01
Mir ist das so ziemlich egal, wieviel Gewinn die Brüder und Bruchi jetzt realisiert haben und wieviel denen entgangen ist bei den verkauften Positionen. Wichtig ist doch diesmal, dass es offensichtlich eine koordinierte, abgesprochene Sache ist und dass man die Teile an ein richtiges Schwergewicht abgegeben hat, die sich dabei einiges gedacht haben werden. Mehr kann man und muss man zur Zeit auch nicht mehr hinein interpretieren.

Hätte ich keine persönlichen Pläne, für die ich die Drillisch Kohle brauche, würde ich gar nicht an einen Verkauf denken. So freue ich mich aber auch, weil ich stark das Gefühl bekomme, dass in den nächsten Monaten hier was grösseres vor sich gehen könnte. Und wenn nicht, dann gibts immer noch die Dividende.
Antworten
Prater80:

Tradegate 24.95€

 
17.02.14 08:03
Wow....
Antworten
muppets158:

Maniko

 
17.02.14 08:13
die Zahlen auf Finanzen.net dürften etwas älter sein. Guck dir es auf der HP an, da sind es derzeit 84,xx% nur Bruchi und die eigenen Anteile sind kein Streubesitz (da über 5%).

Sicherlich reichen auch 100% um bei unserer derzeitigen MK eine Daxaufnahme zu erreichen (Lanxess und K+S liegen bei 4,5 Mia. und wir bei 1,3 Mia)...

Aber um im Dax zu sein, muss man nur 10% Streubesitz haben und den haben wir.
Antworten
kiesly:

lööft

 
17.02.14 09:14
Richtung Geburtstag :-)
Antworten
Lettin29:

hat ja noch keiner Prost gesagt heute morgen

2
17.02.14 09:31
17.02.2014  09:02:08

25,0000

23.280

Eröffnung bei 25 Euro glatt... , hab mal kurz mit Kaffee angestoßen und freu mich über die weitere Entwicklung
Antworten
magic-cold:

Fahre mal

 
17.02.14 09:32
Im Windschatten mit...

LS7CRM

Antworten
kiesly:

Hinterrad-Lutscher ;-)

 
17.02.14 09:34
Antworten
crunch time:

@ Lettin29 von mir ein Prost

4
17.02.14 09:44
Lettin29: 09:31 #4294hat ja noch keiner Prost gesagt heute morgen
=================================0
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Drillisch AG 695714
Antworten
Elvis123:

Anteilsverschiebungen

 
17.02.14 10:44
Scheint ja alles - zu Recht - ganz gelassen vom Markt aufgenommen zu werden. War gar nicht blöd die Mitteilungen am Freitag Abend `rauszuhauen, wenn eh schon alle gedanklich und börslich im Wochenende sind. Das nimmt das Risiko von unüberlegten Kurzfristpanikaktionen ;)
Antworten
Lettin29:

Das FN-Vorstandsinterview

17
17.02.14 11:09
Verantwortlicher Redakteur: Wendelin Probst

Heute freuen wir uns über ein FN-Vorstandsinterview mit dem Vorstandsvorsitzenden der Drillisch AG (WKN 554550, ISIN DE0005545503, Aktien-Kürzel DRI), Herrn Paschalis Choulidis, auf FinanzNachrichten.de. Die Drillisch AG ist ein deutscher Mobilfunk-Serviceprovider mit Sitz im hessischen Maintal und beschäftigt insgesamt knapp 350 Mitarbeiter. Das seit 1998 börsennotierte Unternehmen ist einer der grossen netzunabhängigen Telekommunikationsanbieter in Deutschland und bietet seinen knapp 2 Mio. Kunden ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen und Produkten aus dem Bereich mobiler Sprach- und Datendienste.

Drillisch verzeichnete im Geschäftsjahr 2013 einen Gesamtumsatz in Höhe von 290,5 Mio. Euro (2012: 323,7 Mio. Euro), während das EBITDA-Ergebnis 2013 um +14 % auf 70,8 Mio. Euro stieg (2012: 61,9 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern konnte gar um +756,5 % auf 178,0 Mio. Euro gesteigert werden (2012: 20,8 Mio. Euro) angestiegen. Hierin sind neben dem guten operativen Geschäftsergebnis auch einmalige Effekte aus dem vollständigen Verkauf einer Beteiligung an der freenet AG enthalten. Aber auch ohne diese Anteilsverkäufe konnten neben dem EBITDA auch die wichtige operative Kennzahlen, wie beispielsweise der Rohertrag (+9 % auf 119 Mio. Euro), deutlich zulegen.

Die Analysen zum Unternehmen fallen insgesamt recht positiv aus und kommen wie z.B. Equinet oder die Privatbank Berenberg zu einer Kaufempfehlung für die Drillisch-Aktien. Die Analysten beider Häuser sehen Kursziele von 26 Euro bzw. 29 Euro und sehen damit noch +6 % bis +18 % Kurspotenzial für die bereits sehr gut gelaufene Aktie, die - vor der jüngsten Korrektur - gerade erst ein neues Hoch von 25 Euro erreichen konnte. Andere Analysehäuser, wie beispielsweise Warburg Research, sind - in dem Fall mit einem Kursziel von 25 Euro - ein bisschen vorsichtiger und raten lediglich zum Halten der Aktie. Seit Anfang 2009 befindet sich die Aktie in einem langfristigen, recht steilen Aufwärtstrend und hat sich mittlerweile seit dem Tief bei ca. 0,90 Euro mehr als verzwanzigfachen können. Auch deshalb haben wir das offenbar sehr erfolgreiche Unternehmen etwas näher angesehen und dem Firmenlenker Paschalis Choulidis einige Fragen zur aktuellen Geschäftsentwicklung gestellt.



FinanzNachrichten.de
Sehr geehrter Herr Choulidis, die Drillisch AG ist ein Mobilfunk-Serviceprovider. Unsere Leser werden einige Ihrer Mobilfunkmarken - wie z.B. helloMobil oder Victorvox - vielleicht kennen, Drillisch als Unternehmen dahinter ist jedoch weit weniger bekannt. Können Sie uns Ihr Unternehmen, Ihre Strategie und Geschäftsbereiche in wenigen Sätzen etwas genauer beschreiben?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Die Drillisch AG mit Ihren Tochtergesellschaften ist seit Anfang der 90er Jahre im Mobilfunk tätig und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Angefangen vom klassischen Service Provider im Jahre 1994 über die Gründung des ersten Mobilfunkdiscounters (Simply) im April 2005 bis hin zum Mobilen Virtuellen Netzbetreiber (MVNO) im Jahre 2010. Die Unabhängigkeit und Flexibilität des Geschäftsmodells sowie die Produktgestaltung ist für uns immer sehr wichtig. Wir arbeiten mit allen vier Mobilfunknetzbetreibern zusammen und haben in allen Mobilfunknetzen Kunden, die unsere Mobilfunktarife und -services nutzen.

Als MVNO nutzen wir für die Vermarktung die Mobilfunknetze von Vodafone und Telefonica O2 sowie vertreiben unsere Produkte hauptsächlich über das Internet. Zusätzlich zu den von Ihnen genannten Marken vertreiben wir unsere Produkte noch über weitere reichweitenstarke Mobilfunkmarken wie z.B. smartmobil.de, DeutschlandSIM, discoTEL, WinSIM, simply, maXXim oder McSIM sowie über weitere Kooperationsmarken. Wir bieten Mobilfunktarife für Wenig-, Normal- sowie Viel-Nutzer an und es wird uns von mehreren unabhängigen Stellen bestätigt, dass wir für alle diese Nutzergruppen die preis- und leistungsstärksten Produkte im Angebot haben.


FN:
Wie verteilt sich der Umsatz auf die genannten Angebotsbereiche und wo sehen Sie das grösste Wachstumspotenzial für Drillisch?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Wachstumspotenziale sehen wir bei der Steigerung unserer MVNO-Kunden. Diese Kunden haben wir in zwei Kundenbereiche aufgeteilt:
Das eine sind die 'Volumen'-Kunden, das sind die Kunden, die nur das bezahlen was auch verbraucht wird. 'Volumen'-Kunden haben keine monatlichen Fixkosten. Der zweite Bereich sind die 'Budget'-Kunden, das sind die Kunden, welche sich für einen Tarif entscheiden, der ein bestimmtes Kontingent an Minuten, SMS und Daten hat sowie die Full-Flat-Tarife.
In der Vergangenheit hatten wir unseren Vermarktungsfokus bei den 'Volumen'-Tarifen gehabt. Dies hat sich mit der vermehrten Nutzung von Smartphones geändert, sodass sich heute ca. 85 % unserer Neukunden für unsere 'Budget'-Tarife entscheiden. Wie Sie aus unserem aktuellen Geschäftsbericht entnehmen können, haben wir die MVNO-Kundenbasis auf ca. 1,70 Mio. Kunden erhöht. Der Anteil an 'Budget'-Kunden hat sich dabei überproportional entwickelt und bei dieser Kundengruppe liegt die Profitabilität ca. 2,5-mal höher als bei den 'Volumen'-Kunden. In diesem Segment sind wir im 4. Quartal 2013 um 123.000 Teilnehmer gewachsen und wir gehen davon aus, dass wir hier noch weiteres Wachstumspotential haben.


FN:
In den vergangenen Jahren gab es vor allem bezüglich der Mobilfunksparte des grösseren Wettbewerbers Freenet immer wieder Gerüchte über Übernahmepläne, die nach einer zwischenzeitlichen 20 %-Beteiligung an der Freenet AG offensichtlich sehr konkret waren. Im Laufe des vergangenen Jahres wurden die meisten Anteile mittlerweile abgestossen. Der Wertgewinn der Freenet-Anteile dürfte über möglicherweise gescheiterte Übernahmepläne hinwegtrösten, oder?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Wir schauen immer nach vorne und die Beteiligung an der Freenet AG im Jahre 2006/2007 hat zum damaligen Zeitpunkt sehr viel Sinn gemacht. Die Drillisch AG hat davon positiv partizipiert.


FN:
Die Liquiditätslage ist ja weiterhin sehr komfortabel, vor allem nachdem Sie im Dezember 2013 erfolgreich eine Wandelanleihe im Volumen von 100 Mio. Euro 'für allgemeine Unternehmenszwecke' emittiert haben (ISIN DE000A1X3GS9, Laufzeit 5 Jahre, Kupon 0,75 %, Wandlungspreis 24,29 Euro). Sind aktuell Übernahmen, Beteiligungen oder grössere Investitionen geplant?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Wir haben mit der Platzierung der Wandelanleihe das Fundament für zukünftiges, schnelles Handeln gesetzt und die Wahrnehmung im Kapitalmarkt weiter erhöht. Aktuell führen wir keine Übernahmegespräche und es stehen auch keine grösseren Investitionen an, aber wir sind immer für alle sich bietenden zusätzlichen Wachstumschancen offen.


FN:
Der Mobilfunkmarkt hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Das klassische Handy hat ausgedient. Smartphones und Apps regieren seitdem das iPhone diesen Trend angestossen hat. Wie geht diese Entwicklung weiter und wie möchte die Drillisch AG davon profitieren?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Es ist jetzt ziemlich genau sieben Jahre her, als das iPhone auf den Markt kam. Wir konnten seitdem Jahr für Jahr – so wie auch in der Zeit davor – von der stetigen Veränderung und Weiterentwicklung des Mobilfunkmarktes profitieren und haben unser operatives Ergebnis kontinuierlich gesteigert. Der Trend bei der Hardware und damit das starke Wachstum beim Datenverkehr wird sich noch eine Weile fortsetzen, denn unabhängigen Studien zufolge haben in Deutschland gerade einmal etwas mehr als 50 % der Kunden ein Smartphone. Generell möchte ich ergänzen, dass wir uns in den 20 Jahren, die wir nun schon auf dem Mobilfunkmarkt aktiv sind, ein grosses Branchen-Knowhow sowie eine hohe Reaktionsschnelligkeit angeeignet haben. Damit sind wir zuversichtlich, auch künftigen Entwicklungen aktiv und innovativ begegnen zu können, die wir alle momentan noch nicht sehen oder erahnen können.


FN:
Operativ gab es auf der Umsatzseite im Geschäftsjahr 2013 einen deutlichen Rückgang von rund -10 % von 323,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 290,5 Mio. Euro. Können Sie uns erläutern, warum die recht maue Umsatzentwicklung die positive operative Entwicklung scheinbar überhaupt nicht tangiert?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Umsatz ist in unserer Branche von mehreren Faktoren abhängig - insbesondere auch über den Einfluss der Regulierung auf die Terminierungsentgelte, aber dies wirkt sich nicht nur auf den Umsatz, sondern auch auf den Wareneinsatz aus, sodass unter dem Strich für uns der Rohertrag entscheidend ist und dieser hat sich im Geschäftsjahr 2013 deutlich um +9,4 % erhöht von 108,9 Mio. Euro im Vorjahr auf 119 Mio. Euro.


FN:
Auf der Gewinnseite hingegen sieht es - vor allem durch die Freenet-Anteilsverkäufe - deutlich besser aus. Das Konzernergebnis vor Steuern konnte 2013 von 20,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 178,0 Mio. Euro vervielfacht werden. Aber auch ohne Berücksichtigung der Anteilsverkäufe gab es laut der Ergebniskennzahlen, wie z.B. bei dem von Ihnen gerade genannten Rohertrag, eine erfreuliche Entwicklung. Ist der operative Gewinnanstieg bei gleichzeitigem Umsatzrückgang demnach also rein auf einen nachhaltigen Anstieg der Margen zurückzuführen?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Es ist in der Tat die nachhaltig verbesserte Marge, die zur Steigerung des Rohertrags und der entsprechenden Ergebniskennziffern geführt hat - von den Einmaleffekten im Zusammenhang mit der Freenet-Beteiligung mal abgesehen.


FN:
Der Aktienkurs der Drillisch AG hat sich im Jahr 2013 noch einmal annähernd verdoppelt. Sogar die Hochs aus den 'wilden Zeiten' des Neuen Marktes wurden nun bereits übertroffen, sodass es aktuell wohl nur glückliche Aktionäre gibt. Zwar möchten Sie zur Entwicklung des Aktienkurses wohl sicher keine Einschätzung abgeben, aber welche fundamentalen Faktoren könnten aus Ihrer Sicht im Jahr 2014 einen weiteren deutlichen Anstieg des Unternehmenswerts für die Aktionäre ermöglichen?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Zu möglichen Aktienkursentwicklungen können wir keine Einschätzung abgeben. Aber bitte vergleichen Sie auch mal unser jetziges Ergebnis mit dem aus den Zeiten des Neuen Marktes. Da liegen Welten zwischen. Heute werden wir vom Grossteil der Analysten aufgrund unserer EBITDA-Prognose und einer langfristig angelegten Dividendenpolitik mit einer Dividendenrendite von 6,5 % auf aktueller Basis immer noch als chancenreiches Investment bezeichnet. Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells, eine attraktive Verzinsung für die Aktionäre und eine nachvollziehbare Kapitalmarktkommunikation wollen wir von unserer Seite unser Möglichstes tun, um eine auch weiterhin positive Entwicklung zu unterstützen.


FN:
Nach einem EBITDA-Ergebnis in Höhe von ca. 70,8 Mio. Euro im Jahr 2013 soll diese Kennzahl im laufenden Geschäftsjahr 2014 bei 82 bis 85 Mio. Euro liegen. Gleichzeitig haben Sie kürzlich auch Ihre Dividendenpläne für die kommenden Jahre recht offensiv kommuniziert. Demnach sollen für 2013 und die kommenden beiden Jahre (nach 1,30 Euro je Aktie 2012) jeweils mindestens 1,60 Euro pro Aktie ausgeschüttet werden. Haben Sie sich mit so einer langfristigen Prognose nicht etwas aus dem Fenster gelehnt, schliesslich wurde noch im Jahr 2012 ohne Freenet-Anteilsverkäufe ein Ergebnis von 'nur' 0,46 Euro je Aktie erzielt?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Die Prognosen basieren auf unserer jüngst fertig gestellten 5-Jahres-Planung, so wie wir sie Jahr für Jahr im Herbst erstellen und fortschreiben. Das machen wir stets sehr akribisch und lassen alle bis dahin gewonnen Fakten und Erkenntnisse einfliessen. Wären wir von der Erreichbarkeit der Ziele nicht überzeugt, dann hätten wir sie sicherlich nicht kommuniziert. Und die Vergangenheit zeigt, dass wir mit unseren Prognosen am Ende fast immer noch ein bisschen konservativ waren - und das trotz eines kontinuierlichen Anstieges des operativen Ergebnisses seit nunmehr über zehn Jahren.


FN:
Da der Umsatz für die Drillisch AG laut Ihren Aussagen offensichtlich nicht die wichtigste Kennzahl ist, welche Bedingungen - wie z.B. die Entwicklung der Kundenzahl oder Margen - haben Sie dann angenommen, um die angestrebten Gewinne auch auf operativer Ebene zu erzielen?

PASCHALIS CHOULIDIS:
Wie bereits erwähnt, steigern wir die Zahl unserer MVNO-Kunden stetig und dies insbesondere bei den 'Budget'-Kunden. Diese Entwicklung wollen wir fortsetzen und aufgrund des transparenten und äusserst wettbewerbsfähigen Produktportfolios, der Leistungsfähigkeit unserer Vertriebskanäle und der Zufriedenheit unserer Bestandskunden sind wir zuversichtlich, dass uns das auch gelingen wird.


FN:
Herr Choulidis, wir bedanken uns herzlich für das interessante Interview!

© 2014 Das FN-Vorstandsinterview

www.finanznachrichten.de/...denausschuettungen-geplant-179.htm
Antworten
cidar:

nun

3
17.02.14 12:41
kommt der Rauch -

und die Zeit der Abstauber.

Morgen auch noch -

oder auch nicht. Kommt auf den Gesamtmarkt und die Amis an.

CY Mai
Antworten
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