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Drillisch: 555 % Anstieg sind locker möglich!


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FFrodxin:

Mögliche Übernahme

 
26.05.09 17:17
Was haltet Ihr von einer möglichen Übernahme von Drillisch? Könnte uns kurzfristig einen Anstieg bescheren, aber die langfristigen Lorbeeren verderben.
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geldsackfrank.:

stress

 
26.05.09 17:31
Ich sehe denen immer mal bei der Arbeit zu.
Ist ein komischer Laden, als ob die nur auf die Bildschirme starren und den Kurs "leiten" ...

Naja, so long
Antworten
juche:

Hallo zusammen,

 
26.05.09 18:23
ist ja mächtig was los hier.

Endlich hat Freenet den DSL-Klotz vom Bein und kann sich nun auf das mobile Internet konzentrieren. Der nächste Schritt könnte schon die Übernahme von Drillisch durch Freenet sein, so wie es eben P.C. angekündigt hat.
Außer es schnappt sich vorher noch wer Freenet...

stay long
Juche
Antworten
niovs:

Achtung langer Text

 
26.05.09 18:37
So, also das nen ich mal verpuffen ;)

Fassen wir mal zusammen.

Dommi macht nen schnäppchen, das steht mal ausser Frage, wenn man aber mal den gesamten Kontext sieht ist es eher naja.

Damals waren es noch 1,3 mio Kunden oder? Heute spricht man noch von 700.000, alleine das halbiert schon mal den wert nahezu. Zusätzlich hat auch er nen haufen Kohle mit Feenet und Drillisch Aktien verbrannt. Wenn man das mal alles reinrechnet is das jetzt nicht soooo günstig gelaufen für ihn, ABER er hat endlich die Konsequenzen gezogen und die Sache für sich beendet und ein Teil seines Gesichtes zurückgewonnen.

Jetzt wird es also interessant, jeder hat irgendwelche Anteile.
Freenet von UI , diese sind für Freenet doch eigentlich so wertlos wie die von Drillisch bei freenet.
UI hat Anteile von Freenet und Drillisch, was soll er damit nun noch?
Drillisch hat Anteile von Freenet, die eigentlich eh schon die ganze Zeit nur Geld verbrennen.

Alles sinnlose Beteiligungen, also wie schon andere erwähnten, müssten die jetzt eigentlich zusammen arbeiten und freenet bewies hiermit ja endlich auch mal, dass sie bereit sind das Programm von Spörr nicht fort zu führen. BRAVO hier von mir.

Freenet hat nun also etliche Mitarbeiter der DSL Sparte, ohne jeglliche Verwendung. Was werden die mit denen wohl machen?
UI hat sich nen prima Vertriebskanal gesichert und bezahlt den mit ihren Aktien, für beide denke ich ein ganz guter Deal.

So und wer steht hier als absoluter Verlierer da? Genau Drillisch. Die haben davon gar nichts, der Preis ist eine Enttäuschung, der Markt beweist es. Also wenn Drillisch davon profitieren will, müssen sie sich nun eigentlich mit Freenet einigen. Drillisch verköuft sich an Freenet, davon profitiert UI (sie erhalten wenigstens nen Teil Ihres Geldes wieder oder verrechnen es quasi mit freenet, linke tasche rechte Tasche), Freenet käuft nen Haufen Aktien zurück, womit sie Drillisch bezahlen können, die liquiden Mittel wären ja nun da. Aktientausch und ausbezahlen wären nun machbar, das einzige Problem könnten hier die Banken werden.

Ansonsten steht Drillisch nun da, Dommi hat was er will, also kein Interesse mehr an Freenet, MSP und/oder Drillisch.
Wer weiss schon was da passiert, HV von UI, war da einer?? Komischer Tag für so ne Meldung.
Am Freitag die Meldung Drillisch fusioniert mit Freenet???

Wenn nicht hört man am Freitag bestimmt wieder, wie wohl man sich mit der Beteiligung fühlt und wie gut man den Verkauf findet etc. blabla.
Aber machen kann man dann noch weniger.

Also ich kann nun wirklich nur die Lösung verkauf von Drillisch für gut empfinden, der Rest ist für mich nicht so prickelnd. Personal hätte man ja für die Fusion auch wieder genug, werden ja nun nen haufen DSL Personaler nicht mehr benötigt bei Freenet.

Andersrum gehts ja eh nicht mehr.

Mach hier erstmal schluss ;)

PS: hackt mal nicht gleich so auf champ ein, der arme, so beleidigen muss man ihn auch nicht gleich oder?
Antworten
Katjuscha:

Mal ne vielleicht blöde Frage eines FRN-Kunden

 
26.05.09 18:39
Ich hab ja bei Freenet ne Flatrate DSL+Telefonie. Bin ich jetzt Kunde bei Freenet und United Internet, denn schließlich wurde ja der Schmalband-Bereich nicht mitverkauft, sondern nur die DSL-Kunden. Oder?

Bin sowie mal gespannt, wie Freenet das weiter gestaltet. Eigentlich könnte man außer Mobilfunk und Portal ja alles Segmente veräußern. Fürs Hosting-Segment würde man vermutlich sogar ne relativ stattliche Summe bekommen können, da dort die Bruttomarge ziemlich hoch ist.


@juche, das mit Übernahme von DRI durch FRN hat sich PC aber sicherlich etwas anders gedacht. :)
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
Antworten
Katjuscha:

niovs, nur weil man von irgendwas nichts hat, ist

 
26.05.09 18:51
man doch nicht gleich der Verlierer.

Ich sags doch schon länger. Man muss sich endlich mal als DRI-Aktionär aus dem Kopf schlagen, dass da noch irgendwas bei der FRN-Beteiligung in Sachen operatives Geschäft bei rum kommt. Das ist doch eh längst ausgepreist. Die Griechen sagen zwar noch aus politischen Gründen, dass es für sie eine strategische Beteiligung ist, aber letztlich wird es nicht so laufen wie es ursprünglich gedacht war. Insofern seh ich das nur noch als Finanzbeteiligung, die unter Umständen (da sind einige Aktientauschoptionen denkbar) wieder zur strategischen Beteiligung werden kann aber im gleichen Moment sich vermutlich in Luft auslösen wird. Sprich, wenn die FRN-Aktien nochmal zum Thema werden, dann wirds wohl das Ende von Drillisch in der jetzigen Form sein.
Aus dem Grund sehe ich FRN als Finanzbeteiligung. Man kann nur hoffen, der FRN-Kurs steigt, was neuerdings auch am UI-Kurs hängen kann, wenn auch nicht in dem Maße wie bei DRI/FRN. Der UI-Kurs ist übrigens der einzige der Drei, der charttechnisch jetzt ganz klare Kaufsignale liefert. Wobei der Aufwärtstrend bei DRI ja auch absolut intakt ist.
Jedenfalls sehe ich DRI hier keinesfalls als Verlierer. Man hat halt nichts von dem heutigen Deal zwischen UI und FRN. Höchtens über deren Kursgewinne, wenns welche geben sollte. Klar könnte es auf ne Übernahme von Drillisch hinauslaufen, weils für Freenet nun durch die Aktionärsstruktur günstiger wird. Für den eigentlichen Übernahmepreis bei ner Mehrheitsbeteiligung zählt aber immernoch Angebot und Nachfrage. Sprich, auch wir bestimmen den Preis, zu dem wir übernommen werden wollen. Unter 3,5 € pro Aktie geht bei mir gar nichts.
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
Antworten
niovs:

katjuscha

2
26.05.09 19:14
natürlich hoffe ich das da was passiert, schliesslich sind das zig millionen, die da drinnen haengen und als finanzbeteiligung ist das service-provider geschäft von freenet nicht zukunftsfähig (auch wenn mir da viele nicht zustimmen)

Freenet hat auch nen haufen Mobilfunkkunden verloren und das wird auch noch ne zeitlang so weitergehen. Bereinigung von Kunden? Naja, eher massenkuendigungen. Die sind zu gross um noch groß zu wachsen, dri kann da mit seinen 2 mio noch nen bissl wachsen, aber irgendwann is der bart ab, die leute sind einfach lieber bei den netzbetreibern als bei nen service provider. D1, Vodafone E-Plus, da geht wer hin der nen handy haben will.
Mit nem halben cent wie discotel holt man heute keinen mehr hinterm ofen vor, in der NIsche funktioniert sowas, aber 19 mio kunden kann man damit nicht halten. I-Phone, guckt euch das an, nen Goldesel erster Güte, die Verträge mit dem Ding sind Wucher, aber sie rennen.
Solche exquisiten Verträge mit Hersteller wie apple wird nen Service Provider aber niemals kriegen.

Und Katjuscha, so rosig wie du finde ich das ganze geschäft von dri nicht. Die verdienen an der Minute immer weniger, irgendwann blutet das aus. Umsatz wird immer weniger. Die hauen nen haufen geld für ihre beteiligung an zinsen in die Banken.
Ich meine Drillisch hat nun fast 50%!!!!! mehr aktien und dazu noch Schulden zu tilgen, der Gegenwert is ja schön und gut, aber dri hatte nen fetten cashbestand, fast 33% weniger aktien auf dem markt und keine Zinsen zu zahlen.
Nun mehr aktien, kein wirklicher cashbestand, die guten Zahlen werden von Zinsen stark verschlechtert und die Beteiligung is auch nur noch nen drittel wert.

Die haben ihre Arbeit in den letzten 2 - 3 Jahren einfach scheisse gemacht. Und da gibts für mich nichts schön zu reden.
Oh ja, ich erwarte von denen, dass gefälligst versuchen noch was mit der Beteiligung zu erreichen.

Und falls du dich jetzt fragst, warum ich noch investiert bin. Ich hoffe noch immer auf einen Sinn der Beteiligung und nen bissl mehr als momentan sind sie auch so immer noch wert, aber bei 4 bin ich weg und bei nem schnellen angebot von Freenet auch früher.

Mich kotzt so ein Verhalten an, sprüche wie das geld liegt auf der Strasse und alles, verbrennen nen haufen geld, entschuldigen sollten sie sich erstmal bei allen die ihnen Geld gegeben haben.
Antworten
Katjuscha:

niovs, da sind wir ja wieder beim alten Thema

2
26.05.09 19:35
Niemand, schon gar nicht meine Wenigkeit, will hier irgendwas schön reden, was in der Vergangenheit bezüglich FRN-Beteiligung abgelaufen ist. Wenns nach mir gegangen wäre, hätte man das Abenteuer nie eingehen sollen, auch wenn einige User das aufgrund des ihrer Meinung nach begrenzten Zukunftspotenzials von Drillisch anders sehen. Aber egal, das ist Vergangenheit. Ich will da auch auf kein "Verhalten" mehr eingehen, welches dich ankotzt. Das bringt mich als Anleger nicht weiter.

Die eigentliche Frage, auf die dein Posting hinausläuft, ist doch, was man jetzt mit der FRN-Beteiligung macht. da du die Zinsbelastungen ansprichst, nehme ich mal an, du wärts für einen schnellstmöglichen Verkauf der FRN-Anteile. Ich geb zu, ich bin mir da selbst nicht ganz sicher, da Freenet operativ aus meiner Sicht durchaus das Potenzial hat, nen jährlichen operativen Cashflow von 200 Mio € zu erzielen und damit die verbindlichkeiten zu tilgen und den Aktienkurs wieder auf 9-10 € zu heben.

Auf der anderen Seite stößt mir die gesamte Freenetbilanz natürlich unangenehm auf. Das sind ja nicht nur die Verbindlchkeiten, sondern auch der hohe Goodwill. Es ist schon unglaublich, was Spoerr und Thoma sich da geleistet haben, nur um 2008 dem Angriff von UI/DRI zu widerstehen. Die Typen haben das eigene Unternehmen einem Existenzrisiko ausgesetzt wie es seinesgleichen sucht. Wenn man überlegt, was 2008 möglich gewesen wäre, wenn sich die Protagonisten hätten einigen können, dann ist es echt unfassbar in welch üble Lage sich die Großmannssucht, die Machtbessenenheit und Sturheit aller beteiligten Vorstände gebracht haben. In anderer Konzeption könnten die einzelnen Segmente der 3 Unternehmen heute schon florieren und die Aktienkurse weit höher stehen. Aber jetzt klinge ich schon genauso wie die Kritiker und beziehe mich auf die Vergangenheit.
Fakt ist, man muss gucken, was jetzt noch aus der verkorksten Situation zu machen ist, und ich halte den heutigen Deal (auch wenn er aufgrund des Verkaufspreises für FRN und DRI neutral bis nachteilig erscheint) für einen sehr guten Anfang, da der neue FRN-Chef nicht so verbohrt zu sein scheint, wie es Spoerr war und Dommermuth und die Griechen vielleicht noch sind.
Falls du auf der HV von DRI sein wirst, sag ich dir was ch schon den anderen Kritikern gesagt hab. Ich hoffe du sagst deine Kritik auch dem Vorstand und AR ins Gesicht!

Fakt ist auch, UI und DRI würd ich als Anleger kaufen. Freenet nicht.

kat
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
Antworten
niovs:

freenet shares

 
26.05.09 20:03
Die Beteiligung sollte man definitiv halten, denn auch Freenet ist deutlich unterbewertet, das steht mal fest. Die könnten schon nen Haufen Gewinn einfahren, nur dauert das noch lange und leider dauert es bei Freenet scheinbar echt extrem lange, Integration scheint irgendwie nicht wirklich voranzuschreiten.

Und genau hier werfe ich vor macht man mit der Beteiligung zu wenig.
Wie kann ein vorbestrafter Krieger geduldet werden?
Wieso hat man null zu melden?
Wieso besteht man nicht auf mehr einsicht? Ich meine mal ehrlich, uüber migration oder integration liest man doch null, man kriegt keine Info etc.
Ich meine Geschäftsgeheimnisse und in die Karten gucken lassen ist was anderes.

Ausserdem werden die Shops nun das dritte mal in 2  jahren renoviert (könnten auch 3 Jahre sein). Hier sollte man als Großaktionär Kritik üben, aber nicht bonanza spielen wie damals und dann weinend heimlaufen und beleidigte Leberwurst spielen.

Ich werde es nicht auf die HV schaffen, leider, würde mir das wirklich gerne anhören.

Denn schliesslich interessiert auch mich wieviele Shares Dri nu eigentlich hat und ob MSP eigentlich noch existiert etc. pp . Acuh was da an Informationspolitik betrieben wird ist auch unter aller Kanone. Schön das scheinbar nur die Vorstände und vielleicht noch der AR etwas wissen dürfen.

Leider werden sie eh wieder aufrgund ihrer "sicheren Hände" davon kommen, was eigentlich eine Sauerei ist. Trotzdem rate ich jedem seine Stimmen zu nutzen, auch wenns vielleicht nur nen kleines Feilchen ist, es ist ein schritt.
Antworten
MöpMöp:

Lassen wir mal Freenet vom Geschäft

 
26.05.09 20:16
außen vor. Freenet deckt bei 14,1 Mio Aktien und dem Kurs knapp 80 Mio, dazu der Cash bzw die Rückzahlung der ersten 10 Mio Schulden. Drillisch ist somit praktisch schuldenfrei. Wenn die jedes Jahr 20 Mio verdienen und keine Dividende zahlen, dann wächst das Eigenkaptal, der Gewinn in irgendeiner Form usw. Also steigt der Drillischkurs langfristig. Bei einem KGV von 8-10 sind das Kurse um die 4 € und da wollen die meisten von uns hin.

Alles wird gut.


PS Die 12 € beziehen sich auf die UI-Aktien.
Antworten
RedPepper:

Besser wenig als nichts

3
26.05.09 21:06
DJ Kommentar der Financial Times Deutschland zu Freenet (News/Aktienkurs) - vorab 27.5.2009

Besser wenig als nichts

Mehr als ein Jahr haben sie gefeilscht - und mehr soll nun nicht rausspringen für Freenet? Wie Hohn wäre Ex-Freenet-Chef Eckhard Spoerr der Preis von 123 Mio. E vermutlich erschienen, für den der Telekommunikationsdienstleister seine 700 000 Internetkunden nun dem Wettbewerber United Internet überlässt. Dennoch tut Freenet das einzig Richtige, wenn es die Sparte verhökert.

Auch wenn das Marktumfeld derzeit schwierig ist: Nichts deutet darauf hin, dass das Büdelsdorfer Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt mehr für sich hätte herausholen können. Mit der Breitbandsparte entledigt sich Freenet seines Sorgenkindes. Das Geschäft mit United ist reine Schadensbegrenzung - und der Versuch, frühere Managementfehler zu korrigieren.

Im Grunde hätte Freenet die DSL-Sparte schon viel früher verkaufen müssen. Die Kundenzahlen sinken seit Langem, ebenso die Margen. Das Unternehmen ist zu klein, um mit dem Vertrieb von Internetdienstleistungen der Telekom unter eigenem Namen langfristig am Markt zu bestehen. Die DSL-Kunden lassen sich aber gut ins Geschäftsmodell von United Internet integrieren. Für wenig Geld steigt der Konzern so zum zweitgrößten Internetanbieter Deutschlands auf.

Dass Freenet kein größeres Kapital aus der Sparte schlägt, verdankt das Unternehmen vor allem dem großen Ego seines einstigen Chefs Eckhard Spoerr. Vehement wehrte der sich gegen den Verkauf zu einer Zeit, als die Preise noch besser und die Kunden zahlreicher waren. Spoerr hat zu hoch gepokert und so einen erheblichen Wertverlust für Freenet verursacht.

Ob der Verkauf der DSL-Sparte nun schon der ersehnte Befreiungsschlag ist, bleibt allerdings abzuwarten. Spoerrs Nachfolger Christoph Vilanek will sich nun ganz auf den Vertrieb von Mobilfunkdiensten konzentrieren, die Freenet von Dritten einkauft. Die meisten Konkurrenten hat das Unternehmen bereits geschluckt, durch Zukäufe kann es also kaum noch wachsen. Und die Margen sind auch in diesem Geschäft unter Druck.
Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muss ihm entgegenkommen
Antworten
Thomas_Köln:

United Internet HV

15
26.05.09 21:09
Nabend,
bin jetzt auf dem Weg nach Hause, die UI HV war recht interessant, aber viel neues gibt es nicht zu Berichten.

Ich habe den Ariva User "dat_marv" getroffen, sonst habe ich keine alten Bekannten gesehen.

Viele UI Aktionäre haben vom Freenetdeal erst von Norbert Lang heute Vormittag erfahren und waren darüber sehr überrascht und teilweise sprachlos.

UI wurde zwar schwer kritisiert für die 265 Millionen Euro Abschreibung in der Bilanz  auf Drillisch, Freenet, Versatel.
Drillisch wurde zum 31.12 bis auf 1 Euro abgeschrieben, es wurde aber positiv erwähnt das Drillisch jetzt bereit wieder mit ca 1,80 Euro an der Börse gehandelt wird und das es hoffentlich für 2009 keine neuen Abschreibungen mehr geben wird.
Der Frust über die Abschreibung, die gestrichende Dividende würde mit dem Freenetdeal ausgeglichen.
Für das Geschäftsjahr 2009 wird keine Dividende in Aussicht gestellt.

UI hat ja letzte Nacht nicht nur das DSL-Geschäft von Freenet für ca. 123 Millionen Euro gekauft, sondern mit Freenet einen Kooperationsvereinbarung getroffen das in den 1000 Freenet-Debilte Shops künftig UI DSL Verträge verkauft werden.
Dommermuth hat an seinen Job Spass und will das noch ein paar Jahre weiter machen, sein Vertrag und der von Norbert Lang läuft noch bis 2013.



Hier ein paar Fragen mit Antworten,  
Wie lange wurde mit Freenet verhandelt ?

Norbert Lang:
Sehr lange, mal mehr mal weniger, der Deal sollte entweder vor der HV von UI oder nach der HV von Freenet abgewickelt werden.

Kaufpreis pro Kunde ?

Norbert Lang:
ca 175 Euro pro Kunde
Dommermuth : ein für uns recht günstiger Preis, wir können damit sehr zufrieden sein

Wieviel Aktien hält UI von Versatel, Freenet und Drillisch

Antwort:
ca 11 Millionen Versatel, ca 15 Millionen Freenet und ca 5,6 Millionen an Drillisch,

Wird Freenet übernommen ?

Dommermuth: NEIN, an der Übernahme von Freenet hat UI kein Interessse


Beteiligung an Versatel

Dommermuth: hätte man sich ersparen können, wir haben ca. 16 Euro bezahlt, heute ist Versatel gerade mal ca 6 Euro Wert, man ist im nachhinein immer schlauer.


mehr fällt mir jetzt nicht mehr ein.....

Gruß Thomas
Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer lautet;  Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!
Antworten
_markus_:

und wenn Dommermuth sagt

 
26.05.09 21:17
morgen sei Mittwoch, dann sollte man doch lieber noch mal auf den Kalender schauen:)
Antworten
Katjuscha:

#6786, der Artikel hätt von mir sein können. Super

 
26.05.09 21:20
#6786, der Artikel hätt von mir sein können. Super">
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
Antworten
brunneta:

der Kaufpreis für das DSL-Geschäft von Freenet

 
27.05.09 09:08
www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/...m-ziel;2296722;2
Keine Kauf Empfehlung!!
Das Warten ist die grausamste Vermengung von Hoffnung und Verzweiflung, durch die eine Seele gefoltert werden kann.
Devise: "Kaufen, wenn alle anderen verkaufen"
Antworten
mejulie:

mh...

 
27.05.09 09:41
mit nem StopLoss bei Freenet hab ich inzwischen wieder etwas Spielgeld für Drillsich übrig, nur weiß ich grad nicht ob der Zeitpunkt nach dem geringen Erlöß für das DSL Geschäft von FNT gut ist.

Was für einen Ausblick hat man denn auf Freitag? Gibts evtl. "Tendenzen" zur Dividendenausschüttung? Bei den Quartalszahlen sollte doch eigentlich etwas kommen oder nicht?
Antworten
blocksachse:

der Versuch wird bestimmt belohnt

 
27.05.09 09:47
www.deraktionaer.de/xist4c/web/...hr-_id_43__dId_10327989_.htm
Antworten
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#6793

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#6794

Katjuscha:

meju

 
27.05.09 11:51
Zu Quartalszahlen gehört eben nicht nur die GUV sondern auch die Bilanz. Dementsprechend kann man auch die Dividende betrachten.

Beim Kurs glaub ich dennoch, dass DRI gute Chancen hat, in den nächsten Wochen über 2 € zu gehen und erst dann zu konsolidieren. Später hoff ich dann auf eine Jahresendrallye, die DRI zu halbwegs fairen Kursen bei 3,x € führt.
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
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mejulie:

danke

 
27.05.09 12:11
für eure Anmerkungen. Kajutscha natürlich hast du recht mit dem was du sagst, ich gehe ja auch nicht von einer bomben Dividende aus, bei dem Preis wären im Grunde lächerliche cent Beträge schon lohnenswert. Ich habe mein Limit mal auf 1,76 gesetzt vielleicht komm ich ja noch rein..
Antworten
thefan1:

Keine Fusion mit Drillisch

3
27.05.09 12:12
Freenet-Chef: Kein besseres Angebot für DSL-Sparte - Keine Beteiligung an UI
12:05 27.05.09

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der neue Freenet-Vorstandschef (Profil) Christoph Vilanek hat eigenen Angaben zufolge mit dem Verkauf des Breitbandgeschäfts das bestmögliche Geschäft abgeschlossen. "Es gab kein besseres Angebot", sagte Vilanek am Dienstagabend vor Journalisten in Frankfurt. Der Österreicher führt seit Mitte April die Geschäfte des inzwischen auf Mobilfunk konzentrierten Providers. Es habe zwar andere Interessenten gegeben. "United Internet liefert die größte Schnittmenge, die wir erzielen konnten." Trotz der Möglichkeit, Aktien von dem Konkurrenten zu übernehmen, sei aber keine Überkreuzbeteiligung geplant.

"Ich hätte natürlich gern 500 Millionen bekommen. Aber das ist heute einfach nicht mehr realistisch", erklärte Vilanek. Hätte man noch länger gewartet, wäre der Preis vermutlich weiter gesunken. Mit United Internet (UI) wurde ein Kaufpreis von etwa 123 Millionen Euro ausgehandelt - zusammengesetzt aus 70 Millionen Euro in bar sowie 4,6 Millionen United-Internet-Aktien. Freenet erhält das Geld aus dem Verkauf, wenn die voraussichtlich 700.000 DSL-Kunden auf United Internet übergehen. Das dürfte nach den Worten von Vilanek in der zweiten Novemberhälfte passieren. Der Kaufpreis wird zum überwiegenden Teil erst nach Abschluss der Kundenmigration fällig.

AKTIEN VON UNITED INTERNET WERDEN WIEDER VERKAUFT

Eine Überkreuzbeteiligung an United Internet ist allerdings trotz der Möglichkeit, in Aktien zu bezahlen, nicht geplant, sagte Vilanek. Es sei vielmehr vorgesehen, die Anteile marktschonend wieder zu verkaufen. United Internet hat die Option, den Aktienanteil auch in bar zu bezahlen. Daneben wurde eine Vertriebspartnerschaft bis 2014 vereinbart, die United Internet ebenfalls mit eigenen Aktien bezahlt. In den kommenden fünf Jahren sollen Freenet für den ehemaligen Wettbewerber mindestens 500.000 neue Kunden werben.

Nach Meinung von Vilanek ist der Deal dank der Vertriebspartnerschaft viel mehr wert als die geplanten 123 Millionen. Die Prämie von 6,5 Millionen Aktien brächten bei einem Aktienkurs von zwölf Euro fast 80 Millionen Euro ein, rechnet er vor. Bei einem Kurs von sieben Euro wären es allerdings nur knapp 50 Millionen Euro. Nach dem Kursrutsch im vergangenen Jahr notierten die UI-Titel zuletzt etwas über acht Euro. "Damit haben wir auch einen Anreiz, schnell Erfolge zu liefern, um den Aktienkurs von United Internet zu unterstützen", sagte Vilanek. "Wir verhelfen United Internet zu einer Präsenz im Vertrieb, die sie hätten teuer aufbauen müssen." Mit seinen 1.000 Ladengeschäften hat Vilanek aber anscheinend auch noch andere Pläne: "Muss ich die Läden denn auf Mobilfunk beschränken?" Das Vertriebsnetz könne zum Beispiel auch für völlig andere Produkte als Mobilfunk- oder Internet genutzt werden.

KEINE FUSION MIT DRILLISCH

In naher Zukunft will sich der neue freenet-Chef mit debitel-Vergangenheit weiter darauf konzentrieren, sein Unternehmen als drittgrößten Mobilfunker in Deutschland zu profilieren. Dabei könnten auch weitere Unternehmensteile zur Disposition stehen. Die Konsolidierung der Mobilfunk-Provider von debitel, takline und mobilcom sei zur richtigen Zeit gekommen, sagte er. "Keiner der drei Großen könnte heute profitable arbeiten." Ambitionen mit dem übrig gebliebenen Mobilfunk-Provider und freenet-Großaktionär Drillisch zu fusionieren, habe er aber nicht, sagte Vilanek.

Gleichzeitig rechnet er fest damit, dass auch die Mobilfunkbranche nicht ungeschoren aus der Wirtschaftskrise hervorgehen wird. "Uns wird es auch treffen", sagte Vilanek. Entsprechend rechne er auch damit, dass das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 2009 bei 405 Millionen Euro liegen wird. freenet hatte für seine EBITDA-Prognose von 450 Millionen Euro bereits vorsichtshalber ein Abwärtsrisiko von zehn Prozent angekündigt. "Diese Option haben wir bereits gezogen."/gr/zb/tw
Antworten
Bozkaschi:

Drillisch kämpft

 
27.05.09 12:31
am 200 tage Durchschnitt
Antworten
Katjuscha:

UI zeigt auch wie wichtig Charttechnik ist

 
27.05.09 12:41
Da kam seit gestern natürlich einiges positiv zusammen. Der Deal mit Freenet hat dafür gesorgt, dass die sehr wichtige Marke von 8 € gesprengt wurde, und nun gibt es dort Unmengen von Kaufsignalen. Ich glaub allerdings, dass im Bereich 9,5-10,0 € vorläufig Schluß sein wird. Mittelfristig für UI aber aus charttechnischer Sicht ein Meilenstein, die 8 € hinter sich gelassen zu haben.

Kann man nur hoffen, das Drillisch es mit dem Bereich 1,84-1,90 genauso schafft. Dann könnte es erstmal bis 2,20 € gehen, und dann konsolidert man halt ne Weile bei 1,84-2,20 € für den späteren Ausbruch.
Drillisch: 555 % Anstieg sind locker möglich! 235223
"Bankraub: eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Bertolt Brecht
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Lettin29:

die Heike wieder

2
27.05.09 14:21
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Commerzbank hat freenet nach dem Verkauf des DSL-Geschäfts an United Internet auf ´Buy´ mit einem Kursziel von 9,00 Euro belassen. Auch wenn der Verkaufspreis recht niedrig sei, werde die Transaktion positiv gewertet, schrieb Analystin Heike Pauls in einer Studie vom Mittwoch. So werde der Abfluss liquider Mittel in diesem Bereich gestoppt und der Verkaufserlös könne zur Schuldenreduktion genutzt werden./msx/ag/gl
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