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schmuggler:

Dow-Ausblick nach Elliott

 
09.12.01 19:07
Der intakte Aufwärtstrend gibt im Dow Jones weiter die Trendrichtung vor. Sehr kurzfristig stehen dies Chancen gut, dass der Dow am Montag wieder nach oben
blickt und bis 10.200 Punkte ansteigt. Und bis zum Jahresende sind aus Sicht der Elliotwellenanalyse auch 10.500 Punkte realistisch.

UPDATE Elliottwave-Analyse Dow Jones Industrial



Tageschart Dow Jones mit Wellenabzählung:

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Kurzfristiger 10-Minuten-Chart Dow:

                                                           
Dow-Ausblick nach Elliott 504590www.wallstreet-online.de/img/news/001/45/12" style="max-width:560px" >

Trotz des kleinen negativen Signals vom Montag hat sich der Dow weiter stabil im Aufwärtstrend gehalten. Bereits mit dem Anstieg über 9.818 Punkte gab es ein
Gegen- bzw. Kaufsignal. Das übergeordnete rechnerische Ziel von 10.143 wurde am Donnerstag sogar deutlich überschritten.

Zunächst das kurzfristige Wellenbild: Mit dem Tief vom 29. November startet die aktuelle Trendbewegung. Es ist offen, ob dieser Anstieg lediglich ein Zigzag oder
ein Impuls sein sollte. Das ist abhängig vom übergeordneten Wellenbild. Unabhängig davon konnte aber mit dem Donnerstags-Hoch der Endpunkt der Wave iii'
ermittelt werden. Die Folge war eine erwartete Konsolidierung, die aber zu keiner entscheidenden Trendwende führt, da ein neues Zwischenhoch noch aussteht.

Die Abwärtsbewegung bis zum Freitags-Tief ist indes auch nur als Korrekturmuster abzählbar. Auf Grund der Wellenüberschneidungen handelt es sich um ein
klassisches Double-Zigzag, sodass das ursprünglich unterstellte Flat zurückgestellt werden muss. Das rechnerische Korrekturziel von 9.979 wurde jedoch knapp
verfehlt, was technisch aber kein Problem ist.

Für Montag sind daher wieder steigende Kurse zu erwarten. Auf Grund des unsauberen Anstiegs kurz vor Handelsschluss (Freitag) besteht jedoch nicht
Möglichkeit, dass zuvor ein letztes Zigzag noch unten bis ca. 9.979 folgt. Spätestens dann sollte der Dow wieder nach oben abdrehen und ein neues Zwischenhoch
ansteuern.

Ausgehend vom aktuellen Tiefpunkt ergäbe sich ein Wochenziel von 10.201 Punkten. Hier sollte es ein signifikantes Zwischenhoch geben, sodass in der zweiten
Wochenhälfte eine Korrektur auf dem Move seit dem 29. November folgt. Ob es dabei zu einem auf Tagesbasis wichtigen Trendbruch kommt, ist aber völlig offen.

Übergeordnet bleibt es bei der Einschätzung, dass am 1. November das immer noch laufende Kursmuster gestartet ist. Auf Grund der Wellenüberschneidung Ende
November kommt ein regulärer Impuls nicht in Frage. Lediglich im Rahmen eines Zigzag wäre eine solche Überlappung erlaubt. Eine übergeordnete
Impulsbewegung ist aus längentechnischen Gründen (da der Dow 10.000 deutlich überschritten hat) abzulehnen.

Neben diesem Zigzag-Muster wäre die einzige sinnvolle Wellenabzählung im Rahmen eines Double-Zigzag. Konkrekt bedeutet dies, dass am 29. November die
Welle x beendet wurde und der Dow nun in der zweiten Zigzag-Sequenz steckt. Der Unterschied zum einfachen Zigzag liegt darin, dass im Anschluss an neue
Zwischenhoch (rund 10.200) nur eine mehrtägige Seitwärtsbewegung folgt. Der Aufwärtstrend wird in jedem Fall verteidigt, da ein letzter Impuls bis Jahresende
folgt. Kurse bis 10.500 Punkte wären durchaus realistisch.

Strategisch und analytisch bleibt es daher bei der Situation, dass wegen der Komplexität der Wellenmuster eine simple Trendstrategie zu präferieren ist. Dies
bedeutet, dass alle Kurse oberhalb der Trendbegrenzung (aktuell ca. 9.900 Punkte) im Zweifel bullisch zu werten sind. Tieferbewertungen innerhalb des Trends sind
jeweils nur als Zwischenkorrekturen zu werten. Sobald aber ein Break dieser wichtigen Unterstützung vorliegt, kann dies als mehrmonatiger Trendwechsel
interpretiert werden. Es sollte dann nämlich zumindest eine 50%-Korrektur auf den Anstieg gestartet sein.

Zyklik: Das für Donnerstag in der ersten Handelshälfte ausgemachte Extremum hat sich bestätigt. Da noch unklar ist, ob es sich um einen signifikanten
Umkehrpunkt handelt, ist eine Fortsetzung der bisherigen Zyklik sinnvoll. Das nächste Extremum kann am 13. Dezember (Sitzungsmitte), ein schwaches Extrema für
den 17. Dezember (Handelseröffnung) und signifikanter Umkehrpunkt für den 18. Dezember (Handelsschluss) ausgemacht werden.

Markttechnik: Die leicht negative Markttechnik hat sich in der vergangenen Handelswoche deutlich verbessert. Es gab nämlich entsprechende Gegensignale,
sodass die Situation aktuell als bullisch zu bewerten ist. Steigende Kurse sind folglich zu präferieren. Im kurzfristigen Intraday-Chart haben sich die negativen
Vergaben erst am Freitag gegen Handelsschluss aufgelöst. Zwar gibt es im Moment nur vereinzelte Kaufsignale. Trotzdem ist auf Grund des bestätigten, sehr
kurzfristigen Trendwechsels mit steigenden Kursen in der ersten Handelshälfte am Montag zu rechnen.

Fazit: Der intakte Aufwärtstrend gibt weiter die Trendrichtung vor. Sehr kurzfristig stehen dies Chancen gut, dass der Dow am Montag wieder nach oben blickt und
bis 10.200 Punkte ansteigt. Hier sollte es ein Zwischenhoch geben, so dass eine mehrtägige Abwärtsbewegung startet.

Autor: Mathias Onischka


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