Directional Movement Indikator (DMI)
Typ: Trendfolger/Trendintensitätsindikator
Einführung: Der von Welles Wilder entwickelte DMI kann in den verschiedensten Formen dargestellt werden und liefert die verschiedensten Analyse-Möglichkeiten. Die gebräuchliche Abkürzung lautet DMI. Zum DMI-Konzept gehören auch der +DI, der -DI, der ADX und der ADXR.
Aussage: Ausgangspunkt der Überlegungen von Wilder ist, dass im Aufwärtstrend das aktuelle Hoch höher als das Hoch vom Vortag und im Abwärtstrend das aktuelle Tief tiefer als das Vortagestief liegt. Auf Basis dieser Überlegung wird der +DI als Indikator für die Aufwärtsbewegung und der -DI als Indikator für die Abwärtsbewegung berechnet.
Der eigentliche DMI setzt diese beiden Indikatoren ins Verhältnis zueinander, um so die Bewegungsrichtung zu quantifizieren. Die Glättung des DMI ergibt den ADX, der die Trendintensität misst. Eine weitere Glättung des ADX ergibt den ADXR.
Formel/Berechnung: 1. Berechnung von +DM und -DM
2. Messen der True Range (TR)
3. Berechnung des Directional Indikator (+DI und -DI) durch Division des DM durch die TR:
Eine Glättung ist angemessen. Wilder hat dazu einen Zeitraum von 14 Tagen vorgeschlagen:
4. Der DMI wird wegen seiner hohen Volatilität nur selten dargestellt. Berechnung:
5. Eine Glättung des DMI ergibt den ADX. Wilder hat dazu den gleichen Glättungsfaktor wie für die Berechnung von +DI bzw. -DI empfohlen.
6. Eine weitere Glättung ergibt den ADXR. In der Regel addiert man hier den heutigen ADX zum ADX vor 14 Tagen und dividiert anschließend die Summe durch den Faktor zwei. Das Ergebnis entspricht dem aktuellen ADXR.
Charts mit ADX
Bei ansteigendem ADX, also einer zunehmenden Trendstärke, lassen sich auch die Kreuzungspunkte zwischen +DI und -DI als Signal nutzen. Schneidet der +DI den -DI von unten nach oben, handelt es sich um ein Kaufsignal, schneidet der +DI den -DI von oben nach unten, handelt es sich um ein Verkaufsignal. Bei fallendem ADX werden solche Signale ignoriert.
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Typ: Trendfolger/Trendintensitätsindikator
Einführung: Der von Welles Wilder entwickelte DMI kann in den verschiedensten Formen dargestellt werden und liefert die verschiedensten Analyse-Möglichkeiten. Die gebräuchliche Abkürzung lautet DMI. Zum DMI-Konzept gehören auch der +DI, der -DI, der ADX und der ADXR.
Aussage: Ausgangspunkt der Überlegungen von Wilder ist, dass im Aufwärtstrend das aktuelle Hoch höher als das Hoch vom Vortag und im Abwärtstrend das aktuelle Tief tiefer als das Vortagestief liegt. Auf Basis dieser Überlegung wird der +DI als Indikator für die Aufwärtsbewegung und der -DI als Indikator für die Abwärtsbewegung berechnet.
Der eigentliche DMI setzt diese beiden Indikatoren ins Verhältnis zueinander, um so die Bewegungsrichtung zu quantifizieren. Die Glättung des DMI ergibt den ADX, der die Trendintensität misst. Eine weitere Glättung des ADX ergibt den ADXR.
Formel/Berechnung: 1. Berechnung von +DM und -DM
2. Messen der True Range (TR)
3. Berechnung des Directional Indikator (+DI und -DI) durch Division des DM durch die TR:
Eine Glättung ist angemessen. Wilder hat dazu einen Zeitraum von 14 Tagen vorgeschlagen:
4. Der DMI wird wegen seiner hohen Volatilität nur selten dargestellt. Berechnung:
5. Eine Glättung des DMI ergibt den ADX. Wilder hat dazu den gleichen Glättungsfaktor wie für die Berechnung von +DI bzw. -DI empfohlen.
6. Eine weitere Glättung ergibt den ADXR. In der Regel addiert man hier den heutigen ADX zum ADX vor 14 Tagen und dividiert anschließend die Summe durch den Faktor zwei. Das Ergebnis entspricht dem aktuellen ADXR.
Charts mit ADX
Bei ansteigendem ADX, also einer zunehmenden Trendstärke, lassen sich auch die Kreuzungspunkte zwischen +DI und -DI als Signal nutzen. Schneidet der +DI den -DI von unten nach oben, handelt es sich um ein Kaufsignal, schneidet der +DI den -DI von oben nach unten, handelt es sich um ein Verkaufsignal. Bei fallendem ADX werden solche Signale ignoriert.