IT-Anbieter COSS: Insolvenzantrag nach gescheitertem Börsengang
AALEN/OSTALBKREIS (dpa-AFX) - Der IT-Anbieter COSS hat ein halbes Jahr nach seinem gescheiterten Börsengang einen Insolvenzantrag gestellt. Firmensprecher Johannes Ilg bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Schwäbischen Zeitung". Betroffen sind 168 Mitarbeiter der AG. Der wegen der Krise am Neuen Markt gescheiterte Börsengang sei der Grund für den Insolvenzantrag. Alle personellen und finanziellen Planungen der COSS Systemtechnik AG (Aalen) seien vor einem halben Jahr auf den Börsengang ausgerichtet gewesen.
Der IT-Anbieter habe seine Liquiditätsprobleme trotz einer Kapitalerhöhung um 9,6 Mio. auf 44 Mio. DM (22,5 Mio Euro) vor einem Monat nicht überwinden können, sagte Ilg. Im vergangenen Jahr setzte die COSS-Gruppe mit knapp 300 Mitarbeitern 35 Mio. DM um./hs/DP/js
08.06. - 12:01 Uhr
AALEN/OSTALBKREIS (dpa-AFX) - Der IT-Anbieter COSS hat ein halbes Jahr nach seinem gescheiterten Börsengang einen Insolvenzantrag gestellt. Firmensprecher Johannes Ilg bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht der "Schwäbischen Zeitung". Betroffen sind 168 Mitarbeiter der AG. Der wegen der Krise am Neuen Markt gescheiterte Börsengang sei der Grund für den Insolvenzantrag. Alle personellen und finanziellen Planungen der COSS Systemtechnik AG (Aalen) seien vor einem halben Jahr auf den Börsengang ausgerichtet gewesen.
Der IT-Anbieter habe seine Liquiditätsprobleme trotz einer Kapitalerhöhung um 9,6 Mio. auf 44 Mio. DM (22,5 Mio Euro) vor einem Monat nicht überwinden können, sagte Ilg. Im vergangenen Jahr setzte die COSS-Gruppe mit knapp 300 Mitarbeitern 35 Mio. DM um./hs/DP/js
08.06. - 12:01 Uhr