(oder Nostradamus lässt grüßen...)
Bericht vom März 2000 (!!!)
Wahrscheinlich können Sie sich noch an den Spruch Dieses Mal ist alles anders erinnern, der bis März immer wieder zur Rechtfertigung der Aktienmanie herangezogen wurde. In der New Economy würden eben ganz andere Regeln gelten, und die traditionellen Maßstäbe seien ja fast schon eine Beleidigung für die neuen Unternehmen ;-) Der Frage nach dem Neuen in der Ökonomie bin ich genauer nachgegangen, wobei ich Astrologie und Elliott Wellen-Analyse kombiniert habe. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß dieses Mal wirklich etwas anders ist - allerdings nicht so, wie es immer kolportiert wurde!
In der Wirtschaftsastrologie spielen die beiden Planeten Jupiter und Saturn (siehe links) eine zentrale Rolle. Jupiter und Saturn stehen für polare Kräfte und Ihr Verhältnis zueinander bestimmt in jedem Moment das Gleichgewicht. Während Jupiter als traditioneller Wohltäter Optimismus und Wachstum (Aktienkurse, Gewinne etc.) verkörpert, ist Saturn als Signifikator für Pessimismus, Stagnation oder Rezession bei den Börsianern eher schlecht angeschrieben. Saturn ist der Planet der Ökonomie schlechthin, denn er symbolisiert den Mangel, welcher den ökonomischen Einsatz der Ressourcen notwendig macht.
Der sogenannte synodische Zyklus von Jupiter und Saturn ist wichtig zur Erklärung des wirtschaftlichen Geschehens. Ziemlich genau alle 20 Jahre sind Jupiter und Saturn in Konjunktion, d.h. sie stehen beisammen, was seit dem Altertum als "Große Konjunktion" bezeichnet wird. Am 22. Juni 2000 findet die nächste Große Konjunktion statt, die letzten waren am 16.4.1981, 16.4.1961 und 15.11.1940 (heliozentrische Perspektive).
www.hellan.com/dow1.art" style="max-width:560px" >
Der Vergleich dieser Daten mit dem immer noch wichtigsten Aktienindex der Welt, dem Dow Jones Industrial Average, zeigt ein interessantes Bild: Anfang der 40er Jahre startete die große Nachkriegshausse, die bis Mitte der 60er Jahre dauert. Mitte der 60er bis Anfang der 80er Jahre ging der Dow Jones seitwärts. Seit Anfang der 80er Jahre geht es wieder steil bergauf. Mit anderen Worten, die Großen Konjunktionen haben jedes Mal den langfristigen Trend geändert. Umgelegt auf die jetzige Situation würde dies bedeuten,
daß es mit dem Dow Jones (und vermutlich anderen Indizes ebenso) nicht mehr allzu lang bergauf gehen kann, er sollte in den nächsten 20 Jahren seitwärts oder sogar abwärts tendieren.
(Die Jupiter-Saturn Konjunktion allein erlaubt hier aber keine präzise Aussage, d.h. es ist nicht genau am 22.6. ein Top zu erwarten, 2-3 Jahre Toleranz sind auf jeden Fall zulässig.)
Mithilfe des Jupiter-Saturn-Zyklus kann man aber noch weiter in die Zukunft blicken, denn die Großen Konjunktionen haben eine besondere Eigenschaft: sie finden für ca. 200 Jahre in einem bestimmten Element statt. In der Astrologie unterscheidet man vier Elemente (Feuer, Erde, Luft, Wasser), die bestimmte Grundqualitäten symbolisieren, z.B. stehen die Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock) für die materielle und sinnlich erfaßbare Welt, die Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann) für Informationen, Kontakte und Wissen, für die verstandesmäßig erfaßbare Welt. Das Element, in dem die Große Konjunktion stattfindet, zeigt die übergeordnete gesellschaftliche und wirtschaftliche Qualität an.
Am 25.8.1782 fand die letzte Begegnung von Jupiter und Saturn in einem Feuerzeichen statt, die nächsten zwei Jahrhunderte war sie im Element Erde. Nun stehen wir wieder an einem Übergang, die Konjunktion 1981 war das erste Mal in einem Luftzeichen, die diesjährige das letzte Mal für viele Jahrhunderte in einem Erdzeichen.
Rund um 1782 (letzte Große Konjunktion im Feuer) wurde der Grundstein für die derzeitige Ökonomie und damit auch die Börsenwelt gelegt, in dieser Zeit fand die industrielle Revolution statt. 1776 veröffentlichte Adam Smith, schottischer Professor für Moralphilosophie, sein Werk "An Inquiry into the Nature and the Causes of the Wealth of the Nations", welches das Schlüsselwerk für unser heutiges Verständnis vom Markt ist. Relativ unbekannt ist, daß Smith mit der "invisible hand" hinter dem Marktmechanismus etwas Göttliches, Metaphysisches, Übernatürliches vermutete. Ebenfalls 1776 erklärten sich die USA zur Nation, die im 19. und 20. Jahrhundert die treibende wirtschaftliche Kraft darstellten.
Was bedeutet dies für die Wirtschaft und die Börsen? Die Konjunktionen in der Erde kennzeichneten den Kapitalismus und die industrielle Gesellschaft, derzeit sind wir im Übergang zur postindustriellen Gesellschaft bzw. zur New Economy, in der die primären Produktionsfaktoren Information und Wissen sind. Die "New Economy" wird in erste Linie dem Zeichen Wassermann zugeordnet, in zweiter Linie den Zwillingen.
www.hellan.com/doww2.art" style="max-width:560px" >
Und wieder deckt sich der langfristige Aktienzyklus mit dem Jupiter-Saturn-Zyklus! Oben sehen Sie die Entwicklung des Aktienmarkts der letzten 3 Jahrhunderte (Dow Jones seit 1896, vorher ein Index für die englischen Aktien berechnet von der „Foundation for the Study of Cycles“.). [Die Abbildung habe ich mir von Jürgen Küßner von www.elliottwaves.de ausgeborgt, übrigens eine sehr interessante und empfehlenswerte Seite.] Praktisch das ganze 18. Jahrhundert gingen die Aktien seitwärts, ziemlich genau seit 1782 (!!!) besteht ein klarer Aufwärtstrend. Damit wird eine Elliott-Wave-Hypothese exakt bestätigt und zeitlich präzisiert, die davon ausgeht,
daß wir an einem sehr langfristigen Trendwechsel (Grand Supercycle) stehen, der die Kursanstiege der letzten 200 Jahre korrigiert!
Nochmals sei hier festgestellt, daß der Trendwechsel nicht heute oder morgen, aber doch wahrscheinlich innerhalb der nächsten Jahre passieren wird.
Gruselig...
Gruß
Happy End
Bericht vom März 2000 (!!!)
Wahrscheinlich können Sie sich noch an den Spruch Dieses Mal ist alles anders erinnern, der bis März immer wieder zur Rechtfertigung der Aktienmanie herangezogen wurde. In der New Economy würden eben ganz andere Regeln gelten, und die traditionellen Maßstäbe seien ja fast schon eine Beleidigung für die neuen Unternehmen ;-) Der Frage nach dem Neuen in der Ökonomie bin ich genauer nachgegangen, wobei ich Astrologie und Elliott Wellen-Analyse kombiniert habe. Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß dieses Mal wirklich etwas anders ist - allerdings nicht so, wie es immer kolportiert wurde!
In der Wirtschaftsastrologie spielen die beiden Planeten Jupiter und Saturn (siehe links) eine zentrale Rolle. Jupiter und Saturn stehen für polare Kräfte und Ihr Verhältnis zueinander bestimmt in jedem Moment das Gleichgewicht. Während Jupiter als traditioneller Wohltäter Optimismus und Wachstum (Aktienkurse, Gewinne etc.) verkörpert, ist Saturn als Signifikator für Pessimismus, Stagnation oder Rezession bei den Börsianern eher schlecht angeschrieben. Saturn ist der Planet der Ökonomie schlechthin, denn er symbolisiert den Mangel, welcher den ökonomischen Einsatz der Ressourcen notwendig macht.
Der sogenannte synodische Zyklus von Jupiter und Saturn ist wichtig zur Erklärung des wirtschaftlichen Geschehens. Ziemlich genau alle 20 Jahre sind Jupiter und Saturn in Konjunktion, d.h. sie stehen beisammen, was seit dem Altertum als "Große Konjunktion" bezeichnet wird. Am 22. Juni 2000 findet die nächste Große Konjunktion statt, die letzten waren am 16.4.1981, 16.4.1961 und 15.11.1940 (heliozentrische Perspektive).
Der Vergleich dieser Daten mit dem immer noch wichtigsten Aktienindex der Welt, dem Dow Jones Industrial Average, zeigt ein interessantes Bild: Anfang der 40er Jahre startete die große Nachkriegshausse, die bis Mitte der 60er Jahre dauert. Mitte der 60er bis Anfang der 80er Jahre ging der Dow Jones seitwärts. Seit Anfang der 80er Jahre geht es wieder steil bergauf. Mit anderen Worten, die Großen Konjunktionen haben jedes Mal den langfristigen Trend geändert. Umgelegt auf die jetzige Situation würde dies bedeuten,
daß es mit dem Dow Jones (und vermutlich anderen Indizes ebenso) nicht mehr allzu lang bergauf gehen kann, er sollte in den nächsten 20 Jahren seitwärts oder sogar abwärts tendieren.
(Die Jupiter-Saturn Konjunktion allein erlaubt hier aber keine präzise Aussage, d.h. es ist nicht genau am 22.6. ein Top zu erwarten, 2-3 Jahre Toleranz sind auf jeden Fall zulässig.)
Mithilfe des Jupiter-Saturn-Zyklus kann man aber noch weiter in die Zukunft blicken, denn die Großen Konjunktionen haben eine besondere Eigenschaft: sie finden für ca. 200 Jahre in einem bestimmten Element statt. In der Astrologie unterscheidet man vier Elemente (Feuer, Erde, Luft, Wasser), die bestimmte Grundqualitäten symbolisieren, z.B. stehen die Erdzeichen (Stier, Jungfrau, Steinbock) für die materielle und sinnlich erfaßbare Welt, die Luftzeichen (Zwillinge, Waage, Wassermann) für Informationen, Kontakte und Wissen, für die verstandesmäßig erfaßbare Welt. Das Element, in dem die Große Konjunktion stattfindet, zeigt die übergeordnete gesellschaftliche und wirtschaftliche Qualität an.
Am 25.8.1782 fand die letzte Begegnung von Jupiter und Saturn in einem Feuerzeichen statt, die nächsten zwei Jahrhunderte war sie im Element Erde. Nun stehen wir wieder an einem Übergang, die Konjunktion 1981 war das erste Mal in einem Luftzeichen, die diesjährige das letzte Mal für viele Jahrhunderte in einem Erdzeichen.
Rund um 1782 (letzte Große Konjunktion im Feuer) wurde der Grundstein für die derzeitige Ökonomie und damit auch die Börsenwelt gelegt, in dieser Zeit fand die industrielle Revolution statt. 1776 veröffentlichte Adam Smith, schottischer Professor für Moralphilosophie, sein Werk "An Inquiry into the Nature and the Causes of the Wealth of the Nations", welches das Schlüsselwerk für unser heutiges Verständnis vom Markt ist. Relativ unbekannt ist, daß Smith mit der "invisible hand" hinter dem Marktmechanismus etwas Göttliches, Metaphysisches, Übernatürliches vermutete. Ebenfalls 1776 erklärten sich die USA zur Nation, die im 19. und 20. Jahrhundert die treibende wirtschaftliche Kraft darstellten.
Was bedeutet dies für die Wirtschaft und die Börsen? Die Konjunktionen in der Erde kennzeichneten den Kapitalismus und die industrielle Gesellschaft, derzeit sind wir im Übergang zur postindustriellen Gesellschaft bzw. zur New Economy, in der die primären Produktionsfaktoren Information und Wissen sind. Die "New Economy" wird in erste Linie dem Zeichen Wassermann zugeordnet, in zweiter Linie den Zwillingen.
Und wieder deckt sich der langfristige Aktienzyklus mit dem Jupiter-Saturn-Zyklus! Oben sehen Sie die Entwicklung des Aktienmarkts der letzten 3 Jahrhunderte (Dow Jones seit 1896, vorher ein Index für die englischen Aktien berechnet von der „Foundation for the Study of Cycles“.). [Die Abbildung habe ich mir von Jürgen Küßner von www.elliottwaves.de ausgeborgt, übrigens eine sehr interessante und empfehlenswerte Seite.] Praktisch das ganze 18. Jahrhundert gingen die Aktien seitwärts, ziemlich genau seit 1782 (!!!) besteht ein klarer Aufwärtstrend. Damit wird eine Elliott-Wave-Hypothese exakt bestätigt und zeitlich präzisiert, die davon ausgeht,
daß wir an einem sehr langfristigen Trendwechsel (Grand Supercycle) stehen, der die Kursanstiege der letzten 200 Jahre korrigiert!
Nochmals sei hier festgestellt, daß der Trendwechsel nicht heute oder morgen, aber doch wahrscheinlich innerhalb der nächsten Jahre passieren wird.
Gruselig...
Gruß
Happy End