News 24.03.2003 - 10:51
WDHLG-Kreise - Kommission erwägt Einschnitte für Privatkassen
(Korrigiert Tippfehler in 23. Zeile)
Berlin, 24. Mär (Reuters) - In der Rürup-Kommission zur Reform der sozialen Sicherungssysteme wird nach Angaben aus Kommissionskreisen über drastische Einschnitte für die privaten Krankenversicherer diskutiert.
Kommissionsmitglied Karl Lauterbach habe ein Konzept präsentiert, das vorsieht, die Privatversicherer komplett aus dem Geschäft mit Kranken-Vollversicherungen zu drängen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus den Kreisen. Für diesen Bereich sollen dem Plan zufolge künftig allein die gesetzliche Kassen zuständig sein. Dies würde bedeuten, dass dann auch Beamte in die gesetzlichen Kassen einzahlen müssen. Für die Privatversicherungen bliebe dem Konzept zufolge nur das Geschäft mit Zusatzversicherungen. In den Kreisen wurde bestätigt, dass Lauterbach eine Erhöhung der Tabaksteuer um einen Euro verlangt, um so genannte versicherungsfremde Leistungen wie etwa das Mutterschaftsgeld über Steuern finanzieren zu können.
Wie es an mehreren Stellen in der Kommission hieß, gibt es noch keine endgültige Entscheidung, ob das Gremium Lauterbachs Konzept unterstützt oder das des Kommissionsvorsitzenden Bert Rürup. Rürup ist Anhänger des so genannten Kopfpauschalenmodells, das die Bundesregierung allerdings schon abgelehnt hat. Die Kommission trifft sich am 9. April zu ihrer nächsten Sitzung. Dort könnte möglicherweise eine Entscheidung fallen, hieß es. Denkbar sei auch eine Mischung aus Lauterbachs Modell einer Bürgerversicherung und dem Kopfpauschalen-Konzept, hieß es in dem Gremium
******
Das unfähige und aufgeblähte System der gesetzlichen Kassen soll erhalten bleiben und dafür die weitaus effizientere private Versicherung platt gemacht werden. Wenn die "Affen" mir meine bisher in priv. KV einbezahlten Altersrückstellungen erstatten, werde ich mich künftig im Ausland entsprechend versichern.
WDHLG-Kreise - Kommission erwägt Einschnitte für Privatkassen
(Korrigiert Tippfehler in 23. Zeile)
Berlin, 24. Mär (Reuters) - In der Rürup-Kommission zur Reform der sozialen Sicherungssysteme wird nach Angaben aus Kommissionskreisen über drastische Einschnitte für die privaten Krankenversicherer diskutiert.
Kommissionsmitglied Karl Lauterbach habe ein Konzept präsentiert, das vorsieht, die Privatversicherer komplett aus dem Geschäft mit Kranken-Vollversicherungen zu drängen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus den Kreisen. Für diesen Bereich sollen dem Plan zufolge künftig allein die gesetzliche Kassen zuständig sein. Dies würde bedeuten, dass dann auch Beamte in die gesetzlichen Kassen einzahlen müssen. Für die Privatversicherungen bliebe dem Konzept zufolge nur das Geschäft mit Zusatzversicherungen. In den Kreisen wurde bestätigt, dass Lauterbach eine Erhöhung der Tabaksteuer um einen Euro verlangt, um so genannte versicherungsfremde Leistungen wie etwa das Mutterschaftsgeld über Steuern finanzieren zu können.
Wie es an mehreren Stellen in der Kommission hieß, gibt es noch keine endgültige Entscheidung, ob das Gremium Lauterbachs Konzept unterstützt oder das des Kommissionsvorsitzenden Bert Rürup. Rürup ist Anhänger des so genannten Kopfpauschalenmodells, das die Bundesregierung allerdings schon abgelehnt hat. Die Kommission trifft sich am 9. April zu ihrer nächsten Sitzung. Dort könnte möglicherweise eine Entscheidung fallen, hieß es. Denkbar sei auch eine Mischung aus Lauterbachs Modell einer Bürgerversicherung und dem Kopfpauschalen-Konzept, hieß es in dem Gremium
******
Das unfähige und aufgeblähte System der gesetzlichen Kassen soll erhalten bleiben und dafür die weitaus effizientere private Versicherung platt gemacht werden. Wenn die "Affen" mir meine bisher in priv. KV einbezahlten Altersrückstellungen erstatten, werde ich mich künftig im Ausland entsprechend versichern.