AUSBLICK: Die Konjunkturzahlen der Woche aus der Eurozone im Überblick
06.02.2004 18:35:05, dpa-AFX Internet
FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Eurozone stehen in der Woche zum 13. Februar
die Daten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal im Mittelpunkt des
Interesses. Zum Jahresschluss dürfte es nach Einschätzung der Deutschen Bank
eine leichte Beschleunigung des Wachstums gegeben haben. Die Experten erwarten
im Vergleich zum Vorquartal einen Zuwachs von 0,1 Prozent auf 0,5 Prozent.
"Details zu den einzelnen Komponenten werden zwar bei der ersten Schätzung
noch nicht bekannt gegeben. Bisher vorliegende Daten lassen allerdings vermuten,
dass von den Exporten weiterhin deutliche Wachstumsimpulse ausgingen", hieß es
bei der Deutschen Bank. Diese sollte auch "positiv auf die Investitionen
ausstrahlen".
Auch in der größten Volkswirtschaft der Eurozone rechnen die Experten mit
einer Beschleunigung des Wachstums. In Deutschland seien positive Impulse durch
den privaten Verbrauch zu erwarten, schreiben Experten der Berliner
Bankgesellschaft. Allerdings dürfte der positive Einfluss der Exporte auf das
deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) "wieder etwas zurückgehen". Das sei aber
eine "Korrektur vorheriger Verzerrungen" und noch keine Trendwende im
Zusammenhang mit dem hohen Eurokurs.
Die Experten der Dekabank erwarten eine weitere Beschleunigung des deutschen
Wirtschaftswachstums. Die sei aber maßgeblich durch Veränderungen bei den
Lagerbeständen getrieben. Das würde auch die Diskrepanz zwischen den guten
Produktionsdaten und der geringen Nachfrageentwicklung erklären, hieß es in der
Wochenvorschau der DekaBank.
In Frankreich und Italien werden darüber hinaus Daten zur
Industrieproduktion im Dezember im Verlauf der Woche bekannt gegeben. Die Zahlen
dürfte aber nach Einschätzung der Deutschen Bank die Finanzmärkte nur am Rande
interessieren.
Die Konjunkturdaten der Woche und die Prognosen der Volkswirte im Überblick:
^ Prognose Vorherige
MONTAG, 09. FEBRUAR
--- keine marktrelevanten Daten ---
DIENSTAG, 10. FEBRUAR
--- keine marktrelevanten Daten ---
MITTWOCH, 11. FEBRUAR
08.00 Uhr
Deutschland
Leistungsbilanzsaldo
(in Milliarden Euro) +4,9 +6,2
Handelsbilanzsaldo
(in Milliarden Euro) +8,8 +10,4
DONNERSTAG, 12. FEBRUAR
08.00 Uhr
Deutschland
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,3% +0,2%
Jahresvergleich +0,1% -0,2%
08.45 Uhr
Frankreich
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,6% +0,4%
08.50 Uhr
Frankreich
Industrieproduktion, Dezember
Monatsvergleich +0,3% -0,4%
Produktion Verarbeitendes Gewerbe, Dezember
Monatsvergleich +0,4% -0,2%
09.30 Uhr
Niederlande
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,2% unv.
Jahresvergleich -0,8% -1,2%
FREITAG, 13. FEBRUAR
09.00 Uhr
Spanien
Verbraucherpreise, Januar
Monatsvergleich -0,4% +0,2%
Jahresvergleich +2,6% +2,6%
09.30 Uhr
Italien
Industrieproduktion, Dezember
Quartalsvergleich +0,2% +0,3%
Jahresvergleich +0,3% -0,2%
10.30 Uhr
Italien
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,4% +0,5%
Jahresvergleich +0,5% +0,5%
12.00 Uhr
Eurozone
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,5% +0,4%
Jahresvergleich +0,8% +0,3%°
/jkr/js/mur
06.02.2004 18:35:05, dpa-AFX Internet
FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Eurozone stehen in der Woche zum 13. Februar
die Daten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal im Mittelpunkt des
Interesses. Zum Jahresschluss dürfte es nach Einschätzung der Deutschen Bank
eine leichte Beschleunigung des Wachstums gegeben haben. Die Experten erwarten
im Vergleich zum Vorquartal einen Zuwachs von 0,1 Prozent auf 0,5 Prozent.
"Details zu den einzelnen Komponenten werden zwar bei der ersten Schätzung
noch nicht bekannt gegeben. Bisher vorliegende Daten lassen allerdings vermuten,
dass von den Exporten weiterhin deutliche Wachstumsimpulse ausgingen", hieß es
bei der Deutschen Bank. Diese sollte auch "positiv auf die Investitionen
ausstrahlen".
Auch in der größten Volkswirtschaft der Eurozone rechnen die Experten mit
einer Beschleunigung des Wachstums. In Deutschland seien positive Impulse durch
den privaten Verbrauch zu erwarten, schreiben Experten der Berliner
Bankgesellschaft. Allerdings dürfte der positive Einfluss der Exporte auf das
deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) "wieder etwas zurückgehen". Das sei aber
eine "Korrektur vorheriger Verzerrungen" und noch keine Trendwende im
Zusammenhang mit dem hohen Eurokurs.
Die Experten der Dekabank erwarten eine weitere Beschleunigung des deutschen
Wirtschaftswachstums. Die sei aber maßgeblich durch Veränderungen bei den
Lagerbeständen getrieben. Das würde auch die Diskrepanz zwischen den guten
Produktionsdaten und der geringen Nachfrageentwicklung erklären, hieß es in der
Wochenvorschau der DekaBank.
In Frankreich und Italien werden darüber hinaus Daten zur
Industrieproduktion im Dezember im Verlauf der Woche bekannt gegeben. Die Zahlen
dürfte aber nach Einschätzung der Deutschen Bank die Finanzmärkte nur am Rande
interessieren.
Die Konjunkturdaten der Woche und die Prognosen der Volkswirte im Überblick:
^ Prognose Vorherige
MONTAG, 09. FEBRUAR
--- keine marktrelevanten Daten ---
DIENSTAG, 10. FEBRUAR
--- keine marktrelevanten Daten ---
MITTWOCH, 11. FEBRUAR
08.00 Uhr
Deutschland
Leistungsbilanzsaldo
(in Milliarden Euro) +4,9 +6,2
Handelsbilanzsaldo
(in Milliarden Euro) +8,8 +10,4
DONNERSTAG, 12. FEBRUAR
08.00 Uhr
Deutschland
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,3% +0,2%
Jahresvergleich +0,1% -0,2%
08.45 Uhr
Frankreich
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,6% +0,4%
08.50 Uhr
Frankreich
Industrieproduktion, Dezember
Monatsvergleich +0,3% -0,4%
Produktion Verarbeitendes Gewerbe, Dezember
Monatsvergleich +0,4% -0,2%
09.30 Uhr
Niederlande
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,2% unv.
Jahresvergleich -0,8% -1,2%
FREITAG, 13. FEBRUAR
09.00 Uhr
Spanien
Verbraucherpreise, Januar
Monatsvergleich -0,4% +0,2%
Jahresvergleich +2,6% +2,6%
09.30 Uhr
Italien
Industrieproduktion, Dezember
Quartalsvergleich +0,2% +0,3%
Jahresvergleich +0,3% -0,2%
10.30 Uhr
Italien
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,4% +0,5%
Jahresvergleich +0,5% +0,5%
12.00 Uhr
Eurozone
BIP, Q4, erste Schätzung
Quartalsvergleich +0,5% +0,4%
Jahresvergleich +0,8% +0,3%°
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