Wie sich die Geschichte wiederholen kann.
Schon einmal trat in HH eine Partei an, mit dem Vorsatz alles besser und gänzlich neu zu machen.
Angeführt von einem einigermaßen charismatischen Vorsitzenden, keinem echten Parteiprogramm, zog man von Null auf Hundert in das Parlament ein und übernahm in einer Koalition sogar Regierungsverantwortung. Die Träume flogen hoch, die Gründung einer Bundespartei war nur eine Frage von Wochen, deren Erfolg würde unermässlich werden.
Erinnert uns das nicht an aktuelle Ereignisse?
Die Stattpartei scheiterte u.a. daran, dass in der zweiten und dritten Reihe nur Marionetten oder selbstsüchtige Karrieristen antraten, die hier eine schnelle Aufstiegschance sahen. Es dauerte nur kurze Zeit, bis sich ein gnadenloser Machtkampf entfaltete, Intrigen gesponnen wurden und sich die Mitglieder gegenseitig mit Gerichtsverfahren überzogen. Die Parteiaustritte beim ehemaligen Hochflieger häuften sich, der Wähler wand sich mit Grausen ab.
Auch diesmal wird man schnell feststellen, dass man mit Sonntagsreden keine Politik machen kann, das das politische Tagesgeschäft ein äußerst mühsames ist, das ohne gut funktionierende Organisation, ohne ausgereiftes Parteiprogramm und ohne eine breite Parteibasis kein Staat zu machen ist.
Schade, dass die Hamburger anscheinend entweder ein sehr kurzes Gedächtnis haben, oder die Parallelität der Ereignisse nicht deutlich genug herausgestellt wurde.
Gruß Dr. Broemme
Schon einmal trat in HH eine Partei an, mit dem Vorsatz alles besser und gänzlich neu zu machen.
Angeführt von einem einigermaßen charismatischen Vorsitzenden, keinem echten Parteiprogramm, zog man von Null auf Hundert in das Parlament ein und übernahm in einer Koalition sogar Regierungsverantwortung. Die Träume flogen hoch, die Gründung einer Bundespartei war nur eine Frage von Wochen, deren Erfolg würde unermässlich werden.
Erinnert uns das nicht an aktuelle Ereignisse?
Die Stattpartei scheiterte u.a. daran, dass in der zweiten und dritten Reihe nur Marionetten oder selbstsüchtige Karrieristen antraten, die hier eine schnelle Aufstiegschance sahen. Es dauerte nur kurze Zeit, bis sich ein gnadenloser Machtkampf entfaltete, Intrigen gesponnen wurden und sich die Mitglieder gegenseitig mit Gerichtsverfahren überzogen. Die Parteiaustritte beim ehemaligen Hochflieger häuften sich, der Wähler wand sich mit Grausen ab.
Auch diesmal wird man schnell feststellen, dass man mit Sonntagsreden keine Politik machen kann, das das politische Tagesgeschäft ein äußerst mühsames ist, das ohne gut funktionierende Organisation, ohne ausgereiftes Parteiprogramm und ohne eine breite Parteibasis kein Staat zu machen ist.
Schade, dass die Hamburger anscheinend entweder ein sehr kurzes Gedächtnis haben, oder die Parallelität der Ereignisse nicht deutlich genug herausgestellt wurde.
Gruß Dr. Broemme