Ich habe gerade im Zertifikatejournal gelesen das jetzt eine oder demnächst eine 3.Welle startet mit Ziel im DOW 2000 Punkte ist das realistisch?
Werner H. Heussinger
darstellt. Wir befinden uns also in einer
höchst spannenden Situation an
den Finanzmärkten.
Noch dominieren die „Bullen“…
Noch beherrscht Optimismus und die
Aussicht auf weitere Kursanstiege die
Meinung von professionellen und
privaten Investoren weltweit. In aktuellen
Umfragen unterliegen die
„Bären“ so deutlich wie selten zuvor.
Die Gier tritt stärker denn je zum
Vorschein und schlägt sich auch im
Put-/Call-Ratio entsprechend nieder.
Neben diesen allgemeinen Charakteristika
verdeutlicht die Elliott Wave
Analyse momentan eine Endbewegung
bei vielen Aktiencharts. Allen
voran zeichnet sich im Kursverlauf
des Dow Jones Industrial Average ein
finales „Diagonal Triangle“-Muster
ab. Dieses für Endbewegungen idealtypische
Chartbild versetzt uns in
höchste Alarmbereitschaft.
Dow-Kurse unter 2.000 erwartet
Betrachtet man das übergeordnete
Wellenmuster im Detail, kommt man
zu dem Schluss, dass genau jetzt der
Zeitpunkt gekommen ist, eine erste
Short-Position an den Aktienmärkten
einzugehen. Genauso wie viele andere
Aktienindices startete der Dow Jones
Industrial Average eine dreiteilige
Abwärtsbewegung (a-b-c) im Januar
2000 (Höchstkurs am 14. Januar
2000 bei 11.750,28 Punkten). Deren
Welle a entwickelte ihr Ende am 10.
Oktober 2002 bei einem Kursstand
von 7.197,49. Welle b führte anschließend
den Dow am 11. Oktober
2007 zum All-Time-High bei
14.198,10. Von da an startete die
selbst fünfteilige Abwärtsbewegung c
und markierte bislang das Ende ihrer
Welle 1 am 6. März 2009 bei
6.469,95 Punkten – das Ende ihrer
Welle 2 aller Voraussicht nach am 14.
Januar 2010 bei einem Zählerstand
von 10.723,77. Die jetzt anstehenden
Wellen 3, 4 und 5 sollten sich innerhalb
eines Zeitraums von zwei bis
drei Jahren bilden und Kurse zwischen
1.000 und 2.000 Punkten bezogen
auf den Dow Jones als Tiefstkurse
nach sich ziehen.
Analoges Chartmuster beim DAX
Mit wenigen Einschränkungen lässt
sich dieses Elliott Wave Szenario
auch auf den DAX übertragen. Auch
hier gehen wir davon aus, dass die
aufwärtsgerichtete Welle 2 ihr Ende
bereits gefunden hat.
Turbo Short auf den DAX
Um von der zu erwartenden Marktbewegung
zu profitieren, werden wir
in unserem Musterdepot zunächst
zehn Prozent der zur Verfügung stehenden
Liquidität (50.000 Euro) investieren.
Hierzu kaufen wir im Gegenwert
von 5.000 Euro einen Turbo
Short auf den DAX von der Commerzbank
(ISIN
DE000CB9BVQ5)
mit Hebel drei auf Schlusskurs-Basis
heute, den 19. Januar 2010. Gleichzeitig
werden wir beim DAX einen
Stoppkurs bei 6.150 Punkten setzen.
Sobald dieses Kursniveau wider Erwarten
erreicht wird, stellen wir für
unser Musterdepot den MINI Short
sofort zum Verkauf.
Diese Ausführungen stützen sich ausschließlich auf Ergebnisse
der Eliiott Wave-Analyse – ohne Querbezüge
zu fundamentalen oder charttechnischen Erwägungen.
Demzufolge können hier dargelegte Einschätzungen
u.U. erheblich von der aus den übrigen Rubriken ableitbaren
Redaktionsmeinung abweichen