Systemkollaps ! Danke an die Banker ! VERSTAATLICHT ALLE BANKEN
Beamte können nicht mehr schaden anrichten als Banker - und sind weniger korupt, kriminell und gierig !
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Zinssenkungseffekt verpufft
Ein Jahr nach seinem Allzeithoch verliert Dow Jones über sieben Prozent.Trotz zahlreicher Bemühungen um einen Weg aus der internationalen Finanzkrise hat sich die Talfahrt der Börsen in aller Welt am Donnerstag fortgesetzt. Nach Panikverkäufen kurz vor Handelsschluss verlor der Dow-Jones-Index 7,22 Prozent und rutschte erstmals seit fünf Jahren unter die 9.000-Punkte-Marke.
Das wichtigste US-Börsenbarometer schloss den siebenten Tag in Folge tiefrot und kam bei 8.589 Zählern zu liegen. Vor genau einem Jahr - am 9. Oktober 2007 - hatte der Dow Jones mit 14.164,53 Punkten sein Allzeithoch erreicht.
Zuvor war der ATX gegenüber dem Mittwoch-Schluss um 4,1 Prozent auf 2.161,36 Zähler gefallen, nachdem er noch am Vormittag kräftig im Plus gelegen war.
Rezessionsängste nicht zu stoppen
Der Effekt der am Mittwoch von sieben führenden Notenbanken der Welt - darunter der Europäischen Zentralbank - durchgeführten Zinssenkung verpuffte somit innerhalb weniger Stunden.
Im Laufe des Tages gewannen die Sorgen um die kriselnde Finanzbranche wieder die Oberhand. Immer mehr Anleger befürchten offenbar, dass die Finanzkrise die gesamte Weltwirtschaft in die Rezession reißen wird.
Regierungen greifen erneut ein
Die Bemühungen der westlichen Regierungen zur Rettung ihrer angeschlagenen Finanzriesen hielten indes unvermindert an. Die US-Notenbank stützte den Versicherungskonzern American Internation Group (AIG) am Donnerstag mit einem weiteren Kredit von 38 Milliarden Dollar (27,8 Mrd. Euro). Einen ersten Großkredit von 85 Milliarden Dollar hat AIG inzwischen so gut wie aufgebraucht.
Gegenüber dem angeschlagenen Versicherungskonzern Dexia bürgten Frankreich, Belgien und Luxemburg für ein Kreditvolumen von bis zu 4,5 Milliarden Euro. Dexia war vor kurzem bereits mit einem 6,4 Milliarden Euro schweren Rettungspaket gestützt worden. Italien hatte bereits am Mittwochabend ein Paket von 20 Mrd. Euro für seine Banken geschnürt und zugleich versichert, dass alle Kreditinstitute sicher seien.
Weitere Zinssenkungen
In Asien senkten die Notenbanken mehrerer Staaten ihre Leitzinsen, darunter Südkorea und Taiwan. Das Weiße Haus kündigte für Samstag ein Krisentreffen von US-Präsident George W. Bush und den Finanzministern der G-7-Staaten sowie den Direktoren des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington an.
IWF-Chef Dominique Strauss Kahn warnte vor dem Treffen vor nationalen Alleingängen bei der Bewältigung der Finanzkrise. Das müsste "vermieden, wenn nicht gar verurteilt" werden, betonte er.
USA: Systematische Verstaatlichungen?
Aus dem Umfeld von US-Finanzminister Henry Paulson verlautete indes, dass Washington eine systematische Teilverstaatlichung privater Banken erwäge, um die ausufernde Finanzkrise einzudämmen.
Paulson arbeite mit Hochdruck an einem für Banken freiwilligen Programm, um bereits bis Monatsende erste Geldspritzen verabreichen zu können. Die Regierung wolle dabei stimmrechtslose Aktien der Institute erwerben, hieß es.
Entlastung für Kreditmarkt erhofft
Viele US-Politiker sprechen sich für eine solche Lösung aus, da die Regierung im Falle einer Erholung auf den Aktienmärkten später aus Beteiligungen einen Profit schlagen könnte. Mit Hilfe der Kapitalspritzen könnten die Banken wieder freizügiger Kredite vergeben und damit den Wirtschaftskreislauf ankurbeln.
Zusätzlich plant die Regierung mit dem Ende vergangener Woche beschlossenen Rettungspaket über 700 Milliarden Dollar (512 Mrd. Euro), den Banken faule Kredite abzukaufen. Eine direkte Beteiligung könnte jedoch voraussichtlich deutlich schneller wirken.
Verstaatlichungswelle rollt
Ziel einer Teilverstaatlichung wäre vor allem die Stärkung des Vertrauens in das Bankensystem. Die USA würden damit dem Beispiel Großbritanniens folgen. Die dortige Regierung kündigte am Mittwoch an, den Banken umgerechnet 65 Milliarden Euro als Kapitalspritze zur Verfügung zu stellen. Auch andere Staaten hatten jüngst zur Verstaatlichung als letzte Waffe im Kampf gegen die Finanzkrise gegriffen.
Am Donnerstag nahm etwa das krisengeschüttelte Island auch noch die landesgrößte Bank Kaupthing unter ihre Fittiche. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte ebenfalls nicht ausschließen, dass die Regierung notfalls zu Verstaatlichungen greifen müsse.
Links:
Beamte können nicht mehr schaden anrichten als Banker - und sind weniger korupt, kriminell und gierig !
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Zinssenkungseffekt verpufft
Ein Jahr nach seinem Allzeithoch verliert Dow Jones über sieben Prozent.Trotz zahlreicher Bemühungen um einen Weg aus der internationalen Finanzkrise hat sich die Talfahrt der Börsen in aller Welt am Donnerstag fortgesetzt. Nach Panikverkäufen kurz vor Handelsschluss verlor der Dow-Jones-Index 7,22 Prozent und rutschte erstmals seit fünf Jahren unter die 9.000-Punkte-Marke.
Das wichtigste US-Börsenbarometer schloss den siebenten Tag in Folge tiefrot und kam bei 8.589 Zählern zu liegen. Vor genau einem Jahr - am 9. Oktober 2007 - hatte der Dow Jones mit 14.164,53 Punkten sein Allzeithoch erreicht.
Zuvor war der ATX gegenüber dem Mittwoch-Schluss um 4,1 Prozent auf 2.161,36 Zähler gefallen, nachdem er noch am Vormittag kräftig im Plus gelegen war.
Rezessionsängste nicht zu stoppen
Der Effekt der am Mittwoch von sieben führenden Notenbanken der Welt - darunter der Europäischen Zentralbank - durchgeführten Zinssenkung verpuffte somit innerhalb weniger Stunden.
Im Laufe des Tages gewannen die Sorgen um die kriselnde Finanzbranche wieder die Oberhand. Immer mehr Anleger befürchten offenbar, dass die Finanzkrise die gesamte Weltwirtschaft in die Rezession reißen wird.
Regierungen greifen erneut ein
Die Bemühungen der westlichen Regierungen zur Rettung ihrer angeschlagenen Finanzriesen hielten indes unvermindert an. Die US-Notenbank stützte den Versicherungskonzern American Internation Group (AIG) am Donnerstag mit einem weiteren Kredit von 38 Milliarden Dollar (27,8 Mrd. Euro). Einen ersten Großkredit von 85 Milliarden Dollar hat AIG inzwischen so gut wie aufgebraucht.
Gegenüber dem angeschlagenen Versicherungskonzern Dexia bürgten Frankreich, Belgien und Luxemburg für ein Kreditvolumen von bis zu 4,5 Milliarden Euro. Dexia war vor kurzem bereits mit einem 6,4 Milliarden Euro schweren Rettungspaket gestützt worden. Italien hatte bereits am Mittwochabend ein Paket von 20 Mrd. Euro für seine Banken geschnürt und zugleich versichert, dass alle Kreditinstitute sicher seien.
Weitere Zinssenkungen
In Asien senkten die Notenbanken mehrerer Staaten ihre Leitzinsen, darunter Südkorea und Taiwan. Das Weiße Haus kündigte für Samstag ein Krisentreffen von US-Präsident George W. Bush und den Finanzministern der G-7-Staaten sowie den Direktoren des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington an.
IWF-Chef Dominique Strauss Kahn warnte vor dem Treffen vor nationalen Alleingängen bei der Bewältigung der Finanzkrise. Das müsste "vermieden, wenn nicht gar verurteilt" werden, betonte er.
USA: Systematische Verstaatlichungen?
Aus dem Umfeld von US-Finanzminister Henry Paulson verlautete indes, dass Washington eine systematische Teilverstaatlichung privater Banken erwäge, um die ausufernde Finanzkrise einzudämmen.
Paulson arbeite mit Hochdruck an einem für Banken freiwilligen Programm, um bereits bis Monatsende erste Geldspritzen verabreichen zu können. Die Regierung wolle dabei stimmrechtslose Aktien der Institute erwerben, hieß es.
Entlastung für Kreditmarkt erhofft
Viele US-Politiker sprechen sich für eine solche Lösung aus, da die Regierung im Falle einer Erholung auf den Aktienmärkten später aus Beteiligungen einen Profit schlagen könnte. Mit Hilfe der Kapitalspritzen könnten die Banken wieder freizügiger Kredite vergeben und damit den Wirtschaftskreislauf ankurbeln.
Zusätzlich plant die Regierung mit dem Ende vergangener Woche beschlossenen Rettungspaket über 700 Milliarden Dollar (512 Mrd. Euro), den Banken faule Kredite abzukaufen. Eine direkte Beteiligung könnte jedoch voraussichtlich deutlich schneller wirken.
Verstaatlichungswelle rollt
Ziel einer Teilverstaatlichung wäre vor allem die Stärkung des Vertrauens in das Bankensystem. Die USA würden damit dem Beispiel Großbritanniens folgen. Die dortige Regierung kündigte am Mittwoch an, den Banken umgerechnet 65 Milliarden Euro als Kapitalspritze zur Verfügung zu stellen. Auch andere Staaten hatten jüngst zur Verstaatlichung als letzte Waffe im Kampf gegen die Finanzkrise gegriffen.
Am Donnerstag nahm etwa das krisengeschüttelte Island auch noch die landesgrößte Bank Kaupthing unter ihre Fittiche. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel wollte ebenfalls nicht ausschließen, dass die Regierung notfalls zu Verstaatlichungen greifen müsse.
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