- Merz sieht Ehegattensplitting nicht als Hindernis.
- Ein Großteil der Frauen entscheidet sich selbst.
- Merz betont die Wichtigkeit der Rentenversicherung.
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Ein Großteil der Frauen entscheide sich so, wie sie das wollen. "Und nicht, weil das Steuerrecht ihnen das sozusagen auferlegt und sie in eine Teilzeitfalle hineintappen", sagte Merz. Laut Merz muss die direkte Belastung mit Steuern und Sozialversicherungsabgaben reduziert werden. Das sei für Familien wichtig.
Krankenversicherung als "schwierigste Reform"
Der Vorschlag, das Ehegattensplitting für künftige Ehen abzuschaffen, kam von SPD-Chef Lars Klingbeil. Er sieht im Ehegattensplitting einen steuerlichen Fehlanreiz, der Arbeit für verheiratete Frauen oft weniger lohnenswert macht. Der Vorteil beim Steuersplitting ist momentan umso größer, je größer der Unterschied zwischen den Einkünften der Partner ist.
Auf die Frage, welche Reformmaßnahme ihm am wichtigsten sei, sagte Merz: "Die schwierigste wird die Krankenversicherung. Die wichtigste wird die Rentenversicherung." Bei der Krankenversicherung erwarte er den größten Widerstand, nicht nur bei der SPD. "Das Thema ist hochgradig vermintes Gelände von Lobbygruppen. Da ist jeder mindestens Teil einer Gruppe."/wem/DP/jha
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