.. bis sich die erste deutsche Großbank zu ihrem Schicksal bekennt.
Wieso sagt dort niemand, wie sie dastehen?
Was ist mit den in den jüngsten Übernahmen vereinbarten Kaufpreisen. Hier zur Erinnerung Auszüge aus einem Artikel der FAZ vom 19.9.2008 (www.faz.net/s/...B4994073351F89EC~ATpl~Ecommon~Scontent.html):
"19. September 2008 Die Finanzmarktkrise hat neue Ausmaße erreicht - und das hat auch Auswirkungen auf die Aktienkurse der Banken in Deutschland. Der Aktienkurs der Commerzbank ist in der jüngeren Vergangenheit Achterbahn gefahren. Am Donnerstagvormittag brach das Papier zunächst um 6 Prozent ein, weil an der Börse Spekulationen die Runde machten, der Milliardenkauf der Dresdner Bank von der Allianz könnte platzen. Dann dementierten Commerzbank und Allianz und der Commerzbank-Kurs schoss nach oben - zeitweise notierte die Aktie um 5,6 Prozent über dem Schlusskurs vom Mittwoch.
Es könnte noch schlimmer kommen. Im zweiten Schritt soll die Allianz 2009 für die restlichen 40 Prozent an der Dresdner Bank ausschließlich in neuen Commerzbank-Aktien bezahlt werden. Auch dieser Teil des Verkaufserlöses, der bei Vertragsabschluss mit 3,2 Milliarden Euro beziffert wurde, schrumpft mit jedem Cent, den der Commerzbank-Kurs nachgibt. Ist die Wertminderung dauerhaft, drohen Abschreibungen.
Doch die Aktie hat gegenüber ihrem Durchschnittskurs im August von 20,80 Euro, der Basis für die Ermittlung des Kaufpreises war, mittlerweile rund ein Drittel an Wert verloren. Bleibt es dabei, wird der Kurseinbruch die Allianz schon im ersten Schritt der komplexen Transaktion viel Geld kosten: Sie soll dabei für 60 Prozent an der Dresdner Bank unter anderem rund 164 Millionen Commerzbank-Aktien bekommen. Die aber sind mittlerweile 1,1 Milliarden Euro weniger wert als noch bei Vertragsunterzeichnung vor drei Wochen angenommen. "
Ich mache einen sauberen Job: Pecunia non olet!