Es geht rund an Wall Street
Die bevorstehende Flut an Unternehmens- und Wirtschaftsdaten wird den Börsianern auch in dieser Woche keine Verschnaufpause gönnen: Die Ergebnissaison ist kaum aus ihrer heißen Phase heraus, da steht am Dienstag/ Mittwoch das Treffen des Offenmarktausschuss der Federal Reserve Bank (Fed) auf dem Terminkalender – das erste im neuen Jahr. Hinzu kommen jede Menge wichtige Wirtschaftsdaten.
Der Wochenbeginn wird ganz im Zeichen des US-Notenbanktreffens stehen. Nach den verhalten optimistischen Worten des Fed-Chefs Alan Greenspan vom Donnerstag vergangener Woche rechnen Experten überwiegend mit einem Ende des Zinssenkungs-Zyklus und damit erstmals seit den Terroranschlägen vom 11. September mit einer Rückkehr zur Normalität. 22 von 24 Primary-Dealern, d.h. Händler, die direkt mit der Fed Geschäfte abschließen, rechnen dem Nachrichtendienst Reuters zufolge mit keiner weiteren Zinssenkung.
"Derzeit ist nicht klar, ob am Markt Hoffnung oder Angst überwiegt", sagte Paul McManus, Research Director bei Independence Investment. "Auch wenn Greenspans Kommentare die Chance auf eine weitere Zinssenkung verringert haben, hat sein Optimismus wahrscheinlich eine nachhaltigere Wirkung auf die Anleger als ein weiterer Zinsschritt dies je haben könnte."
Die Bekanntgabe der Zinsentscheidung wird für Mittwoch, 20.15 Uhr MEZ erwartet.
Wirtschaftsdaten ohne Ende
Zudem erwartet die Börsianer in dieser Woche eine Flut von Wirtschaftsdaten, die über die Verfassung der amerikanischen Wirtschaft Auskunft geben. Am Dienstag veröffentlicht das Conference Board das Verbrauchervertrauen für den Monat Januar, der Michigan Sentiment-Index folgt am Freitag. Volkswirte erwarten für beide Indizes gegenüber dem Vormonat einen Anstieg.
Am Mittwoch wird die erste Schätzung für das US-Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal erwartet. Experten rechnen nach einem Rückgang um 1,1 Prozent im dritten Quartal für die drei Monate bis Ende Dezember mit einem Minus von 1,3 Prozent – die Rezession wäre damit per definitionem Fakt.
Nach den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag folgt mit den Arbeitsmarktdaten am Freitag ein Schlüsselwert zur Bestimmung der aktuellen Wirtschaftslage. Ökonomen gehen im Durchschnitt von einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent im Dezember auf 5,9 Prozent im Januar aus. Last but not least wird ebenfalls am Freitag der Nationale Einkaufsmanager-Index (ISM) veröffentlicht. Experten rechnen durchschnittlich mit einem Wert von 49,5 und damit knapp unter der wichtigen Marke von 50. Ein Wert über 50 signalisiert wirtschaftliche Expansion, einer darunter eine Kontraktion.
Als ob die Woche damit nicht schon geschäftig genug wäre, stehen zudem die Veröffentlichungen der Quartalsergebnisse weiterer 70 im S&P 500 gelisteten Unternehmen an. Bislang haben bereits 262 Firmen ihre Geschäftszahlen gemeldet.
Quelle:Stockworld
Die bevorstehende Flut an Unternehmens- und Wirtschaftsdaten wird den Börsianern auch in dieser Woche keine Verschnaufpause gönnen: Die Ergebnissaison ist kaum aus ihrer heißen Phase heraus, da steht am Dienstag/ Mittwoch das Treffen des Offenmarktausschuss der Federal Reserve Bank (Fed) auf dem Terminkalender – das erste im neuen Jahr. Hinzu kommen jede Menge wichtige Wirtschaftsdaten.
Der Wochenbeginn wird ganz im Zeichen des US-Notenbanktreffens stehen. Nach den verhalten optimistischen Worten des Fed-Chefs Alan Greenspan vom Donnerstag vergangener Woche rechnen Experten überwiegend mit einem Ende des Zinssenkungs-Zyklus und damit erstmals seit den Terroranschlägen vom 11. September mit einer Rückkehr zur Normalität. 22 von 24 Primary-Dealern, d.h. Händler, die direkt mit der Fed Geschäfte abschließen, rechnen dem Nachrichtendienst Reuters zufolge mit keiner weiteren Zinssenkung.
"Derzeit ist nicht klar, ob am Markt Hoffnung oder Angst überwiegt", sagte Paul McManus, Research Director bei Independence Investment. "Auch wenn Greenspans Kommentare die Chance auf eine weitere Zinssenkung verringert haben, hat sein Optimismus wahrscheinlich eine nachhaltigere Wirkung auf die Anleger als ein weiterer Zinsschritt dies je haben könnte."
Die Bekanntgabe der Zinsentscheidung wird für Mittwoch, 20.15 Uhr MEZ erwartet.
Wirtschaftsdaten ohne Ende
Zudem erwartet die Börsianer in dieser Woche eine Flut von Wirtschaftsdaten, die über die Verfassung der amerikanischen Wirtschaft Auskunft geben. Am Dienstag veröffentlicht das Conference Board das Verbrauchervertrauen für den Monat Januar, der Michigan Sentiment-Index folgt am Freitag. Volkswirte erwarten für beide Indizes gegenüber dem Vormonat einen Anstieg.
Am Mittwoch wird die erste Schätzung für das US-Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal erwartet. Experten rechnen nach einem Rückgang um 1,1 Prozent im dritten Quartal für die drei Monate bis Ende Dezember mit einem Minus von 1,3 Prozent – die Rezession wäre damit per definitionem Fakt.
Nach den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe am Donnerstag folgt mit den Arbeitsmarktdaten am Freitag ein Schlüsselwert zur Bestimmung der aktuellen Wirtschaftslage. Ökonomen gehen im Durchschnitt von einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent im Dezember auf 5,9 Prozent im Januar aus. Last but not least wird ebenfalls am Freitag der Nationale Einkaufsmanager-Index (ISM) veröffentlicht. Experten rechnen durchschnittlich mit einem Wert von 49,5 und damit knapp unter der wichtigen Marke von 50. Ein Wert über 50 signalisiert wirtschaftliche Expansion, einer darunter eine Kontraktion.
Als ob die Woche damit nicht schon geschäftig genug wäre, stehen zudem die Veröffentlichungen der Quartalsergebnisse weiterer 70 im S&P 500 gelisteten Unternehmen an. Bislang haben bereits 262 Firmen ihre Geschäftszahlen gemeldet.
Quelle:Stockworld