die Börsenkultur wird gerade endgültig zerstört..


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börsenfüxlein:

die Börsenkultur wird gerade endgültig zerstört..

 
09.10.02 14:52
sicherlich gut für "Trader" wie die meisten hier, aber was ist aus der Vielzahl der anderen "Kleinanleger" denen vorgegaukelt wurde, dass langfristig die Aktien sowieso nur steigen können? Von denen greift in den nächsten Jahren niemand mehr Aktien an...bedeutet weniger Geld in den Fonds, weniger Liquidität in den Märkten...
die Banken können dann nur richtig gutes Geld mit Hebelprodukten verdienen, wodurch die Volatilität nochmals gefördert wird...da kommt einen lustige Zeit auf uns zu...*g*

schon extrem was hier abgeht...aber wir werden unseren Kindern einmal erzählen können, dass wir dabei waren *g* bei der größten Geldvernichtung in der Börsengeschichte hehe

mfg
füxlein
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Pichel:

Ja, wie jeden Tag - 100 Pkt. ;-(

 
09.10.02 14:53

Gruß  die Börsenkultur wird gerade endgültig zerstört.. 810552
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Steffi aus G.:

Boersenkultur: was man herbeireden kann,

 
09.10.02 14:54
kann man auch wieder wegreden. Gab es wirklich eine Boersenkultur?
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Kritiker:

Geldvernichtung ?? ...

 
09.10.02 15:07
... wie denn??  Ich lese immer wieder Geldvernichtung und keiner kann mir sagen - WIE??  Wird der Geldschein nach dem Verkauf der Aktien zerrissen?? - -
Denn, wenn er weiterwandert wird er doch nicht vernichtet!
Wird die Geldmenge in der BRD weniger nach einem Aktienrutsch? - Oder wie?
Wahrscheinlich kennt hier niemand den realen Hergang, sondern zuviele bedienen sich der abgelutschten Floskeln; - wie in der Politik - - und langsam glaubt das Volk alle die oberflächlichen Modern-Begriffe. - Leider - Kritiker.
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Tradingman:

Das Gerede von Börsenkultur hat 1997 in D

 
09.10.02 15:11
mal die Telko eingeführt. Spätestens mit dem Verfall der Volksaktie hat die Telko diesen Begriff selbst pervertiert.

Es gibt keine "Aktienkultur" oder "patriotische Käufe". Das benutzt man nur zum Einlullen der Kleinaktionäre. Börse ist ein knallhartes Geschäft, bei dem nur die wenigsten langfristig Geld verdienen (in der Hausse sind es etwas mehr, aber nur wenn sie rechtzeitig auf Baisse umschalten können).

Wer sich an der Börse nicht auskennt, sollte sich dort nur mit "Spielgeld" engagieren, Geld, dass er zur Not verschmerzen kann.

Auch findet an der Börse keine Geldvernichtung statt, es wird lediglich neu verteilt, bzw. wird es bei Neuemissionen in das entsprechende Unternehmen investiert. Geht eine AG pleite, ist es zwar für den Aktionär weg, es ist aber dann bei denen, an die die AG's Investitionsaufträge vergeben haben oder mit denen sie Verlustgeschäfte gemacht haben. Ich habe nämlich noch keinen gesehen, der Geld verbrannt hat.

Tradinggrüsse
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altmeister:

kritiker

 
09.10.02 15:15


  9. bsp   Altmeister  01.10.02 10:25  
 
ein wert schließt bei 100€
am nächsten morgen eröffnet er direkt mit einer lücke bei sagen wir 95€dann ist das geld dazwischen weg , da der wert nich cent für cent runter gehandelt wurde.

mfg altmeister  



  11. satyr   Altmeister  01.10.02 10:36  
 
aber es hat ja nicht mehr den selben wert!
wen ich morgen siemens übernehmen will zahle ich nur noch was weiß ich  20 milliarden anstelle von sagen wir 40! also ist die firma weniger wert . folglich geld wurde vernichtet.

mfg altmeister  

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Tradingman:

Altmeister, wenn du uns hier verkackeiern willst.. o.T.

 
09.10.02 15:19
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buju:

@Tradingman

 
09.10.02 15:21
Das macht er gerne!
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ecki:

keine Ahnung und nennt sich altmeister.

 
09.10.02 15:24
Gestern hat er sich auch gewundert, dass die MK von Allianz viel kleiner ist als die Summe die sie verwaltet. Tststs

Grüße
ecki  
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ymehl:

ich meine dazu:

 
09.10.02 15:26
die Börsenkultur wird gerade endgültig zerstört.. 810610home.t-online.de/home/320017240542-0001/ausw_12.gif" style="max-width:560px" >
Solange wie die Börse noch mit Ehrhaften Begriffen wie "Kultur" geschmückt wird, solange wird sich da nichts tun, denn verniedlichende Begriffe bei einer existenztötenden Kapitaleinrichtung wie die Börse, spotten jeder Beschreibung. Zigtausende erfuhren einen privaten Bankrot und sind für die nächsten Jahre überschuldet. Das Leben war wie ein Traum, jedoch ist die Realität ein gnadenloser Wecker, der einen wieder ganz schnell aufweckt. Ich bin seit 2 Jahren draussen und das ist gut so.
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mod:

Wertevernichtung (Vermögen) ist

 
09.10.02 15:27
besser, wenn diese von Dauer ist.

Mit "Geld" hat das nichts zu tun,
siehe google "Geld".

Die Geldmenge steigt ständig und ist eine von der EZB
gesteuerte und kontrollierbare Grösse.
Stichwort "Geldmengensteuerung" nach Milton Friedman
(Monetarismus).
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Mara:

Was ist das schon , Börsenkultur ?

 
09.10.02 15:29
Die Erde dreht sich immer schneller. Jeden Tag ergeben sich andere Situationen. Ich habe mir sagen lassen, zur Zeit des Kalten Krieges hat niemand daran geglaubt, dass sich an der Situation in den nächsten 100 jahren etwas ändern könnte. Die deutsche Wiedervereinigung war von kaum jemanden vorausgesagt worden.
So wie in der Politik ist es auch in der Wirtschaft und auch an der Börse. Ständig muüssen wir uns auf neue Rahmenbedingungen umstellen. Ein einziges von aussen, z.B. durch einen Krieg, einwirkendes Ereignis kann zu völlig veränderten Rahmenbedingungen führen. Vor diesem Hintergrund ist es sehr gefährlich, langfristig zu denken und auf ein gutes Ende zu hoffen.
Flexilität ist erforderlich und damit ein ständiges Beobachten der Entwicklung. Betrachtet frau sich die Börsenentwicklung der vergangenen jahre, ist sie geneigt, eine Unprognostizierbarkeit festzustellen. Hinzu kommt, dass an der Börse Menschen wirken, die in das Geschäft etwas einbringen, das ihnen sehr wichtig ist, nämlich ihr Geld und damit ihre Macht und ihre Zukunft. Deshalb hat Börse so viel mit Psychologie zu tun. Da der Mensch zudem ein herdentier ist, wird er in der überwiegenden Mehrheit immer das machen, was die anderen machen. Hat die Mehrheit Angst, überfällt auch den einzelnen zwangsläufig die Angst. So kommt es zu der Abwärtsspirale. Wegen der negativerfahrungen während dieser Abwärtsspirale wird der Mensch ähnlich vorsichtig wie ein Kind, das sich an der heissen Herdplatte verbrannt hat. Damit eine Trendumkehr eintreten kann, muss er also erst einmal wieder Zutrauen verspüren, erste Erfolge müssen sich wieder einstellen. Bei den Professionellen ist das noch schlimmer als bei den Kleinen, Privaten. Die Kleinen können einfach aussteigen, die Professionellen müssen immer mitspielen.      
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altmeister:

ecki buju

 
09.10.02 15:30
nein nicht gewundert!
habe den artikel überflogen und so schusselich überflogen wie ich schreibe!
natürlich ist es so, wie von dir beschrieben!

buju no koment heute schon einen penny stock getradet?
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mod:

oder "Kapitalvernichtung"

 
09.10.02 15:31
"Kultur" ist das Gegenstück von "Natur".
So etwas hat m., wer, was wohl?
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altmeister:

buju oder sogar einen analysiert? o.T.

 
09.10.02 15:31
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June:

BÖRSENFÜXLEIN

 
09.10.02 15:33
VOLLE ZUSTIMMUNG. ABER DIE BANKEN + REGIERUNG WERDEN SICH SCHON WAS EINFALLEN
LASSEN (ZUMINDEST IN EIN PAAR JAHREN). VERBOT VON HEDGEFONDS ETC.! DENN AKTIENFONDS SIND SCHLIESSLICH MASSIG IN VERSICHERUNGEN VERTRETEN UND DIE STERBEN
ZULASSEN IST NICHT DRIN.
JUNE
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