S&P-Analyse
Die besten Aktien für das Jahr 2006
03. Januar 2006 Mit Blick auf die Entwicklung der amerikanischen Börsen zählte das Jahr 2005 sicherlich nicht zu den großen Knallern. Europäische Anleger konnten immerhin einen kleinen Währungsgewinn einfahren. Das ist aber relativ wenig angesichts der eingegangenen Risiken und vor allem auch angesichts der entgangenen Gewinne an den europäischen Märkten oder gar in den Schwellenländern.
Bisher wurden all jene enttäuscht, die schon lange die Renaissance der amerikanischen Werte und das Ende der Abkoppelung vom Rest der Börsenwelt prognostizieren. Auch wenn es nach wie vor gute Gründe gibt, daran zu zweifeln, wer sollte nicht optimistisch sein für den eigenen Markt, wenn nicht die Analysten und Strategen von Standard & Poor's.
Werte mit überdurchschnittlichem Potential gefragt
Trotzdem setzen sie jedoch nicht nur auf den Markt generell, sondern befragen seit einiger Zeit jährlich wählerisch ihre Branchenanalysten nach deren „Lieblingsaktien” in ihrem Bereich für das kommende Jahr. Das sind Werte, bei denen sie ein überdurchschnittliches Gewinn- und Umsatzwachstum erwarten.
Das Resultat ist dann das so genannte S&P-PowerPicks-Portfolio. Es ist gewissermaßen die Sammlung der besten Ideen der erfahrensten S&P-Analysten. Das Portfolio wird jeweils zu Jahresbeginn zusammengestellt und dann nicht mehr verändert. Das Ziel besteht darin, im Totalertrag - das heißt Kursgewinne plus Dividenden - besser als der S&P-500-Index abzuschneiden. Und der Erfolg kann sich sehen lassen. Seit der „Erstauflage” im Januar des Jahres 1997 haben die bisherigen Powerpicks 156,7 Prozent zugelegt, der S&P 500 dagegen „nur” 93,8 Prozent, Dividenden jeweils eingerechnet. Die ausgewählten Papiereführten bisher zu einem durchschnittlichen Jahresertrag von 11,2 Prozent, während es der Index in derselben Periode auf gerade einmal 7,7 Prozent brachte.
„Powerpicks” schlagen den Index
Im Jahr 2005 - bis Ende November - hat sich das Portfolio mit einem Plus von 9,7 Prozent immerhin beinahe doppelt so gut entwickelt wie der Vergleichsindex mit einem kleinen Kursgewinn von 4,9 Prozent. Das kann sich durchaus sehen lassen.
Wenn sich ein Portfolio so deutlich besser entwickelt, dann muß es sich ebenso deutlich vom Index unterscheiden. Neigten die S&P-Analysten in den vergangenen Jahren eher zu Unternehmen mit einer unterdurchschnittlichen Marktkapitalisierung, so ist das diesmal etwas anders. Denn die durchschnittliche Marktkapitalisierung der ausgewählten Unternehmen liegt bei 13,2 Milliarden Dollar , während die des S&P 500 bei 10,3 Milliarden Dollar liegt. Die Kapitalisierung des gewählten Portfolios reicht von den 135 Milliarden Dollar von Procter & Gamble bis hin zu den 700 Millionen von Myriad Genetics. In der aktuellen Auswahl für das kommende Jahr - siehe Tabelle - finden sich 27 Werte mit einer hohen Marktkapitalisierung von mehr als sechs Milliarden Dollar, neun „Midcaps” mit einer Kapitalisierung zwischen zwei und 5,99 Milliarden Dollar und acht kleinere Werte mit einem „Gewicht” von weniger als zwei Milliarden Dollar.
Quelle: faz.net
...be invested
Der Einsame Samariter
Die besten Aktien für das Jahr 2006
03. Januar 2006 Mit Blick auf die Entwicklung der amerikanischen Börsen zählte das Jahr 2005 sicherlich nicht zu den großen Knallern. Europäische Anleger konnten immerhin einen kleinen Währungsgewinn einfahren. Das ist aber relativ wenig angesichts der eingegangenen Risiken und vor allem auch angesichts der entgangenen Gewinne an den europäischen Märkten oder gar in den Schwellenländern.
Bisher wurden all jene enttäuscht, die schon lange die Renaissance der amerikanischen Werte und das Ende der Abkoppelung vom Rest der Börsenwelt prognostizieren. Auch wenn es nach wie vor gute Gründe gibt, daran zu zweifeln, wer sollte nicht optimistisch sein für den eigenen Markt, wenn nicht die Analysten und Strategen von Standard & Poor's.
Werte mit überdurchschnittlichem Potential gefragt
Trotzdem setzen sie jedoch nicht nur auf den Markt generell, sondern befragen seit einiger Zeit jährlich wählerisch ihre Branchenanalysten nach deren „Lieblingsaktien” in ihrem Bereich für das kommende Jahr. Das sind Werte, bei denen sie ein überdurchschnittliches Gewinn- und Umsatzwachstum erwarten.
Das Resultat ist dann das so genannte S&P-PowerPicks-Portfolio. Es ist gewissermaßen die Sammlung der besten Ideen der erfahrensten S&P-Analysten. Das Portfolio wird jeweils zu Jahresbeginn zusammengestellt und dann nicht mehr verändert. Das Ziel besteht darin, im Totalertrag - das heißt Kursgewinne plus Dividenden - besser als der S&P-500-Index abzuschneiden. Und der Erfolg kann sich sehen lassen. Seit der „Erstauflage” im Januar des Jahres 1997 haben die bisherigen Powerpicks 156,7 Prozent zugelegt, der S&P 500 dagegen „nur” 93,8 Prozent, Dividenden jeweils eingerechnet. Die ausgewählten Papiereführten bisher zu einem durchschnittlichen Jahresertrag von 11,2 Prozent, während es der Index in derselben Periode auf gerade einmal 7,7 Prozent brachte.
„Powerpicks” schlagen den Index
Im Jahr 2005 - bis Ende November - hat sich das Portfolio mit einem Plus von 9,7 Prozent immerhin beinahe doppelt so gut entwickelt wie der Vergleichsindex mit einem kleinen Kursgewinn von 4,9 Prozent. Das kann sich durchaus sehen lassen.
Wenn sich ein Portfolio so deutlich besser entwickelt, dann muß es sich ebenso deutlich vom Index unterscheiden. Neigten die S&P-Analysten in den vergangenen Jahren eher zu Unternehmen mit einer unterdurchschnittlichen Marktkapitalisierung, so ist das diesmal etwas anders. Denn die durchschnittliche Marktkapitalisierung der ausgewählten Unternehmen liegt bei 13,2 Milliarden Dollar , während die des S&P 500 bei 10,3 Milliarden Dollar liegt. Die Kapitalisierung des gewählten Portfolios reicht von den 135 Milliarden Dollar von Procter & Gamble bis hin zu den 700 Millionen von Myriad Genetics. In der aktuellen Auswahl für das kommende Jahr - siehe Tabelle - finden sich 27 Werte mit einer hohen Marktkapitalisierung von mehr als sechs Milliarden Dollar, neun „Midcaps” mit einer Kapitalisierung zwischen zwei und 5,99 Milliarden Dollar und acht kleinere Werte mit einem „Gewicht” von weniger als zwei Milliarden Dollar.
Quelle: faz.net
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Der Einsame Samariter
