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DIC Asset - TopPick?


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Branicks Group A. 0,80 € -4,99% Perf. seit Threadbeginn:   -91,17%
 
NeXX222:

Der BGAV

 
21.07.26 20:25
von VIB Vermögen ist bisher noch nicht ins Handelsregister eingetragen, daher wohl die nächste Verschiebung.

Kann man tracken unter Handelsregister.de. Daher liegt es nicht wirklich am Branicks Management sondern tatsächlich am Registergericht.

Ich wundere mich jedoch auch wie lange die Eintragung ins Handelsregister dauert. In der Historie kann man sehen, dass selbst unbedeutende Einträge in Folge von HV Beschlüssen von VIB Vermögen häufig 3-4 Monate gedauert haben…
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Scooby78:

Schlecht

 
21.07.26 22:09
Einfach schlecht.
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Schlaubii:

BGAV und sonstiges

 
21.07.26 23:06
Die Eintragung wird erst gemacht wenn die Restrukturierung steht, jetzt würde sie kein Sinn ergeben. Das es nochmal eine Verschiebung gibt ist eigentlich positiv zu Werten. Da in der jetzigen Phase solch eine Verschiebung ohne wirkliche Begründung einen Verschleppung wäre und das würde keiner im Vorstand machen. Daher einfach ruhig und locker bleiben und warten was aus dem risikoinvest wird.  
Antworten
HaraldW.:

Veröffentlichungsdatum: 31.12.2026

 
22.07.26 16:59
Boah, im Ernst jetzt?

www.finanznachrichten.de/...-gemaess-114-115-117-wphg-022.htm

Antworten
Scooby78:

Den gleichen Gedanken hatte ich auch

 
22.07.26 23:43
Wahnsinn, was die sich erlauben...
Antworten
NeXX222:

Timeline

 
23.07.26 06:46
Ich glaube nicht, dass es wirklich der 31.12.2026 wird an dem dann sämtliche reportings veröffentlicht werden.

Die ganze Refinanzierung hängt nur noch am BGAV. Da scheinbar keiner mit Gewissheit sagen kann, wann der endlich ins Handelsregister eingetragen wird, wollte Branicks nach Ende Juni und Ende Juli wohl nicht noch ein drittes Mal falsch liegen.

Ich gehe davon, dass die Termine dann dementsprechend vorgezogen werden sobald der BGAV eingetragen ist.
Antworten
Trash:

Davon gehe

 
23.07.26 09:07
Ich auch aus, dass es nicht bis Jahresende dauern wird. Die teils etwas hysterischen Reaktionen kann ich auch nicht nachvollziehen. Jede Verzögerung dieser Art ist eher positiv, weil negative Szenarien schon längst aufgelöst worden wären.  
Antworten
Raymond_Ja.:

Branicks Group AG aktualisiert Zeitplan . . .

 
24.07.26 18:48
sard.Oristaner:

News - Restrukturierung der Anleihe

 
31.07.26 05:57
Branicks Group AG: Lock-Up Vereinbarungen mit einer Gruppe von Anleihegläubigern und Schuldscheingläubigern über die Restrukturierung der Anleihe und der Schuldscheindarlehen unterzeichnet

30. JULI 2026: UNTERZEICHNUNG LOCK-UP VEREINBARUNG

BRANICKS Group AG:
Lock-Up Vereinbarungen mit einer Gruppe von Anleihegläubigern und
Schuldscheingläubigern über die Restrukturierung der Anleihe und
der Schuldscheindarlehen unterzeichnet

Frankfurt am Main, 30. Juli 2026. Die BRANICKS Group AG (ISIN: DE000A1X3XX4) („Branicks“ oder die „Gesellschaft“) gibt bekannt, dass sie heute Lock-Up Vereinbarungen (die „Lock-Up Vereinbarungen“) mit (i) einer Gruppe von Anleihegläubigern (die „Ad-hoc Gruppe“) über ihre unbesicherte Anleihe mit einem derzeit ausstehenden Nennbetrag von EUR 400 Millionen (ISIN: XS2388910270, fällig am 22. September 2026) (die „Anleihe“), und (ii) einer Gruppe von Gläubigern ihrer Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen mit einem derzeit ausstehenden Gesamtnennbetrag von EUR 179,5 Millionen mit Fälligkeiten zwischen 2026 und 2031 („SSD/NSV“, und zusammen mit der Anleihe, die „Finanzverbindlichkeiten“) abgeschlossen hat, die insbesondere den Zweck verfolgen, die Verlängerung und Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten zu angepassten Konditionen zu ermöglichen (die „Transaktion“). Die Mitglieder der Ad-hoc Gruppe halten derzeit zusammen 60,4 % des ausstehenden Gesamtnennbetrags der Anleihe. Die Gläubiger der SSD/NSV, die derzeit Partei der Lock-Up Vereinbarung sind, machen mehr als 90% des ausstehenden Gesamtnennbetrags der SSD/NSV aus.
Die Wirksamkeit wesentlicher Bestimmungen der Lock-Up Vereinbarungen, einschließlich der Verpflichtung zur Unterstützung der Transaktion, hängt vom Eintreten bestimmter Bedingungen ab, darunter das Ausscheiden des Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Gesellschaft aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft, die Bestellung von Herrn Josef Schultheis zum Chief Restructuring Officer (CRO) als Mitglied des Vorstands der Gesellschaft und der Beitritt von Inhabern der SSD/NSV, die 100 % des ausstehenden Gesamtbetrags der SSD/NSV repräsentieren, zur Lock-Up Vereinbarung. Die Bedingungen müssen spätestens bis zum 31. Juli 2026 erfüllt sein.
Wesentliche Elemente der Transaktion : Die Transaktion sieht eine gleichrangige (pari passu) und anteilige (pro rata) Behandlung der Finanzverbindlichkeiten vor. Die Eckpunkte der Transaktion sind durch FTI-Andersch in einem Sanierungsgutachten (finale Entwurfsfassung) unter Berücksichtigung des IDW S6-Standards unabhängig verifiziert worden.
Die folgenden wesentlichen Elemente der Transaktion sind hervorzuheben:
Neues Fremdkapital (New Money):
Vorbehaltlich bestimmter Bedingungen verpflichten sich Mitglieder der Ad-hoc Gruppe und bestimmte Gläubiger der SSD/NSV, vor Abschluss der Restrukturierung (das „Closing“) ein Angebot einer kurzfristigen Überbrückungsfinanzierung in Höhe von EUR 35 Millionen auf der Ebene von Branicks und einer kurzfristigen Überbrückungsfinanzierung in Höhe von EUR 60 Millionen auf der Ebene der VIB Vermögen AG („VIB“) (beide Finanzierungen die „Überbrückungsfinanzierungen“) abzugeben und die Bereitstellung in voller Höhe über einen Backstop-Mechanismus abzusichern. Für ihre Absicherung (Backstop) teilen sich die am Backstop-Mechanismus Beteiligten eine feststehende backstop fee, die kapitalisiert wird und die Nominalbeträge der Finanzierungen an Tag 1 auf EUR 36,1 Millionen auf der Ebene der Branicks und auf EUR 61,9 Millionen auf der Ebene der VIB erhöht. Die Überbrückungsfinanzierung auf der Ebene der VIB wird insbesondere zur Rückzahlung von EUR 58 Millionen der im September 2026 und März 2027 fällig werdenden Schuldscheindarlehen der VIB verwendet.

Unter anderem zur Ablösung der Überbrückungsfinanzierungen wird die Überbrückungsfinanzierung auf der Ebene von Branicks und auf der Ebene der VIB beim Closing zu identischen wirtschaftlichen Bedingungen in langfristige Finanzierungen überführt (zusammen mit den Überbrückungsfinanzierungen das „New Money“).

Branicks wird allen berechtigten Gläubigern der Anleihe anbieten, einen Teil des New Money anteilig (pro rata) zu zeichnen. In Bezug auf den gesamten New Money-Prozess gilt der folgende Strip-/Stapling-Mechanismus: Erstens sind die Überbrückungsfinanzierungen und die langfristigen Finanzierungen miteinander verknüpft, d. h. jeder Gläubiger, der sich an den Überbrückungsfinanzierungen beteiligt, beteiligt sich im Verhältnis 1:1 an den korrespondierenden langfristigen Instrumenten. Dementsprechend wird den berechtigten Gläubigern lediglich ein Angebot zur Beteiligung an den Überbrückungsfinanzierungen unterbreitet und nicht an den langfristigen Finanzierungen. Zweitens wird sich jede Beteiligung an den Überbrückungsfinanzierungen (sowie zugleich an den späteren langfristigen Instrumenten) stets anteilig (pro rata) auf eine Tranche des New Money sowohl auf Ebene der Branicks als auch auf Ebene der VIB beziehen. Eine isolierte Beteiligung am New Money ausschließlich auf Ebene der Branicks oder ausschließlich auf Ebene der VIB ist nicht vorgesehen.

Das langfristige New Money wird (sofern nicht vorher zurückgezahlt) am 30. September 2029 endfällig und einen Zinssatz von 10,0% pro Jahr in bar haben. Eine vorzeitige Rückzahlung des langfristigen New Money innerhalb der ersten 12 Monate unterliegt einer Make-Whole-Klausel.

Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten: Die umfassende Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten erfolgt insbesondere über eine Anpassung der Bedingungen der Anleihe und der SSD/NSV.
Aufteilung der Kapitalbeträge: Die bestehende Anleihe wird in eine vorrangig besicherte Anleihe mit einem reduzierten Nennbetrag in Höhe von EUR 258,8 Millionen geändert; parallel werden die SSD/NSV in vorrangig besicherte Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen mit einem reduzierten Gesamtnennbetrag von EUR 116,2 Millionen geändert (zusammen die „Senior Secured Principal Instruments“). Daneben wird eine neue unbesicherte nachrangige Anleihe mit einem Nennbetrag von EUR 151,5 Millionen (inklusive der subordination fee) zuzüglich aufgelaufener und kapitalisierter Zinsen ab dem Fälligkeitsdatum den Anleihegläubigern ausgegeben („Subordinated Principal Notes“) sowie neue unbesicherte nachrangige Schuldscheine und Namensschuldverschreibungen mit einem Gesamtnennbetrag von EUR 68 Millionen (inklusive der subordination fee) zuzüglich aufgelaufener und kapitalisierter Zinsen an die Gläubiger der SSD/NSV ausgegeben (zusammen mit den Subordinated Principal Notes die „Subordinated Principal Instruments“).

Erwerb der Subordinated Principal Instruments: Die Subordinated Principal Notes werden in einer Stückelung von ca. EUR 113.600 (nebst aufgelaufenen und kapitalisierten Zinsen) ausgegeben. Ihr Erwerb setzt voraus, dass die Anleihegläubiger EUR 300.000 des Nennbetrags der Anleihe halten (was EUR 105.900 des Nennbetrags entspricht, der beim Closing nachrangig gestellt wird, zuzüglich aufgelaufener und kapitalisierter Zinsen) oder ein ganzzahliges Vielfaches davon. Die Gläubiger der SSD/NSV erhalten ebenso EUR 113.600 (nebst aufgelaufenen und kapitalisierten Zinsen) an neuen unbesicherten nachrangigen Schuldscheinen und Namensschuldverschreibungen (Nennbetrag) für jede Position von EUR 300.000 des bestehenden Nennbetrags.

Rangfolge und Besicherung: Das langfristige New Money erhält Super Senior-Rang gegenüber den Senior Secured Principal Instruments. Die Subordinated Principal Instruments werden gemäß § 39 Abs. 2 der Insolvenzordnung (InsO) nachrangig gestellt und rangieren damit hinter allen nicht nachrangigen Verbindlichkeiten von Branicks, inklusive des New Money und der Senior Secured Principal Instruments, aber vor dem Eigenkapital. Es ist ein umfassendes Sicherheitenpaket vorgesehen, das unter anderem die Errichtung einer doppelstöckigen LuxCo Struktur und die Verpfändung der Anteile daran sowie Anteilsverpfändungen über wesentliche Tochtergesellschaften von Branicks und ihrer Tochtergesellschaften umfasst. Dies umfasst auch entsprechende Garantien von wesentlichen Tochtergesellschaften. Die gemeinsame Regelung der Sicherheitenverhältnisse erfolgt über eine Intercreditor-Vereinbarung.

Laufzeiten und Verzinsung: Die Senior Secured Principal Instruments werden am 30. September 2030 und die Subordinated Principal Instruments am 30. September 2038 endfällig. Die jährliche Verzinsung beträgt 7,5 % pro Jahr in bar für die Senior Secured Principal Instruments und 15 % pro Jahr für die Subordinated Principal Instruments. Branicks hat das Recht, anstelle einer Barzahlung PIK-Zinsen auf die Subordinated Principal Instruments zu zahlen, die deren ausstehenden Nennbetrag erhöhen. Die bis einschließlich 22. September 2026 gemäß der bestehenden Dokumentation auf die Anleihe aufgelaufenen Zinsen sind am 22. September 2026 in bar zu zahlen. Die auf die SSD/NSV aufgelaufenen Zinsen sowie die nach dem 22. September 2026 auf die Anleihe aufgelaufenen Zinsen, jeweils bis zum Closing, werden kapitalisiert und dem Nennbetrag des jeweiligen Subordinated Principal Instruments hinzugerechnet, mit Ausnahme der planmäßigen Zinszahlungen auf die Schuldscheindarlehen am 27. Juli 2026 in Höhe von EUR 2,2 Millionen und im September 2026 in Höhe von EUR 0,1 Millionen, die in bar gezahlt wurden beziehungsweise zu zahlen sind, vorausgesetzt, dass keine von den Anleihegläubigern bereitgestellten New Money-Beträge zur Zahlung dieser Zinsen auf die SSD/NSVs verwendet werden dürfen. Der gleiche Mechanismus gilt umgekehrt für die Zinszahlungen auf die Anleihe am 22. September 2026.

Finanzielle Covenants: Die bestehenden finanziellen Covenants (LTV Covenant und Interest Cover Covenant) werden angepasst.

Zusätzliche Gebühren: Über die Verzinsung hinaus ist die Zahlung weiterer Gebühren für die Anleihe, die SSD/NSV und das New Money vereinbart worden:
EUR 15 Millionen subordination fee (als Gegenleistung für die teilweise Nachrangstellung der Finanzverbindlichkeiten), die dem beim Closing nachrangig gestellten Nennbetrag hinzugerechnet wird, wodurch sich der Gesamtnennbetrag der Subordinated Principal Instruments beim Closing auf EUR 219,5 Millionen zuzüglich aufgelaufener und kapitalisierter Zinsen erhöht;

50 bps extension fee an die Gläubiger der Anleihe und der SSD/NSV, zahlbar in bar zum Closing der Transaktion, berechnet auf die Verschuldungsbeträge vor der Transaktion;

200 bps einmalige Gebühr auf jeden zum 31. Dezember 2028 ausstehenden Nennbetrag der Senior Secured Principal Instruments und des New Money, der nicht bis zum 31. Dezember 2028 zurückgeführt worden ist, zahlbar am 31. Dezember 2028; sowie

100 bps exit fee die bei Rückzahlung oder bei Refinanzierung der Senior Secured Principal Instruments und des VIB / Branicks New Money zu zahlen sind.

Governance: Im Rahmen der Restrukturierung sind wesentliche Maßnahmen zur Neugestaltung der Unternehmensführung vorgesehen, insbesondere (i) die Bestellung von Herrn Josef Schultheis zum CRO und weiteren Mitglied des Vorstands von Branicks mit primärer Verantwortung und Vertretungsmacht für die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Restrukturierung, Frau Sonja Wärntges wird die Geschäfte des Unternehmens weiterhin als Vorstandsvorsitzende verantworten und ihr Amt spätestens zum 31. Dezember 2026, niederlegen und (ii) Änderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrats von Branicks und der VIB, einschließlich der unmittelbaren Niederlegung des Amts und des Ausscheidens des derzeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden von Branicks.
Verkäufe von Immobilien: Das Unternehmen verpflichtet sich, einen Plan zum Verkauf weiterer Vermögenswerte zu erstellen und umzusetzen, um die Verschuldung des Unternehmens zu reduzieren.
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen DIC Real Estate Investments GmbH & Co. KGaA und VIB Vermögen AG: Bestandteil der Transaktion ist die Anmeldung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der DIC Real Estate Investments GmbH & Co. KGaA und der VIB zur Eintragung in das Handelsregister.
Weiteres Vorgehen
Die Restrukturierung der Anleihe soll im Wege zweier aufeinanderfolgender Abstimmungen ohne Versammlung gemäß § 18 des Schuldverschreibungsgesetzes (SchVG) umgesetzt werden, von denen die erste im Wesentlichen auf die Stundung der Anleihe gerichtet ist, um eine stabile Grundlage für die Restrukturierung zu schaffen, und die zweite die umfassende Restrukturierung der Anleihe bezweckt. Die Veröffentlichung der Einladung zur ersten Abstimmung ohne Versammlung ist für den 31. Juli 2026 geplant. Die Restrukturierung der SSD/NSV erfolgt durch Unterzeichnung der entsprechenden Änderungsdokumentation.
Die Gesellschaft wird die Kapitalmärkte über den weiteren Fortgang im Zusammenhang mit der Restrukturierung informieren.

IR-Kontakt Branicks Group AG:
Jasmin Dentz
Neue Mainzer Straße 32-36
60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 9454858-1492
ir@branicks.com



Ende der Insiderinformation
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lerchengrund:

Sardi früh wach!

 
31.07.26 06:48
... erste positive Zeichen tun sich am Horizont auf. Bin gespannt, wie der Markt heute darauf reagiert.
Antworten
sard.Oristaner:

Restrukturierungsvereinbarung

 
31.07.26 06:49
BRANICKS Group AG erzielt umfassende Restrukturierungsvereinbarung mit ihren Gläubigern



Frankfurt am Main, 30. Juli 2026.



Lock-Up Vereinbarungen mit einer Ad-hoc Gruppe von Anleihegläubigern sowie mit Gläubigern der Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen unterzeichnet
New Money in Höhe von EUR 35 Millionen für die BRANICKS Group AG und EUR 60 Millionen für die VIB Vermögen AG gesichert
Schaffung einer nachhaltigen Kapitalstruktur mit verlängerten Laufzeiten


Die BRANICKS Group AG („Branicks") freut sich, die Unterzeichnung von Lock-Up Vereinbarungen mit ihren wesentlichen Gläubigergruppen bekannt zu geben; dies markiert einen entscheidenden Schritt hin zur umfassenden Rekapitalisierung der Finanzverbindlichkeiten von Branicks und der VIB Vermögen AG („VIB").



Die vereinbarte Transaktion stärkt die Kapitalstruktur des Konzerns nachhaltig, sichert zusätzliche Liquidität und verlängert die Fälligkeiten der Finanzverbindlichkeiten deutlich. Sie schafft damit eine verlässliche Grundlage für die weitere Entwicklung des Unternehmens und die Umsetzung seiner strategischen und operativen Prioritäten.



Die Gesellschaft veröffentlicht nachfolgend den vollständigen Wortlaut der heutigen Ad-hoc-Mitteilung sowie ergänzende Stellungnahmen ihres mittelbaren bedeutenden Aktionärs Prof. Dr. Gerhard Schmidt und ihrer Vorstandsvorsitzenden (CEO) Sonja Wärntges.



30. JULI 2026: UNTERZEICHNUNG LOCK-UP VEREINBARUNG

BRANICKS Group AG:

Lock-Up Vereinbarungen mit einer Gruppe von Anleihegläubigern und

Schuldscheingläubigern über die Restrukturierung der Anleihe und

der Schuldscheindarlehen unterzeichnet

Frankfurt am Main, 30. Juli 2026. Die BRANICKS Group AG (ISIN: DE000A1X3XX4) („Branicks“ oder die „Gesellschaft“) gibt bekannt, dass sie heute Lock-Up Vereinbarungen (die „Lock-Up Vereinbarungen“) mit (i) einer Gruppe von Anleihegläubigern (die „Ad-hoc Gruppe“) über ihre unbesicherte Anleihe mit einem derzeit ausstehenden Nennbetrag von EUR 400 Millionen (ISIN: XS2388910270, fällig am 22. September 2026) (die „Anleihe“), und (ii) einer Gruppe von Gläubigern ihrer Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen mit einem derzeit ausstehenden Gesamtnennbetrag von EUR 179,5 Millionen mit Fälligkeiten zwischen 2026 und 2031 („SSD/NSV“, und zusammen mit der Anleihe, die „Finanzverbindlichkeiten“) abgeschlossen hat, die insbesondere den Zweck verfolgen, die Verlängerung und Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten zu angepassten Konditionen zu ermöglichen (die „Transaktion“). Die Mitglieder der Ad-hoc Gruppe halten derzeit zusammen 60,4 % des ausstehenden Gesamtnennbetrags der Anleihe. Die Gläubiger der SSD/NSV, die derzeit Partei der Lock-Up Vereinbarung sind, machen mehr als 90% des ausstehenden Gesamtnennbetrags der SSD/NSV aus.

Die Wirksamkeit wesentlicher Bestimmungen der Lock-Up Vereinbarungen, einschließlich der Verpflichtung zur Unterstützung der Transaktion, hängt vom Eintreten bestimmter Bedingungen ab, darunter das Ausscheiden des Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Gesellschaft aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft, die Bestellung von Herrn Josef Schultheis zum Chief Restructuring Officer (CRO) als Mitglied des Vorstands der Gesellschaft und der Beitritt von Inhabern der SSD/NSV, die 100 % des ausstehenden Gesamtbetrags der SSD/NSV repräsentieren, zur Lock-Up Vereinbarung. Die Bedingungen müssen spätestens bis zum 31. Juli 2026 erfüllt sein.

Wesentliche Elemente der Transaktion : Die Transaktion sieht eine gleichrangige (pari passu) und anteilige (pro rata) Behandlung der Finanzverbindlichkeiten vor. Die Eckpunkte der Transaktion sind durch FTI-Andersch in einem Sanierungsgutachten (finale Entwurfsfassung) unter Berücksichtigung des IDW S6-Standards unabhängig verifiziert worden.

Die folgenden wesentlichen Elemente der Transaktion sind hervorzuheben:

Neues Fremdkapital (New Money):

Vorbehaltlich bestimmter Bedingungen verpflichten sich Mitglieder der Ad-hoc Gruppe und bestimmte Gläubiger der SSD/NSV, vor Abschluss der Restrukturierung (das „Closing“) ein Angebot einer kurzfristigen Überbrückungsfinanzierung in Höhe von EUR 35 Millionen auf der Ebene von Branicks und einer kurzfristigen Überbrückungsfinanzierung in Höhe von EUR 60 Millionen auf der Ebene der VIB Vermögen AG („VIB“) (beide Finanzierungen die „Überbrückungsfinanzierungen“) abzugeben und die Bereitstellung in voller Höhe über einen Backstop-Mechanismus abzusichern. Für ihre Absicherung (Backstop) teilen sich die am Backstop-Mechanismus Beteiligten eine feststehende backstop fee, die kapitalisiert wird und die Nominalbeträge der Finanzierungen an Tag 1 auf EUR 36,1 Millionen auf der Ebene der Branicks und auf EUR 61,9 Millionen auf der Ebene der VIB erhöht. Die Überbrückungsfinanzierung auf der Ebene der VIB wird insbesondere zur Rückzahlung von EUR 58 Millionen der im September 2026 und März 2027 fällig werdenden Schuldscheindarlehen der VIB verwendet.


Unter anderem zur Ablösung der Überbrückungsfinanzierungen wird die Überbrückungsfinanzierung auf der Ebene von Branicks und auf der Ebene der VIB beim Closing zu identischen wirtschaftlichen Bedingungen in langfristige Finanzierungen überführt (zusammen mit den Überbrückungsfinanzierungen das „New Money“).


Branicks wird allen berechtigten Gläubigern der Anleihe anbieten, einen Teil des New Money anteilig (pro rata) zu zeichnen. In Bezug auf den gesamten New Money-Prozess gilt der folgende Strip-/Stapling-Mechanismus: Erstens sind die Überbrückungsfinanzierungen und die langfristigen Finanzierungen miteinander verknüpft, d. h. jeder Gläubiger, der sich an den Überbrückungsfinanzierungen beteiligt, beteiligt sich im Verhältnis 1:1 an den korrespondierenden langfristigen Instrumenten. Dementsprechend wird den berechtigten Gläubigern lediglich ein Angebot zur Beteiligung an den Überbrückungsfinanzierungen unterbreitet und nicht an den langfristigen Finanzierungen. Zweitens wird sich jede Beteiligung an den Überbrückungsfinanzierungen (sowie zugleich an den späteren langfristigen Instrumenten) stets anteilig (pro rata) auf eine Tranche des New Money sowohl auf Ebene der Branicks als auch auf Ebene der VIB beziehen. Eine isolierte Beteiligung am New Money ausschließlich auf Ebene der Branicks oder ausschließlich auf Ebene der VIB ist nicht vorgesehen.


Das langfristige New Money wird (sofern nicht vorher zurückgezahlt) am 30. September 2029 endfällig und einen Zinssatz von 10,0% pro Jahr in bar haben. Eine vorzeitige Rückzahlung des langfristigen New Money innerhalb der ersten 12 Monate unterliegt einer Make-Whole-Klausel.


Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten: Die umfassende Restrukturierung der Finanzverbindlichkeiten erfolgt insbesondere über eine Anpassung der Bedingungen der Anleihe und der SSD/NSV.

Aufteilung der Kapitalbeträge: Die bestehende Anleihe wird in eine vorrangig besicherte Anleihe mit einem reduzierten Nennbetrag in Höhe von EUR 258,8 Millionen geändert; parallel werden die SSD/NSV in vorrangig besicherte Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen mit einem reduzierten Gesamtnennbetrag von EUR 116,2 Millionen geändert (zusammen die „Senior Secured Principal Instruments“). Daneben wird eine neue unbesicherte nachrangige Anleihe mit einem Nennbetrag von EUR 151,5 Millionen (inklusive der subordination fee) zuzüglich aufgelaufener und kapitalisierter Zinsen ab dem Fälligkeitsdatum den Anleihegläubigern ausgegeben („Subordinated Principal Notes“) sowie neue unbesicherte nachrangige Schuldscheine und Namensschuldverschreibungen mit einem Gesamtnennbetrag von EUR 68 Millionen (inklusive der subordination fee) zuzüglich aufgelaufener und kapitalisierter Zinsen an die Gläubiger der SSD/NSV ausgegeben (zusammen mit den Subordinated Principal Notes die „Subordinated Principal Instruments“).


Erwerb der Subordinated Principal Instruments: Die Subordinated Principal Notes werden in einer Stückelung von ca. EUR 113.600 (nebst aufgelaufenen und kapitalisierten Zinsen) ausgegeben. Ihr Erwerb setzt voraus, dass die Anleihegläubiger EUR 300.000 des Nennbetrags der Anleihe halten (was EUR 105.900 des Nennbetrags entspricht, der beim Closing nachrangig gestellt wird, zuzüglich aufgelaufener und kapitalisierter Zinsen) oder ein ganzzahliges Vielfaches davon. Die Gläubiger der SSD/NSV erhalten ebenso EUR 113.600 (nebst aufgelaufenen und kapitalisierten Zinsen) an neuen unbesicherten nachrangigen Schuldscheinen und Namensschuldverschreibungen (Nennbetrag) für jede Position von EUR 300.000 des bestehenden Nennbetrags.


Rangfolge und Besicherung: Das langfristige New Money erhält Super Senior-Rang gegenüber den Senior Secured Principal Instruments. Die Subordinated Principal Instruments werden gemäß § 39 Abs. 2 der Insolvenzordnung (InsO) nachrangig gestellt und rangieren damit hinter allen nicht nachrangigen Verbindlichkeiten von Branicks, inklusive des New Money und der Senior Secured Principal Instruments, aber vor dem Eigenkapital. Es ist ein umfassendes Sicherheitenpaket vorgesehen, das unter anderem die Errichtung einer doppelstöckigen LuxCo Struktur und die Verpfändung der Anteile daran sowie Anteilsverpfändungen über wesentliche Tochtergesellschaften von Branicks und ihrer Tochtergesellschaften umfasst. Dies umfasst auch entsprechende Garantien von wesentlichen Tochtergesellschaften. Die gemeinsame Regelung der Sicherheitenverhältnisse erfolgt über eine Intercreditor-Vereinbarung.


Laufzeiten und Verzinsung: Die Senior Secured Principal Instruments werden am 30. September 2030 und die Subordinated Principal Instruments am 30. September 2038 endfällig. Die jährliche Verzinsung beträgt 7,5 % pro Jahr in bar für die Senior Secured Principal Instruments und 15 % pro Jahr für die Subordinated Principal Instruments. Branicks hat das Recht, anstelle einer Barzahlung PIK-Zinsen auf die Subordinated Principal Instruments zu zahlen, die deren ausstehenden Nennbetrag erhöhen. Die bis einschließlich 22. September 2026 gemäß der bestehenden Dokumentation auf die Anleihe aufgelaufenen Zinsen sind am 22. September 2026 in bar zu zahlen. Die auf die SSD/NSV aufgelaufenen Zinsen sowie die nach dem 22. September 2026 auf die Anleihe aufgelaufenen Zinsen, jeweils bis zum Closing, werden kapitalisiert und dem Nennbetrag des jeweiligen Subordinated Principal Instruments hinzugerechnet, mit Ausnahme der planmäßigen Zinszahlungen auf die Schuldscheindarlehen am 27. Juli 2026 in Höhe von EUR 2,2 Millionen und im September 2026 in Höhe von EUR 0,1 Millionen, die in bar gezahlt wurden beziehungsweise zu zahlen sind, vorausgesetzt, dass keine von den Anleihegläubigern bereitgestellten New Money-Beträge zur Zahlung dieser Zinsen auf die SSD/NSVs verwendet werden dürfen. Der gleiche Mechanismus gilt umgekehrt für die Zinszahlungen auf die Anleihe am 22. September 2026.


Finanzielle Covenants: Die bestehenden finanziellen Covenants (LTV Covenant und Interest Cover Covenant) werden angepasst.


Zusätzliche Gebühren: Über die Verzinsung hinaus ist die Zahlung weiterer Gebühren für die Anleihe, die SSD/NSV und das New Money vereinbart worden:

EUR 15 Millionen subordination fee (als Gegenleistung für die teilweise Nachrangstellung der Finanzverbindlichkeiten), die dem beim Closing nachrangig gestellten Nennbetrag hinzugerechnet wird, wodurch sich der Gesamtnennbetrag der Subordinated Principal Instruments beim Closing auf EUR 219,5 Millionen zuzüglich aufgelaufener und kapitalisierter Zinsen erhöht;


50 bps extension fee an die Gläubiger der Anleihe und der SSD/NSV, zahlbar in bar zum Closing der Transaktion, berechnet auf die Verschuldungsbeträge vor der Transaktion;


200 bps einmalige Gebühr auf jeden zum 31. Dezember 2028 ausstehenden Nennbetrag der Senior Secured Principal Instruments und des New Money, der nicht bis zum 31. Dezember 2028 zurückgeführt worden ist, zahlbar am 31. Dezember 2028; sowie


100 bps exit fee die bei Rückzahlung oder bei Refinanzierung der Senior Secured Principal Instruments und des VIB / Branicks New Money zu zahlen sind.


Governance: Im Rahmen der Restrukturierung sind wesentliche Maßnahmen zur Neugestaltung der Unternehmensführung vorgesehen, insbesondere (i) die Bestellung von Herrn Josef Schultheis zum CRO und weiteren Mitglied des Vorstands von Branicks mit primärer Verantwortung und Vertretungsmacht für die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Restrukturierung, Frau Sonja Wärntges wird die Geschäfte des Unternehmens weiterhin als Vorstandsvorsitzende verantworten und ihr Amt spätestens zum 31. Dezember 2026, niederlegen und (ii) Änderungen in der Zusammensetzung des Aufsichtsrats von Branicks und der VIB, einschließlich der unmittelbaren Niederlegung des Amts und des Ausscheidens des derzeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden von Branicks.

Verkäufe von Immobilien: Das Unternehmen verpflichtet sich, einen Plan zum Verkauf weiterer Vermögenswerte zu erstellen und umzusetzen, um die Verschuldung des Unternehmens zu reduzieren.

Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen DIC Real Estate Investments GmbH & Co. KGaA und VIB Vermögen AG: Bestandteil der Transaktion ist die Anmeldung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen der DIC Real Estate Investments GmbH & Co. KGaA und der VIB zur Eintragung in das Handelsregister.

Weiteres Vorgehen

Die Restrukturierung der Anleihe soll im Wege zweier aufeinanderfolgender Abstimmungen ohne Versammlung gemäß § 18 des Schuldverschreibungsgesetzes (SchVG) umgesetzt werden, von denen die erste im Wesentlichen auf die Stundung der Anleihe gerichtet ist, um eine stabile Grundlage für die Restrukturierung zu schaffen, und die zweite die umfassende Restrukturierung der Anleihe bezweckt. Die Veröffentlichung der Einladung zur ersten Abstimmung ohne Versammlung ist für den 31. Juli 2026 geplant. Die Restrukturierung der SSD/NSV erfolgt durch Unterzeichnung der entsprechenden Änderungsdokumentation.

Die Gesellschaft wird die Kapitalmärkte über den weiteren Fortgang im Zusammenhang mit der Restrukturierung informieren.



Begleitende Stellungnahmen



Prof. Dr. Gerhard Schmidt, mittelbarer bedeutender Aktionär der BRANICKS Group AG:

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Abschluss der Restrukturierungsverhandlungen zwischen Branicks und der Ad-hoc Gruppe der Anleihegläubiger sowie den Gläubigern der Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen. Die Unterzeichnung der Lock-Up Vereinbarungen zwischen Branicks und VIB Vermögen AG einerseits und den beiden Gläubigergruppen andererseits schafft eine stabile Grundlage für BRANICKS Group AG und VIB Vermögen AG, um in die nächste Phase des erfolgreichen Turnarounds einzutreten, insbesondere durch die Bereitstellung von New Money für BRANICKS Group AG und VIB Vermögen AG. Ich unterstütze die vereinbarte Restrukturierungstransaktion vollumfänglich und werde mich dafür einsetzen, dass die von mir kontrollierten Gesellschaften dies ebenfalls tun. Ich bin zuversichtlich, dass die vorliegende Restrukturierung den besten Weg für alle Beteiligten darstellt."



Sonja Wärntges, Vorstandsvorsitzende der BRANICKS Group AG:

„Die heutige Unterzeichnung markiert einen wichtigen Meilenstein für Branicks und VIB. Nach konstruktiven Verhandlungen haben wir mit der Ad-hoc Gruppe der Gläubiger unserer unbesicherten Anleihe sowie mit den Gläubigern unserer Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen eine Einigung über die Eckpunkte einer umfassenden Lösung für die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns erzielt. Die Vereinbarung schafft den Rahmen für die Bereitstellung von New Money für Branicks  und VIB  sowie für eine nachhaltige Kapitalstruktur mit verlängerten Laufzeiten und gibt dem Konzern Stabilität und langfristige Planungssicherheit. Wir konzentrieren uns nun auf die zügige Umsetzung der vereinbarten Transaktion."

Antworten
Trash:

Die Meldung

 
31.07.26 06:53
über die 100 % Zustimmung der Schuldscheingläubiger müsste dann ja heute eintrudeln.  Sollte den Kurs beflügeln , ebenso die Tatsache , dass Vorstand und AR ausgetauscht werden. Diesem Leuten war nichts mehr zuzutrauen und neue Gesichter könnten hier Vertrauen zurückbringen. Zumindestens und am wichtigsten: Die Insolvenz wird somit vorerst auf non-dilutive (kein Debt Equity swap) Weise abgewendet.  
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sard.Oristaner:

lerchengrund

 
31.07.26 06:58
Anscheinend bin ich doch etwas zu früh ins Bett ;-))))
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SMARTDRAGO:

vorerst gerettet...keine Verwässerung!

 
31.07.26 08:26
ich bin aber weiterhin vorsichtig. Der Gewinn Abführungsvertrag ist auch noch nicht eingetragen! - Geht aus der Meldung hervor, ist eine Bedingung zur Einigung.

Wärtens und Schmidt sind wohl weg das ist gut die sind am Kapitalmarkt verbrannt.

Aber es gibt auch kritische Stimmen im Nachbarportal WO die es recht gut auf den Punkt bringen und zur voreiligen Schlüssen warnen.

von PHD 9000 (ein proffesioneller Anleiheanleger) My analysis on this:

"better than recently expected deal for the bondholders: relatively large part into high-yielding senior secured loan. The unsecured part yielding 15% until 2038 is basically a lever to seize the company in the future. I expect the bonds will rise from currnent 45-50 to probably 65-ish if the vote succeeds

Branicks' shareholders look totally screwed: no dividends coming until 2029/2030 when the next restructuring will happen (or extension). The unsecured bond yielding 15% takes away quasi all the upside for the shareholders. So probably: branicks' shareholders own an asset that will not return any case (anymore?) to them. Looks like a very extreme out-of-the-money bet on interest rates falling dramatically in the coming years. Branicks stock will keep falling imo, similar to adler's stock
VIB shareholders: screwed as well, but receive their 0.9 euro/share annually, so probably that share price won't move too much"
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Trash:

So

 
31.07.26 08:41
ganz dramatisch sehe ich das nicht. Der Kurs hat die Insolvenz eingepreist oder das Risiko einer extremen Verwässerung. Ich denke, niemand hat noch ernsthaft mit einer Dividende gerechnet. Und dass erst mal für langfristige Holders, die weiter oben eingestiegen sind, auf unabsehbare Zeit kein massiver RIO kommen wird, ist sicher auch keine Überraschung.

Vom aktuellen Niveau aus, sehe ich bei finaler Absegnung  der Restrukturierung aber durch aus gute Upside. Immerhin ist der Assetbestand immer noch enorm mit NAV um 9 Euro und ich denke, die richtigen Personen an der Spitze setzten den Plan auch weitaus kompetenter um als ihre Vorgänger  
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HaraldW.:

mit 10,0 Prozent pro Jahr verzinst

 
31.07.26 11:46

www.4investors.de/nachrichten/...?sektion=stock&ID=191317

...Für VIB steht eine neue Finanzierung im Mittelpunkt. Mitglieder der Gläubigergruppe sagen eine kurzfristige Überbrückungsfinanzierung über 60 Millionen Euro auf Ebene der VIB zu, die durch eine kapitalisierte Backstop-Gebühr auf 61,9 Millionen Euro steigt. Mit den Mitteln will VIB vor allem 58 Millionen Euro der im September 2026 und März 2027 fälligen eigenen Schuldscheindarlehen zurückzahlen. Beim Abschluss der Restrukturierung geht die Überbrückung in eine langfristige Finanzierung über, die am 30. September 2029 endfällig wird und mit 10,0 Prozent pro Jahr verzinst ist, zuzüglich weiterer Gebühren....
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Raymond_Ja.:

Branicks wird restrukturiert (ohne S. Wärntges)

 
31.07.26 17:09
Scooby78:

Das Beste sind

 
31.07.26 17:31
Die personellen Änderungen. Jetzt geht es aufwärts!
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sard.Oristaner:

LOCK-UP Vereinbarungen eingetreten

 
31.07.26 22:55
Branicks Group AG: Lock-Up Vereinbarungen über die Restrukturierung der Anleihe und der Schuldscheindarlehen vollumfänglich wirksam geworden

31. Juli 2026: WIRKSAMKEIT DER LOCK-UP VEREINBARUNGEN EINGETRETEN

BRANICKS Group AG
Lock-Up Vereinbarungen über die Restrukturierung der Anleihe und der Schuldscheindarlehen vollumfänglich wirksam geworden
Frankfurt am Main, 31. Juli 2026. Die BRANICKS Group AG (ISIN: DE000A1X3XX4) („Branicks“ oder die „Gesellschaft“) gibt unter Bezugnahme auf die Mitteilung vom 30. Juli 2026 bekannt, dass die am 30. Juli 2026 unterzeichneten Lock-Up Vereinbarungen („Lock-Up Vereinbarungen“) mit einer Gruppe von Gläubigern der Anleihe und von Inhabern der Namensschuldverschreibungen und der Schuldscheindarlehen heute um 17:34 Uhr (MEZ) vollumfänglich wirksam geworden sind. Sämtliche in den Lock-Up Vereinbarungen vorgesehenen Wirksamkeitsbedingungen sind erfüllt, unter anderem:
mehr als 50 % der Gläubiger des derzeit ausstehenden Gesamtnennbetrags der EUR 400 Millionen Anleihe (ISIN: XS2388910270, fällig am 22. September 2026) sowie Gläubiger der Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen, die insgesamt 100 % des ausstehenden Gesamtnennbetrags der Schuldscheindarlehen und der Namensschuldverschreibungen ausmachen, sind Parteien der Lock-Up Vereinbarungen geworden;
Herr Josef Schultheis wurde in der Funktion eines Chief Restructuring Officer als Mitglied des Vorstands der Branicks bestellt;

der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat mit Wirkung zum heutigen Tag sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats der Branicks niedergelegt.

Weiteres Vorgehen
Branicks setzt nun das in den Lock-Up Vereinbarungen mit den Gläubigern vereinbarte Refinanzierungs- und Restrukturierungskonzept um. Branicks hat zeitgleich mit dieser Mitteilung die Gläubiger der Anleihe zur ersten Abstimmung ohne Versammlung gemäß § 18 des deutschen Schuldverschreibungsgesetzes (SchVG) eingeladen. Die Gesellschaft wird die Kapitalmärkte über den weiteren Fortgang im Zusammenhang mit der Implementierung der Restrukturierung entsprechend den gesetzlichen Anforderungen informieren.

IR-Kontakt Branicks Group AG:
Jasmin Dentz
Neue Mainzer Straße 32-36
60311 Frankfurt am Main
Tel.: +49 69 9454858-1492
ir@branicks.com


Ende der Insiderinformation

branicks.com/...turierungsvereinbarung-mit-ihren-glaeubigern/
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lerchengrund:

Jahresabschluss

 
02.08.26 11:35
der sollte jetzt früher kommen; also deutlich früher als der 31.12.2026
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NeXX222:

Cash auf der Bilanz

 
03.08.26 16:50
Branicks hatte zum 30.09.2025 knapp 97 Mio Cash auf der Bilanz. Davon ist sicherlich ein gewisser Anteil restricted. zusätzlich wurden danach ja noch weitere Immobilien verkauft. Was ist mit dem cash passiert?
Hat man vielleicht doch damit einen Teil der 2026 Anleihe zurückgekauft?

Darüber hinaus gibt es doch noch eine Forderung von Branicks gegenüber related parties im umfang von 100 Mio Euro, die Ende 2026 fällig wird. Soweit ich mich erinnere stand das im Zusammenhang mit dem Maintor in Frankfurt.

Nur diese beiden Positionen wären schon mal 200 Mio EUR, die man direkt zum Schulden tilgen nutzen könnte.

Komisch dass die Aktie nicht höher steht, denn die Insolvenz die hier in den letzten Wochen eingepreist wurde, ist nun wieder in weite Ferne gerückt.

Die Aktie müsste eigentlich deutlich steigen!
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Fredmelody:

der Letzte

 
06.08.26 09:09
kann leider die Tür zuschließen..
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sard.Oristaner:

Soweit sind wir noch lange nicht

 
07.08.26 12:30
Da einige Aktien verpfändet sind, könnte sein, dass ein Abverkauf stattfindet. Egal zu welchen Kursen... wäre eine Möglichkeit. Der aktuelle Kurs ist stark untertrieben  
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BigDave_1896:

Branicks Buchwet 9 Euro

 
08.08.26 10:50
Eigentlich ist das doch jetzt ein tenbagger oder?  

Bei derzeit 0,80 €uro ist es doch ein perfekt einstieg, oder ? Schreibt mal eure Meinung
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sard.Oristaner:

Schon

 
09.08.26 23:34
Also ich bleibe investiert. Börse spielt manchmal verrückt.
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