DGAP-Ad hoc: RSE Grundbesitz und Beteiligungs-AG
11:48 18.01.07
Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG
Kapitalrestrukturierung/Squeeze-Out
RSE Grundbesitz- und Beteiligungs-AG: Auflösung des Restrukturierungskonzeptes im WCM-Konzern macht Squeeze out-Verlangen der Klöckner-Werke AG unmöglich
Ad-hoc-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Meldung ist der Emittent verantwortlich.
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Die RSE Grundbesitz und Beteiligungs-AG (RSE) gibt bekannt, dass das mit
der Ad hoc-Meldung vom 27. Dezember 2005 vorgestellte
Restrukturierungskonzept bei der WCM Beteiligungs- und
Grundbesitz-Aktiengesellschaft (WCM AG) rückgängig gemacht werden muss. Mit
dem Restrukturierungskonzept konnte RSE über 263 Mio. € Forderungen
gegenüber der WCM AG realisieren, die nach dem Wegfall der
Restrukturierungsmaßnahmen wieder aufleben.
Der ursprünglich von der Klöckner-Werke AG (Klöckner) beabsichtigte Squeeze
out wird nicht durchgeführt.
Das Restrukturierungskonzept stellte sich im Einzelnen wie folgt dar:
1. Im Rahmen der Restrukturierung der WCM AG erwarb RSE von der WCM
Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG (WCM KG) 14.652.000
Klöckner-Aktien, also ca. 32 % des Grundkapitals an Klöckner. Der Kaufpreis
in Höhe von rund 263 Mio. € wurde mit Verbindlichkeiten der WCM AG
gegenüber RSE verrechnet.
2. In der Folgezeit wurden die 14.652.000 Klöckner-Aktien gegen einen
Erstattungsanspruch in Höhe von rund 263 Mio. € von RSE auf Klöckner
übertragen.
3. Die unter Ziffer 1 und 2 genannten Vereinbarungen standen unter
verschiedenen auflösenden Bedingungen. Eine dieser Bedingungen ist im Zuge
der Insolvenz der WCM AG und der Verwertungshandlungen der Hausbank der WCM
AG sowie des Insolvenzverwalters der WCM AG eingetreten, so dass die
Vereinbarungen hinfällig geworden sind.
Die Rückabwicklung der Restrukturierungsmaßnahmen hat folgende
Auswirkungen:
1. Die von RSE an Klöckner übertragenen Klöckner-Aktien sind auf die RSE
zurückgefallen. Damit ist die Pflicht von Klöckner zur Ausgleichszahlung
erloschen.
2. Gleichzeitig sind die durch RSE von der WCM KG erworbenen rund 14 Mio.
Klöckner-Aktien auf die WCM KG zurückgefallen. Die gegen die WCM AG
bestehenden Forderungen der RSE in Höhe von ca. 263 Mio. € leben dadurch
wieder auf.
3. Aufgrund der Insolvenz der WCM AG wird RSE ihre wieder aufgelebten
Forderungen gegenüber der WCM AG und die bereits vorhandenen Forderungen
von insgesamt 291 Mio. € in voller Höhe wertberichtigen.
4. Da Klöckner nur noch über RSE-Aktien mit einem Stimmrechtsanteil von
insgesamt 26,62 % verfügt, hat sie ihr in der Ad hoc-Meldung vom 5. Oktober
2006 veröffentlichtes Verlangen gemäß § 327a Abs. 1 Satz 1 AktG auf
Übertragung der Aktien der RSE-Minderheitsaktionäre gegen Gewährung einer
angemessenen Barabfindung (sogenannter 'Squeeze out') zurückgenommen.
Frankfurt am Main, den 18. Januar 2007
Der Vorstand
(c)DGAP 18.01.2007
--------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Emittent: RSE Grundbesitz und Beteiligungs-AG
Opernplatz 2
60313 Frankfurt am Main Deutschland
Telefon: +49 (0)69 900 26 0
Fax: +49 (0)69 900 26 110
E-mail: info@rse-ag.de
WWW: www.rse-ag.de
ISIN: DE0008292079
WKN: 829207
Indizes:
Börsen: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Frankfurt (General
Standard), Hamburg; Freiverkehr in Stuttgart, München
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
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11:48 18.01.07
Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG
Kapitalrestrukturierung/Squeeze-Out
RSE Grundbesitz- und Beteiligungs-AG: Auflösung des Restrukturierungskonzeptes im WCM-Konzern macht Squeeze out-Verlangen der Klöckner-Werke AG unmöglich
Ad-hoc-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Meldung ist der Emittent verantwortlich.
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Die RSE Grundbesitz und Beteiligungs-AG (RSE) gibt bekannt, dass das mit
der Ad hoc-Meldung vom 27. Dezember 2005 vorgestellte
Restrukturierungskonzept bei der WCM Beteiligungs- und
Grundbesitz-Aktiengesellschaft (WCM AG) rückgängig gemacht werden muss. Mit
dem Restrukturierungskonzept konnte RSE über 263 Mio. € Forderungen
gegenüber der WCM AG realisieren, die nach dem Wegfall der
Restrukturierungsmaßnahmen wieder aufleben.
Der ursprünglich von der Klöckner-Werke AG (Klöckner) beabsichtigte Squeeze
out wird nicht durchgeführt.
Das Restrukturierungskonzept stellte sich im Einzelnen wie folgt dar:
1. Im Rahmen der Restrukturierung der WCM AG erwarb RSE von der WCM
Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG (WCM KG) 14.652.000
Klöckner-Aktien, also ca. 32 % des Grundkapitals an Klöckner. Der Kaufpreis
in Höhe von rund 263 Mio. € wurde mit Verbindlichkeiten der WCM AG
gegenüber RSE verrechnet.
2. In der Folgezeit wurden die 14.652.000 Klöckner-Aktien gegen einen
Erstattungsanspruch in Höhe von rund 263 Mio. € von RSE auf Klöckner
übertragen.
3. Die unter Ziffer 1 und 2 genannten Vereinbarungen standen unter
verschiedenen auflösenden Bedingungen. Eine dieser Bedingungen ist im Zuge
der Insolvenz der WCM AG und der Verwertungshandlungen der Hausbank der WCM
AG sowie des Insolvenzverwalters der WCM AG eingetreten, so dass die
Vereinbarungen hinfällig geworden sind.
Die Rückabwicklung der Restrukturierungsmaßnahmen hat folgende
Auswirkungen:
1. Die von RSE an Klöckner übertragenen Klöckner-Aktien sind auf die RSE
zurückgefallen. Damit ist die Pflicht von Klöckner zur Ausgleichszahlung
erloschen.
2. Gleichzeitig sind die durch RSE von der WCM KG erworbenen rund 14 Mio.
Klöckner-Aktien auf die WCM KG zurückgefallen. Die gegen die WCM AG
bestehenden Forderungen der RSE in Höhe von ca. 263 Mio. € leben dadurch
wieder auf.
3. Aufgrund der Insolvenz der WCM AG wird RSE ihre wieder aufgelebten
Forderungen gegenüber der WCM AG und die bereits vorhandenen Forderungen
von insgesamt 291 Mio. € in voller Höhe wertberichtigen.
4. Da Klöckner nur noch über RSE-Aktien mit einem Stimmrechtsanteil von
insgesamt 26,62 % verfügt, hat sie ihr in der Ad hoc-Meldung vom 5. Oktober
2006 veröffentlichtes Verlangen gemäß § 327a Abs. 1 Satz 1 AktG auf
Übertragung der Aktien der RSE-Minderheitsaktionäre gegen Gewährung einer
angemessenen Barabfindung (sogenannter 'Squeeze out') zurückgenommen.
Frankfurt am Main, den 18. Januar 2007
Der Vorstand
(c)DGAP 18.01.2007
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Sprache: Deutsch
Emittent: RSE Grundbesitz und Beteiligungs-AG
Opernplatz 2
60313 Frankfurt am Main Deutschland
Telefon: +49 (0)69 900 26 0
Fax: +49 (0)69 900 26 110
E-mail: info@rse-ag.de
WWW: www.rse-ag.de
ISIN: DE0008292079
WKN: 829207
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Standard), Hamburg; Freiverkehr in Stuttgart, München
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