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Deutsche Wirtschaft im ersten Quartal überraschend geschrumpft
Wiesbaden (Reuters) - Die deutsche Wirtschaft ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres überraschend geschrumpft.
Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal saison- und kalenderbereinigt verglichen mit dem Schlussquartal 2002 um 0,2 Prozent gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2002 habe das reale BIP um 0,5 Prozent höher gelegen. Allerdings habe das erste Vierteljahr 2003 einen Arbeitstag mehr Anzeige
gehabt. Ohne diesen Effekt wäre das BIP zum Vorjahr nur um 0,2 Prozent gestiegen. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt vor allem wegen der zum Jahresbeginn unerwartet starken Produktionsdaten mit einem Wachstum von 0,1 Prozent zum Vorquartal und 0,6 Prozent zum Vorjahresquartal gerechnet. Für die BIP-Entwicklung im vierten Quartal 2002 bestätigte das Statistikamt eine Stagnation zum Vorquartal (rote Null) und einen Zuwachs von 0,5 Prozent zum Vorjahr.
Für den Rückgang zum Vorquartal habe der negative Wachstumsbeitrag des Außenbeitrags gesorgt, da die Importe stärker gestiegen seien als die Exporte, teilte das Amt weiter mit. "Die nur leichte Erhöhung der inländischen Verwendung gegenüber dem Vorquartal konnte dies nicht ausgleichen." Das Statistische Bundesamt präsentierte die Eckdaten zum BIP früher als bislang üblich. Detaillierte Ergebnisse will das Amt kommenden Donnerstag vorlegen.
Experten erwarten, dass die deutsche Wirtschaft auch im laufenden Quartal nicht wächst. Für das Gesamtjahr gehen die meisten Volkswirte bislang von allenfalls einem halben Prozent Wachstum aus, die offizielle Regierungsprognose liegt bei 0,75 Prozent.
Bye, Twinson_99
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Im Vergleich zum ersten Quartal 2002 habe das reale BIP um 0,5 Prozent höher gelegen. Allerdings habe das erste Vierteljahr 2003 einen Arbeitstag mehr Anzeige
gehabt. Ohne diesen Effekt wäre das BIP zum Vorjahr nur um 0,2 Prozent gestiegen. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt vor allem wegen der zum Jahresbeginn unerwartet starken Produktionsdaten mit einem Wachstum von 0,1 Prozent zum Vorquartal und 0,6 Prozent zum Vorjahresquartal gerechnet. Für die BIP-Entwicklung im vierten Quartal 2002 bestätigte das Statistikamt eine Stagnation zum Vorquartal (rote Null) und einen Zuwachs von 0,5 Prozent zum Vorjahr.
Für den Rückgang zum Vorquartal habe der negative Wachstumsbeitrag des Außenbeitrags gesorgt, da die Importe stärker gestiegen seien als die Exporte, teilte das Amt weiter mit. "Die nur leichte Erhöhung der inländischen Verwendung gegenüber dem Vorquartal konnte dies nicht ausgleichen." Das Statistische Bundesamt präsentierte die Eckdaten zum BIP früher als bislang üblich. Detaillierte Ergebnisse will das Amt kommenden Donnerstag vorlegen.
Experten erwarten, dass die deutsche Wirtschaft auch im laufenden Quartal nicht wächst. Für das Gesamtjahr gehen die meisten Volkswirte bislang von allenfalls einem halben Prozent Wachstum aus, die offizielle Regierungsprognose liegt bei 0,75 Prozent.
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