Deutsche Telekom plant Kürzungen der Arbeitszeit ohne Lohnausgleich
Finanzen.net
Die Deutsche Telekom AG plant nach Angaben des Personalvorstands Heinz Klinkhammer, die Arbeitszeit bei 100.000 Angestellten der Festnetzsparte T-Com ohne Lohnausgleich um rund 10 Prozent zu kürzen. Im Gegenzug wolle der Konzern auch ab 2005 von betriebsbedingten Kündigungen absehen.
Darüber hinaus plant das Unternehmen, das aktuell rund 250.000 Menschen beschäftigt, zukünftig weniger Lehrlinge auszubilden und deren Gehalt zu kürzen. Hintergrund der Lohnkürzungen sei, dass die Telekom mit dem eingesparten Geld die Schulden in Höhe von 56 Mrd. Euro senken wolle.
Die Gewerkschaft ver.di nannte diese Pläne jedoch unzumutbar. Die Angestellten dürften nach Meinung von ver.di nicht für Management-Fehler büßen.
Die Aktie beendete den Handel am Dienstag bei 13,45 Euro mit einem Plus von 1,97 Prozent.
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Die Deutsche Telekom AG plant nach Angaben des Personalvorstands Heinz Klinkhammer, die Arbeitszeit bei 100.000 Angestellten der Festnetzsparte T-Com ohne Lohnausgleich um rund 10 Prozent zu kürzen. Im Gegenzug wolle der Konzern auch ab 2005 von betriebsbedingten Kündigungen absehen.
Darüber hinaus plant das Unternehmen, das aktuell rund 250.000 Menschen beschäftigt, zukünftig weniger Lehrlinge auszubilden und deren Gehalt zu kürzen. Hintergrund der Lohnkürzungen sei, dass die Telekom mit dem eingesparten Geld die Schulden in Höhe von 56 Mrd. Euro senken wolle.
Die Gewerkschaft ver.di nannte diese Pläne jedoch unzumutbar. Die Angestellten dürften nach Meinung von ver.di nicht für Management-Fehler büßen.
Die Aktie beendete den Handel am Dienstag bei 13,45 Euro mit einem Plus von 1,97 Prozent.