no comment!
"Welt": Deutsche Soldaten stehen vor Abmarsch nach
Asien
Berlin (Reuters) - Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr steht nach einem Bericht der Zeitung
"Die Welt" unmittelbar vor dem Abmarsch nach Mittelasien, um dort die USA bei einem Militäreinsatz gegen
den in Afghanistan vermuteten Extremisten Osama bin Laden zu unterstützen. Dies berichtete das Blatt am
Donnerstag vorab aus seiner Freitagausgabe unter Berufung
auf Bundeswehr-Kreise. Ein Sprecher der im
baden-württembergischen Calw stationierten Elitesoldaten
des KSK sagte der Nachrichtenagentur Reuters auf
Anfrage: "Dazu geben wir keinen Kommentar ab." Vom
Verteidigungsministerium in Berlin war zunächst keine
Stellungnahme zu erhalten.
Die Zeitung berichtete, der genaue Abmarschtermin der
Soldaten solle geheim gehalten werden. Nicht nur die
KSK-Soldaten stünden vor ihrer Verlegung, sondern auch
Fallschirmjäger-, Logistik- und Nachschubeinheiten
bereiteten sich auf einen Einsatz vor. In welchem
afghanischen Nachbarland die Soldaten stationiert würden,
sei noch unklar.
Bereits in den vergangenen Tagen hatte es in Medienberichten geheißen, die USA hätten Interesse an einem
Einsatz der deutschen Spezialeinheit bei Vergeltungsaktionen für die Anschläge in New York und Washington
bekundet.
Zum KSK gehören mehrere hundert Soldaten, die speziell für Einsätze hinter den feindlichen Linien ausgebildet wurden. Die Einheit wurde unter
anderem mit dem Ziel gegründet, Deutsche im Ausland in Krisensituationen befreien zu können. Ihr Einsatz wurde daher in den vergangenen
Tagen im Zusammenhang mit den vier in Afghanistan festgehaltenen deutschen Mitarbeitern der Hilfsorganisation "Shelter now" genannt.
Für einen Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der von den USA angekündigten militärischen Vergeltung für die Flugzeuganschläge gibt es bisher
keine förmliche Zustimmung des Bundestages. Laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1994 kann die Bundesregierung jedoch
einen Einsatz ohne vorherige Zustimmung des Bundestages beschließen, wenn Gefahr im Verzug ist. Sie muss dann das Parlament umgehend mit
dem Einsatz befassen.
"Welt": Deutsche Soldaten stehen vor Abmarsch nach
Asien
Berlin (Reuters) - Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr steht nach einem Bericht der Zeitung
"Die Welt" unmittelbar vor dem Abmarsch nach Mittelasien, um dort die USA bei einem Militäreinsatz gegen
den in Afghanistan vermuteten Extremisten Osama bin Laden zu unterstützen. Dies berichtete das Blatt am
Donnerstag vorab aus seiner Freitagausgabe unter Berufung
auf Bundeswehr-Kreise. Ein Sprecher der im
baden-württembergischen Calw stationierten Elitesoldaten
des KSK sagte der Nachrichtenagentur Reuters auf
Anfrage: "Dazu geben wir keinen Kommentar ab." Vom
Verteidigungsministerium in Berlin war zunächst keine
Stellungnahme zu erhalten.
Die Zeitung berichtete, der genaue Abmarschtermin der
Soldaten solle geheim gehalten werden. Nicht nur die
KSK-Soldaten stünden vor ihrer Verlegung, sondern auch
Fallschirmjäger-, Logistik- und Nachschubeinheiten
bereiteten sich auf einen Einsatz vor. In welchem
afghanischen Nachbarland die Soldaten stationiert würden,
sei noch unklar.
Bereits in den vergangenen Tagen hatte es in Medienberichten geheißen, die USA hätten Interesse an einem
Einsatz der deutschen Spezialeinheit bei Vergeltungsaktionen für die Anschläge in New York und Washington
bekundet.
Zum KSK gehören mehrere hundert Soldaten, die speziell für Einsätze hinter den feindlichen Linien ausgebildet wurden. Die Einheit wurde unter
anderem mit dem Ziel gegründet, Deutsche im Ausland in Krisensituationen befreien zu können. Ihr Einsatz wurde daher in den vergangenen
Tagen im Zusammenhang mit den vier in Afghanistan festgehaltenen deutschen Mitarbeitern der Hilfsorganisation "Shelter now" genannt.
Für einen Einsatz der Bundeswehr im Rahmen der von den USA angekündigten militärischen Vergeltung für die Flugzeuganschläge gibt es bisher
keine förmliche Zustimmung des Bundestages. Laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1994 kann die Bundesregierung jedoch
einen Einsatz ohne vorherige Zustimmung des Bundestages beschließen, wenn Gefahr im Verzug ist. Sie muss dann das Parlament umgehend mit
dem Einsatz befassen.