werden die Saisonkräfte der Logistiker zur Weihnachtszeit angeworben.
Gestern kamen die Aussichten von FedEx heute die von Hermes. Bald wird auch die Post nachlegen, denn Zustellungspersonal wächst nicht auf den Bäumen, und bei dem hohen Grad von Beschäftigung wird es immer schwerer genügend Personal zu bekommen.
TNT hat derweil weitere Marktanteile verloren und wird zusätzlich zu den ansteigenden Internetbestellungen die übrigen Marktteilnehmer vergrößern - besonders die Post.
Der Dax ist heute schwach, die Post hingegen läuft deutlich besser, weil der Druck des Kaufens von Postaktien die Preisgabe derer bei weitem übersteigt, selbst beim fallenden Dax. Rein technisch steht die Post mit Kurs auf das ehemalige Allzeithoch bei 28,41. Das wird sie erreichen, bevor der Dax die 11 000 erreicht. Mit dem gestrigen und dem heutigen Handel beginnt die Post den Bereich zwischen 26 und 28 immer weiter auszudünnen, was bei der gestiegenen Kaufabsicht nicht besonders schwer ist. Heute ist klar erkennbar, dass es die von mir erwähnten mittelfrisitgen Nachzügler sind, die vor den Nachkaufinteressen der langfristigen Anleger ihre Positionen vervollständigen müssen. Dazu darf der Kurs der Post nur marginal nachgeben, wenn überhaupt. Auch diese Anleger sehen ganz genau, dass es nur wenige Verkäufer gibt.
Dazu kommen die kurzfristigen Anleger, die als Quartalszahlenreiter jetzt zwei Wochen vor den Zahlen auf die guten Zahlen setzen und von daher die Post zwar wenig aber im leeren Markt einsacken. Bei ganz normalen unspektakulären Zahlen, die keine höheren Erträge im Frachtbereich ausweisen, hat der Markt jetzt bereits die alten Aussichten für 2016 und 2017 im Visier. Die sind aber für unter 28 einfach nur geschenkt, und von einer erholten Frachtsparte will ich gar nicht reden. Es soll ja Fälle geben, in denen sich massive Investitionen auszahlen.
Auch sollen sich unter den wildesten Anlegern solche befinden, die derartige Braten riechen können.
Alles Gute
Der Chartlord