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Am 24.11.2013 hatte ich unter der Überschrift Paradigmenwechsel über das veränderte Verbraucherverhalten mit Blick auf die massiv zunehmenden Online-Bestellungen geschrieben.
Von einigen Unternehmen war heute zu lesen, dass das Vorjahresergebnis bereits im November erreicht worden ist. Das ist passend, denn auch „mein“ Online-Shop“ hat das Vorjahresergebnis bereits deutlich im November einkassiert. Die eigenen Prognosen 2013 für „meinen“ Shop sind belastbar und per Stand heute weiß ich, dass diese noch übertroffen werden.
Von den Online-Bestellungen profitiert die Post, das ist nichts Neues. Neu ist, dass die Post im Briefbereich (Brief und Pakete) im 4. Quartal ein extremes Rekordergebnis abliefern wird. Leider sind die guten geschäftlichen Entwicklungen dem Kursverlauf der Post zur Zeit nicht abzulesen. Schade.
Die Post-Aktie ist kein „Trendartikel“ und „sexy“ schon gar nicht. Bei einigen Auto-Aktien reicht übertrieben gesagt schon, dass eine neue Felge kommt und die Aktie steigt. So ist es eben nicht bei der Post, wer spricht in der Kantine schon über die Leistungen der Post (Ausnahme Postkantine), eher wird doch darüber gesprochen, bei wem was bestellt worden ist.
Nun, es ist so wie es ist. Möglicherweise müssen wir bis zum 12. März 2014 bis zum Geschäftsbericht geduldig sowie zuversichtlich sein. Die Geduld bezieht auf den Kurs, nicht auf die hervorragenden Geschäfte der Post.
Besten Abend wünscht
Flanke
bis ich die benötigten Daten miteinander verglichen habe. Wir haben eine neue Situation, die sich erst nach 14.00 Uhr eingestellt hat.
Als wichtigstes Zeichen hat sich die Post als Vorreiter des Dax entwickelt !
Kaum zu glauben, dass die Post den Verlauf der Post vorwegnimmt. Wir müssen also mit weiteren Verlusten des Dax rechnen. Es ist mir nicht gelungen auszurechnen, wie weit und wieviel das von Post in Dax umrechenbar ist, es dürfte jedoch bei der Post andauern und - jetzt festhalten (!) - bis 23,58 gehen. Und meine Prognose lautet : Fast in einem Stück ! Die Bullen werden die Bären einfach laufen lassen, wohl wissend, dass jede Zwischenerholung die Abwärtsstrecke nur in die Länge ziehen wird. Die Gegenreaktion wäre eigentlich schon heute fällig gewesen, blieb jedoch aus, was auf direkte Anschlußverkäufe ohne Gegenwehr hinweist.
Nimmt man mal eine vorsichtige Schätzung einer paralellen Entwicklung von Post und Dax an so bietet sich bei 23,58 (der Ausbruch vom 20.9.) die 200 Tage-Linie beim Dax bei etwa dann 8380 an. Das besonders Heftige daran ist, dass je schneller der Dax fällt, desto schneller wird er auch wieder steigen, das hatten wir etwas zeitversetzt schon 2012. Ein mustergültiges "V" im ganzen Index. Damals dauerte der Witz nur wenige Wochen, so dass wir bei gleicher Entwicklung jetzt immer noch im Rahmen einer dann fälligen Jahresendrally wären. Da der Dow auch weiter fällt, der Dax nach Xetraschluß auch und genauso das Gold, so kann man daran sehen, dass die Anleger jetzt in Cash wechseln. Das kann noch etwas dauern - allerdings auch nach der Fed Sitzung plötzlich zu Ende sein. Nicht vergessen, dass das Ende der Korrektur automatisch ein neues Allzeithoch als nächstes Kursziel hat.
Eigentlich braucht man sich nur zurücklehnen und abwarten, gefährlich wird es erst, wenn Zwischenerholungen voll ausgereitzt werden. Aber das sage ich schon jetzt, dass es dazu vor der Fed-Sitzung nicht kommen wird.
Spötter würden diesen Kursverlauf typisch für die Nähe zum Nikolaus halten, da stellt man gerne noch einen dritten Stiefel vor die Tür !
Guten Abend
Der Chartlord
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