Meiner Meinung nach gibt es eine grundlegende Problematik:
Die Banken refinanzieren sich für die Baugelder, die sie ihren Kunden geben über Pfandbriefe.
Der Zins für Pfandbriefe liegt dann in der Regel und notwendiger Weise über dem der EZB.
Dadurch sind Baugelder mit aktuell ca. 3,5 - 4 % - je nach Festschreibungszeit - zu teuer, als dass der Deutsche Wohnungsbau auch nur ansatzweise angekurbelt werden könnte und dass Otto Normalverbraucher auch nur ansatzweise in der Lage wäre sich eine Wohnung gewschweige denn ein Haus zu kaufen und dies zu halten.
Daher muss eine Systematik eingeführt werden, die dazu führt, dass Baugelder losgelöst von Pfandbriefkonditionen und Bundesanleihen eingepreist werden können.
Dies wäre nur möglich über einen eigenen Zins der EZB speziell für Baugelder.
Aktuell sprechen einige Seiten davon, dass aktuell das Zinstief erreicht sei. Ich frage mich welches TIEF ?? Wir haben kein Tief!!
Also MUSS der Baugeldzins runter auf 1,5% bis maximal 2,8% (bei 20 Jahre Festschreibung). Dies würde einen EZB-Baugelzins von ca. 1% benötigen. Darüber müssen sich dann die Banken - quasi unbegrenzt - Refinanzieren dürfen, wenn sie die Gelder als Baugelder zwischen 1,5 und 2,8% weitergeben.
Die Deutsche Pfandbriefbank wäre dann für diesen wichtigen Teil ihres Unternehmenszweckes umgangen.
Es wird aber meiner Meinung nach nicht anders gehen und ich denke schon viele Jahre darüber nach!
Es kann aber nicht sein, dass Baugelder teurer sind nur weil Deutschland z.b. sich gerade mal wieder für Rüstung, Corona oder Sondervermögen verschuldet.
Genau das Gegenteil ist der Fall!!! Gerade DANN MUSS Baugeld günstig sein.
Mit der KfW einen kleinen Kleckerkredit unter Daumenschrauben Auflagen günstiger zu gewähren ist blosse Zeitverschwendung und wenn man Volumen und Bedingungen pro Kredit lockert würde es für die Deutsche Pfandbriefbank zum selben Ergebnis führen.
Alles obige "NUR"!! MEINE Meinung - ohne Quellen oder sonstiges.
Es handelt sich um eine Vermutung und nicht um etwas, was mir bekannt wäre.