Von Lutz Reiche
Das Institut rechnet mit einem Wirtschaftsaufschwung spätestens ab Mitte des Jahres. Den Takt geben allerdings die USA vor. Hier steht die Konjunkturlokomotive nach Ansicht von Volkswirten kräftig unter Dampf.
Der Export wird nach Ansicht der Deutschen Bank in diesem Jahr eine der wichtigen Wachstumsstützen sein.
Hamburg/Frankfurt – Vor wichtigen Konjunkturdaten in dieser Woche hat aus dem Fernen Osten der eher wortkarge Chef der Europäischen Zentralbank erfreuliche Signale ausgesandt. Wim Duisenberg sieht die Konjunktur in der Eurozone in diesem Jahr auf Erholungskurs, erklärte der EZB-Chef in Peking. Experten teilten am Montag den verhaltenen Optimismus. Sie interpretieren Duisenbergs Äußerungen allerdings zugleich als Indiz für ein Ende der Zinssenkungen der Zentralbank. Die Aktienmärkte zeigten sich am frühen Nachmittag nur leicht erholt. Auf die Konjunkturkarte will offenbar kaum ein Anleger setzen.
"Wir sind am Wendepunkt angelangt", sagte Ulrich Beckmann, Leiter der Deutsche Bank Research in Frankfurt im Gespräch mit manager-magazin.de. Der Anstoß für den Aufwärtstrend werde vor allem von den USA ausgehen, so wie die Vereinigten Staaten zuvor die Eurozone auch in eine "Mini-Rezession" gezogen hätten.
"Die USA werden uns mitziehen"
Ökonomen in Übersee rechnen mit einem Aufklaren des US-Konjunkturhimmels. Nach jüngsten Umfragen prognostizieren sie für das zweite Quartal ein Wachstum von 2,6 Prozent, für das dritte sogar 3,9 Prozent. "Die fiskal- und geldpolitische Spritze in den USA wird so starke Wirkung zeigen, dass wir davon mitgezogen werden", sagte Beckmann. Hoffnungen auf Zinssenkungen erteilte der Experte eine Absage: "Der Euro ist relativ schwach. Die EZB hat hier kaum noch Spielraum. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht", sagte Beckmann und interpretierte damit auch jüngste Äußerungen Duisenbergs.
Der EZB-Chef hatte in Peking von einem nachlassenden Inflationsdruck gesprochen. Zudem hatte der Niederländer erklärt, dass auf dem gegenwärtigen Zinsniveau die Geldpolitik keine Hürde für die Wiederaufnahme des Wirtschaftswachstums darstelle.
Quelle: manager-magazin.de
Das Institut rechnet mit einem Wirtschaftsaufschwung spätestens ab Mitte des Jahres. Den Takt geben allerdings die USA vor. Hier steht die Konjunkturlokomotive nach Ansicht von Volkswirten kräftig unter Dampf.
Der Export wird nach Ansicht der Deutschen Bank in diesem Jahr eine der wichtigen Wachstumsstützen sein.
Hamburg/Frankfurt – Vor wichtigen Konjunkturdaten in dieser Woche hat aus dem Fernen Osten der eher wortkarge Chef der Europäischen Zentralbank erfreuliche Signale ausgesandt. Wim Duisenberg sieht die Konjunktur in der Eurozone in diesem Jahr auf Erholungskurs, erklärte der EZB-Chef in Peking. Experten teilten am Montag den verhaltenen Optimismus. Sie interpretieren Duisenbergs Äußerungen allerdings zugleich als Indiz für ein Ende der Zinssenkungen der Zentralbank. Die Aktienmärkte zeigten sich am frühen Nachmittag nur leicht erholt. Auf die Konjunkturkarte will offenbar kaum ein Anleger setzen.
"Wir sind am Wendepunkt angelangt", sagte Ulrich Beckmann, Leiter der Deutsche Bank Research in Frankfurt im Gespräch mit manager-magazin.de. Der Anstoß für den Aufwärtstrend werde vor allem von den USA ausgehen, so wie die Vereinigten Staaten zuvor die Eurozone auch in eine "Mini-Rezession" gezogen hätten.
"Die USA werden uns mitziehen"
Ökonomen in Übersee rechnen mit einem Aufklaren des US-Konjunkturhimmels. Nach jüngsten Umfragen prognostizieren sie für das zweite Quartal ein Wachstum von 2,6 Prozent, für das dritte sogar 3,9 Prozent. "Die fiskal- und geldpolitische Spritze in den USA wird so starke Wirkung zeigen, dass wir davon mitgezogen werden", sagte Beckmann. Hoffnungen auf Zinssenkungen erteilte der Experte eine Absage: "Der Euro ist relativ schwach. Die EZB hat hier kaum noch Spielraum. Das Ende der Fahnenstange ist erreicht", sagte Beckmann und interpretierte damit auch jüngste Äußerungen Duisenbergs.
Der EZB-Chef hatte in Peking von einem nachlassenden Inflationsdruck gesprochen. Zudem hatte der Niederländer erklärt, dass auf dem gegenwärtigen Zinsniveau die Geldpolitik keine Hürde für die Wiederaufnahme des Wirtschaftswachstums darstelle.
Quelle: manager-magazin.de