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Während das Personal knapp 2,3 Milliarden Euro an variabler Vergütung bekommt, schüttet das Geldhaus an seine Anteilseigner rund 230 Millionen Euro aus - ein Zehntel des Betrages, der hauptsächlich in die Taschen der Investmentbanker unter den rund 97.000 Beschäftigten fließt. Das Top-Management bekommt wegen des Verlusts keinen Bonus.
Während also in Deutschland über die Boni jener Manager debattiert wird, die dabei sind, die Sünden der Vergangenheit aufzuarbeiten und die Bank wieder in die Spur zu bekommen, legte ein ehemaliger Händler der Deutschen Bank in London vor den Betrugsbekämpfern (Serious Fraud Office) ein Geständnis ab. Christian Bittar gab zu, dass er an der Manipulation des Referenzzinses Euroibor beteiligt war. Für diese "Meisterleistung" wurde Bittar im Jahr 2009 übrigens der höchste Bonus in der Geschichte der Deutschen Bank ausbezahlt. Bittar kassierte 80 Millionen Euro. Die Deutsche Bank musste später wegen dieser Zinsmanipulationen 2,5 Milliarden Dollar Strafe zahlen.
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DB = Waste of Time