Reinhard Rauball seine Borussia auf dem besten Weg. "Ich führe den gesündesten und besten BVB, den es je gab", sagte der Präsident des Revierclubs in einem Interview mit dem "kicker". Auf die Frage, wo er den BVB 2016 sehe, antwortete der Jurist: "Ich wage zu behaupten: Unsere finanzielle Basis ist so gut, dass wir in dieser Zeit nicht den Ansatz irgendwelcher Probleme haben werden."
Sponsoren und Merchandising steigen nach "Wembley"
Für die Zukunft deutet sich im Sponsoring die Verlängerung mit Haupt- und Trikotsponsor Evonik an - zu besseren Konditionen. Bis 2016 überweist der Konzern derzeit einen jährlichen Sockelbetrag von zwölf Millionen Euro und zusätzlich erfolgsabhängige Prämien. Der Essener Konzern hatte dem BVB unter anderem in den wirtschaftlich schlecht laufenden Jahren sehr geholfen. Ohne die Millionen wäre die Restrukturierung weniger gut verlaufen, gestand zuletzt Watzke im Gespräch mit dem "kicker".
Alle großen Sponsoring-Verträge des BVB besitzen eine lange Laufzeit – Signal Iduna als Stadion-Namensgeber gibt jährlich fünf Millionen Euro bis 2021, Ausrüster Puma bis 2020 jährlich 6,5 Millionen Euro und Opel zahlt bis 2018 drei Millionen Euro. Durch den Erfolg der letzten Jahre hat die Marketing Plattform einen höheren Stellenwert bekommen, sagte Marketing-Direktor Carsten Cramer dem "kicker".
19 Jahre alt aber schon ein Börsenprofi der Krise sei Dank.