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Ich würde ihn auf keinen Fall unter 10 Mio verkaufen. Peresic ist torgefährlich und kann für den BVB enorm wichtig sein (einer der besten Spieler, die man kurz vor Schluss noch bringen kann wenn man dringend ein Tor braucht). Zurecht betont man ständig die Notwendigkeit einer qualitativen Breite im Kader. Lässt man ihn gehen, steigt die Belastung für das Stammpersonal bzw. lässt die Qualität des Spiels nach. Gleichzeitig macht man einen Ligakonkurrenten stärker.
Frohe Weihnachten!
Man nehme die Zahlung an die Mitarbeiter und die Bonuszahlung an Watzke, macht eine runde Summe daraus und jeder Aktionär hätte locker 5 Cent mehr bekommen. Wäre so einfach gewesen. Jetzt freuen sich nur 530 + 1 (und der ganz besonders).
.... 500 € hätten es auch getan. Wenn die nicht mehr wissen, was sie mit der Kohle anfangen sollen, dann Gute Nacht. Mit dem Geld hätten sie Aktien zurück kaufen können. Aber nächstes Jahr müssen mindestens 10 Cent kommen, sonst ist das ein systematisches Vergraulen der Aktionäre. Aber andererseits sind die Aktionäre viel zu blöd um einige kritische Fragen bezüglich des Kurses oder der krassen Unterbewertung zu stellen. Sie tragen ihren Teil dazu bei, indem in ausländischen Aktienplattformen nichts aktualisiert wird.Man wird beschissen.....
Ich halte es für legitim und gut wenn Mitarbeiter am Erfolg des Unternehmens beteiligt werden. Das ist schlichtweg gerecht und fördert die Motivation.
Allerdings finde ich die Höhe überhaupt nicht in Ordnung. 3000 € sind evtl. bei großen Konzernen mit Milliardengewinnen üblich. Der BVB ist kein Unternehmen, das sich in solchen Dimensionen bewegt. Den Aktionären auf der HV zu erklären, dass magere 6 Cent aus wirschaftlichen Vernunftsgründen das Ende der Fahnenstange seien, um sich dann selbst einen fetten Bonus rauszunehmen und die MA (übermäßig) zu beschenken verletzt den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit aus meiner Sicht schon enorm. Von dem Megagewinn bekommen die Aktionäre 3,6 Mio (nicht mal 10 % vom Gewinn, der ja zuvor ohnehin ordentlich "kleingerechnet" wurde im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten) und Mitarbeiter, die ja ohnehin ein (hoffentlich gerechtes, angemessenes) Gehalt erhalten für ihre Arbeitleistung bekommen noch mal einen Zuschlag von ca. 10 %. Traurig, dass ein Geschäftsführer nicht die Realitäten erkennt. Die Dividende stellt für den Aktionär eine "Entlohnung" für die Kapitalbereitstellung und eine Übernahme von Risiken dar. In schlechten Jahren soll er ganz darauf verzichten und in guten Jahren wird er als billiger Jakob behandelt - aus meiner Sicht geht das nicht, Herr Watzke, und ist unanständig! Nochmal: die Geschäftsform "AG" hat der Verein aus freien Stücken gewählt und sollte sich dann auch entsprechend verhalten.
Allen einen Guten Rutsch!
Lewandowski: könnte mir gut vorstellen, dass er geht. Wenn der BVB 25 Mio für ihn bekommen kann, dann ist es ein gutes Geschäft.
Die "50+1-Regel" in der BL ist ein klarer Verstoß gegen europäisches Recht. Man muss nicht gut finden was der "freie Markt" in Europa daraus macht (tue ich sicher auch nicht und sehe die Nachteile), halte aber die Extrawursteinstellung in der BL für falsch und zudem für höchst arrogant (weil man ja für bestimmte Retortenclubs wie Bayer04Lev., Wolfsburg, Hoffenheim unverständlicherweise eine Ausnahme macht. Wo bitte soll der Unterschied liegen zwischen einem Scheich, der mit Geld um sich wirft oder VW, die mehr oder meist weniger geeignete Spieler für Unsummen kauft?). Ich (als Nichtjurist) bin überzeugt, dass diese Regel vor dem Europäischen Gerichtshof gekippt würde (weil die deutsche Regelung klar die Rechte Eigentümer in nicht akzeptableer Weise beeinträchtigt - und zudem, wie oben ausgeführt, sinnfreie Ausnahmeregelungen für bestimmte Clubs bestehen). Aber dazu bräuchte es erst mal einen Kläger.
Für mich gibt es diesbezüglich nur folgende Möglichkeiten:
1) Die europäischen Ligen passen sich an das BL-Modell an (wird nie passieren!)
2) Die BL passt sich an europäisches Recht an
3) Die Vereine, die die Selbstbestimmung nicht aufgeben wollen, müssen sich von der Rechtsform und finanziell so aufstellen, dass sie das können. Im Fall vom BVB hieße das schlicht "Aktienrückkauf". Aber das Geld von Investoren nehmen und sie dann wie lästige Fliegen behandeln - das geht nicht!
Allen im Forum noch ein gutes Jahr 2013!
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