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Der USA Bären-Thread


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metropolis:

Investor Verlag - Was tut ihr da?

5
29.05.08 17:55
Erst Bonner statt Gehrt, nun Mussler statt Steffens... Irgendwie lohnen sich die Briefe nicht mehr. Werde ihn wohl abbestellen. Woran liegt`s? Verdienen die mit ihrer Werbung nicht mehr genug, um sich die guten Leute leisten zu könnne?  
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Malko07:

Lage in Großbritannien

14
29.05.08 18:11

Strategie

Lage in Großbritannien alles andere als positiv

Der USA Bären-Thread 4345572

29. Mai 2008 Die Wirtschafts- und Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten bestimmt zwar die Schlagzeilen. Die Lage in Großbritannien ist jedoch kein Deut besser aus. Denn auch dort befindet sich die Wirtschaft in der Krise, die die Folge der platzenden Immobilienblase ist.

Die durchschnittlichen Hauspreise sind nach jüngsten Informationen der Nationwide Building Society im Mai im Vergleich mit dem Vorjahr um 4,4 Prozent gefallen auf 173,583 Pfund. Das ist der stärkste Preisrückgang seit dem Jahr 1991. Die Preise dürften weiter fallen, das prognostizierte zumindest Mervyn King, der Gouverneur der Bank of England.

Wirtschaftliches Sturmtief über Großbritannien?

Da im April die Hypothekenbewilligungen um 39 Prozent gefallen sind, dürfte sich der Markt nicht so schnell erholen. Die kritische Entwicklung ist nicht nur auf den britischen Häusermarkt beschränkt. Denn auch bei den kommerziellen Immobilien fallen die Preise schon seit Monaten deutlich.

So braut sich nach Ansicht von kritischen Analysten ein gewaltiges Sturmtief über Großbritannien zusammen. Denn der für die britische Konjunktur sehr wichtige Immobilienmarkt steuert auf die schlimmste Krise seit Anfang der Neunziger Jahre zu. Schon seit mehreren Monaten berichtet die Immobilienumfrage des Royal Institute of Chartered Surveyors von fallenden Preiserwartungen und einem rückläufigen Interesse potenzieller Käufer, wobei diese Umfrage ein guter Vorlaufindikator für den britischen Immobilienmarkt ist. Zudem sind die Häuser im Vergleich mit den verfügbaren Einkommen noch völlig überteuert.

Die Finanzierungsseite der Hypothekarkredite in Großbritannien seien zwar grundsätzlich etwas solider als in den Vereinigten Staaten, da die britischen Kreditvergabestandards strenger und auch die vereinbarten Zinssätze höher waren. Allerdings sind die britischen Haushalte stark verschuldet. 56 Prozent aller Immobilien in Großbritannien sind mit Hypotheken belastet, die mittlerweile die stolze Summe von 1,1 Trillionen Pfund ausmachen. Jeder Haushalt ist mit durchschnittlich 82.000 Pfund verschuldet. Die monatliche Kreditbelastung pro Haushalt stieg auf etwa 675 Pfund, was fast ein Viertel des Haushaltseinkommens ist. Aus diesem Grund sind die britischen Verbraucher sehr sensibel für Zinsänderungen.

Aus diesem Grund und auch mit Blick auf die kritische Lage der britischen Banken - das Debakel um Northern Rock spricht für sich selbst - dürfte die britische Zentralbank grundsätzlich zu Zinssenkungen tendieren. Längst hat der Devisenmarkt diese antizipiert und das britische Pfund gegen den Euro abstürzen lassen.

Der Zentralbank sind die Hände gebunden

Angesichts der hohen Energie- und Rohstoffpreise und der nach oben laufenden Nahrungsmittelpreise sind ihr jedoch die Hände gebunden. Der Verbraucherpreisindex ist im April um drei Prozent gestiegen, die Produzentenpreise dagegen legten um 7,5 Prozent zu auf Jahresbasis. Anfang Mai hielt die Zentralbank den Leitzins unverändert bei fünf Prozent, obwohl sie prognostizierte, das Wirtschaftswachstum in Großbritannien werde im ersten Quartal voraussichtlich gerade noch bei einem Prozent liegen auf Jahresbasis.

Dem Immobilienmarktdebakel folgt mit hoher Wahrscheinlichkeit die Konsumflaute mit einiger Verzögerung. Der Zusammenhang war in der Vergangenheit immer ersichtlich. Er kann diesmal ausgeprägter werden, da die verfügbaren Einkommen von der Inflation, den hohen Hypothekenzinsen und den Kreditrestriktionen im britischen Bankensektor strapaziert werden. Die britische Wirtschaft mag zwar in Teilen von der schwachen Währung profitieren können. Allerdings ist das nur ein schwacher Trost, da die Konjunktur in den Vereinigten Staaten selbst in der Krise steckt und da die Dynamik in Europa in der Tendenz nachlassen dürfte. Die Öffentliche Hand kann kaum investieren, da sie schon in der Vergangenheit zu undiszipliniert war.

Insgesamt dürfte man in Großbritannien weiterhin den gesamten Einzelhandels- und den Finanzsektor weiterhin kritisch betrachten müssen. Nicht umsonst zählen Werte wie HBOS, Persimmon, Royal Bank of Scotland, Marks & Spencer, Carphone Warehouse oder auch die Home Retail Group zu den schlechtesten Werten im FTSE 100. Der Index wurde in den vergangenen Monaten praktisch nur von im Vergleich mit anderen Indizes stark vertretenen Energie- und Rohstoffwerten nach oben gezogen. Schlecht sähe es aus, wenn es auch in diesen Bereichen zu einer Korrektur käme. Im Gegensatz zu Aktienpapieren und der Währungen konnten sich die britischen Staatsanleihen relativ behaupten. Das heißt allerdings nur, dass sie in den vergangenen Wochen etwas weniger verloren haben als beispielsweise deutsche Staatsanleihen.

Die in dem Beitrag geäußerte Einschätzung gibt die Meinung des Autors und nicht die der F.A.Z.-Redaktion wieder.



Text: @cri
Bildmaterial: BNP Paribas, BOE, FAZ.NET, Thomson Financial Datastream, Raiffeisen RESEARCH

www.faz.net/s/Rub48D1CBFB8D984684AF5F46CE28AC585D/...on~Sspezial.html

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Kicky:

Non-top-100 hedge funds continue to flat-line

5
29.05.08 20:01
allaboutalpha.com/blog/2008/05/25/...ds-continue-to-flat-line/
...Last year, we commented on the growing phenomenon of concentration in the hedge fund industry.  When the growth of the top 100 hedge funds was removed from last year’s industry size figures, it turned out that the remainder of the industry (99% of the widely assumed 10,000 hedge funds in existence) were actually not growing at all.  This, as the media trumpeted how the industry was essentially taking over the world.

Well it appears from this year’s data from Alpha magazine that industry concentration continues unabated (press release).  Last year 69% of hedge fund assets were managed by the top 100 firms.  This year, 75% of the world’s hedge fund assets were managed by the top 100 firms.  According to Alpha, this select group of mega-managers increased assets by $350 billion (from $1 trillion to $1.35 trillion) over the past year.

While that sounds like good news for the average hedge fund manager, the reality is far less rosy.  Alpha pegs the industry at around $1.8 trillion this year.  Last year, the magazine said the industry was around $1.45 trillion - a difference of…$350 billion.   In other words, all of this year’s growth can be attributed to the largest 1 or 2% of all hedge funds.

While members of the top 100 come and go, the inconvenient truth is that the ”non-top 100″ added zero dollars of assets for the second year in a row.  To add insult to injury, hedge fund returns have been positive over that period - meaning investors actually walked away from the average hedge fund.  
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Kicky:

Libyen will Euro für Öl ?

8
29.05.08 20:10
blogs.cfr.org/setser/2008/05/26/libya-shunning-the-dollar/
...About a week ago, an article by Jay Solomon in the Wall Street Journal suggested that Libya was cutting trade in US dollars, preferring the Euro or yen. If that’s the case, this would make it the second country after Iran to ask its trading partners to reduce dollar use in oil transactions (for now at least Libya’s non-hydrocarbon exports are pretty minimal). But its the currency where oil wealth is saved that is more significant that what currency is used for invoicing. Solomon also suggested that Libya’s investment fund (AUM ~ $50 billion) was halting investments in the U.S.

But its not clear that Libya ever really started investing in the U.S. (it did have some indirect stakes even in 2000/01 and a lot of its bank deposits may be in dollars). Like many sovereign funds, Libya’s investment plans have been relatively opaque. While initial statements suggested Libya might choose its foreign investments with an eye to Libyan economic development - that is, investing in companies (especially U.S. ones) that might invest in Libya, there haven’t been any noticeable stakes - to my knowledge.Ties with the U.S. have been cooling for some time. Libyan officials suggested back in February that they were wary of investing in the US given the investment review process....
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Der USA Bären-Thread 166117
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wawidu:

Signs of Worsening Credit Conditions

5
29.05.08 20:29
Thursday, May 29, 2008

Two UK columnists looked at the credit markets, and neither liked what he saw. And they wrote it up more colorfully than most of their American counterparts would have.

The first, Nils Pratley of the Guardian, tells us the idea that the credit crisis is on the wane is more than a tad optimistic:


Some say the credit crisis is over. Not Tom Attwood, managing director of Intermediate Capital Group (ICG), a firm which makes few waves outside financial circles. Its business is mezzanine finance, specialist high-risk lending to private equity firms. That puts it at the frontline of the financial turmoil and Attwood's bleak assessment of conditions yesterday is worth quoting.

Sub-prime, he says, was merely a catalyst to the bursting of the credit bubble. It was going to happen anyway. "Credit disciplines across almost all markets were bypassed in favour of loan book growth at almost any cost."

So far, so uncontroversial, and Attwood has been singing a similar tune for a while. The key point is that he can't spot the break in the clouds that many bankers claim to see. "What was a liquidity crisis is likely to lead to a credit crisis," he says. "Buy-outs structured in the benign credit climate prior to August 2007 were often over-geared with no margin for safety. This is likely to lead to an increase in default rates over the next year or two."

A year or two? Well, yes. ICG assumes there will be a recession in the US, the UK, Spain - the markets most pumped up with credit - and a slowdown elsewhere.

His bottom line is: "There is no sign of a return to liquidity in debt markets as a whole. Raising new funds will become increasingly difficult across the board."...

But the implication is that an awful lot of duff loans are still to surface. Attwood's killer fact is that in 1999 ICG was one of three funds in Europe in the mezzanine and leveraged loan business; by 2007, there were 112. Some of the inexperienced losers are known already, but there's surely more pain to be revealed.

Ambrose Evans-Pritchard of the Telegraph looks at the rise of credit default swaps prices on investment banks and increasing interbank spreads, both indicators of heightened concern about counterparty and systemic risk.

No wonder Mishkin resigned. He probably doesn't want to go though another month like March. But his end-of-August departure date may not be soon enough to save him from more crisis management.

From the Telegraph:

The debt markets in the US and Europe have begun to flash warning signals yet again, raising fears that the global credit crisis could be entering another turbulent phase.

The cost of insuring against default on the bonds of Lehman Brothers, Merrill Lynch and other big banks and brokerages has surged over the last two weeks, threatening to reach the stress levels seen before the Bear Stearns debacle. Spreads on inter-bank Libor and Euribor rates in Europe are back near record levels.

Credit default swaps (CDS) on Lehman debt have risen from around 130 in late April to 247, while Merrill debt has spiked to 196. Most analysts had thought the coast was clear for such broker dealers after the US Federal Reserve invoked an emergency clause in March to let them borrow directly from its lending window.

But there are now concerns that the Fed itself may be exhausting its $800bn (£399bn) stock of assets. It has swapped almost $300bn of 10-year Treasuries for questionable mortgage debt, and provided Term Auction Credit of $130bn.

"The steep rise in swap spreads this week is ominous," said John Hussman, head of the Hussman Funds. "The deterioration is in stark contrast to what investors have come to hope since March."

Lehman Brothers took writedowns of just $200m on its $6.5bn portfolio of sub-prime debt in the first quarter even though a quarter of the securities had "junk" ratings, typically worth a fraction of face value.

Willem Sels, a credit analyst at Dresdner Kleinwort, said the banks are beginning to face waves of defaults on credit cards, car loans, and now corporate loans. "We believe we're entering Phase II. The liquidity crisis has eased a little, but the real credit losses are accelerating. The worst is yet to come," he said.

The jump in corporate bankruptcies has not yet been picked up by the usual indicators, which tend to lag the market, lulling investors into a false sense of security. The true losses are already known to specialists in the business, said Mr Sels.

Note the Fed does have ways to surmount its balance sheet constraints other than selling liabilities (which would be inflationary), but it is possible that the markets will react badly to any such move. The pushback would probably come in the form of higher interest rates on ten year and longer maturity Treasuries. Oh, wait, we're seeing that already:

Treasurys were tripped up for a second day Wednesday, due to a poor auction and better-than-expected durable-goods data.

The selling pushed yields on the two and 10-year notes above the upper end of the trading range that has been in place since late April.

The 10-year note's yield rose above 4% for the first time since early January, while yields on the two and five-year notes hit their strongest levels in four months on an intraday basis.

The benchmark 10-year note dropped 23/32 point, or $7.1875 for every $1,000 invested, to yield 4.009%. That is up from 3.923% Tuesday as yields rise when bond prices fall. The two-year note lost 7/32 point to 2.611%.

The government's durable-goods report in April set off the selling, as it alleviated worries of a protracted recession. That bolstered speculation in interest-rate futures markets that the Federal Reserve may start tightening monetary policy by year end amid continued inflation concerns.

Note one bit of cheery news: this Journal piece did say the TED spread, another indictor of perceptions of interbank risk, was tightening.

Posted by Yves Smith at 3:40 AM

(www.nakedcapitalism.com)

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wawidu:

@malko - # 22520

6
29.05.08 21:22
Ob Ackermann sich wohl mal das Bild des "Großen Geiers" richtig angesehen hat?
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Der USA Bären-Thread 166127
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wawidu:

@metro - # 22527

3
29.05.08 21:43
Ich bedauere den Weggang von Jochen Steffens auch zutiefst. Er ist zweifelsfrei einer der besten Analysten, und man konnte sich auch trefflich mit ihm streiten. Aber er hatte in letzter Zeit zunehmend gesundheitliche Probleme. Von daher gesehen gehe ich nicht davon aus, dass er "geschasst" wurde, wie Astrid das ausgedrückt hat. Aber geben wir Mussler doch erst mal eine Chance. Sollte er sich dann als "Lusche" erweisen, bekommt er von mir volle Breitseiten.  
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metropolis:

wawidu

4
29.05.08 22:07
"und man konnte sich auch trefflich mit ihm streiten. Aber er hatte in letzter Zeit zunehmend gesundheitliche Probleme."

Ja herrgott sacra, kennen denn hier allen den Mann persönlich? Nur ich nicht?

Mussler tritt in große Fußstapfen, da wird er es schwer haben. Und seine privaten - ähh - Eskapaden wirken auch nicht gerade vertrauenserweckend, sondern eher mental instabil. Keine guten Voraussetzungen. Vielleicht hätte er sich besser eine Zeit lang aus der Öffentlichkeit zurückziehen sollen um dann irgendwann geläutert wiederzukommen ähnlich wie Paolo Pinkel alias Michel Friedmann. Oder Schupfen-Homo-Basher alias Christoph Daum.

Nun ja, ich werde ein paar Kolummnen lesen und dann entscheiden...
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wawidu:

Rezession oder nicht?

7
29.05.08 22:27
Als sehr guter Rezessionsindikator erwiesen sich in der Vergangenheit die Spreads der Corporate Bonds. Ich gehe davon aus, dass das Ende der aktuellen Entwicklung noch nicht erreicht ist. Unternehmen wie die US-Fluglinien und die US-Autobauer, aber auch andere, dürften zunehmend Probleme mit der Refinanzierung bekommen.
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Der USA Bären-Thread 166147
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Katjuscha:

Dell schlägt Erwartungen

5
29.05.08 22:30
Dell-Zahlen schlagen diesmal Markterwartungen

Round Rock (aktiencheck.de AG) - Die amerikanische Dell Inc. (ISIN US24702R1014 / WKN 121092) hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen zum ersten Fiskalquartal 2008/22009 vorgelegt. Der zweitgrößte PC-Hersteller der Welt konnte dabei zwar seinen Umsatz steigern, das Ergebnis je Aktie lag zudem über dem des Vorjahresquartals und oberhalb der Analystenerwartungen, nachdem man noch im vorangegangenen Quartal diese verfehlt hatte.


Der Nettogewinn belief sich demnach auf 784 Mio. Dollar bzw. 38 Cents je Aktie, nach 756 Mio. Dollar bzw. 34 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die Analystenerwartungen hatten sich im Vorfeld auf 34 Cents belaufen. Die Umsatzerlöse beliefen sich demnach auf 16,077 Mrd. Dollar, nach 14,722 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Erwartungen der Analysten hatten sich im Vorfeld hier auf 15,89 Mrd. Dollar belaufen.

Für das derzeit laufende zweite Fiskalquartal 2008/09 erwarten die Analysten ein EPS von 34 Cents Gewinn je Aktie bei Umsätzen von 15,59 Mrd. Dollar.


Die Dell-Aktie schloss heute an der NASDAQ bei 21,80 Dollar.
(29.05.2008/ac/n/a)

Der USA Bären-Thread 4346534
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Katjuscha:

Nasdaq100 eher long favorisieren

4
29.05.08 22:37
Grundsätzlich siehts nach long aus, aber ich warte den Bruch des Verlaufshochs um 2050 ab. Alles zwischen 1940 und 2050 ist eher Gezocke. Prozyklik ist bei dem Chartbild das Beste, obwohl ich sonst eher antizyklisch agiere.

Auf der Shortseite wäre ein Bruch durch 1940 allerdings weitaus aussagekräftiger als der Bruch der 2050 auf long.

Der USA Bären-Thread 166149
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metropolis:

Long oder Short? Keine Frage

3
29.05.08 22:49
Es sieht so aus, als ob Öl doch weiter abschmiert. Die Börsen feiern das schonmal voraus, was im bearischen Sinne ist. Denn was nun folgt ist vermutlich das letzte Überschießen der Kurse in dieser Bearmarktrally. Man kann nun noch die letzten Punkte rauskitzeln, bevor das Seil reißt. Beim Dax sollte spätestens 7200 Schluss sein, beim SP 1420, beim Mdax 9800. Als Stop ist natürlich das Verlaufshoch zu wählen.

Die Techwerte sind natürlich exzellte Shortkandidaten. Sie werden in einer Rezession plus Kreditbaschaffungskrise doppelt unter die Räder kommen.
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Katjuscha:

metropolis, fundamental gesehen hast du recht,

4
29.05.08 23:00
aber warum sollte man bei einem so eindeutigen Chartbild (S&P sieht ähnlich aus) denn als Shortie jetzt schon short gehen? Man notiert nur 3% über dem wichtigen letzten Verlaufstief, das gleichzeitig auch aktuell die 38TageLinie ergibt (knapp darüber 200DS).
Also wieso nicht einfach klare Signale abwarten, wenn der Aufwärtstrend intakt ist? Antizyklisch und mit fundamentalem Hintergrund kann ich auch bei rund 2100 noch nen Short versuchen. Aktuell bin ich flat, da diese 4% Range mich nicht gerade lockt. Nicht be so klarem Chartbild.
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metropolis:

kat

6
29.05.08 23:14
Als Chartist lebst du gefährlich. Wir befinden uns nicht mehr im Aufwärtstrend, sondern bestenfalls im Seitwärtstrend. So solltest du die Charts interpretieren.

Deine Fragen beantworten sich von selbst: Gold und Öl lassen grüßen: Wer nicht mit Glück am Top geshortet hat ist nicht dabei. Viele wollten z.B. bei Öl "ab 140 shorten" - die werden lange warten.

Klar, die Indizes können noch eine Schippe drauflegen, aber mittlerweile ist das Risiko einen signifikaten Overnight-Downmove zu verpassen deutlich größer geworden. Und ME sogar größer als am Verlaufstop ausgestoppt zu werden.

Ich persönlich kitzle noch sportiv die letzten Pünktchen raus und gehe dann short. Trigger wird für mich Öl 120 oder ein 1,5%-Upmove im Dax/SP sein.
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wawidu:

US-Hauspreise

8
29.05.08 23:19
Bekanntlich bewegen sich die Hauspreise erstmals seit Anfang der 1980er massiv nach unten. Bis Ende 2007 verlief die Ratiokurve zwischen dem CASE/SHILLER HOME PRICE INDEX und dem frei verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen der Amis stets über der Indexkurve. Dies hat sich nunmehr einschneidend geändert: Die Ratiokurve fällt deutlich stärker als die Indexkurve. Berücksichtigt man, dass etwa ein Drittel des frei verfügbaren Pro-Kopf-Einkommens von lediglich 10 % an gut bis sehr gut Verdienenden generiert wird, relativiert sich das Szenario für die 90 % der übrigen Bürger noch erheblich stärker ins Negative. Die "Housing Affordability", d.h. die zum Erwerb eines Eigenheims erforderliche finanzielle Basis, schrumpft schlicht und einfach erheblich stärker als die Hauspreise.  
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Der USA Bären-Thread 166158
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Katjuscha:

@metro,mir ist egal ob das ne Bearmarketrallye ist

4
29.05.08 23:41
Deswegen ist es trotzdem ein Aufwärtstrend, oder als was bezeichnest du das in #22537?

Und was hat Öl damit zu tun? Ich hab Öl bei 125 und 130 geshortet. Antizyklisch, weil es einfach ne klare Übertreibung war, mit dem weitesten Abstand zu 38+200DS, den Öl seit vielen Jahren gesehen hat. Davon kann beim Nasdaq keine Rede sein, genau wie im S&P.

Versteif dich mal lieber nicht zu stark auf deine fundamentale Ansicht, das wir nen Bärenmarkt haben. Manchmal ist nen Blick auf die Charts doch was wert. Ich bin fundamental genau deiner Meinung, aber ich handle nicht gegen den kurz-mittelfristigen Trend.

Bei 1940 geh ich prozyklisch short oder antizyklisch bei 2100-2150. Alles weitere halte ich für Zockerei oder aber das festhalten an Ideologien.
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C_Profit:

@ wawidu #22541

 
29.05.08 23:59

hätte mal ne frage zum letzten Satz... der ist zu Eckig für meine Windungen...

mehr als 100% Fremdfinanziert geht ja schwerlich...

wenn da stände "... die zur Verfügung stehende fin. Basis zum Erwerb..."

Klar, immer mehr Menschen haben immer weniger Geld, die Häuser müssen dennoch verkauft werden, da purzeln die Preise.

So entsteht eine neue Blase in der Blase...

Mein Interesse ist, die Infos richtig einzuordnen, und ich hasse es, wenn ich irgendetwas nicht verstehe,

vielleicht kannst du 'ne kurze  Erläuterung geben...?

 

                                                                                                                        greetz                       

 

You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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Kicky:

Declines due to Delays in unloading oil tankers ?

6
30.05.08 00:07
NEW YORK - Oil prices fell sharply Thursday after the Energy Department reported unexpected declines in crude oil supplies last week but said the drop was due to temporary delays in unloading oil tankers along the Gulf Coast.The decline of more than $4 came as a stronger dollar and concerns about gas demand also weighed on prices.Retail gas prices, meanwhile, rose to a new record above $3.95 a gallon.

Light, sweet crude for July delivery fell $4.41 to settle at $126.62 a barrel on the New York Mercantile Exchange. It was the lowest settlement in two weeks and the biggest single-day price drop since March 19.

In Washington, meanwhile, the Commodity Futures Trading Commission revealed that it is six months into a wide-ranging investigation of U.S. oil markets, with a focus on possible price manipulation. The CFTC also announced a handful of initiatives designed to increase transparency of the energy futures markets.

The commission said it started the probe in December and was publicizing the investigation "because of today's unprecedented market conditions."
Disclosure of the investigation may have contributed to oil's declines, analysts said.

"That's regulation that could change the landscape of what people have gotten used to," said James Cordier, president of Tampa, Fla.-based trading firms Liberty Trading Group and OptionSellers.com.

After Thursday's inventory report, prices initially strengthened, then fell. The ambivalent reaction partly reflects a deeper battle between investors who believe prices have risen far beyond levels that can be justified by underlying supply and demand fundamentals and those who believe speculative money will continue flowing into oil futures, sending prices higher regardless of the market's fundamentals.

"You're seeing some big funds in there throwing money around on both sides of the market," said Jim Ritterbusch, president of Ritterbusch and Associates in Galena, Ill.

But the magnitude of the day's price decline suggested to some analysts that the bullish momentum that pushed prices over $135 as recently as one week ago may be running out of steam."This was the first time we've had a bearish reaction," to news that in the past would surely have driven prices higher, Cordier said.

In its weekly inventory report, the department's Energy Information Administration said crude oil inventories fell 8.8 million barrels last week, while gasoline supplies fell 3.2 million barrels. Analysts surveyed by energy research firm Platts had expected slight increases in supplies of both.

But the EIA also offered a rare explanatory note on the Gulf Coast tanker problems. Gulf ports have closed many times in recent months due to fog, said Phil Flynn, an analyst at Alaron Trading Corp. in Chicago.....
..Crude futures also faced headwinds from the dollar, which rose Thursday against the euro and British pound. Investors who buy commodities such as oil as a hedge against inflation when the dollar is falling tend to sell when the greenback strengthens. Also, a stronger dollar makes oil more expensive to investors dealing in foreign currencies.
....news.yahoo.com/s/ap/20080529/ap_on_bi_ge/oil_prices_114
Nearly 60% of all crude oil imports that arrive in the United States originate
from tanker ships that enter through the Gulf of Mexico.
interessante Darstellung der EIA zu  Crude oil:
tonto.eia.doe.gov/oog/info/twip/twip_crude.html
und hier die Häfen an der Golfküste: Gulf Coast Crude Oil Imports
vesseltrax.com/crude_oil_imports.html
kann den Wetterbericht über Nebel nicht finden,aber die EIA-Daten zeigen geringere Entladung an der Golfküste
(Verkleinert auf 66%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 166171
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C_Profit:

Öllagerbestände ausgelagert?

4
30.05.08 00:17
Dass man nie nur die Überschrift lesen sollte wissen wir, so soll der 16.30Uhr Spike
aber zustande gekommen sein...

"Everybody reacted to the headline number, but then the report says that a lot of the drawbacks are due to imports," said Phil Flynn, senior market analyst at Alaron Trading.

das, was dann aber als Erklärung für den Rückgang der Lagerbestände herhalten muss, schlägt dem Ölfass den Boden raus...

"es könne sein die Tanker dümpeln im nebligen Golf, oder die Löschung wäre zu langsam, die Tanker stauen sich an den Terminals..."

 He said the oil that was missing from the report could very well be floating in tankers     on the Gulf of Mexico, where fog often closes ports this time of year.  

money.cnn.com/2008/05/29/markets/oil_eia/...n=money_topstories
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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Kicky:

Ersatz für das Murmeltier : OIS

4
30.05.08 00:18
May 29 (Bloomberg) -- Traders are starting to use alternative measures for borrowing costs as the British Bankers' Association struggles to keep the London interbank offered rate as the global standard.

Libor, the benchmark for 6 million U.S. mortgages and more than $350 trillion of derivatives and corporate bonds, has been called into question since the Bank for International Settlements said in March some lenders may have understated borrowing costs to keep from appearing like they are in financial straits.

One option growing in popularity is overnight indexed swaps, a gauge of expectations for central bank rates. The Federal Reserve uses the one-month OIS rate to set the minimum bid level when it lends cash to banks through its Term Auction Facility. The Fed has auctioned $510 billion through the TAF since December.
``The OIS rate is something I look at a lot more closely than I used to,'' said Nish Popat, head of fixed income in Dubai at Emirates NBD PJSC, the Persian Gulf's biggest bank by assets. ``It gives you a better idea of where the lending and borrowing level between banks is and it's a market-traded price.''

`Every Confidence'

Libor gained attention in August when global borrowing costs rose as the U.S. subprime-mortgage market collapsed. The BBA said April 16 it would speed up an annual review of the 24- year-old system and threatened to ban member banks found misquoting rates. It's scheduled to publish the findings of the review tomorrow.

``We have every confidence in the integrity of the BBA Libor-setting process and the accuracy of the figures it produces,'' Brian Mairs, a spokesman for the BBA in London, said today.

Libor is set once a day by the BBA, which publishes the rate after asking 16 member banks how much it would cost to borrow from each other in a range of currencies. The three-month dollar OIS rate fluctuates through the day.

Overnight indexed swaps are over-the-counter traded derivatives in which one party agrees to pay a fixed rate in exchange for the average of a floating central-bank rate over the life of the swap. For dollar swaps, the floating rate is the daily effective federal funds rate.  .....
Banks routinely misstated borrowing costs to the British Bankers' Association to avoid the perception they faced difficulty raising funds as credit markets seized up, said Tim Bond, a strategist at Barclays Capital
www.bloomberg.com/apps/...109&sid=a6Ik316RKJBc&refer=exclusive
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C_Profit:

@ Kicky - Ausgelagerte Lagerbestände...

 
30.05.08 00:29
hatte ich auch gerade in Arbeit - wurde aber vom ariva Wolf gefressen...., so hat es sich wenigstens nicht überschnitten.

"Everybody reacted to the headline number, but then the report says that a lot of the drawbacks are due to imports," said Phil Flynn, senior market analyst at Alaron Trading.

He said the oil that was missing from the report could very well be floating in tankers on the Gulf of Mexico, where fog often closes ports this time of year.

money.cnn.com/2008/05/29/markets/oil_eia/...n=money_topstories
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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Ischariot MD:

stagflation ahead

7
30.05.08 00:51

ftd - Das Kapital

Nur zwei kleine Beobachtungen

Die Welt schwimmt im Geld, und mit der Inflation steigen die Löhne in den Schwellenländern und damit die Importpreise im Westen, wo gleichzeitig die Kreditklemme drückt. Perfekte Bedingungen für Stagflation - zumindest vordergründig. Hier zunächst einmal ein paar entsprechende Beobachtungen.

Heute mal keine Einschätzung, sondern nur ein paar Beobachtungen. Am Donnerstag wurden für den Euro-Raum zum einen die Umfrageergebnisse der EU-Kommission zum Wirtschaftsvertrauen im Mai vermeldet, zum anderen die Geldmengenentwicklung im April. Der Vertrauensindikator der Kommission ist ein ganz passabler Konjunkturwegweiser, weil er die Stimmung von Industrie, Bau, Dienstgewerbe, Einzelhandel und Verbrauchern zusammenfasst.

Anders als in der gesamten EU, wo neben einigen osteuropäischen Ländern vor allem Großbritannien Sorgen bereitet, ist das Wirtschaftsvertrauen in der Euro-Zone im Mai nicht weiter gefallen. Doch liegt es ein gutes Stück unter dem Durchschnitt des ersten Quartals und weit unter dem Niveau der Jahre 2006 und 2007 - und zeigt damit eindeutig eine Wachstumsverlangsamung an. Gleichzeitig - und darum geht es - ist die gefühlte Inflation der Verbraucher noch einmal sprunghaft gestiegen und damit auf den höchsten je gemessenen Stand geklettert (die Erhebung begann 1985). Die Inflationserwartungen der Verbraucher sind zum Glück etwas gemäßigter, aber dennoch ungemütlich hoch. Ein ähnliches, wenngleich noch dramatischeres Bild ergibt sich übrigens für die USA.

Derweil zeigen die Geldmengendaten der EZB, dass M1 im April gerade noch um 2,5 Prozent über dem Vorjahr lag, M3 hingegen um 10,6 Prozent. Das Interessante dabei ist, dass (die reale Entwicklung von) M1 sich in der Vergangenheit als guter Konjunkturindikator erwiesen hat, während M3 als der geeignetere Inflationsindikator betrachtet wird. Und während M1 die Gefahr einer Rezession anzeigt, lässt M3, die zum 17. Mal in Folge zweistellig wächst, einen Anstieg der Inflation in Richtung fünf Prozent befürchten. Wie die EU-Umfragen deuten also auch die Geldmengenzahlen auf Stagflation hin. Zwei Blickwinkel, ein Ergebnis. Ob das Zufall sein kann?

Der USA Bären-Thread 4346714

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...Beobachtungen/361972.html

dazu interessant auch eine Passage von Claus Vogt (aus Goldseiten/Stöffen's Senf-Thread):
http://www.ariva.de/...nser_Haeuschen_t319008?pnr=4319753#jump4319753

"Die monetären Rahmenbedingungen haben sich nach den geldpolitischen "Ankurbelungsmaßnahmen" der vergangenen Monate wieder normalisiert. Das heißt, die US-Zinsstrukturkurve ist nicht mehr invers, sondern verläuft wieder relativ steil. Und das Geldmengenwachstum hat weltweit wieder bzw. weiterhin beängstigende Ausmaße angenommen. Beispielsweise wächst in Europa M-3 im Jahresvergleich um stattliche 11,1%. Und in den USA zeigt sich jetzt folgendes Bild: M-2 wurde im Jahresbergleich um 6,6% ausgeweitet, und die annualisierte Wachstumsrate der vergangenen drei Monate beträgt 10,8%. Bei MZM belaufen sich die entsprechenden Zuwächse auf 16,3% bzw. 31,3%. (Das ist kein Druckfehler.) Lediglich M-1 zeigt mit minus 0,1% bzw. plus 1,1% noch keine echte Belebung. "

Gute Nacht, Isc.

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Ischariot MD:

stagflation ahead (2. Versuch)

3
30.05.08 00:54

ftd - Das Kapital

Nur zwei kleine Beobachtungen

Die Welt schwimmt im Geld, und mit der Inflation steigen die Löhne in den Schwellenländern und damit die Importpreise im Westen, wo gleichzeitig die Kreditklemme drückt. Perfekte Bedingungen für Stagflation - zumindest vordergründig. Hier zunächst einmal ein paar entsprechende Beobachtungen.

Heute mal keine Einschätzung, sondern nur ein paar Beobachtungen. Am Donnerstag wurden für den Euro-Raum zum einen die Umfrageergebnisse der EU-Kommission zum Wirtschaftsvertrauen im Mai vermeldet, zum anderen die Geldmengenentwicklung im April. Der Vertrauensindikator der Kommission ist ein ganz passabler Konjunkturwegweiser, weil er die Stimmung von Industrie, Bau, Dienstgewerbe, Einzelhandel und Verbrauchern zusammenfasst.

Anders als in der gesamten EU, wo neben einigen osteuropäischen Ländern vor allem Großbritannien Sorgen bereitet, ist das Wirtschaftsvertrauen in der Euro-Zone im Mai nicht weiter gefallen. Doch liegt es ein gutes Stück unter dem Durchschnitt des ersten Quartals und weit unter dem Niveau der Jahre 2006 und 2007 - und zeigt damit eindeutig eine Wachstumsverlangsamung an. Gleichzeitig - und darum geht es - ist die gefühlte Inflation der Verbraucher noch einmal sprunghaft gestiegen und damit auf den höchsten je gemessenen Stand geklettert (die Erhebung begann 1985). Die Inflationserwartungen der Verbraucher sind zum Glück etwas gemäßigter, aber dennoch ungemütlich hoch. Ein ähnliches, wenngleich noch dramatischeres Bild ergibt sich übrigens für die USA.

Derweil zeigen die Geldmengendaten der EZB, dass M1 im April gerade noch um 2,5 Prozent über dem Vorjahr lag, M3 hingegen um 10,6 Prozent. Das Interessante dabei ist, dass (die reale Entwicklung von) M1 sich in der Vergangenheit als guter Konjunkturindikator erwiesen hat, während M3 als der geeignetere Inflationsindikator betrachtet wird. Und während M1 die Gefahr einer Rezession anzeigt, lässt M3, die zum 17. Mal in Folge zweistellig wächst, einen Anstieg der Inflation in Richtung fünf Prozent befürchten. Wie die EU-Umfragen deuten also auch die Geldmengenzahlen auf Stagflation hin. Zwei Blickwinkel, ein Ergebnis. Ob das Zufall sein kann?

Der USA Bären-Thread 4346716

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...Beobachtungen/361972.html

dazu interessant auch eine Passage von Claus Vogt (aus Goldseiten/Stöffen's Senf-Thread):
http://www.ariva.de/...nser_Haeuschen_t319008?pnr=4319753#jump4319753

"Die monetären Rahmenbedingungen haben sich nach den geldpolitischen "Ankurbelungsmaßnahmen" der vergangenen Monate wieder normalisiert. Das heißt, die US-Zinsstrukturkurve ist nicht mehr invers, sondern verläuft wieder relativ steil. Und das Geldmengenwachstum hat weltweit wieder bzw. weiterhin beängstigende Ausmaße angenommen. Beispielsweise wächst in Europa M-3 im Jahresvergleich um stattliche 11,1%. Und in den USA zeigt sich jetzt folgendes Bild: M-2 wurde im Jahresbergleich um 6,6% ausgeweitet, und die annualisierte Wachstumsrate der vergangenen drei Monate beträgt 10,8%. Bei MZM belaufen sich die entsprechenden Zuwächse auf 16,3% bzw. 31,3%. (Das ist kein Druckfehler.) Lediglich M-1 zeigt mit minus 0,1% bzw. plus 1,1% noch keine echte Belebung. "

Gute Nacht, Isc.

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wawidu:

@c_profit - # 22543

10
30.05.08 01:00
Auf Grund der hochgradigen Überschuldung weiter Kreise der Bevölkerung sowie die Belastungen durch steigende Energie-, Lebensmittel-, Krankheits- und Bildungskosten sinkt bei immer mehr Familien das frei verfügbare Einkommen für Investitionen wie z.B. Hauskäufe. Der Prozentsatz der nicht mehr kreditwürdigen Personen steigt aktuell mit der höchsten Jahresrate seit Anfang der 1980er. Der angehängte Chart mit Stand von Ende 2006 vermittelt hiervon einen ungefähren Eindruck. Seither hat sich die Situation jedoch noch erheblich verschärft.
Der USA Bären-Thread 166172
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