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Der USA Bären-Thread

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 5,00 10,00 20,00
Fallender Gold-Kurs 8,39 10,00 20,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3N4T9 , DE000NB4Q6X2 , DE000NB4SC73 , DE000NB4Y9X6 , DE000NB4WDN4 , DE000NB4Y7R2 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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S&P 500 6.944,39 +0,00% Perf. seit Threadbeginn:   +375,97%
 
Ischariot MD:

die Unvorsicht wächst weiter

5
05.05.08 19:54

v.a. bei den Instis, die Mindestrenditen zu erfüllen haben, die man mit stetig in der Rendite fallenden Staatspapieren kaum noch erreichen kann. Das macht notgedrungen unvorsichtig. Erinnert mich fatal an die Landesbanken ...

Versicherer kaufen Krisenbonds - Handelsblatt

FRANKFURT (Dow Jones)--Große europäische Versicherer planen laut einem Zeitungsbericht den Kauf forderungsunterlegter Anleihen (ABS-Bonds) und sind bereit, Milliardensummen zu investieren. Konzerne wie die Allianz, die Münchener Rück oder die DEVK wollen die günstigen Preise nutzen, um jetzt massiv in den seit Monaten wegen der Kreditkrise nahezu eingefrorenen ABS-Markt einzusteigen.

   "Wir sind als Käufer am Markt", bestätigte Andreas Gruber, Kapitalanlagechef der Allianz Leben dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Das Unternehmen wolle den Bestand an ABS-Papieren langfristig verdoppeln. Für die Allianz Leben bedeute dies ein Investitionsvolumen von rund 2 Mrd EUR. Insgesamt schätzen Experten, dass allein die deutschen Versicherungskonzerne für 18 Mrd EUR ABS-Papiere kaufen könnten.

   Das Interesse der Versicherer wird in Finanzkreisen als positives Signal für ein Ende der aktuellen Kreditkrise gewertet. Denn die Papiere gehören nicht nur zu den Auslösern der Turbulenzen an den Märkten, sie sind auch dramatisch im Wert gefallen und belasten erheblich die Bilanzen der Banken.

   "Wir planen, die Gunst der Stunde zu nutzen und ABS-Papiere zu kaufen", sagte auch Bernd Zens, Kapitalanlagevorstand der DEVK. Attraktiv, so Zens, seien vor allem Anleihen aus den "gesunden" Jahrgängen 2003 und 2004 *lol*, die unberechtigterweise unter den Kapitalmarktturbulenzen gelitten hätten.

   Auch Münchener-Rück-Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard sagte dem "Handelsblatt", bei ABS-Papieren werde sein Konzern "gezielt, aber sehr selektiv" wieder stärker ins Risiko gehen. "Wir wagen uns mehr als bisher an Kreditrisiken heran, weil diese inzwischen angemessen vergütet werden", sagte von Bomhard.

   Die aktuelle Krise wurde ausgelöst, weil US-Banken zweitklassige Hypothekenkredite in Asset Backed Securities (ABS) verbrieft und an andere Institute verkauft hatten. Als die Kredite ausfielen, brachen die Kurse der Bonds ein und zwangen deren Käufer zu Abschreibungen. Damit gerieten auch ABS-Papiere in Verruf, deren zugrunde liegende Kredite völlig intakt waren. Ebenso litten andere Anleiheformen, so dass Banken weltweit schon 255 Mrd USD an Wertberichtigungen vornehmen mussten.

Webseite: http://www.handelsblatt.com DJG/bam/nas (END) Dow Jones Newswires  May 05, 2008 12:26 ET (16:26 GMT)
http://www.finanzen.net/nachricht/...Krisenbonds__Handelsblatt_719190

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NavigatorC:

Zu "Notenbanken legen nach"

6
05.05.08 20:01
Freitag, 2. Mai 2008
"Notenbanken legen nach"
Die US-Notenbank weitet die Term Auction Facility (TAF) aus. Beginnend mit der nächsten Auktion am 5. Mai 2008 erhöht die FED das zur Verfügung gestellte Volumen von 50 Mrd. auf 75 Mrd. Dollar je Auktion! Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöht im Gleichschritt auf 50 Mrd. Dollar von 20 Mrd. und die Schweizer Nationalbank (SNB) stellt je Auktion 12 Mrd. nach 6 Mrd. Dollar je Auktion zur Verfügung!

Der Hintergrund der weiteren Ausweitung der TAF-Auktionen ist, dass die Notenbanken den Interbankenzins, London Interbank Offered Rate (LIBOR), drücken wollen. Dies ist der Zins zu dem sich die Geschäftsbanken untereinander Geld leihen.

Darüber hinaus beschloss das Federal Open Market Committee die Sicherheiten für die Term Securities Lending Facility (TSLF) Auktionen weiter aufzuweichen. Die 20 Primary Dealers können nun auch mit AAA und Aaa bewertete Asset Backed Securities (ABS), zusätzlich zu den bisher bereits möglichen Mortgage Backed Securities (MBS), hypothekarisch besicherte Hypothekenverbriefungen, bei der FED 1:1 in US-Staatsanleihen tauschen.

Der größere Pool von Sicherheiten soll die Finanzierungsbedingungen in einem breiteren Spektrum der Finanzmärkte verbessern.

Die Ausweitung der FED-Maßnahmen passen nicht zum postuliertem Ende der Kreditkrise!
wirtschaft-querschuss.blogspot.com/2008/05/...-legen-nach.html

ja wie auch. langfristige kredite für schrott hypotheken wurden mit kurzfristigen 3 monatsgeldern finanziert. die müssen nun mal langfristig alle 3 monate neu finanziert werden.

so long
navigator

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Ischariot MD:

Propädeutik

10
05.05.08 22:10

für alle, die sich über den langfristigen Werterhalt ihrer assets Gedanken machen. Zum Nachdenken an einem lauen Börsenabend ...

ftd - Das Kapital

Die Inflation als Feind der Aktienbewertung

Dass Deflation den Aktienmärkten abträglich ist, finden die meisten intuitiv einleuchtend. Aber warum ist eigentlich auch Inflation schädlich für Aktien?

Immerhin stellen Aktien doch einen Anspruch auf Realkapital dar. Und wenn die Verbraucherpreise steigen, heißt das ja nichts anderes, als dass die Firmen entsprechend ihre Verkaufspreise anheben, womit die Nominalgewinne doch mindestens im Einklang mit der Inflation zunehmen sollten. Anders als bei nominalen Staatsanleihen dürfte die Inflation demnach nicht am realen Wert von Aktien zehren. Dennoch ist das KGV während der beiden Inflationsschübe in den frühen 70ern und Anfang der 80er in Europa auf sechs gefallen, in den USA auf sieben. Laut Credit Suisse kann allein die Inflationsrate die Höhe des US-KGV zu 66 Prozent erklären.

Mit den augenscheinlichen Kosten der Inflation hat das wenig zu tun. So führt Inflation ja beispielsweise zu der Ressourcenverschwendung, dass ständig neue Preise in Ein- und Verkauf verhandelt, ausgeschrieben und beworben werden müssen. Oder dass die Menschen öfters zum Bankschalter laufen müssen, weil sie ihren Bargeldvorrat rationieren, damit dieser nicht durch Preissteigerungen aufgezehrt wird. Die verstimmte Reaktion der Börse auf anziehende Inflation hat sicher auch wenig mit sozialen Aspekten, also Verteilungsfragen zu tun, weil es den Anlegern ziemlich wurscht ist, wenn etwa die Ärmsten am meisten leiden.

Das Problem für die Anleger ist vielmehr, dass die Inflation regelmäßig umso stärker schwankt, je höher sie ist. Und das bedeutet, dass die Unsicherheit jeder Investitionsentscheidung zunimmt. Für Firmen bedeutet dies etwa, dass die Entwicklung ihrer Wareneinsatz- und Produktionskosten sowie ihrer Verkaufspreise schwerer abzuschätzen sind. Als Kompensation für diese Unbekannten kalkulieren sie dann mit einer höheren Risikoprämie, um Fehlentscheidungen soweit wie möglich vorzubeugen. Und hier liegt die Crux: Wegen sinkender Planbarkeit steigen die Risikoprämien auf breiter Front.

Die Anleihenanleger verlangen ceteris paribus eine höhere Realrendite, um vor unangenehmen Inflationsüberraschungen geschützt zu sein. Das drückt per se auf die Aktienbewertung. Aber die Aktienrisikoprämien steigen zudem, weil sich die Anleger ebenso wie die Firmen davor fürchten, bei ihren Vorhersagen echte mit falschen Preissignalen zu verwechseln. Ferner müssen die Anleger ständig damit rechnen, dass sich die Zentralbanken letztlich gegen Inflation und Kostendruck (etwa aus Zweitrundeneffekten) stemmen, womit die Nachfrage gedrosselt wird und die Margen von zwei Seiten in die Zange genommen werden. So verstärkt Inflation tendenziell auch die Konjunkturzyklen.

Die Anleger sollten aufhorchen. Denn es schwirrt so viel Geld in der Welt herum, dass sie es bald mit den Schrecken der Inflation zu tun bekommen würden, falls (!) die Kreditkrise wie erhofft rasch überwunden werden kann.

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...tienbewertung/351889.html

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Ischariot MD:

Nachtrag zum US-Zahlenreigen letzter Woche

8
05.05.08 23:19

die Kritik an den US-Arbeitsmarktzahlen ist nicht neu hier im Thread , aber nochmal schön von der FTD auf den Punkt gebracht.

ftd - Das Kapital

In bester Hollywood-Manier

Bei Hollywood-Leichtkost sieht das Publikum gerne mal über Ungereimtheiten weg. Am Aktienmarkt ist es seit ein paar Wochen ähnlich, und nicht nur die Reaktion auf die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten mutet surreal an.

"Das Kapital" kapituliert. Ob man nun die Einkaufsmanagerindizes nimmt, die Verbraucherumfragen, die Stimmung unter den Kleinbetrieben oder die wöchentlichen Anträge auf Stütze: Auf dem US-Arbeitsmarkt muss es düster aussehen, gerade so, wie man es erwarten würde, wenn ein Land mit einem Potenzialwachstum von rund zwei Prozent gerade mal mit 0,6 Prozent wächst.

Aber nein, die ungemein zuverlässige monatliche Schätzung des US-Arbeitsministeriums sagt etwas anderes - und schwups legen die Aktienmärkte weiter zu. Nicht, dass das Arbeitsministerium einen Anstieg der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft gemeldet hätte. Doch der Rückgang von 20.000 Stellen im April gegenüber dem Mai war schließlich besser als befürchtet, sodass der Dax seine Erholung munter fortgesetzt hat. Seit dem Tief Mitte März ist der Index inzwischen um 14 Prozent gestiegen, während die Schätzungen für das 2008er-Gewinnwachstum in Deutschland um gut 16 Prozentpunkte gefallen sind (die vergangene Woche ist dabei noch nicht mitgerechnet, in der es beispielsweise bei der Deutschen Bank Gewinnrevisionen gehagelt hat).

Wie bei allen anderen Makrozahlen besteht der Kniff der Aktienanleger auch bei den US-Arbeitsmarktdaten darin, lästige Einzelheiten auszublenden, etwa den fortgesetzt heftigen Stellenabbau in den konjunkturempfindlichen Sektoren Industrie, Bau und Einzelhandel. Gehen wir also langsam etwas tiefer in das Zahlenwerk. Da lernen wir zunächst, dass der Index der geleisteten Arbeitsstunden in der Privatwirtschaft über die vergangenen drei Monate mit einer Jahresrate von einem Prozent gefallen ist. Ferner erfahren wir, dass die mittleren - nominalen - Wochenlöhne im April um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken sind, weil die Wochenarbeitszeit zurückgegangen ist. Haben sich die Aktienanleger nicht deshalb über die "guten" Zahlen gefreut, weil sie eine hohe Kaufkraft der Verbraucher suggerieren? Bei einem für US-Verhältnisse ungeheuerlichen Spritpreis von 3,60 $ je Gallone? Unadjustiert hat bezeichnenderweise allein das Gesundheits- und Sozialwesen 449.000 zum insgesamt ausgewiesenen Stellenzuwachs von 157.000 in der Privatwirtschaft über die vergangenen zwölf Monate beigetragen. Indes soll die Beschäftigung im Finanzwesen inklusive Immobilienmaklern in dieser Zeit angeblich bloß um 90.000 gefallen sein.

Surreale Details

Klingt surreal angesichts der täglichen Nachrichten aus diesem Sektor? Nun, das liegt unter anderem daran, dass das Arbeitsministerium unterstellt, dass im Finanzwesen über die vergangenen zwölf Monate in neu gegründeten Unternehmen 34.000 Stellen mehr geschaffen wurden, als bei Unternehmensaufgaben weggefallen sind. Unter dieser Annahme wurden selbst auf dem US-Bau netto 98.000 Stellen geschaffen, die bisher bloß noch nicht gezählt werden konnten - und daher, wie gesagt, statistisch unterstellt werden. Insgesamt, also über alle Sektoren hinweg, hat dieses sogenannte Net Birth/Death Model über die vergangenen zwölf Monate einen Stellenzuwachs in der Privatwirtschaft von 787.000 ausgespuckt - bei einem ausgewiesenen Gesamtzuwachs von, wie erwähnt, 157.000. Das rund Fünffache des ausgewiesenen Stellenwachstums beruht also auf einer statistischen Annahme. Wir bemühen hier übrigens nur Vorjahresvergleiche, weil es für das Net Birth/Death Model keine Saisonbereinigung gibt.

Nun mag grundsätzlich nichts gegen dieses Modell zu sagen sein. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, ob seine Annahmen auch hinreichend mit der Konjunktur "atmen". Es scheint jedenfalls nicht sonderlich plausibel, dass die gezählten und hochgerechneten Stellen massiv fallen, während die statistisch unterstellten Arbeitsplätze munter zunehmen. Könnte es nicht sein, dass die Konjunkturlage den einen oder anderen Familienbetrieb zur Aufgabe zwingt - und gleichzeitig den einen oder anderen Neugründer zum Abwarten bewegt?

Augen zu und durch

Die Anleger wollen von derlei Überlegungen nichts wissen und freuen sich lieber darüber, dass die - nominalen - Auftragseingänge in der US-Industrie im März 2008 eine Spur über dem Niveau vom März 2006 (!) standen (die Produzentenpreise haben seither um 10,4 Prozent zugelegt). Auch wenn etwa die Auftragskomponenten der Industrie-Einkaufsmanagerindizes hüben und drüben des Atlantiks sowie des Pazifiks auf weitere Pein im April hingewiesen haben, scheinen die Aktienanleger derart von einem baldigen Umschwung überzeugt zu sein, dass der S&P 500 am Freitagnachmittag fast seinen Jahresanfangsstand gekratzt hätte. Fragt sich nur, warum dann überhaupt noch Steuerschecks verschickt werden. Und wieso die Fed ihren Leitzins auf ein reales Niveau von minus zwei Prozent gesenkt hat. Und weshalb sie die Märkte zudem mit immer neuer Liquidität versorgt.

http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...wood%20Manier/351258.html

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Platschquatsc.:

Carrytrader im Dollar/Yen

17
06.05.08 01:10
sind in den letzten Wochen etwas aus dem öffentlichen Fokus verschwunden aber
deshalb nicht unwichtiger geworden da es immer noch eine Korrelation zum Aktienmarkt gibt bei den Amis.
Im Chart ist das Währungspaar immer noch in einem intakten Abwärtstrend mit LowerHighs und LowerLows(rote und grüne Bögen).Wobei die Lows im Währungspaar mit den Tiefs im S&P fast identisch sind aber die Tops leider nicht.
Erklärung zu den grauen und blauen Balken:
In jeder Abwärtssequenz beim Währungspaar gab es eine "flaggenähnliche Verschnaufpause" (Blau) bevor das Low erreicht wurde.In dieser Phase gab es auch im Index eine Korrektur gegen den Trend (Grau) bevor das Tief erreicht wurde zeitnah mit dem Währungpaar.Die anschließende Erholung im Währungspaar(rotes LowerHigh) endete üblicherweise danach eben in diesem Verschnaufbereich(blauer Balken).Falls diese Korrelation weiterhin besteht und sich beim Währungpaar in den nächsten Tagen ein Top mit anschließender Trendwende bildet würde das für den Index gleiches bedeuten.Umgekehrt gilt natürlich wenn Dollar/Yen über den blauen Bereich steigen wird vermutlich auch der Index nicht korrigieren sondern weiter steigen.
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 162421
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permanent:

Philippine inflation hits 3-year high at 8.3 perce

 
06.05.08 06:34
Philippine inflation hits 3-year high at 8.3 percent on rising food prices
updated 11:39 p.m. ET May 5, 2008The Associated Press
updated 11:39 p.m. ET May 5, 2008
MANILA, Philippines - Inflation in the Philippines surged to its highest level in nearly three years in April, driven largely by higher food prices, according to data released Tuesday.

The National Statistics Office reported the consumer price index rose 8.3 percent from a year ago, the biggest gain since May 2005, when it rose 8.5 percent. The April inflation rate was an acceleration from the 6.4 percent rise in the price index in March.

Average inflation in the first four months of the year was 6.2 percent, exceeding the central bank's target range of between 3 percent and 5 percent for the year.

Copyright 2008 The Associated Press. All rights reserved. This material may not be published, broadcast, rewritten or redistributed.
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Nörgeli:

US-Notenbank-Chef fordert politische Hilfe

9
06.05.08 08:25
Spiegel:

Hilferuf des Fed-Chefs: Ben Bernanke fordert den Kongress auf, in der Immobilien- und Finanzmarktkrise gegenzusteuern. Vor allem die drastisch steigende Zahl der Zwangsversteigerungen macht ihm Sorgen - er sieht die gesamte US-Wirtschaft ihn Gefahr.

Washington - Die steigende Zahl verspäteter Hypothekenzahlungen und Zwangsvollstreckungen ist nach Ansicht von Bernanke, Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), eine Bedrohung für die US-Wirtschaft. Er forderte den US-Kongress am Montagabend (Ortszeit) auf, entsprechende Maßnahmen gegen diese Probleme zu ergreifen, da sie Auswirkungen auf den ganzen Immobilienmarkt haben könnten.

Fed-Chef Bernanke: Gesetzliche Hilfe im Interesse aller
Maßnahmen gegen Zwangsvollstreckungen seien nicht nur im Interesse der Geldgeber und Schuldner, sondern im Interesse aller, sagte Bernanke in einer Rede an der Columbia Business School in New York.

Die Lage auf dem Immobilienmarkt sorge dafür, dass immer mehr Eigenheimbesitzer ihre Kredite nicht bedienen können. Allein im vergangenen Jahr wurden in den USA in rund 1,5 Millionen Fällen Zwangsvollstreckung eingeleitet. Das waren 53 Prozent mehr als 2006, wie Bernanke erklärte. Es sehe so aus, als ob es in diesem Jahr noch mehr sein würden. Die Bedingungen auf dem Markt der Immobilienkredite seien weiter schwierig.

Zudem würden die Preise für Häuser in den USA rasch fallen. Dies sei, so Bernanke, ein "relativ neues Phänomen", auf das die Branche mit neuen und flexiblen Strategien noch eine Antwort finden müsse.

Bernanke appellierte an den Kongress, rasch die gesetzlichen Voraussetzungen zu schaffen, um absehbare Zwangsversteigerungen zu verhindern.

Die drastische Verschlechterung der Lage auf dem US-Immobiliemarkt hat zu Turbulenzen auf den Finanzmärkten geführt. Zudem hat sie das Wachstum der weltgrößten Volkswirtschaft so weit gestoppt, dass einige Experten bereits von einer Rezession sprechen.

Ein Ausschuss des Kongresses verabschiedete vergangene Woche ein Notfallprogramm, mit dem zwei Millionen in Schwierigkeiten geratenen Hausbesitzern aus der Klemme geholfen werden soll. Die Regierung von US-Präsident George W. Bush hat sich gegen die Vorschläge ausgesprochen
Ich bab`s ja gewußt! Warum hab ich nur nicht danach gehandelt?
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obgicou:

Kreditrestriktion

6
06.05.08 08:35
wie immer sehr lesenswert die Senios Loan Officer Survey der FED:
www.federalreserve.gov/boarddocs/...rvey/200805/fullreport.pdf

In the April survey, domestic and foreign institutions reported having further tightened
their lending standards and terms on a broad range of loan categories over the previous
three months. The net fractions of domestic banks reporting tighter lending standards
were close to, or above, historical highs for nearly all loan categories in the survey
.
Compared with the January survey, the net fractions of banks that tightened lending
standards increased significantly for consumer and commercial and industrial (C&I)
loans. Demand for bank loans from both businesses and households reportedly weakened
further, on net, over the past three months, although by less than had been the case over
the previous survey period.

Interessant insbesondere die Sonderfragen in der diesmaligen Ausgabe zu HELOCs:

About 50 percent of domestic respondents reported having tightened terms on existing HELOCs over the past six months. Nearly all respondents pointed to declines in the value of the collateral significantly below the appraised value for the purposes of the HELOCs as reasons for tightening terms on these lines. Large majorities of respondents also cited increased defaults of material obligations under loan agreements, as well as significant changes in borrowers’ financial circumstances, as additional reasons for tightening terms on the existing HELOCs.
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Contrade 121:

Bernanke's Aufruf zu mehr Vernunft ;-)) -

6
06.05.08 09:25
Bernanke: Foreclosure woes require action
Price declines have become one of the biggest contributors to high default rates, Fed chief says. Stopping foreclosures is in 'everybody's interest.'

NEW YORK (CNNMoney.com) -- The wave of foreclosures sweeping the nation are driven in part by a nearly unprecedented decline in home prices and require a concerted government and private-sector response, Ben Bernanke, chairman of the Federal Reserve, said Monday.


vollständiger Text auf der Website...
- schon pikant,wie sich die Konsorten zusammenraufen. Normalerweise machen die Politiker Druck auf die Zentralbanken, dass sie die Geldpolitik lockern. In diesem Falle ist es jedoch anders. Schmunz... Es interessiert mich nur, wer am Ende tatsächlich für die Rechnung einstehen wird.

Vermutlich:
Kreditverbriefungen - Bad/Good Part, Bad-Part wird durch impairment quasi abgeschrieben, Good Part verbleibt bei der Bank auf der Bilanz. Das verrechnete Eigenkapital wird durch Kapitalerhöhungen (á la Citibank) gestärkt um Neugeschäft zu erzeugen. Interessant. Aber auch die Lösung des Problems, wenn auch, durch Dollarabwertung bzw. allg. Inflation.  
Antworten
Nörgeli:

US-Autofahrer beten für billiges Benzin

15
06.05.08 09:55
Spiegel:

In den USA hat sich eine neue religiöse Bewegung gegründet. Die Mitglieder von "Prayer at the Pump" treffen sich an Tankstellen - und bitten den Allmächtigen um billigeres Benzin: "Diese Preise werden fallen, so wie die Mauern von Jericho."

Washington - Die Benzinpreise steigen und steigen. Deshalb setzen manche US-Bürger jetzt auf eine höhere Macht - sie treffen sich zum Gruppengebet an Tankstellen.

Mit ihren Gebeten wollen die Mitglieder der Bewegung "Prayer at the Pump" ("Beten an der Zapfsäule") die Spritpreise gleich vor Ort zum Sinken bringen.

"Allmächtiger Gott, segne uns und gib uns Kraft, auf dass wir diese hohen Preise drücken", betet der Anführer, Rentner Rocky Twyman, mit Inbrunst an einer Tankstelle in der Hauptstadt Washington. Seine Getreuen sind eine Ex-Schönheitskönigin, der Inhaber einer kleinen Baufirma und zwei Freiwillige einer Suppenküche. Sie beenden die Fürbitte mit einem kräftigen "Amen".

Am Wochenende brachte Twyman in San Francisco gleich 200 Gefolgsleute dazu, sich zum Gebet an einer Tankstelle einzufinden. Dort war der Preis für eine Gallone (3,79 Liter) Kraftstoff auf vier Dollar gestiegen (rund 2,60 Euro) - für die US-Bürger ein schockierend hoher Preis.

Auch in Washington hat der Spritpreis binnen einer Woche um neun US-Cent zugelegt, und so hat sich hier Suppenküchen-Mitarbeiterin Marcia Frazer-Foster der Bewegung angeschlossen. Entschlossen betet sie Twyman nach: "Diese Preise werden fallen, so wie die Mauern von Jericho in der Bibel gefallen sind."

"Das Gebet ist die Antwort für jedes Problem im Leben", sagt Twyman: "Wir bitten Gott, in das Leben dieser selbstsüchtigen, gierigen Leute einzugreifen, die die Preise so steigen lassen."

Dann stimmt die frühere Schönheitskönigin in seinem Gefolge das Lied "We shall overcome" an ("Wir werden die Schwierigkeiten bewältigen"). Twymans Truppe hat den Text allerdings leicht abgewandelt - er lautet jetzt "Wir werden billigeren Sprit haben".
Ich bab`s ja gewußt! Warum hab ich nur nicht danach gehandelt?
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Anti Lemming:

Dazu passt der Kreuzzug

10
06.05.08 10:02
Bushs im Irak und evtl. demnächst im Iran, um die dortigen "Ungläubigen" zur Petro-Religion zu bekehren (beinhaltet Abriss der Moscheen und Errichtung von St. Petro-Kirchen).

Das 1. Gebot lautet:  

Gott will, dass Amerika billiges Benzin bekommt.
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Anti Lemming:

UBS verliert 11,5 Milliarden Franken

8
06.05.08 10:26
Das entspricht in etwa der Gewinnwarnung vom 1. April.

Mit US-Schrottanleihen hat UBS 19 Milliarden vernichtet. Als "Ausgleich" sollen bis Ende des Jahres 2600 Leute entlassen werden, bis Mitte 2009 soll die Zahl der Entlassungen auf 5500 steigen (entspricht dann etwa 20 % der Belegschaft).




UBS posts $11 bln quarterly loss after $19 bln mortgage loss
By Robert Daniel
Last update: 1:30 a.m. EDT May 6, 2008

TEL AVIV (MarketWatch) -- UBS, (UBS; CH:002489948), the Swiss investment-banking giant, swung to a first-quarter net loss of 11.54 billion Swiss francs ($11 billion) after posting some $19 billion of losses tied to U.S. mortgages and related securities as well as other structured products. In the year-earlier quarter, UBS earned 3.03 billion francs. On April 1, UBS had estimated the latest quarter's loss at 12 billion francs. The loss per share was 5.63 francs compared with profit of 1.43 in the year-earlier period. UBS also said that by the end of 2008, it would pare 2,600 jobs at its investment bank, bringing the division's workforce to 19,000. And by mid-2009, it expects to have cut a total of 5,500 jobs overall. Other factors affecting the quarter, UBS said, included "lower capital-markets activity, sharply reduced mergers and acquisitions, and falling securities prices." UBS said it has reduced its positions in U.S. subprime residential mortgages by about 60% since third-quarter 2007 and pared its other exposures to U.S. real estate via disposals and write-downs. And the company said it reduced controllable costs. End of Story
Antworten
Anti Lemming:

Korrektur zu UBS

4
06.05.08 10:31
Die Zahl von 19.000 Mitarbeitern (letztes Posting) bezieht sich auf den Investmentbereich der UBS, insgesamt arbeiten dort 84.000 Menschen. Die 5.500 Entlassungen reduzieren daher nur für den Investment-Bereich die Zahl der Mitarbeiter um 20 %, bezogen auf die Gesamtzahl müssen 7 % den Hut nehmen.



Finanzmarktkrise
UBS entlässt über 5000 Mitarbeiter

Infolge der US-Immobilienkrise plant die Schweizer Großbank UBS einen radikalen Stellenabbau. Das Unternehmen steckt tief in den roten Zahlen.

Nach Milliardenverlusten will sich die Bank von mehr als 5000 Angestellten trennen. Wie das Unternehmen am Montag in Zürich mitteilte, sollen im Bereich Investment Banking bis Ende 2008 bis zu 2600 Arbeitsplätze wegfallen. Bei unveränderten Marktverhältnisse rechnet die UBS damit, dass bis Mitte 2009 insgesamt etwa 5500 Mitarbeiter weniger beschäftigt werden. Derzeit arbeiten bei der größten Bank der Schweiz rund 84.000 Menschen.

Wie erwartet rutschte die UBS im ersten Quartal des Jahres wegen der Finanzmarktkrise tief in die roten Zahlen. Der Verlust vor Steuern habe 11,53 Milliarden Schweizer Franken (rund 7 Mrd Euro) nach einem Gewinn von 3,28 Milliarden Franken im Vorjahresquartal betragen, teilte die Bank weiter mit.

Allein durch die Immobilienkrise in den USA gab es per 31. März Verluste von rund 19 Milliarden US-Dollar (etwa 12,3 Mrd Euro). Die Abwärtsspirale am Markt für US-Hypotheken habe sich im ersten Quartal immer schneller gedreht, schreibt die Bank. Die UBS rechnet für das Gesamtjahr 2008 weiter mit einem schwierigen Umfeld für die gesamte Finanzindustrie.

Quelle: Finanznachrichten.de
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astrid isenberg:

kreuzzug in den IRAN, daran

6
06.05.08 10:38
glaube ich nicht.,AL.......die amis werden keinen verbündeten  in der welt mehr finden...und allein sind sie ausserstande......
Antworten
Anti Lemming:

So was lässt sich auch provozieren

7
06.05.08 11:10
und dann im Alleingang lösen. Es liegen ja schon mehrere einsatzbereite Flugzeugträger vor der iranischen Küste. Fehlt nur noch ein Anlass, der sich auch türken lässt (fingierter Angriff/Beschuss auf Flugzeugträger o.ä.). Vor einigen Tagen fielen bereits einige Warnschüsse auf iranische Boote.

Wenn es überhaupt einen Krieg mit dem Iran gibt, dann vermutlich keine langjährige und kostspielige Invasion wie im Irak, sondern ein reiner Luftschlag à la Kosovo, bei dem die Atomwaffen-Labors "in Schurkenhand" mit Fernlenkwaffen zerstört werden.

Das treibt auch den Ölpreis noch höher. Bush hat schließlich selber Ölquellen in Texas und muss vor seinem Amtsabtritt noch was für die Aufbesserung seiner Rente tun.

Antworten
TraderonTour:

Iran

3
06.05.08 11:28
Wieso sollten die Amis denn auch einen Verbündeten brauchen ? Klar momentan sieht die Rückendeckung der Bevölkerung alles andere als rosig aus, jedoch falls es zu einem Fight kommen sollte, werden die Amis und die Israelis das schon alleine richten. Pläne hierfür bestehen ja schon, nach offiziellen Angaben, spätestens nach dem Irakkrieg. Klar, Iran ist nicht Irak- aber es ist doch nur eine Frage der Zeit bis "wir uns um die Moslems kümmern". Und das bitte nicht falsch verstehen... Und macht mir auch keine Vorwürfe wenn ich dabei gute oil calls handel ;-) Im Übrigen denke ich dass sich während der Iranaktion noch um den Libanon Syrien gekümmert wird. Russland und China werden auch mal was sagen- so als Gegengewicht zu den "Allierten", aber dann doch nicht Mannsgeung sein. Denke da hängt auch noch viel von den amerik. Präsidentschaftswahlen ab, in wie weit sich meine Prognose realisieren lässt.......
Mit freundl. Grüßen TraderonTour
Antworten
obgicou:

Fannie Mae kommt heute vorbörslich

7
06.05.08 11:57

mit Quartalszahlen; dürfte interessant werden, was bei einem deutlich höher als erwarteten Verlust mit Gold und EUR/USD passiert; leider kein genauer Zeitpunkt bekannt.
Antworten
Contrade 121:

guter Punkt, obgicou

 
06.05.08 12:34

...das könnte in der Tat für einen Rücksetzer sorgen. Short-Einstieg?

 

Fannie Mae Announces Scheduled Filing of First Quarter 2008 Form 10-Q with SEC; Company to Host Investor/Analyst Conference Call

WASHINGTON, DC -- Fannie Mae (FNM/NYSE) today announced plans to file its first quarter 2008 Form 10-Q with the Securities and Exchange Commission the morning of Tuesday, May 6, 2008. Fannie Mae executives will host a conference call for the investment community the same morning at 10:30 a.m., Eastern Time. The timing of both the filing and the conference call is subject to change as the company finalizes the document.

Antworten
obgicou:

jetzt hagelt's grad Enttäuschungen

8
06.05.08 13:12
[LAZ] Lazard Q1 EPS 14 cents vs 47 cents exp. waren 48c
[DHI] D.R. Horton Q2 loss $4.14 per share vs 16 cent profit exp. waren -43c
[SPC] Spectrum Brands Q1 loss $2.19 per share vs $4.77 loss exp. waren -23c
[LM] Legg Mason Q4 loss $1.81 a share vs profit of $1.19 a share exp. waren -27c
[Q] Qwest Q1 EPS 9 cents vs 12 cents exp. waren 10c
Antworten
permanent:

Fannie Mae Loses $2.2 Billion, or $2.57 a Share, i

6
06.05.08 13:37
Fannie Mae Loses $2.2 Billion, or $2.57 a Share, in First Quarter, Will Cut Dividend to $0.25 a Share
Antworten
obgicou:

FNM

5
06.05.08 13:37
lettzer Konsens, den ich hatte waren -0,81$

       09.§[FNM] Fannie Mae to cut dividend in Q3 to 25 cents a share
7:31 AM ET, May 06, 2008
       17.§[FNM] Fannie Mae Q1 loss $2.57 a share vs 85-cent profit
7:30 AM ET, May 06, 2008
       18.§[FNM] Fannie Mae Q1 net loss $2.2 bln
7:30 AM ET, May 06, 2008
       19.§[FNM] Fannie Mae sets plans to raise $6 bln in new capital
7:30 AM ET, May 06, 2008
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obgicou:

Merrill: Mark-To-Myth um 69% erhöht

8
06.05.08 14:47
Thain's Zombie in der Mache:

Merrill Lynch & Co. disclosed Tuesday that highest-risk assets on its books rose 69 percent during the quarter ending March 28.

Merrill Lynch had $69.86 billion in so-called "Level 3" assets as of March 28, according to a filing with the Securities and Exchange Commission. Level 3 assets totaled $41.45 billion on Dec. 28.

Level 3 assets accounted for 15.5 percent of total assets as of March 28 at Merrill Lynch, compared with 9.2 percent as of Dec. 28.

Level 3 assets as of March 28 included $9.3 billion of collateralized debt obligations, of which $9 billion were tied to subprime mortgages _ loans given to customers with poor credit history.

Another $20.6 billion of level 3 assets at Merrill Lynch are tied to derivatives of collateralized debt obligations. Within that $20.6 billion, $16.7 billion is related to subprime mortgages. About $18 billion are tied to credit derivatives from corporate and other non-mortgage debt.

money.cnn.com/news/newsfeeds/articles/...ea9e0f9913fd59fcf.htm
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Kicky:

Fannie verdirbt die Stimmung

6
06.05.08 15:37
WASHINGTON - Fannie Mae said Tuesday it lost $2.2 billion in the first quarter as home-loan delinquencies mounted and home prices declined more sharply than the mortgage finance company had expected.

The company said it expects "severe weakness" in the housing market to continue this year, bringing increased mortgage defaults and foreclosures.

Fannie Mae, the largest U.S. buyer and backer of home loans, said it would raise $6 billion by selling new stock. The company will cut its dividend, starting in the third quarter, to 25 cents a share, to generate around $390 million a year.

Fannie Mae's first-quarter loss contrasts with a profit of $961 million in the January-through-March period last year. Fannie Mae reported on Tuesday that the early 2008 loss was equivalent to $2.57 a share. It earned 85 cents a share a year earlier.

Thomson Financial said Wall Street analysts had expected the government-sponsored company to lose 81 cents a share in the latest period. Washington-based Fannie Mae was forced to set aside billions to account for bad loans.

Shares tumbled nearly 11 percent, or $3.04, to $25.25 in premarket trading.

NEW YORK, May 6 (Reuters) - The dollar extended declines against the euro and a basket of six major currencies for a second day on Tuesday after earnings results from Fannie Mae  came in weaker than expected.  biz.yahoo.com/intl.html

May 6 (Bloomberg) -- U.S. stock-index futures declined after Fannie Mae posted a wider-than-estimated loss and UBS AG, Europe's largest bank, predicted ``tough business conditions'' because of the collapse of the subprime mortgage market.  
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Kicky:

Doubts Raised on Big Backers of Mortgages

3
06.05.08 15:50
www.nytimes.com/2008/05/06/business/...9096b213f8ac&ei=5087%0A
As home prices continue their free fall and banks shy away from lending, Washington officials have increasingly relied on two giant mortgage companies — Fannie Mae and Freddie Mac — to keep the housing market afloat.But with mortgage defaults and foreclosures rising, Bush administration officials, regulators and lawmakers are nervously asking whether these two companies, would-be saviors of the housing market, will soon need saving themselves.

The companies, which say fears that they might falter are baseless, have recently received broad new powers and billions of dollars of investing authority from the federal government. And as Wall Street all but abandons the mortgage business, Fannie Mae and Freddie Mac now overwhelmingly dominate it, handling more than 80 percent of all mortgages bought by investors in the first quarter of this year. That is more than double their market share in 2006.

But some financial experts worry that the companies are dangerously close to the edge, especially if home prices go through another steep decline. Their combined cushion of $83 billion — the capital that their regulator requires them to hold — underpins a colossal $5 trillion in debt and other financial commitments. The companies, which were created by Congress but are owned by investors, suffered more than $9 billion in mortgage-related losses last year, and analysts expect those losses to grow this year. Fannie Mae is to release its latest financial results on Tuesday and Freddie Mac is to report earnings next week.

The companies are sitting on as much as $19 billion in additional losses that they have not yet fully acknowledged, analysts say. If either company stumbled, the mortgage business could lose its only lubricant, potentially causing the housing market to plummet and the credit markets to freeze up completely.

And if Fannie or Freddie fail, taxpayers would probably have to bail them out at a staggering cost....Concerns over the companies’ finances have prompted a fierce behind-the-scenes battle between nervous government officials and the two companies. Bush administration officials, the Federal Reserve and lawmakers all believe that the companies’ financial safety cushion is far too thin and have pleaded with them to raise more capital from investors.

Freddie and Fannie, which are enjoying new growth and profits, have largely resisted those pleas, people briefed on the talks say, because selling new shares could dilute the holdings of existing shareholders and drive down their stock prices. Though executives have promised to raise money this year, they refuse to specify how much and when.As a result, high-ranking government officials are now quietly threatening to publicly criticize the two companies if they do not soon raise large amounts of capital, people with firsthand knowledge of those threats say.......
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Malko07:

Ben hat schon recht. Der Staat

20
06.05.08 15:51
sollte endlich was tun. Er sollte die Häuser aller Pleitiers aufkaufen. Finanzieren kann er das über Staatsanleihen, die die Chinesen kaufen müssen. Dann kann er die Häuser den Bewohnern schenken und denen gleichzeitig die Kreditkartenkredite erlassen. Die Wirtschaft wird dann brummen. Die Chinesen können wieder vergiftetes Spielzeug in großem Umfange liefern und alles wird gut.  
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