Anzeige
Meldung des Tages: Goldchance mit Substanz: Warum dieses Projekt Investoren aufhorchen lässt
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 726  727  729  730  ...

Der USA Bären-Thread


Beiträge: 156.453
Zugriffe: 26.493.411 / Heute: 2.983
S&P 500 6.798,97 -1,27% Perf. seit Threadbeginn:   +366,01%
 
Anti Lemming:

Korrektur: AIG verliert 11 Mrd. mit Derivaten

7
28.02.08 23:59
im 3. Quartal. Die 5,3 Mrd. sind die unterm Strich aufgelaufenenen Verluste für das 3. Quartal, in die die Derivateverluste bereits mit eingerechnet sind.

Bei den verlustbringenden Derivaten handelt es sich um Credit Default Swaps.



AIG reports $5.29 bln quarterly net loss on derivatives hit

By Alistair Barr
Last update: 5:50 p.m. EST Feb. 28, 2008Print  RSS Disable Live Quotes

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- American International Group (AIG:American International Group, Inc
News, chart, profile, more
Last: 50.15-2.10-4.02%

4:00pm 02/28/2008


AIG 50.15, -2.10, -4.0%) reported a $5.29 billion fourth-quarter net loss late Thursday after the insurance giant took a big charge related to the estimated market value of credit derivatives. The net loss was $5.29 billion, or $2.08 a share, vs. net income of $3.44 billion, or $1.31 a share, a year earlier, the company said. The adjusted net loss for the fourth quarter of 2007 was $3.20 billion, or $1.25 a share. AIG was expected to make 60 cents a share, according to the average estimate of 17 analysts polled by FactSet. The estimates varied widely though, ranging from a loss of $1.20 a share to a profit of $1.68 a share. The fourth-quarter result included a pre-tax charge of roughly $11.12 billion from a net unrealized market valuation loss related to the super senior credit default swap portfolio of the company's AIG Financial Products Corp. unit. AIG said these unrealized valuation declines aren't indicative of the actual losses the unit may realize over time. AIG shares fell 3.5% during after-hours trading after the results.
Antworten
Platschquatsc.:

S&P Daily Update

10
29.02.08 00:02
Freitag aufs mittlere BB achten und SK möglichst darunter für weiter Short mit Ziel 1320/30  oder tiefer.
(Verkleinert auf 61%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 151319
Antworten
DeadFred:

Bernacke und Rohstoffe

5
29.02.08 05:53
Hi,

bitte vergesst bei euren Überlegungen nicht, daß der Rohstoffmarkt in der Hand von wenigen ist, diese machen ihr Geld nicht Marktentwicklung sondern Steuerung der Erwartung der Marktteilnehmer.

Da sich die FED sich in Privathänden befindet ist deren Interesse auch klar.

Meine Konsequenz aus dieser Situation lautet: Finger weg, denn dieser Markt wird wieder einmal heftig gesteuert,


regards

Fred
Antworten
Bronco:

Ich lese hier allenthalben, dass die

4
29.02.08 06:37
Petrodollars doch irgendwo angelegt werden müssen - korrekt - aber, warum sollten sie denn in die Sch.... zurückfließen, aus der sie derzeit (z.T. vergeblich) zu flüchten versuchen ? Auch ist es (vielleicht im Unterschied zu vergangenen Zeiten) nun keineswegs so, dass nun wieder Gold die einzige Alternatives sei, wenn mal wieder überall der Abschwung droht - denn er droht nicht überall: Ganz im Gegenteil mag sogar der hohe Investitionsbedarf an völlig anderer Stelle zum Zeitpunkt des Platzens der Blase ursächlich beitragen. Jeder redet von Peak Öl - also ist massiver Investitionsbedarf, allerdings nicht in USA oder in Europa, sondern in Afrika und bisher weniger beachteten Gegenden Asiens. Dabei hat die Energie- und Rohstoffhausse derzeit sogar die Chance, sich selbst zu nähren, denn die höchsten Zuwachsraten beim Verbrauch sind nicht in den industrialisierten Nationen zu erwarten, sondern in den Rohstoff-fördernden Nationen, bei denen nun (übertrieben formuliert) Milch und Honig fließen und in die zusätzlich die Investitionen aus den Industrienationen fließen. Diese zu erwartenden Zuwachsraten sind an der heutigen Schwelle deutkich größer als der zu erwartende Rückgang im Falle einer Rezession in den Industriestaaten.
Antworten
Anti Lemming:

Bronco - wo Milch, Honig und Tränen fließen

6
29.02.08 06:44
z. B. im Rohstoff-Eldorado Australien:

In Sydney, shares of National Australia Bank (AU:NAB: news, chart, profile) fell 4.5%, Macquarie Group Ltd (AU:MQG: news, chart, profile) slid 5.4% and Commonwealth Bank of Australia (AU:CBA: news, chart, profile) gave up 4.5%.

Quelle: www.marketwatch.com/news/story/...AEC%2D9C12%2DBFDB7104B9DF%7D

Ganz so einfach scheint das daher nicht zu laufen mit den Rohstoffen...

Was in Australien am stärksten wächst, ist das "Leben auf Pump" - USA lässt grüßen:

AU: Verbraucherkredite bei +16,4%

29.02.08 04:34
Die australischen Verbraucherkredite sind im Januar um 16,4% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, erwartet wurde ebenfalls ein Plus von 16,4% nachdem der Wert im Dezember noch mit einem Plus von +16,5% veröffentlicht wurde. (mb/FXdirekt)
Antworten
CaptainAmeri.:

@AL

6
29.02.08 06:53
Die Australier (und auch die Kanadier) sind auch schlimmere Umweltsaeue als die Amis (gemessen am Pro-Kopf-Energieverbrauch). Nur weil es absolut gesehen halt kleinere Zahlen sind, merkt's keiner. Es ist deshalb ziemlich grotesk, dass Kanada und Australien in Deutschland imagemaessig quasi wie die Schweiz angesehen werden.  
Antworten
Bearpaw:

Majorero

2
29.02.08 08:01
klar hast Du recht - aber GENAU das zeigt ja wie sehr die Nachfrage gegenüber dem Angeot (Öl) zugelegt hat, denn wenn Du dir die % Zuwachsraten ansiehst beim Ölverbrauch der letzten Jahre - ERKENNST DU KEINE Auswirkungen der hohen Ölpreise auf die Nachfrage  - die Nachfrage in % konstant geblieben und hat in absoluten Zahlen sogar ZUGELEGT.

Klar- wäre öl noch zu 50 USD zu haben, würde NOCH weit mehr verbraucht werden. Da hast Du mich vermutlich falsch verstanden, bzw. ich habe mich unklar ausgedrückt.

Offenbar aber ist der Ölpreis noch lange nicht hoch genug um zu einer VERRINGERUNG des relativen wie absoluten Verbrauchs (In verbrauchszahlen) zu führen - so habe ich es gemeint.    
Antworten
Bearpaw:

Paulson: ""I'm not interested in bailing out

4
29.02.08 08:21
investors, lenders and speculators," he said.

More: biz.yahoo.com/ap/080229/paulson_housing.html
Antworten
Anti Lemming:

ABX-"AAA"-Anleihen jetzt mit 40 % Treue-Rabatt

4
29.02.08 08:56
Die AAA-Tranche 07-2 des ABX-Housing-Index notiert bei nur noch 60 % der Nominale. Von einem Dollar, der im Oktober "investiert" wurde (damals: 96 % der Nominale), sind ganze 63 Cents übrig. Das entspricht einem Verlust von über 10 % pro MONAT seitdem. Mancher Investor würde sich freuen, diese Performance (als Plus) pro JAHR zu haben.
Der USA Bären-Thread 151350
Antworten
obgicou:

die Wahrscheinlichkeit

 
29.02.08 08:58

für einen (Teil-)Bailout vor den US-Wahlen sehe ich momentan bei 75%, nach den Wahlen bei 100%.

Mit Versprechungen lassen sich Wähler gewinnen, und die Republikaner werden imho alles tun, um ihre momentan bescheidene Ausgangslage zu verbessern.
Antworten
obgicou:

Kalifornien könnte jetzt eigentlich

3
29.02.08 09:06
ein Erdbeben gebrauchen, in dem die ganzen Schrottimmobilien im Erdboden versinken:

calculatedrisk.blogspot.com/2008/02/...w-tighter-mortgage.html
Antworten
permanent:

Guten Morgen

11
29.02.08 09:10
Ich werde meine Longpostionen auf Edelmetalle (Gold Silber Long Zertifikate und Optionsscheine) -bis auf eine kleine physische Menge und eine größere Position Quanto Endloszertifikate- heute auflösen.
Diese Positionen sind zum größeren Teil seit sehr langer Zeit im Depot, die meisten sind aus der Spekulationsfrist.
Das Geld werde ich alternativ zur Hälfte in Chash halten und zur Hälfte in Minenwerte reinvestieren.
Einfacher Grund Minenwerte laufen den Metallnotierungen hinterher. Oben auf meiner Liste steht Fortuna Silver.
Ein Wert den ich vor langer Zeit einmal im Depot hatte.
Spekulationen mit Shorts auf einen Index oder auf Einzelwerte scheinen mir zur Zeit sehr riskant.

Wie ich hier im Thread geschrieben habe, habe ich immer wieder kleinere Trades mit Amazon Shorts gewagt. Im Nachhinein kann man natürlich sagen, es hätte mehr Geld eingesetzt werden müssen.

Einige von euch sind noch stark in Shorts (obgicou) und liegen damit richtig. Andere suchen einen neuen Einstiegszeitpunkt nach dem Abverkauf (metropolis, und relaxed), den suche ich auch. Ich bin mir allerdings sehr unsicher.
AL, Malko, Kicky, gsamsa42, Katjuschov und die hier bereits genannten obgicou, metropolis und relaxed liefern hervorragende Informationen und Thesen um ihre Positionen zu untermauern.
Platschquatsch (bringen mir persönlich eine Menge) versorgt uns mit Charts und Captain America mit Informationen von der Front.
DeadFred, Bronco, Wawidu, Sitting Bull und einige weitere (verzeiht wenn ich nicht jeden aufzähle) analysieren die gelieferten Daten und geben ihre Interpretation feil.
Hinzu kommt neuerdings Bearpaw der die hier im Thread ungeliebte Edelmetallthese vertritt, aber letztendlich damit auf der richtigen Seite lag.

All diese hervorragenden Informationen gilt es zu verarbeiten und ein Bild für die Zukunft daraus zu malen.
Leider ergibt sich kein klares Bild (wäre ja auch zu einfach und langweilig). Für mich geht es um Kapitalerhalt und -vermehrung somit bin ich wahrscheinlich auch wesentlich konservativer ausgerichtet als die meisten hier.
Wie gesagt ich werde meine Edlemetallscheine heute auf ein niedrigeres Niveau zurückfahren, mir Minenwerte anschauen. Vielleicht kommt noch die Erleuchtung oder Eingabe zum optimalen Shorteinstieg.

Ich wünche euch einen erfolgreichen Handelstag und ein schönes Wochenende.



Permanent
Antworten
geldsackfrank.:

Vergleich mit JAPAN

4
29.02.08 09:12

Hallo,

ich würde es sehr informativ finden, wenn die Charts immer mal mit der langfristigen Entwicklung Japans verglichen würden.

Das wäre ein neue Maßnahme für den Bären-Thread um von historischer, langfristiger Entwicklung auf eine mittelfristige Sicht zu leuchten und - wenn AntiLemming als Thread-Oberhaupt dieses freigibt - daraus weitere Schlüsse zu ziehen.

Wie hat sich der JPY seit 1980 entwickelt, wie entwickelt sich dazu der USD? (weitere Abwertung zu erwarten?)

Das Gleiche in bezug auf Staatsverschuldung (MBIA, Fannie Mae etc dient alles nur Verstaatlichung der Schulden) [Amerika hat mMn einen kapitalistischen Sozialismus, da Preise diktiert werden, zB für Geld!]

Aktienmarktentwicklung, Bondpreise ( der JGB war damals explodiert!),

Inflation, Goldpreis (in JPY ?), Häuserpreise, Arbeitsmarktzahlen, Aussenhandelsergebnisse, Geldmengenentwicklung etc.

Vielleicht haben wir mit derart Vergleichen eine Chance die Charts etwas in die Zukunft zu malen. Interessant wäre es auf jeden Fall -schafft es Heli Ben mit seiner Strategie die oben genannten Stellschrauben so zu beeinflussen, daß es nicht zu einer japanischen Entwicklung kommt? Hat er das nötige Feingefühl die Schrauben so zu stellen, ohne daß sich in einer extrem komplexen (globalisierten) Welt andere Schrauben mitdrehen, in die falsche Richtung mitdrehen, überdreht werden oder sich ganz lösen ??

 

Antworten
Anti Lemming:

Geldsackfrankfurt - Japan und Yen-Carrytrades

5
29.02.08 09:29
Den Vergleich USA heute mit Japan ab 1990 finde ich wichtig, zumal ja auch in USA Deflationstendenzen zumindest andiskutiert werden. Greenspan hatte 2002 übrigens ebenfalls Angst vor Deflation - ein Grund, warum er die US-Zinsen damals auf 1 % senkte.

Allerdings haben wir das Thema Japan bzw. "japanische Verhältnisse in USA" hier im Thread auch schon häufiger behandelt. Ich selber hab mehrmals den Langzeitchart des Nikkei-225 ab 1990 reingestellt.

Der wichtigste Aspekt ist - auch vor dem Hintergrund der USA-Krise - der Yen-Carrytrade (YCT), ohne den die ganzen Assetblasen gar nicht hätten aufgepumpt werden können. Japan ersäufte mit seinem Quasi-Nullzins-Yen die Welt bis zum letzten Sommer in der sprichwörtlichen "globalen Hyperliquidität". Heute morgen gerät der YTC gerade wieder massiv unter Beschuss. Nach Bernankes gestriger "Bankrott-Offenbarung" ist die Risikoscheu deutlich gewachsen:

USD/JPY (orange) fällt gerade wie ein Stein, aber auch EUR/JPY (schwarz) lässt kräftig Federn:
(Verkleinert auf 86%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 151358
Antworten
CaptainAmeri.:

@geldsack

2
29.02.08 09:29
Ich finde Vergleiche mit Japan nur bedingt sinnvoll, weil die Krise dort auf Japan beschraenkt war. Heute haben wir dagegen eine weltweite Krise, und ausserdem sind wir im Kondratieff-Zyklus (wenn man dieser Theorie glaubt) in der Tiefphase des K.-Winters angelangt. Japan war dagegen im globalen K.-Herbst in der Krise, also nicht synchron mit dem Rest der Welt. Deshalb greifen Japan-Vergleiche nicht.
Antworten
Knappschafts.:

Die Neverland Ranch Opfer der Subprimekrise?

5
29.02.08 09:31
Natürlich nicht, aber es zeigt uns wie viele die oben auf schwimmen denken!


27. Februar 2008, 08:49 Uhr


Michael Jackson droht Zwangsversteigerung


Vom Spielparadies für Kinder zum schnöden Auktions-Objekt: US-Popmusiker Michael Jackson droht die Versteigerung seiner Ranch Neverland. Wenn er bis 19. März nicht mehr als 24,5 Millionen Dollar (rund 16,4 Millionen Euro) zahlt, kommt das 1000-Hektar-Anwesen unter den Hammer.



Jackson hatte die riesige Anlage in dem bergigen Hinterland von Santa Maria 1987 für 30 Millionen Dollar gekauft und darauf ein Landschloss und einen Vergnügungspark mit Karussells und einem Zoo errichtet. Der selbst ernannte „King of Pop“ („Thriller“) lebt selbst nicht mehr auf der Ranch. Er hatte sich nach seinem Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs im Juni 2005 zunächst in das Golfemirat Bahrain zurückgezogen, ist inzwischen aber wieder in die USA zurückgekehrt.


Die Ranch Neverland from King of Pop, hatte vor zwei Jahren hatte er sein Haus auf der Neverland Ranch geschlossen und Angestellte entlassen. Mehr als 30 Arbeiter hatten damals eine Beschwerde eingereicht, dass der Sänger ihnen über 300.000 Dollar schulde. Mit gerichtlichem Druck zahlte Jackson die Löhne nach. Er soll hoch verschuldet sein und in den vergangenen Jahren mehrmals vor dem Ruin gestanden haben.
Der USA Bären-Thread 151366
Antworten
Knappschafts.:

Es kann nicht alles und jeder Erfolg haben!

10
29.02.08 09:39
Die Deutsche Bank kassiert  

«Die Wall-Street-Strategien, die diesen Teufelskreis von Risikodarlehen ermöglichten, haben meiner Stadt das Leben ausgesaugt», sagt Jim Rokakis, Finanzdirektor von Cleveland, Ohio. Diese einstige Industriestadt ist zur Hauptstadt der Subprime-Hypotheken geworden. Jedes zehnte Haus steht heute leer, ganze Nachbarschaften sind durch versteigerte, zugenagelte und mutwillig zerstörte Immobilien gekennzeichnet. Pikantes Detail: Die meisten Pfändungsverfahren in Cleveland werden von der Deutschen Bank veranlasst, die hier das Subprime-Geschäft offenbar dominiert.

Wenn man auf einer Karte nachschaut, in welchen Quartieren der Stadt die meisten Risikohypotheken aufgenommen werden, wo die meisten Zwangsversteigerungen stattfinden, wo die schwarze Bevölkerung mehrheitlich wohnt und wo die Deutsche Bank am meisten Grundstücke belehnt, stellt sich heraus, dass diese Gebiete sozusagen deckungsgleich sind. In einigen Strassenzügen von Cleveland werden die Widersprüche der Schuldenwirtschaft voll ausgelebt: Eines der weltweit grössten und reichsten Anlage­institute versucht, die Verluste für sich selbst möglichst gering zu halten, und stellt am Ende Menschen auf die Strasse, bei denen nun wirklich nichts mehr zu holen ist. Die Deutsche Bank treibt ihre Schulden in Cleveland in ers­ter Linie bei AfroamerikanerInnen ein, die in den USA aufgrund ihrer Hautfarbe bereits bei der Kreditvergabe nachweislich diskriminiert werden. Etwa die Hälfte aller schwarzen HausbesitzerInnen im ganzen Land haben Subprime-Hypotheken; im besten Fall wird jede fünfte, im schlimmsten Fall jede dritte dieser Familien ihr Heim und ihre Hoffnung auf eine Mittelklasseexistenz verlieren.

Die Arbeiterinnen, welche die Zwangsausweisungen durchführen, die Männer und Frauen, welche eines Tages an die Tür klopfen, die schuldigen Hausbesitzerinnen zum Weggehen auffordern und ihre Möbel auf den Gehsteig stellen, verhalten sich im Allgemeinen sehr respektvoll, lese ich; dieser Job ist oft das Einzige, was sie selber vor der Schuldenfalle schützt. Die US-Regierung hingegen bezeichnet die Zwangsversteigerungen von Eigenheimen aus sicherer Entfernung als «natürlichen Bestandteil der Ökonomie», weigert sich zu intervenieren, ja fordert sogar eine erneute Finanzreform, sprich Deregulierung der Märkte. «So funktioniert unsere Wirtschaft nun mal», sagte kürzlich US-Finanzstaatssekretär Robert Steel. «Es kann nicht alles und jeder Erfolg haben.»

WOZ vom 28.02.2008
Antworten
Anti Lemming:

Ähnliches gilt für den Franken-Carrytrade

4
29.02.08 09:39
Als ich letzten Oktober zu 1,68 Schweizer Franken gekauft hatte (EK hier im Thread gepostet), wurde ich ausgelacht. Die Einwände (u. a. von Malko) lauteten: Der Franken ist fundamental viel zu teuer. Heute steht CHF bei 1,5950.
(Verkleinert auf 78%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 151367
Antworten
Knappschafts.:

Pfandhäuser eine robuste Wachstumsbranche

6
29.02.08 09:43
Wachstumsbranche: Pfandhäuser  

Weniger bekannt ist, dass sich im Schatten des spektakulären Subprime-Marktes eine ganze Fringe Economy entwickeln konnte - eine Randständigenwirtschaft, die mit den zunehmend prekären Arbeits- und Finanzverhältnissen der Amerikanerinnen und Amerikaner ihre Geschäfte macht. Es ist ein zweiter Finanzmarkt, der seine als zweitklassig eingestuften Kundinnen auf alles andere denn erstklassige Art bedient.

Pfandhäuser etwa sind in den USA eine robuste, konzernartig organisierte Wachstumsbranche; der Umsatz der drei grössten Pfandleihketten beträgt mehr als eine Milliarde Dollar im Jahr. Dazu kommt eine expandierende Leihkaufindustrie (Rent-to-Own), die finanzschwachen Kunden Gebrauchtwagen, Mobiltelefone, Möbel und anderes mehr zu speziellen, auf den ersten Blick günstigen, aber am Ende ruinösen Bedingungen anbietet. Leute ohne reguläre Bankverbindung schliesslich - in den USA sind das rund zwölf Millionen - sind auf die Parallelinstitutionen angewiesen, die man im Volksmund McBanks nennt. Über 30 000 solcher Quasibanken gewähren in den USA Sofortkredite und Notdarlehen - allerdings zu gewaltigen Wucherzinsen - es sind Jahreszinse bis zu 520 Prozent. Der Bankensektor der Randwirtschaft hat mehr Filialen als McDonald’s, Burger King und Wal-Mart zusammen. Gegen 300 Millionen Transaktionen werden hier jährlich abgeschlossen. Im Durchschnitt macht das mindestens ein massiv überteuerter Kredit für jede einzelne Bewohnerin und jeden einzelnen Bewohner der USA.
Antworten
CaptainAmeri.:

@Knappschaftskassen

3
29.02.08 09:47
Was ist das denn fuer eine Emanzenzeitung, die von Hausbesitzerinnen und Arbeiterinnen (nicht mal mit dem DDR-style grossen I) spricht...? Und was will die Autorin (?) uns damit sagen, dass schwarze Amerikaner bei der Kreditvergabe benachteiligt seien? Haetten sie etwa noch mehr Kredite angedreht bekommen sollen? Das Problem sind doch nicht zu wenige, sondern zu viele Kredite. Gerade bei den Schwarzen in Amerika, weil die sich mehrheitlich ein Haus eben noch weniger leisten koennen als schon Joe 'White Trash' Sixpack.  
Antworten
pfeifenlümmel:

Auch bei uns kaut auch

4
29.02.08 09:51
schon mancher Rentner nur noch auf den Felgen! Opa´s Goldzähne sind schon eingetauscht. Und es gibt tatsächlich noch einige, die sich über die Wahlerfolge der Linken wundern.
Antworten
Malko07:

Prognose geringfügig

5
29.02.08 09:53
angepasst. Bis jetzt nur sehr geringe Abweichungen im richtigen Trend:

;o)
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 151369
Antworten
Knappschafts.:

#18195 CaptainAmerica ,

4
29.02.08 10:05
man staunt sehr oft wie im Beamtendeutsch bei Immobilienbesitze und Eigentum die feminine Wortschiene im Deutschen gebraucht wird. Das Geld ist halt männlich und der häusliche Besitz dann eben weiblich!
Antworten
ratzeputz:

Auf der Titanic flutet man das unterste Deck

4
29.02.08 10:11
AIG muss Rekordverlust im vierten Quartal ausweisen

09:36 29.02.08  

New York (aktiencheck.de AG) - Der weltgrößte Versicherungskonzern American International Group Inc. (AIG) (ISIN US0268741073/ WKN 859520) meldete am Donnerstag nach US-Börsenschluss, dass er im vierten Quartal den bisher größten Quartalsverlust erwirtschaftet hat, was auf eine hohe Sonderbelastung im Zusammenhang mit der Kreditmarktkrise zurückzuführen ist.

Der Nettoverlust belief sich auf 5,29 Mrd. Dollar bzw. 2,08 Dollar pro Aktie, nach einem Gewinn von 3,44 Mrd. Dollar bzw. 1,31 Dollar pro Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Verlust lag bei 1,25 Dollar pro Aktie. AIG verbuchte im Berichtszeitraum eine Abschreibung von 11,12 Mrd. Dollar vor Steuern im Zusammenhang mit Wertverlusten bei Kreditderivaten.

Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 60 Cents ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 1,54 Dollar in Aussicht.

Die Aktie von AIG beendete den Handel gestern an der NYSE bei 50,15 Dollar (-4,02 Prozent) und verlor nachbörslich 2,65 Prozent auf 48,82 Dollar. (29.02.2008/ac/n/a)

Antworten
CarpeDies:

Interessanter Link

 
29.02.08 10:15
www.wikileaks.cx/wiki/Wikileaks
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 726  727  729  730  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 500 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
29 3.803 Banken & Finanzen in unserer Weltzone lars_3 youmake222 31.01.26 21:13
469 156.452 Der USA Bären-Thread Anti Lemming ARIVA.DE 31.01.26 14:00
  56 PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE 0815ax Lesanto 06.01.26 14:14
    Daytrading 15.05.2024 ARIVA.DE   15.05.24 00:02
    Daytrading 14.05.2024 ARIVA.DE   14.05.24 00:02

--button_text--