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Meldung des Tages: Vom Prototyp zum Patent: CiTech sichert sich Schutz im größten Defence-Markt der Welt
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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Docusign Inc

Strategie Hebel
Steigender Docusign Inc-Kurs 5,41 8,00
Fallender Docusign Inc-Kurs
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VM1N8U0 , DE000VM1LLB8 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 156.458
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S&P 500 6.893,81 -0,19% Perf. seit Threadbeginn:   +372,51%
 
Anti Lemming:

Ischariot

 
12.02.08 18:35
Witzig, wir haben praktisch beide zeitgleich dasselbe gepostet (in anderen Worten).
Antworten
gsamsa42:

Danke Dreistein...

 
12.02.08 18:36
genau so etwas habe ich gesucht. Einziger Wermutstropfen ist die Knock Out Schwelle von 150.000, da heist es genau aufpassen.
erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
Antworten
Platschquatsc.:

wawidu

5
12.02.08 18:36
"Auch ohne "bad news" gingen die Techs in den letzten Wochen baden."
Genau das wollte ich ja mit dem Januarchart auch zeigen.
Die Sektoren welche in den Medien wenig/keine "Bad News" produzieren sind die größten Verlierer beim Januar-"crash" und nicht etwa die Sektoren mit den Hiobbotschaften.
Womit wir wieder bei der Grunddiskussion hier angekommen wären zwischen Chartgläubigen und Fundamentalgläubigen.Was ist zuerst da die News welche den Kurs bestimmt oder der Kurs welcher bestimmt welche News den Leuten als Kursbegründung geliefert wird.
Was die Techs betrifft wird hier mMn gerade die übetriebene Wachstumserwartung der Gewinne ausgepreist was für eine anstehende Rezession ja auch logisch ist und die Gewinn- und Umsatzwarnungen  kriegen wir dann via News bei den nächsten Q-Zahlen nachgeliefert.
Antworten
Anti Lemming:

Platschquatsch

4
12.02.08 18:48
Vielleicht ist auch einfach nur Dein Betrachtungszeitraum (Monat Januar) zu kurz. Man könnte ebensogut sagen, dass Tech-Aktien im Januar südwärts "nachholten", was die Finanzaktien bereits zuvor vorweggenommen hatten.

Hier ein Chart des US-Banken-Index relativ zum Nasdaq über ein Jahr. Nasdaq gab über's Jahr um 5 % nach, der Bankenindex um 25 %. Relative Underperformance der Banken: -20 %.
(Verkleinert auf 96%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 147820
Antworten
metropolis:

AL #17075

5
12.02.08 19:14
Geduld ist die erste Börsianerpflicht.

Ich habe ja schon geschrieben, dass sich viele Bären an dieser Bearmarket-Rally totshorten werden nur um dann, wenn es wirklich endlich abwärts geht den Downtrend aus purem Mißtrauen zu verpassen.

Schaut euch mal die Charts der historischen Baissen an, dann sehr ihr was ich meine. Alles kein Geheimnis, wenn man annimmt, dass sich Börsengeschichte wie ein perpetuum mobile ständig wiederholt. An "neue Zeiten" hab ich mal 2000 geglaubt, jetzt bin ich geheilt.

Viel Spaß beim shorten, Leute! Ich halte mich da raus.

Ach so, und Minus heute an Wall Street wird wohl nix: -100 Punkte pro Stunde müssten da im Dow jetzt kommen. Obwohl: Ich hab shon Pferde kotzen sehen...
Antworten
metropolis:

Hintergründe

7
12.02.08 19:21

Warren Buffett will dick ins Geschäft

von Jochen Steffens

Heute muss ich mich etwas kürzer fassen: Die Märkte schossen heute nach oben, als die Nachricht über die Ticker lief, dass Warren Buffett den Anleihenversicherern Ambac, MBIA und FGIC ein Angebot zur Übernahme des Versicherungsrisikos von Anleihen im Wert von 800 Mrd. Dollar unterbreitet haben soll.

Monoliner in Bedrängnis

Die Anleiheversicherer (Monoliner) waren in letzter Zeit ins Gespräch gekommen, da die US-Hypothekenkrise auch diese getroffen hat und sie somit in Gefahr stehen, herabgestuft zu werden. Eine Herabstufung führt aber dazu, dass auch die Anleihen selbst an Wert verlieren. Und wenn das passiert, müssen institutionelle Investoren wie Banken und Versicherer diese Wertminderung als Verluste in den eigenen Büchern abschreiben. So könnte es zu einer weiteren Abschreibungswelle kommen. Darin wurde insgesamt eine Gefahr für die sowieso schon angeschlagene Finanzbranche gesehen. Und das wiederum hat schlussendlich die Kurse der internationalen Indizes gedeckelt.

Rettungspläne in Arbeit

Seit Wochen wird an Rettungsplänen gearbeitet, um dieses Szenario zu verhindern. Die heutige Nachricht von Warren Buffett sorgte für eine Erleichterung, wobei das eigentlich unsinnig ist.

Denn Warren Buffet hat lediglich eine Offerte für die „kommunalen“ Anleihen gemacht. Die Anleihenversicherer sind aber in Bedrängnis geraten, weil diese sich in den letzten Jahren zunehmend auch auf riskantere Geschäfte eingelassen haben.

An diesen riskanteren Geschäften hat Warren Buffett selbstredend kein Interesse. Buffett hat nämlich im Dezember eine eigene Anleihenversicherungsfirma namens „Hathaway Assurance Corp“ gegründet, die speziell Bonds absichern soll, mit denen Kommunen öffentliche Bauprojekte finanzieren. Für Buffett wäre dieser Deal demnach die Möglichkeit, richtig dick ins Geschäft einzusteigen und gleichzeitig das Risiko vergleichsweise niedrig zu halten.

Den Monolinern wird dieses Angebot eher nicht gefallen, denn damit würden sie einen gefährlichen Wettbewerber stärken. Und so verwundert es auch nicht, dass laut Buffett bereits ein Anleihenversicherer dieses Angebot abgelehnt hat.

Short Squeeze im Dax

Den Märkten scheinen diese Feinheiten aber erst einmal egal zu sein. Oft sind es aber genau solche Nachrichten, die nicht einmal einen wirklich fundamentalen Hintergrund haben, die zunächst die „nervösen“ Shorties aus dem Markt treiben. Eine Short-Squeeze entsteht (das sehen wir aktuell im Dax). Führt diese dann dazu, dass auch noch wichtige charttechnische Marken brechen (wir denken da an die Seitwärtsbewegung im Dax), könnten erste größere Käufer auftauchen. Kommt es also nach der ersten Short-Squeeze zu Anschlusskäufen, werden noch mehr Shorties verkaufen und die weiter steigenden Kurse werden weitere Käufer anziehen. So kann ein sich selbst erhaltender Kreislauf entstehen, den manche auch als Aufwärtstrend bezeichnen....

Allerdings ist eine solche Short-Squeeze sehr schwer einzuschätzen, oft verpuffen sie so schnell, wie sie gekommen sind. Wichtig ist also tatsächlich, ob es zu Anschlusskäufen kommt...

Viele Grüße

Ihr

Jochen Steffens

Antworten
Dozoern:

Wie siehts denn aus nach diesem Tag...

18
12.02.08 19:26
wo mir meine Frau (die keine Ahnung hat, aber N-TV guckt) wieder einmal in den Ohren lag, ich soll endlich AKTIEN kaufen...:-)

1. Die Zentrale Unterstützung Ende Januar bei 6400 im DAX hat gehalten.

2. Der Abwärtstrend ist etabliert.

3. Es gab einen upmove, der heute fast bis zur FIBO 38,2 er-Linie (7011) geführt hat.

4. Nach oben verläuft bei 7200 ein Kreuzwiderstand, der schwer zu knacken sein wird.

5. Solche Pseudo - News wie Buffet oder ZAW sind doch eigentlich zum Lachen. Die werden doch nur hergenommen, um die Kursbewegung, die andere Gründe hat, zu erklären.

6. Nach einem solchen Absturz wie im Januar, ist es doch wohl eine Selbstverständlichkeit, dass der Zwischenboden bei 6400 mindestens zweimal gestetet wird.

7. Danach wird evtl. der Kreuzwiderstand bei 7200 zu überwinden versucht. Dann ist es tatsächlich Ende Februar / Anfang März (wie Metro geschrieben hat).

Und dann muss man sehen, wie die aktuelle Newslage ist. Ich meine, fundamental besser auf keinen Fall. Wenn dem so ist, wird das die Gründe für den zweiten Downmove liefern. Je nachdem wie die Bad News zeitlich reinkommen reagiert der Kurs.

Also alles nach Plan. Wir befinden uns im 2. Akt des Dramas: Upmove (nach dem 1. Akt: Absturz). Die Bullen sollten sich nicht zu früh freuen. Und meine Frau endlich Ruhe geben...:-)
Antworten
metropolis:

Dozoern

3
12.02.08 19:32
Wieder ein Volltreffer-Posting wie gestern. Du wirst noch zu meinem Idol ;-)

Ach so, schönen Gruß an deine Frau! Meine sagt, ich soll bloß nix machen zur Zeit. Wie recht sie doch hat...  
Antworten
astrid isenberg:

merke... wir haben am freitag verfallstag.....

4
12.02.08 19:38
da kommt buf gerade richtig mit seiner message.....ich werde auch noch zum bären..aber da muss ich noch viel lernen.....
Antworten
Dozoern:

:-) danke metro...

 
12.02.08 19:47
ich sags meiner Frau....
Antworten
wawidu:

Macht "Kapitalismus" reicher?

8
12.02.08 19:47
Der Dow steckt Schläge ein (09.02.08)
von Bill Bonner

Am letzten Dienstag gab es beim Dow einen großen Rückschlag… um 370 Punkte in den Keller. Auch Gold ist scharf eingebrochen… ein Minus von 19,10 Dollar auf 890 Dollar.

Alles fällt… sinkt… geht zurück… stirbt ab – Deflation… Deflation… Deflation… Was geht hier vor sich?

Ich habe zuletzt erklärt, dass der große Boom des letzten Vierteljahrhunderts für die Amerikaner eine Krise war. Ich habe auch erklärt, warum:

1. Weil die Amerikaner einen entscheidenden Fehler gemacht haben – in die Irre geführt von ihren eigenen Finanzbehörden… von den Asiatien, die ohne Rücksicht (in Dollar!) sparen… und von ihrem eigenen, fehlgeleiteten Glauben an den Kapitalismus.

Die Folge: Sie haben zu viel ausgegeben, zu viel geliehen, und zu wenig gespart.

2. Weil die Asiaten (und andere Ausländer) der Weltwirtschaft beigetreten sind. Mit Hilfe der modernen Kommunikation und der Regierungsprogramme, die dazu entwickelt wurden, den weltweiten Handel anzuregen, hat diese neue Quelle billiger Arbeitskräfte die Löhne in den USA nach unten getrieben.

Aber den wichtigsten Punkt habe ich bislang noch gar nicht erwähnt. Die Amerikaner haben die Natur des Kapitalismus selbst missverstanden. Der Kapitalismus ist kein „Wirtschaftssystem“ das die Leute automatisch reicher macht.

Es ist ein Moralsystem… ein System, das Tugend belohnt und Fehlverhalten bestraft. Man wird nicht wegen der freien Marktwirtschaft reicher.

Und wirklich, man kann auch, wie die Geschichte des letzten Vierteljahrhunderts zeigt, ärmer werden. Das Marktsystem liefert bloß den äußeren Rahmen innerhalb dessen man das bekommt, was man verdient hat.

Man kann reich werden – wenn man das richtige tut:

Hart arbeitet, sein Geld spart, Neuerungen einbringt, Gelegenheiten ergreift, auf Konsum verzichtet.

Tut man aber das Falsche… dann wird man auch dafür bezahlen.

Heute erhielt ich von einem Leser diese Nachricht:

„Meine Schwester und ihr Mann waren ein absolutes Erfolgspaar. Sie arbeitet in der Verwaltung einer staatlichen Einrichtung, mein Schwager war Ingenieur bei einem örtlichen Krenkraftwerk und machte mit ungefähr 46 einen Abschluss in Jura; er arbeitete und studierte parallel, pendelte über die Grenzen des Bundesstaates und die Folge war ein früher Herzinfarkt aufgrund von Stress und Rauchen.“

“Sie hatten ein schönes Haus mit fast 300 Quadratmetern und einem Pool, in Kirschholzoptik und die schicksten Autos. Nachdem sie ihr Haus verkauft hatten, um in ein Haus mit Meerblick (das sie vollständig entkernt hatten und in das sie dann noch 150.000 Dollar steckten) mussten sie feststellen, dass sie höher verschuldet waren, als ihr aktuelles Haus wert war.“

„Hier haben sie zwei Berufstätige mit hohen Abschlüssen, einer im Business, der andere im Ingenieurswesen und in Jura, die ihr gesamtes Leben gearbeitet und studiert haben, und die jetzt nichts dafür vorzuweisen haben.

Heute schulden sie mehr als sie als Gegenwert besitzen. Meine Schwester sagt darüber traurig, dass sie jetzt nicht mehr in der Lage sein wird, in den Ruhestand zu gehen. Sie ist 55 Jahre alt und hat hart gearbeitet. Sie ist jeden morgen um 5 Uhr aufgestanden, eine Stunde zur Arbeit gefahren. Ist für die Einrichtung gereist, hat fast jedes Wochenende gearbeitet, Fortbildungen besucht.

Jahre der Arbeit und sie hat… nichts… absolut nichts.“

Und das ist der Grund, warum es ein so großer Fehler ist, die Party weiter in Gang halten zu wollen. Warum sollte man die Leute dazu ermuntern, das Falsche zu tun? Warum sollte man die Bar noch länger geöffnet halten? Warum sollte man noch mehr Geld zur Verfügung stellen… und noch mehr Kredite… und noch größere Regierungsdefizite anlaufen lassen, nur damit es noch mehr Betrunkene gibt?

Es steigert die Zahl der Fehler nur noch weiter und noch mehr Leute suchen nach ihren Autoschlüsseln, wenn die Party schließlich doch zu Ende geht. Welchen Nutzen können weitere Verbraucherausgaben zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch haben? Noch mehr Schulden auf der Kreditkarte? Noch größere Häuser… höhere Hypotheken… noch mehr neue Häuser, die zum Verkauf stehen? Höhere Hauspreise? Höhere Aktienpreise?

Die Amerikaner leben schon heute weit über ihre Verhältnisse. Warum also noch mehr Anreiz? Wozu könnte es sie anregen, wenn nicht dazu, noch weiter über ihre Verhältnisse zu leben?

“Bill, du verstehst einfach nicht die Wunder der neuen Makroökonomie“, kommt die Antwort, „die Experten tun genau das, was sie tun sollten: Sie stecken noch mehr Kaufkraft in die Wirtschaft, um das zu verhindern, was wie ein zyklischer Abwärtstrend aussieht. Auf diese Weise werden sie in der Lage sein, einen ernsteren Konjunkturrückgang zu verhindern. Wir wollen doch nicht in die gleiche Falle tappen wie die Japaner, oder?“

Offenkundig sind die Volksvertreter Genies. Sie haben herausgefunden, wie man den Kapitalismus zügeln kann… wie man die Kehrseite umgehen kann… wie man Fehler auslöscht. Sie denken, dass sie Mr. Market von der Straße und aus den schlechten Wohngegenden gezogen haben. Sie denken, dass sie ihn heute hinter Schloss und Riegel haben… sie denken, er wird jetzt tun, was sie ihm sagen.

Heute müssen wir uns, dank geschickter Verwaltung, um Konjunkturrückgänge, Crashs und Rezessionen keine Sorgen mehr machen. Wenn die Amerikaner auch zuviel ausgeben… keine Sorge… die Volksvertreter werden ihnen einfach immer mehr Kredit und Geld geben… bis in alle Ewigkeit…Amen.

Mr. Market kann ein ganz angenehmer Geselle sein. Er macht bei einem guten Spaß mit… eine Zeitlang. Aber irgendwann wird er der Sache müde. Dann findet er eine Möglichkeit, auszubrechen. Jetzt sieht es so aus, als sei er gerade wieder auf freiem Fuß. Und er ist bewaffnet.

Der große Rückgang des Dow am vergangenen Dienstag war die Folge eines Berichts der Dienstleistungsindustrie. Die Verkaufszahlen fallen noch deutlicher als prognostiziert. Aber was soll man auch erwarten?

Der Kapitalismus belohnt Tugend und bestraft Fehlverhalten. Es war ganz deutlich ein Fehler, dass die Amerikaner (und Briten… und einige andere angelsächsische Stämme) so viel ausgegeben haben und so wenig gespart. Heute stecken sie dafür Schläge ein.

„GMAC berichten Verluste von 734 Millionen Dollar, weil die Hypotheken nicht bezahlt werden”, hieß es am Dienstag in den Nachrichten. Und jetzt gibt es im International Herald Tribune einen Beitrag auf der ersten Seite:

“Überprüfung der Realität: Die Amerikaner werden sparsam.”

Das ist die Geschichte, die wir im vergangenen Jahr verfolgt haben. Ohne Extrageld aus steigenden Hauspreisen, sitzen die Amerikaner fest. Sie haben keine Wahl. Sie müssen sich einschränken. Nicht einmal die Schecks vom großzügigen Uncle Sam werden einen Rückgang bei den Immobilien ausgleichen können.

Die Volksvertreter wissen vielleicht nicht, aus welcher Richtung der Wind weht, aber den Verbrauchern fallen die herumwehenden Plastiktüten zunehmend ins Auge. Sie können nicht anders als feststellen, dass sie einen Fehler gemacht haben. Jetzt fangen Sie an, diesen zu korrigieren.

Rechnen Sie mit fallenden Verbraucherausgaben… und steigenden Sparraten.

Antworten
Platschquatsc.:

@Anti

6
12.02.08 19:53
"Vielleicht ist auch einfach nur Dein Betrachtungszeitraum (Monat Januar) zu kurz. Man könnte ebensogut sagen, dass Tech-Aktien im Januar südwärts "nachholten", was die Finanzaktien bereits zuvor vorweggenommen hatten."

Natürlich ist mein Zeitraum mit Januar recht kurz das muß er ja auch wenn man die Meinung vertritt das News Kurse machen.Denn wie soll das sonst anders funktionieren als in einem kurzen Betrachtungszeitraum und im Januar haben nunmal die Techs,Telecom,Energy die Kurse des Gesamtmarktes gemacht nur haben sie auch die News dominiert oder werden die News später nachgeliefert?
Wie gesagt mir ging es nur um den Zusammenhang zwischen News und den Kursen.Während die News noch hauptsächlich im Finanzsektor "verweilen" sind die Kursturbolenzen schon zum nächsten Sektor weitergezogen und beinflußen den Gesamtmarkt obwohl z.B. bei Telecom,Energy noch keine Wolken aufgezogen sind
in Gestalt von Badnews.
Wer also nur auf die aktuellen News schaut welche als Begründung für die jeweilige Kursbewegung angeführt werden erkennt vermutlich zu spät was als nächstes gespielt wird egal ob nun rauf oder runter gespielt wird.
Antworten
wawidu:

Buffett's Kiss of Death

2
12.02.08 19:58
globaleconomicanalysis.blogspot.com/2008/...kiss-of-death.html
Der USA Bären-Thread 147846
Antworten
wawidu:

DOW 5-Minuten-Chart

4
12.02.08 20:23
Der USA Bären-Thread 147853
Antworten
metropolis:

Sind wir jetzt ein Daytrader-Thread?

 
12.02.08 20:24
Antworten
astrid isenberg:

wawi, danke....wir sind gemeinsam unterwegs......

2
12.02.08 20:26
Antworten
astrid isenberg:

metro, tschuldigung....

 
12.02.08 20:30
Antworten
Kicky:

Buffett leaves the Shareholders with Junk

5
12.02.08 20:30
David Gaffen im Wallstreet Journal heute
....And then, there’s the Buffett Effect. Mr. Buffett’s proposal to reinsure $800 billion in municipal debt — the best of what monoline insurers such as MBIA and Ambac Financial insure — won’t necessarily help those companies, because it leaves them with the most problematic debt while Mr. Buffett finds yet another value play to exploit. MBIA and Ambac are down 4.9% and 2.2%, respectively, today.

“MBIA is down on the news because it leaves the shareholders with junk,” Mr. Ablin says. “But this bid is creating a psychological cushion for nervous investors.”

Not that this makes the problems go away, by any stretch. But if Mr. Buffett (who has already been rejected by one firm) underpins municipal debt that some investors have already started to place a premium on due to worries of potential downgrades, it’s a salve for a worried market. It seems, on some level, to be a bit ridiculous for investors to herd back into the financial stocks simply because Mr. Buffett made them feel good about a business (municipal bonds) that was likely not in as much danger as has been made out to be – but whatever works for the day.

But Mr. Buffett isn’t the only reason financials have taken off (the Philadelphia Stock Exchange/KBW Bank Index has gained 2.9%.) The latest mortgage-rescue plan (called Project Lifeline), which allows banks to delay foreclosures to help certain homeowners pay overdue mortgages, is having an impact as well.

“We know there are problems in financial markets and credit markets, but we’ve just heard from a value investor that we’re getting pretty darn close to a bottom,” says Art Hogan, chief strategist at Jefferies & Co. “He’s added some encouragement in the financial space.”blogs.wsj.com/marketbeat/
Antworten
Kicky:

Buffett in Sheep s Clothing

7
12.02.08 20:35
blogs.wsj.com/deals/2008/02/12/a-buffett-in-sheeps-clothing/
....On the surface, it looks like another heroic intervention from Buffett, who memorably saved Salomon Brothers after its scandal with Treasury bonds. Goldman Sachs Group analysts estimate that Buffett’s proposal would free up approximately $6 billion in capital for the insurers, including $2 billion for Ambac, $2.5 billion for MBIA and $1.5 billion for FGIC.

But Buffett isn’t offering to do anything about the problematic structured products that are what is really dragging the bond insurers down. Municipal bonds are the crown jewels of the bond insurance business, and they are the safest, least likely to default bonds around other than Treasurys. There is a decent debate about whether munis need insuring in the first place. If the bond insurers should be trying to get anything off their books, it isn’t the core muni business; it should be the toxic structured deals that have exposure to those risky subprime home loans.

Buffett has joked that the proposal won’t exactly get him through the Pearly Gates–meaning, this is an economic decision. That is an understatement. Buffett stands to be the big winner, and not just because of the reinsurance fees this would generate. After all, Buffett in December received a New York State insurance license to open municipal bond insurer Berkshire Hathaway Assurance, which Buffett wants to move into several other states including California and Texas. In reinsuring as much as $800 billion in municipal bonds, Buffett would get the fees, a track record in the muni business for his new insurer and competitors even more weighed down by their subprime exposures.
Antworten
Dreistein:

Berkshire Hathaway shorten

9
12.02.08 20:39
Damit wäre ich vorsichtig.

Warren Buffett wird die Munis über kurz oder lang wohl bekommen.
Denn im Wahlkampf wird der Staat weniger den Monolines massiv unter die Arme greifen, sondern eher der breiten Masse noch mehr zuschustern wollen. Der Druck der Gebietskörperschaften nach Sicherheit in den Finanzierungsfragen wird ein übriges dazutun.

Demzufolge könnte das für Berkshire ein langfristig richtig gutes Geschäft werden. Wer sonst hat denn soviel Cash und guten Leumund, dass er sich sowas leisten kann?

Und das spricht für eher steigende denn für fallende Kurse.
Antworten
Kicky:

Credit rescue not

5
12.02.08 20:42
und John Authers von der Financial Times :
www.ft.com/cms/s/0/...dc-bd4d-0000779fd2ac.html?nclick_check=1
Normally, a beleaguered chief executive is delighted to get a call from Warren Buffett. It may mean the company share price is about to rise.

But the Sage of Omaha’s offer to shore up the monoline bond insurers’ guarantees of municipal bonds was not received that way. One of the three insurers has already turned it down. It is easy to see why. Mr Buffett is only interested in their muni bonds, the source of their easiest money. He is not interested in the toxic collateralised debt obligations (CDOs) that have brought them to their knees. And he is not prepared to buy their stock.

The only bargain Mr Buffett has spotted is in the muni bond market, where he says uninsured bonds are now dearer than similar insured bonds. This is the classic kind of mispricing that Mr Buffett has made a fortune exploiting.

He may think that the insurers will soon have to accept his offer as part of a broader settlement. And if he thinks regulators may soon have to force such a settlement, he may well be right.

Unlike falling share prices, which take time to translate into depressed economic activity, falling credit prices have an immediate effect. If they render it uneconomic to securitise debt – and according to Deutsche Bank, CDO issuance is down more than 60 per cent on last year – then companies will stop lending. A renewed credit market fall, as has happened in the past two weeks, is a self-fulfilling prophecy of a credit crunch.

Thus desperate attempts to fix the CDO problem (rather than muni bonds) may be needed.

Mr Buffett’s most telling comment to CNBC was his admission that his offer “doesn’t do anything for the CDOs”. “But,” he said, “I’m not sure anything is going to do much for the CDOs. We’ll just have to find out how that plays out.
Antworten
TurboLuke:

#17082 Dozoern

4
12.02.08 20:44
gutes Posting aber in Punkt 5 stimme ich nicht zu.
Ich denke, dass die Aufnahme und Verarbeitung von News zum Großteil davon abhängt wie der Großteil der (Klein-)Anleger gerade positioniert ist.
Wenn du nervös auf deinen Short-Buchgewinnen sitzt, bist du besonders hellhörig bei Nachrichten, die die Kurse nach oben bewegen könnten und verkaufst. Wenn die Kurse gefallen sind, Aktien nur noch von starken Händen gehalten werden, weiter neg. Nachrichten auftauchen, die die starken Hände immer noch nicht erschüttern können (weil sie schon härtere Nachrichten verkraftet haben oder vielleicht wollen sie auch über einen Zeitraum >x halten und die Kursschwankungen interessieren sie nicht), warum soll es dann mehr Verkäufer als Käufer geben?

Was mein Depot angeht: Spekulativer Short im SPX wurde ausgestoppt bei 1347 Pkten, Einstieg war 1382, Hebel für meine Verhältnisse extrem bei fast 30. Hat sich gelohnt.
Im Dax-Depot werden die Shorts nach und nach ausgestoppt, habe nur noch zwei drin. (Infineon und Post). Heute hat der Screener 4 von 30 Dax Titel zum Kauf ausgespuckt, aber kaufen werde ich nur meinen Arbeitgeber :D Allerdigs mit StopBuy, denn der Anstieg heute war zu stark.

Übrigens: Auch ich habe die 7200-Marke im DAX als Kreuzwiderstand im Visier, aber ein Abprall an der Stelle wäre wohl wieder zu einfach...
Antworten
metropolis:

Könnte mal jemand

 
12.02.08 20:50
ein Bilchen vom Kreuzwiderstand bei 7200 posten? Ich kann euch da im Moment nicht so ganz folgen. Danke.
Antworten
Malko07:

Zu Nachrichten und Kursen.

15
12.02.08 20:57
Natürlich wird momentan nicht jede Kursbewegung durch Nachrichten gesteuert. Die Nachrichten bewegen in der jetzigen Marktlage die Kurse jedoch weit stärker als in "normalen" Marktlagen. Dabei haben nachrichtenarme Zeiträume die Tendenz große Bewegungen auszulösen, bedingt durch den immer noch existierenden Anlagedruck momentan meistens nach Norden. Die Presse sucht dann hirnlose Verknüpfungen mit Nichtereignissen. Die Bärenlemmingeherde besorgt dann den Rest.

Eine einfache direkte Beziehung mit dem Bereich aus der die Nachricht stammt und die Reaktion der Kurse aus dem entsprechenden Anlagebereich gibt es natürlich nicht. So ist es ganz normal, dass jetzt bei schlechten Nachrichten aus dem Finanzbereich Industrie- und Technologieaktien stärker fallen.

Finanzwerte wurden die letzten Monate richtig ausgebombt. Es gibt da kaum noch Gewinner. Der Großteil harrt einfach aus in der Hoffnung es könnte nur noch besser werden. Ruhige Tage ziehen überproportional Neueinsteiger unter dem Motto es ist tief gefallen, es kann nur noch steigen, an. Es muss hier ein massives Auftreten von schlechten Nachrichten kommen um diese Anlageklasse merklich weiter nach Süden zu treiben. Die schlechten Nachrichten aus dem Finanzbereich treiben deshalb Aktienkurse, in denen noch respektable Gewinne aus der näheren Vergangenheit stecken, stärker nach Süden. Diese Anleger befürchten eine Verschlimmerung der allgemeinen Lage und sichern ihre Gewinne. Gleichzeitig wurden die letzten Woche noch die Rezessionsbefürchtungen hinzugemixt.

Statische Bildchen von kleinen Zeitabschnitten können deshalb überhaupt nichts zur Erkenntnis beitragen. Sie können nämlich nicht um die Ecke denken.
Antworten
KuK Hofmarsc.:

wawidu

3
12.02.08 20:58
du stellst hier nette Charts zur Verfügung, doch da ich die Abkürzungen der div. Subindizes und co. nicht alle auswendig weiß und so immer "übersetzen" schauen muss, wäre es nett, wenn du kurz die ganze Bezeichnung angeben könntest. Danke!
Antworten
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