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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.927,51 -0,55% Perf. seit Threadbeginn:   +374,82%
 
metropolis:

Strategie: Weiter Sideline

8
12.02.08 16:29
Tja Freunde. "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert." (siehe meine Nickseite) Die vorausgesehene Erholung läuft wie geschmiert und das ist auch gut so, denn wir wollen ja bald wieder billig shorten!

Für den Bären von Welt heißt es nun weder long gehen (lohnt sich nicht wirklich) noch short gehen (viel zu früh) sondern weiter abwarten. Die Dauer der Schnäppchenjagd-Rally prognostiziere ich bis Ende Feb/Anfang März, also ca. 2-3 Wochen. Im SP können durchaus 1440 erreicht werden, auf jeden Fall aber über 1400.

Wer jetzt short geht ist selbst Schuld und darf uns hinterher hier nicht vollheulen ;-)
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Anti Lemming:

Ich finde es auch völlig o.k.

7
12.02.08 16:38
wenn man ahnt, dass es "wohl erst mal wieder" aufwärts geht und man trotzdem nicht mit Longs dabei ist. Als Amateure sind wir - im Gegensatz zu Fonds-"Profis" - nicht verpflichtet, jede Welle zu reiten.

Ich freue mich ebenfalls über diesen Anstieg, weil er demnächst einen besseren Short-Einstieg verspricht. Den werde ich aber aus gegebenem Anlass nicht mehr posten. Man lernt halt dazu.
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metropolis:

Ich habe mich ja bewußt entschieden

 
12.02.08 16:46
diese Welle nicht mitzureiten, weil der Ritt mit einem für mich zu hohem Risiko verbunden ist. Außerdem will ich mir noch ein paar Tage Ruhe gönnen, um mich dann auf den möglichst optimalen Shorteinstieg konzentrieren zu können. DA wird dann der richtige Reibach gemacht, nicht bei dieser Mini-Rally.

Also alles nach Plan zur Zeit, denn ärgerlich wäre ein Durchmarsch nach unten gewesen. Der hätte mich total auf dem falschen Fuß erwischt.

Was das Posten des Short-Einstiegs betrifft werde ich den wohl bekanntgeben. Wenn du, AL, dazugelernt hast würde ich deinen auch posten. Nicht dass deine Gegner wieder schreiben, du "seist nicht dabeigewesen als es krachte". Alternativ schreibst du mir ne BM, dann kannst dich auf mich als Zeugen berufen ;-) Oder mach was du willst...
Antworten
gsamsa42:

@Noergeli + Berkshire

2
12.02.08 16:57
Wer 1995 ein Haus für 275.ooo kauft, über 100.000 p.a. verdient, jetzt ne Hypo von 740.000 auf dem Haus hat UND dann sagt, ich kann nicht verkaufen da ich NUR die 740.000 bekommen würde!!! Also so einem völlig zugedröhnten A... kann ich nur Xkr()/!! ??/1!YZ wünschen.

And now for something completely different: habe mir gerade den Chart zu BerkshireH angesehen und dachte mir so,... hm, hmmm, man könnte ja mal einen echten Zock mit der Portokasse riskieren und BH shorten!
Auf diese Idee ist offensichtlich schon lange keiner gekommen, denn ich finde keinen Put.
Wenn einer hier einen kennt (Put) bitte hier posten od BM.
erst wenn Nordamerikas Drachensaat reift, wird die Welt wieder ähnliche Früchte zu ernten haben.    Theodor Mommsen Röm.G.II
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KuK Hofmarsc.:

metro

4
12.02.08 16:58
Wer den Pfenning nicht ehrt ...
Natürlich gibt es nicht den geringsten Zwang, jede Erholung nach oben mitzureiten, doch dagegen spricht eigentlich auch nichts. Für mich geht´s immer um ein passendes C/R-Verhältnis, und das war nach der gestrigen nicht-nach-unten-Verarbeitung der wirklich nicht guten Nachrichten von AIG für mich auf der Käuferseite gegeben. Deswegen bin ich auch heute vorm ZEW eingestiegen. Ich hätte mir da direkt eine bessere Reaktion erwartet, hab mich getäuscht, aber Warren hat´s stattdessen gerichtet.
Ich gebe dir jedoch recht - viel wichtiger wird ein gelungener Short-Einstieg sein. Wo der liegt? Ich denk, es ist jetzt noch zu früh, das abschätzen zu können. Abseits von Charttechnik wird es wohl der Tag sein, an dem positive News nicht mehr nach oben führen bzw. das Sentiment stark bullish ist, bis dahin wird´s wohl noch eine Zeit dauern.
Für long ist heute abend sicher zu spät - also abwarten und Vorfreude genießen.

 
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Platschquatsc.:

News????

6
12.02.08 16:58
Mal ein Beispiel zur "Newswahrnehmung" der Medien oder auch hier im Thread und was der Markt daraus macht.
Der Markt ist im Januar deutlich abgeschmiert und insbesondere die "News" aus dem Finanzsektor spielten dabei eine gewichtige Rolle neben anderen wie Rezession usw.
Man sollte also meinen das gerade der Finanzsektor im Januar unter die Räder gekommen ist aber das war nicht der Fall obwohl hier vermutlich einige Bären es wegen der "News" subjektiv so empfunden haben.Im Gegenteil gerade der Finanzsektor hat den Kursrutsch im Januar am besten überstanden trotz Hiobsbotschaften über Milliardenabschreibungen usw.
Schaut mal auf die Sektoren welche im Januar die größten Verlierer und damit die "Hauptschuldigen" für den Kursrutsch gewesen sind und wieviele "Bad"-News euch zum Sektor Tech,Telecom oder Energy spontan einfallen.(na wieviele?)
Kleiner Tip ihr werdet mit Sicherheit genügend Badnews auch zu diesen Sektoren bei den nächsten Q-Zahlen "nachgereicht" bekommen nur was der Markt dann daraus macht steht auf einen anderen Blatt.
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 147779
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obgicou:

Buffet Details

5
12.02.08 16:59

And we offered to take over the liabilities for the whole $800 billion of these three companies for a premium that would be equal to, essentially, one-and-a-half times the remaining premium left over the life of the bonds.   They have what they call an 'unearned premium reserve' which reflects the original premium less the amount that's been proportionately earned.  And we said, for one-and-a-half times that amount, we would take away all of their liabilities so that the $800 billion in bonds would carry a real triple-A insurance, and would sell in the market as if it had real triple-A insurance.  Whereas now the bonds sell at significant discounts.

And we provided additionally that if they felt that this premium was too high or that they could do better that for thirty days, they would have the backstop of our offer which would be totally firm, and if they came up with anything better for themselves and for the holders of their insured bonds, that for a break-up fee of one-and-a-half percent of the premium, that they could go and take the other deal.

Well, they would still have substantial book capital.  But how deep that problem is with the CDOs is and other things they've done, we can't figure it out.  What this does, is it means that the municipals, in effect, get taken off the table and they know they're good and you've got 800 billion of those that are good.  It doesn't do anything for the CDOs, but I'm not sure anything is going to do much for the CDOs.   We'll just have to find out how that plays out.

So, our system puts the municapals at the front of the line.

Unterstützung im Municipal Bond hat er dafür sicher. Und eine ganz gute Prämie kassiert er auch ein. Das 1,5 fache auf die anteilig noch nicht vereinnahmte Prämie, heißt auf gut deutsch 50% Risikoaufschlag. Eigentlich unverschämt, wenn er damit durchkommt.

Eine Win-Win-Lose Situation
Buffet Wins
Muni-Holder Wins
Monoliner Lose

Nicht umsonst sind die Monoliner heute im Minus
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Anti Lemming:

Das Wichtigste beim Downmove im Januar

7
12.02.08 17:03
war mMn, dass man währenddessen nicht dick in Longs investiert war, weil dies die eigene Kapitalbasis erodiert hätte. Das gilt auch für Amateure. Sich im Downtrend oder besser noch davor vom Ballast sinkender Aktien zu trennen ist sozusagen die erste und wichtigste Stufe. Zusätzlich Puts zu kaufen ist die nächste, aggressivere Stufe, die viele Leute allerdings nicht wollen oder können, weil es sie schlicht überfordert (nervlich oder auch nur zeitlich). Bei Puts muss man schon genauer hingucken als "in Cash" ;-))

FAZIT: Das Entscheidende ist, riskante Entwicklungen im Vorfeld zu erkennen und danach zu handeln. Ob man dazu seine Long-Positionen reduziert, alle Longs verkauft, Puts gegen vorhandene Longs als Hedge kauft oder NUR NOCH Puts ins Depot legt, muss jeder selber entscheiden. Wer gar nichts unternommen hat - trotz der klaren Vorzeichen - hat allerdings eine Unterlassungssünde begangen, die nun im Portemonnaie schmerzt.
Antworten
relaxed:

#17057 Damit hat Buffett seine

8
12.02.08 17:16
"patriotische Pflicht" getan - jetzt kann er seine eigene Versicherung aufbauen und die Monoliner aus dem Markt drängen. Die gehen dann mit ihren CDOs den Bach runter. ;-)
Antworten
Contrade 121:

Einstiegszeitpunkt: Short gehen!

4
12.02.08 17:28
Hm, die Konsensmeinung ist, dass derzeit nicht geshortet werden soll. Fraglich ist der Zeitpunkt, wann Shortpositionen einzugehen sind.

Vielleicht bergen die Ergebnisse des 1. Quartals die Ernüchterung? Einige Unternehmen, insbesondere Banken, haben entweder durch Einmaleffekte oder Vorziehen der business cases aus dem 1. Quartal 2008, die 2007-er Jahresabschlüsse "gerettet". Dies kann sich dann frühestens im 1., spätestens im 2. Quartal wieder rächen. Also, cool bleiben ;-))  
Antworten
joejoe:

@obgicou - bitte nicht ein paar Details vergessen.

4
12.02.08 17:31
Buffet agiert hier nicht unbedingt unverschämt.

Du hast selbst den kompletten Text woanders gepostet:
www.cnbc.com/id/23126179/site/14081545/
...und wenn man sich die Mühe macht, das einmal ganz durch zu lesen (sehr interessant), dann kommt dabei ein interessantes Detail zu Tage:
Buffet könnte als Zweitversicherer für die Muni-bonds z.T. das zweifache (!) der ursprünglichen Prämie bekommen - obwohl er nur zahlen müsste, wenn der Erstversicherer ausfällt. D.h. Buffet ist nicht wirklich unverschämt... vermutlich könnte er aber anders niemals diese Volumen (800 Mrd!!!) versichern - und entsprechende Prämien einnehmen.

Es ist jedenfalls interessant, wie irrational z.Zt. die Angst im Markt für Muni-Bonds ist - oder erklärt mal bitte, warum Muni-Bonds mit Versicherung unter denen ohne Versicherung notieren sollten? Für mich ist dies alles ein Indiz, dass der Markt zur Zeit alles andere als rational ist und es eine gewaltige Risikoaversion gibt.

In welchem Umfang dies natürlich auch auf andere Bereiche zutrifft (Aktien, CDOs, Immobilien etc.) muss jeder für sich entscheiden. Chancen wird es dort jedenfalls auch geben.

Grüsse,
joejoe
Antworten
metropolis:

Buffett

5
12.02.08 17:35
nutzt nur die Chance eines Langfristinvestors mit Massen an Cash. Ich bezweifle allerdings, dass der Einstiegszeitpunkt optimal war. Vermutlich hat er tatsächlich einen Anruf aus dem Oval Office oder sonstwoher bekommen, ob er "sein eh geplantes Investment nicht vorziehen" wolle. Vermögen verpflichtet eben auch in den USA.

@Contrade: Jeder muss wissen was er tut. Aber nach den leidvollen Erfahrungen 2007 kann ich dir sagen: Eine intakte Rally zu shorten ist keine lukrative Sache. Und zur Zeit sieht die Rally eben intakt aus. Fundamentals interessieren gierige Bullen erfahrungsgemäß absolut nicht und in Kürze werden dann noch die Neubären gesqueezt.

Was kuk über das Ende der Rally schreibt stimmt. Aber sie hat eben heute begonnen und da bringt es wenig über das Ende zu lamentieren.
Antworten
obgicou:

@joejoe

 
12.02.08 17:36

das war der zweite Teil des Transcripts.
Das mit den doppelten Prämien, stand zur Zeit meines Postings noch nicht drin.
Antworten
wawidu:

@platsch - # 17056

 
12.02.08 17:38
Auch ohne "bad news" gingen die Techs in den letzten Wochen baden.
Der USA Bären-Thread 147789
Antworten
obgicou:

und dann noch was

2
12.02.08 17:40

County ist nicht gleich County  und Municipal Bond damit nicht gleich Municipal Bond.
Würde man für Irvine (Home of New Century, Coutnrywide, Indymac, etc.) oder Cleveland (höchste Zahl an Zwangsversteigerungen) die gleiche Prämie verlangen wie für New York?

Wohl kaum.

Ich bin mir sicher mit 1,5 macht er einen sehr guten Schnitt.
Antworten
obgicou:

und dann nochmal noch wass ;-)

6
12.02.08 17:47

Es ist jedenfalls interessant, wie irrational z.Zt. die Angst im Markt für Muni-Bonds ist - oder erklärt mal bitte, warum Muni-Bonds mit Versicherung unter denen ohne Versicherung notieren sollten? Für mich ist dies alles ein Indiz, dass der Markt zur Zeit alles andere als rational ist und es eine gewaltige Risikoaversion gibt.

Das kann dann passieren, wenn ein schlechtes County seinen bond versichert hat.
Die Versicherung ist jetzt nichts mehr wert. Der Bond wird also aufgrund der schlechten Bonität niedrig bewertet.
Und ein gutes county sieht nicht ein, wieso es seine bonds noch versichern soll.
Der Bond steht aufgrund der guten Bonität höher.
Antworten
joejoe:

Bestimmt macht er einen guten Schnitt

3
12.02.08 17:51
aber der Markt würde ihm anscheinend noch mehr bieten - nur wahrscheinlich nicht in dem Volumen.
Mir scheint's nur, als ob die eine Hälfte der Investoren auf der Welt kopflos herumlaufen und ohne gute Gründe agieren - und die andere Hälfte in Bedrängnis bringen, da diese mit Leverage handeln... ;)

Zum "noch was"... ich habe keinerlei Anspruch den Markt zu überblicken. Aber wenn man Warren Buffet vertraut, werden die selben Bonds - einmal mit, einmal ohne Versicherung - in unsinniger Weise gehandelt:
"Right now, the standard guarantee is not only worth nothing.  We've actually bought, or, we see bonds trading that are insured that are selling at lower prices than their uninsured counterparts, just because there's been an unusual supply and demand situation.  So the insurance in the market is presently not doing the bondholders a bit of good, and in fact in some cases it's even penalizing below the price of other bonds."
Antworten
Ischariot MD:

IKB - Tiefer Griff in die Trickkiste

6
12.02.08 18:02

nun ja, das 'Tafelsilber' zu verkloppen ist auch eine Variante, um den Steuerzahler in die Pflicht zu nehmen:

Regierung will IKB-Pleite abwenden: KfW könnte Post-Aktien verkaufen

        BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung und die Staatsbank KfW wollen mit neuen Milliardenhilfen unbedingt eine Pleite der Mittelstandsbank IKB verhindern. Dazu werden verschiedene Optionen geprüft. Diskutiert wird der Verkauf staatlicher Post-Aktien durch die KfW, hieß es am Dienstag in Verhandlungskreisen. Die mit 38 Prozent an der IKB beteiligte KfW könnte damit etwa eine Milliarde Euro erlösen. Die Privatbanken müssten eine weitere Milliarde beisteuern. Alternativ könnte der Bund einspringen, um über eine Bürgschaft oder ein Darlehen die drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Am Mittwoch berät der KfW-Verwaltungsrat über die Rettung der Düsseldorfer Bank.

Eine Schließung der IKB gilt als unwahrscheinlich. Das geht aus der Beschlussempfehlung für die Sitzung des KfW-Kontrollgremiums hervor, die der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch) vorliegt. Darin bekennt sich die KfW zu ihrer Verantwortung als IKB-Hauptaktionärin und kündigt weitere finanzielle Hilfen an. Indirekt wird auch die Möglichkeit eingeräumt, dass im Gegenzug der Bund der KfW finanziell zur Seite springt. Die privaten Banken wollen bisher jedoch kein weiteres Geld mehr in die IKB pumpen. Der Mittelstandsförderer hatte sich im großen Stil mit US-Immobilienkrediten verspekuliert.

    Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) sagte, ein Zusammenbruch der IKB könnte schwerwiegende Folgen für andere Banken haben und sich auf das Wirtschaftswachstum auswirken. "Eine Bankenpleite kann eine Breitenwirkung entwickeln, die keiner will." Unbegrenzt könne die IKB aber nicht unterstützt werden. "Es ist nicht leicht, die Nachteile einer Insolvenz im Verhältnis zu einer weiteren Stabilisierung mit gutem Geld zu bewerten", sagte Steinbrück der "Welt" (Mittwoch). (...)

von finanzen.net >> news

 

Antworten
wawidu:

Nachtrag zu # 17064

 
12.02.08 18:05
Den Ratiochart $SPF:$SPT finde ich recht spannend.
Der USA Bären-Thread 147799
Antworten
Dreistein:

@gsamsa

2
12.02.08 18:13
CB9BAY ... mehr habe ich auch nicht gefunden.

Antworten
Ischariot MD:

Und Janet Yellen hat auch gesprochen ...

6
12.02.08 18:14

Fed-Mitglied Yellen: Schwaches US-Wachstum 2008 - aber keine Rezession

        WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Wirtschaft wird nach Einschätzung von US-Notenbankmitglied Janet Yellen nur schwach wachsen. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass die US-Wirtschaft in den kommenden Quartalen nur langsam wachsen, jedoch nicht in eine Rezession abgleiten wird", sagte Yellen am Dienstag in Washington laut Redetext. Zugleich verwies die Präsidentin der regionalen Notenbank von San Francisco auf ungewöhnlich große Unsicherheiten für den konjunkturellen Ausblick.

Von dem Konjunkturprogramm der US-Regierung über rund 150 Milliarden Euro - bestehend vor allem aus Einkommensteuergutschriften und verbesserten Abschreibungsbedingungen - erwartet sich Yellen unterdessen keine großen ökonomischen Auswirkungen. "Auch mit einem derartigen wirtschaftspolitischen Anstoß wird die wirtschaftliche Leistung in diesem Jahr vermutlich sehr kraftlos ausfallen."

    Die Informationen von der Preisfront seien zuletzt enttäuschend ausgefallen, sagte Yellen. In den vergangenen Monaten war die Kernrate des von der Federal Reserve besonders beachteten PCE-Preisindex regelmäßig über zwei Prozent gestiegen. "Dies ist etwas mehr als das, was ich als Preisstabilität ansehe." Gleichwohl sollte die Teuerung wegen sinkender Energiepreise und eines schwächeren Wachstums mittelfristig zurückgehen./FX/bf/ck     von finanzen.net >> news

--------------------------------------
Ein recht schwacher Versuch, das R-Gespenst zu vertreiben, wenn sie in gleichem Atemzug feststellt, eigentlich gar nicht zu wissen, wo die Reise hingeht. Wohlangebrachte Skepsis! VG, Isc.

Antworten
Anti Lemming:

Klappt doch

9
12.02.08 18:14
Die IKB wird gestützt von der KfW, diese stützt der Bund, den Bund stützt der Steuerzahler.

Auch die Post-Aktien im Wert von einer Mrd. Euro, die der Staat jetzt zur Rettung der IKB verkaufen will, sind letztlich Eigentum des Staates, also der Gesamtheit seiner Bürger. Der Staat, das sind wir. Ob die Mittel zur Stützung der IKB direkt aus der Staatskasse entnommen werden oder ob dazu Mittel benutzt werden, die sonst zukünftig in die Staatskasse geflossen wären, ist ein rein kosmetischer Unterschied.

Die Legitimation: An einer Bankenkrise, die sonst resultieren könnte (und um die aufzufangen vermutlich nicht mal die Mittel des Einlagensicherungsfonds ausreichen) hat niemand Interesse. Wenn NIEMAND Interesse hat, muss JEDER zahlen.
Antworten
Dozoern:

# 17051 souveränes Statement metro!

 
12.02.08 18:21
Antworten
Ischariot MD:

Short ist Mord !?!

8
12.02.08 18:34
nochmal mein Senf zur Sideline-Diskussion.
Ich hatte heute morgen meine shorts (weitgehend) dezimiert, um dann  - wie im TTT angekündigt - bei 6840 wieder erste Shortpositionen aufzubauen. Dann kam Warren B. Ich hab' nicht damit gerechnet, daß seine Ankündigung, nur die Filetstückchen der Monoliner zum Schnäppchenpreis einsammeln zu wollen, derart euphorisch aufgenommen würde. Habe deshalb sukzessive meine Shortposi weiter ausgebaut, quasi verbilligt, auch wenn das eigentlich ja nur 'Marktidioten' tun.
Egal, ich halte das ganze trotzdem für ein Strohfeuer, Dow beginnt gerade auch eine schöne Topbildung intraday.

Was ich damit sagen will: Wer sideline bleibt, vergibt auch Chancen, denn der nächste downmove wird eventgetriggert sein und sich (mMn) nicht durch eine gemächliche Topbildung ankündigen. Und Schmerzen gehören beim Shorten nunmal dazu, das wissen wir ja alle hier bestens ;o)
VG + good trades, Isc.
Antworten
Anti Lemming:

Ich glaube nicht, dass die Erholung sehr weit geht

8
12.02.08 18:34
und würde mich nicht mal wundern, wenn USA heute noch im Minus schließt. Bären-Rallyes sind meist sehr kurzlebig, da sie von Taktikern "gespielt" werden, die schnell wieder draußen sind, sobald das Momentum versiegt: Heerscharen von Intradayzockern beargwöhnen sich wechselseitig, wer wohl als erster den Sell-Knopf drückt.

Gut, die Indizes waren überverkauft und eine techn. Reaktion gerechtfertigt. Die News von Buffett - wiewohl letztlich Null-Event - hilft ebenfalls, kurzfristig für Stimmung zu sorgen.

Aber eine mehrwöchige Rallye wie Metro sehe ich jetzt nicht. Falls sie dennoch käme, würde ich mich freuen, da sie einen idealen Short-Einstieg liefert.
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