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Der USA Bären-Thread


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gigimail:

Der große Befreiungsschlag steht kurz bevor

9
07.08.12 14:01
Jim O`Neill, Chairman von Goldman Sachs Asset Management, erwartet in den kommenden Tagen eine große konzertierte Aktion der Notenbanken. Die haussierenden Börsen nehmen diesen Schritt bereits vorweg

www.format.at/articles/1232/935/337335/...der-befreiungsschlag

"Verdammte Sch...e, wir wissen auch nicht, was wir sonst machen sollen"
(Denkblase M. Draghi)
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Dreiklang:

Anruf in Spanien

12
07.08.12 14:06
Kaum geht Spanien  konsequent den Weg der internen Abwertung weiter bekommt es einen Anruf von Obama. Wahrscheinlich wird es demnächst weiter runtergestuft. Dazu braucht es sogar keinen speziellen Anruf.

Die USA befinden sich in einem netten Dilemma. Wenn sie erfolgreich von sich ablenken, stehen sie schlecht in der Währungsabwertungsschlacht da. Wenn nicht, bekommen sie große Schwierigkeiten.
 (Malko)

Die Abwertung Spaniens ist Obama egal. Obama hat - im Gegensatz zu den Spin Doctors der Wall Street - begriffen, dass eine Abwertung des Euro für die USA von Nachteil ist. Und am ehesten noch begrenzt die Abwertung ein Debt Containment via ESM , da dieser ja zumindest theoretisch nicht auf Default, sondern auf Rückzahlung der Schulden orientiert ist.

Dazu noch von learner:
Gelder die nach Europa fließen, fehlen den Amerikanern, die immer noch versuchen den inländischen Konsum durch Verschuldung des Privatsektors anzukurbeln. Ein Verbraucher der sich verschuldet kann nun mal nicht Sparen, um das Kapital für Investitionen bereit zu stellen.

Für die USA sind "Gelder die nach Europa fließen" eine rein monetäre Angelegenheit, die mit Gelddrucken seitens der FED elegant geregelt wird. Ein echter Kapitalfluss findet nicht statt, im Gegenteil, fiat money würde in Realkapital gewandelt. Zudem würde der € gestützt.  Ein Herunterprügeln des € können die USA aber nicht gebrauchen, da dies global deflationär wirken würde. Die USA würden eine weitere Abwertung des € um z.B. 15%  als Beginn eines Handelskrieges  werten.
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Kicky:

IMF will weiteren Haircut für Greece

6
07.08.12 15:19
online.wsj.com/article/..._europe?mod=WSJEurope_article_forsub

BRUSSELS—The International Monetary Fund, facing discontent among its members about the huge sums it has lent to the euro zone, is pushing the currency bloc's governments to take steps to lighten the burden of the bailout loans they made to Athens, officials familiar with continuing discussions said.

The IMF pressure—which officials said has been clear in private discussions among Greece's official lenders—comes in response to mounting evidence that Greece's deep recession has thrown the country's bailout program woefully off track from targets set earlier this year.

IMF officials maintain Greece's debt must be reduced to "sustainable" levels before the fund releases billions more euros to keep Athens from running out of cash, some officials said. The most effective way to do this would be for Greece's bailout lenders to forgive some of the debts Greece owes them.

Such a step would meet fierce resistance from euro-zone governments, such as Germany, which have already lent €127 billion ($157 billion) to Greece and are adamant that it shouldn't expect any more concessions. .....
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Kicky:

Deutschland sauer über Monti und Viertes Reich

8
07.08.12 15:24
Germany and Italy near blows over euro
German politicians from across the spectrum have reacted furiously to warnings by Italy’s Mario Monti that Bundestag control over EU debt policies threatens to bring about the “disintegration” of the European project. ....
www.telegraph.co.uk/finance/...Italy-near-blows-over-euro.html

In der italienischen Eurodebatte wird der Ton gegenüber Deutschland immer aggressiver. Den vorläufigen Gipfel der Kampagne bildete am vergangenen Freitag die Schlagzeile „Vierte Reich“ auf der Titelseite des „Giornale“, im gemeinschaftlichen Besitz von Silvio Berlusconis Bruder Paolo und dem börsennotierten, von Silvio beherrschten Verlag Mondadori. Nach zwei Weltkriegen mit Millionen von Toten hätten die Deutschen immer noch nicht genug, schreibt dort Chefredakteur Alessandro Sallusti. „Jetzt kehren sie zurück, nicht mehr mit Kanonen, sondern mit Euro. Die Deutschen sehen sie als ihre Sache an, wir müssen alles hinnehmen, uns dem neuen Kaiser namens Angela Merkel unterwerfen, die nun auch bei uns zu Hause kommandieren will.“ Schlimm sei, dass Italien nicht reagiere, so wie die Alliierten Mächte 1938 gegenüber Hitler, schreibt Sallusti auf der ersten Seite von Berlusconis Zeitung.
www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...n-italien-hoch-11846313.html
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Malko07:

minus 0,0217 Prozent

11
07.08.12 18:48
Für Kredite an Rettungsfonds EFSF wollen die Kreditgeber kein Geld - sie zahlen noch dafür, dass sie ihm Geld leihen dürfen.
Antworten
A.L.:

Griechenland - noch ein Schuldenschnitt (# 053)

2
07.08.12 20:38
Der "sustainable level" dürfte nach dem siebten Haircut der Griechen erreicht sein. Leider sind dann sämtlich Geberländer pleite
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Dreiklang:

SPON: Griechen-Rettung auf die krumme Tour

11
07.08.12 21:00
Ich habe öfter darauf hingewiesen, dass das momentane "Schwarze Loch im Euro-System" der (ja, fantastische) ELA-Mechanismus ist, mit dem ein Land jederzeit (zentralbankfähige) Liquidität schaffen kann. Für August muss GR einen Kredit an die EZB zurückzahlen. Mir schwante es schon, aber dass man sich diese Blöße geben würde, hätte ich doch nicht gedacht:

Die EZB bucht ihren Kredit über ihre eigene Filiale aus. Das ist so bizarr, dass es selbst der Spiegel vermerkt:

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/...d-abwenden-a-848682.html

Angesichts dieses Ausmaßes, im Grunde an Desillusionierung nicht mehr überbietbar, erscheinen sämtliche CSU-PolitReden (GR aus dem Euro "rauswerfen") nur noch als lächerliches, volksverdummendes, ja dummdreistes  Geschwätz.
Antworten
Reinyboy:

Für die konservativen Bären

 
07.08.12 21:34
Je genauer du planst, umso härter trifft dich der Zufall
Antworten
Malko07:

Montis zäher Weg

4
08.08.12 08:36
Hintertrieben werden die Erfolge Montis von der drohenden Wiederkehr Berlusconis. Das Misstrauen in Italien bleibt groß wenn es nicht auch zu einer Konsolidierung der politischen Landschaft kommt. Die Möglichkeit dazu sind allerdings bei der aktuellen Parteienlandschaft schwach.
Mario Monti muss viel einstecken. Den einen spart er zu wenig, den anderen zu viel. Ist sein Rettungsversuch Italiens gescheitert?
Antworten
Malko07:

Opposition im IWF

 
08.08.12 08:41
Inflation hat nicht nur Befürworter.

www.imf.org/external/pubs/ft/wp/2012/wp12189.pdf
Antworten
daiphong:

Inflationsrate liegt bei 1,7%

3
08.08.12 09:42
bei all der "inneren Abwertung" in Europa ist Inflation vielleicht auch weniger das Problem.

Es gibt übrigens auch einen "Index der wahrgenommenen Inflation"
de.wikipedia.org/wiki/Index_der_wahrgenommenen_Inflation
was dort nicht erwähnt wird: die überzogene Inflationswahrnehmung ist Basis für Lohndruck, Verschuldung und Assetverkäufer, aber auch ein Zeitproblem der Alten...;-o)
Der USA Bären-Thread 528291
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A.L.:

Warum Europa keine Schuldenunion werden darf

6
08.08.12 10:13

FTD
Euro-Krise:
Warum Europa keine Schuldenunion werden darf


Eine gemeinsame Haftung für Staatsschulden löst die Probleme der Euro-Zone nicht. Am Investorenstreik gegenüber den Südländern wird sich nur etwas ändern, wenn die nationalen Regierungen Führungsstärke zeigen.

Kommentar von Ansgar Belke, VWL-Professor und Forschungsdirektor am DIW Berlin

Vorschläge zur Vergemeinschaftung von Staatsschulden haben derzeit Hochkonjunktur. Und dies, obwohl in nahezu allen Varianten Probleme der moralischen Versuchung offensichtlich sind. Vor allem aber wird die von den Befürwortern vertretene Sichtweise, dass die Länder, die heute schwach sind, morgen stark sein werden und umgekehrt, nicht durch die makroökonomische Evidenz gedeckt. Dies liegt nicht nur an den innerhalb der Euro-Zone seit Langem divergierenden Trends der Governance-Indikatoren wie der Qualität des Regierungshandelns und der Rechtsdurchsetzung. Auch haben sich bei der Arbeitsmarkt-Performance, dem Wirtschaftswachstum und dem Leistungsbilanzsaldo zwischen den Euro-Ländern strukturell und lang andauernde Unterschiede etabliert - Griechenland, aber auch einige andere südliche Länder befinden sich in der Schlussgruppe, die noch "AAA"-bewerteten Länder in der stärksten Kohorte. Insgesamt gesehen ist die Verteilung der makroökonomischen Risiken in der Euro-Zone so deutlich ungleich (statistisch gesprochen: schief), dass ein effizientes Verfahren der Schuldenvergemeinschaftung zu einem überaus anspruchsvollen Unterfangen wird.

Das Hauptproblem der gegenwärtigen Euro-Krise kann auch gar nicht primär durch eine Vergemeinschaftung der Schulden gelöst werden. Denn der Kern des Problems ist der längerfristige Investorenstreik gegenüber den südlichen Euro-Ländern. Dieser ist begründet durch wichtige Fundamentaldaten wie zum Beispiel die sinkende Wettbewerbsfähigkeit und die immer schlechter werdende Political Governance. Angesichts dieses Versiegens der grenzüberschreitenden Kapitalflüsse geht für einige südliche Euro-Mitglieder per Definition kein Weg daran vorbei, ihr Leistungsbilanzdefizit zu schließen. Hierzu müssen sie kurzfristig ihren privaten und staatlichen Konsum reduzieren. Längerfristig ist es unvermeidlich, dass sie ihre Ressourcen durch niedrigere Löhne und Strukturreformen in den Exportsektor lenken.

Zugegeben: Für die Tiefe der gegenwärtigen Rezession im Süden der Euro-Zone sind die Finanzmarktbedingungen entscheidend. Aber hier verrichtet die EZB mangels anderer Lösungen schon länger ihren Job. Da dies aber nur kurzfristig zur Vermeidung von Vertrauenskrisen Sinn ergibt, ist vor dem Hintergrund des Versiegens der externen Finanzierung eine fiskalpolitische Anpassung in der Euro-Peripherie unausweichlich. Politische Führung beinhaltet also unbedingt auch eine Verringerung des öffentlichen Schuldenstands. Sie sollte sich auf eine Minimierung der Kosten der außenwirtschaftlichen Anpassung und des hiermit kurzfristig verbundenen Output-Verlusts konzentrieren - und eben nicht primär auf eine Schuldenvergemeinschaftung aus sein.

Wichtig ist zu begreifen, dass die relativ gute Performance der spanischen Volkswirtschaft in den Jahren 2010 und 2011 darauf zurückzuführen war, dass sich in diesen Jahren die Anpassungsgeschwindigkeit sowohl im Staatssektor als auch im Immobiliensektor verlangsamte. Die langfristigen Kosten dieser Verzögerung werden nun sichtbar. Sie sind Ausdruck eines deutlichen Mangels an politischer Führung und kein Anlass für eine Schuldenvergemeinschaftung!

Dass fiskalische Regeln niedrigere Refinanzierungskosten befördern, wurde jüngst wieder an den Beispielen Italiens und Spaniens mehr als deutlich. Deren Anleiherenditen schossen unmittelbar nach oben, nachdem bei der Durchsetzung von Strukturreformen nachgelassen wurde. Der sinkende Reformdruck war offensichtlich auch motiviert durch die zwei "Dicken Berthas" der EZB.

Dies ist ein Anschauungsbeispiel wie aus den Lehrbüchern, die zu Recht nur glaubwürdigen geldpolitischen Regeln eine durchschlagende positive Wirkung auf den Reformeifer von Regierungen und auf die Verringerung von Inflationserwartungen zuschreiben. Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass die jüngst von der EZB beschlossenen Leitzinssenkungen und die von Draghi jüngst angedeutete Forcierung der unkonventionellen Geldpolitik die Refinanzierungskosten der Problemstaaten kaum senken dürften. Es kommt hinzu, dass geldpolitische Konflikte zwischen den Mitgliedsstaaten immer wahrscheinlicher werden. Denn die EZB fungiert als zentraler Kontrahent für die grenzüberschreitende Kreditvergabe in der Euro-Zone. Sie nimmt dabei verschiedene Risiken entlang nationaler Linien auf sich. Diese Vergemeinschaftung von Risiken könnte sich - wenn die geldpolitisch versuchte Rettung der Euro-Zone schiefgehen sollte - am Ende in eine vollständige Schuldenvergemeinschaftung verwandeln.

Dies ist ein perfektes Beispiel dafür, dass das Poolen von ungleich verteilten Risiken zur Desintegration der gesamten Euro-Zone führen kann. Vor allem da vielfach argumentiert wird, es handele sich bei der uneingeschränkten Ausgabe von frisch gedruckten Euro gegen Wertpapiere, deren Wert nur bei einer überzeugenden Lösung der gegenwärtigen Schulden- und Zahlungsbilanzkrise konstant bleibt, lediglich um eine Brückenfinanzierung. Dies trifft offensichtlich nicht zu, wie man an der nicht enden wollenden Reihe ultraexpansiver geldpolitischer Maßnahmen leicht sehen kann. Die EZB ist schlicht in ihrer unkonventionellen Geldpolitik gefangen. Mit immer größeren Bazookas soll verhindert werden, dass die bisherigen Dicken Berthas zu massiven Wertverlusten in der EZB-Bilanz führen. Damit den Banken nicht irgendwann die Sicherheiten ausgehen, mit denen sie an diesen Refinanzierungsgeschäften teilnehmen können, senkt man die Qualitätsstandards für Sicherheiten immer weiter. Gleichzeitig sinkt der Reformdruck. Man muss kein Prophet sein, um die Zirkularität dieser Argumentation zu entlarven. Ein klarer Designfehler führt zu einer Zeitpfadabhängigkeit der Geldpolitik und zu einer immer geringeren Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Ausstiegs aus dieser Politik.

Wer A sagt, muss auch B sagen und die zentrale Lektion aus dieser Diagnose anerkennen: Der individuelle Verschuldungsspielraum für ein Land fällt innerhalb der Euro-Zone schlicht deutlich geringer aus als außerhalb. Man kann den Spielraum aber nicht durch eine Schuldenvergemeinschaftung in der Euro-Zone hebeln, da die Risiken strukturell ungleich verteilt sind. Vielmehr kommt es jetzt auf nationale politische Führung an.

www.ftd.de/politik/europa/...-schuldenunion-werden-darf/70073404.html
 

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A.L.:

Die verquere EZB-"Logik"

6
08.08.12 10:54
In der SZ (# 059) heißt es: "Nur am Druck der Finanzmärkte ändert sich nichts."

Man sollte sich (nach Lektüre von # 062) mal in Ruhe Gedanken zu den behaupteten Kausalitäten machen.

1. In der - verqueren - Sicht der Geldflutungs-Retter um Draghi üben die Finanzmärkte starken Druck auf die Regierungen aus. Draghi räumt zwar ein, dass die Staatsverschuldungen der PIIGS zu hoch sind, doch an deren "Problemen" seien vor allem "übertreibende Spekulanten" schuld, die PIIGS-Anleihen (seit 2012 auch Italiens und Spaniens) immer tiefer in den Keller schicken, was die Zinskosten für die betroffenen Länder untragbar hoch macht. Und da es sich um "fundamental nicht gerechtfertigte Übertreibungen" handele, seien Interventionen (Bondkäufe) der EZB angezeigt, statthaft und zielführend.

2. In der - realistischen - Sicht vernünftiger Makroökonomen (Belke in # 062) üben nicht die Finanzmärkte Druck aus, sondern sie reagieren auf Unterlassungen und den Schlendrian der Politik. Der Unterschied ist der, dass in dieser Interpretation die Regierungen und deren Nachlässigkeit bzw. Spendierfreudigkeit die URSACHE sind, und die Reaktionen der Finanzmärkte die FOLGE.

Belke bringt seine Kritik an der EZB-Politik in # 62 wie folgt auf den Punkt:

Mit immer größeren Bazookas soll verhindert werden, dass die bisherigen Dicken Berthas zu massiven Wertverlusten in der EZB-Bilanz führen. Damit den Banken nicht irgendwann die Sicherheiten ausgehen, mit denen sie an diesen Refinanzierungsgeschäften teilnehmen können, senkt man die Qualitätsstandards für Sicherheiten immer weiter. Gleichzeitig sinkt der Reformdruck. Man muss kein Prophet sein, um die Zirkularität dieser Argumentation zu entlarven.

Die EZB-Akteure drehen ganz frech den Implikationspfeil um (= Vertauschen von Ursache und Wirkung),  um eine völlig verkorkste "Heilmethode "- nämlich Geldflutungen nach angelsächsischer Machart - zu legitimieren. Und dies, obwohl für jeden halbwegs vernünftigen Menschen bereits jetzt absehbar ist, dass eine solche Geld(druck)-Politik unvermeidlich in die Katastrophe führen wird. Draghi offenbart sich mit seinen Verdrehungen als Vasall Bernankes bzw. als "trojanisches Pferd" der vereinigten Goldmänner.

Deutschland kommt nun bei der Lösung dieses Konflikts eine "historische" Rolle zu. Es gilt, dem EZB-Treiben energisch einen Riegel vorzuschieben. Man muss Europa vor der EZB und den Wahnvorstellungen ihres Oberfluters schützen.

Es ist im Interesse Europas, dass D. sich weder auf Eurobonds noch auf ESM-Schiebereien einlässt - auch wenn die Kausalitätsverdreher um Draghi frech das Gegenteil behaupten.

D. sollte daher die Lamentos der PIIGS-Führer inkl. Hollande und die Faschismus-Anwürfe aus Italien und Griechenland ignorieren. Das BVerfG-Urteil könnte hier richtungsweisend wirken.
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fkuebler:

Watch out for a correction — or worse

5
08.08.12 11:27

Der USA Bären-Thread 13924247

MARK HULBERT Archives | Email alerts

Aug. 8, 2012, 12:02 a.m. EDT

Watch out for a correction — or worse

Commentary: More bulls now than at the May 1 bull market peak

By Mark Hulbert, MarketWatch

CHAPEL HILL, N.C. (MarketWatch) — Odds of a stock market correction are now quite elevated.

That’s because stock market timers are now more bullish than they were at the May 1 bull market high, even though the market averages are still slightly below those previous highs. This is not good from a contrarian point of view.

Consider the average recommended stock market exposure level of the shortest-term market timers monitored by the Hulbert Financial Digest (as measured by the Hulbert Stock Newsletter Sentiment Index, or HSNSI). This average currently stands at 50%. 

At the May 1 bull market high, in contrast, this average stood at 42%. The Dow Jones Industrial AverageDJIA +0.39%  at that high was 110 points higher than its recent close. This contrast does not bode well for the stock market’s near-term future.

I would of course urge you at any time to give contrarian analysis serious consideration. But an added reason to do so now is that this approach did a particularly good job of navigating the May-June correction.

Consider the conclusions contrarian analysis reached at the following points along the way:

  • On May 9, just eight days after the May 1 bull market peak, I reported that a major correction — a drop in the market averages in excess of 10% — was “unlikely” because many of the timers who were bullish on May 1 had quickly run for the exits. At the correction’s lowest point, of course, which came on June 4, the Dow Jones Industrial Average on a closing basis had dropped just 8.9%. ( Read my May 9 column, “Major correction unlikely.” )

  • On June 5, the day after the day of the exact low of the correction that had begun on May 1, I reported that “a tradeable low is close at hand.” That conclusion was based on the excessive levels of pessimism that then prevailed — which, by some measures, were at levels not seen in nearly two years. ( Read my Jun. 5 column, “Correction close to being over.” )

  • On Jun. 15, when the Dow stood at nearly 12,800, almost 700 points higher than where it had been at the June 4 low, I reported that the rally still had room to run, according to contrarian analysis. ( Read my Jun. 15 column, “Wall of worry remains quite strong.” )

To be sure, contrarian analysis began to turn cautious in early July, prematurely so. Followers of this approach therefore will have missed some or all of the last 200 Dow points.

Just as was the case early on during the correction that began in early May, a key thing to watch whenever the market does begin to pull back will be how quickly the bulls run for the exits. If they are as quick to do so this time around as they were three months ago, then contrarian analysis once again will forecast only a modest pullback.

But if the bullish timers stubbornly hold on to their bullishness in the face of any pullback, then there will be greater odds of a more major correction — since only in that way will the veritable Wall of Worry get rebuilt.

Click here to learn more about the Hulbert Financial Digest. 

 

Mark Hulbert is the founder of Hulbert Financial Digest in Annandale, Va. He has been tracking the advice of more than 160 financial newsletters since 1980.

 

 

Antworten
Eidgenosse:

Auf Bric folgt Mist.

3
08.08.12 11:40
Auf die «BRIC»-Staaten folgen nun «MIST»-Länder

Brasilien, Russland, Indien, China: Die Abkürzung BRIC stand für aufstrebende Schwellenländer und hohe Börsengewinne. Jetzt setzt der Erfinder der Abkürzung auf neue Staaten: Das Zauberwort heisst MIST.

www.cash.ch/news/front/...n_folgen_nun_mistlaender-1202353-449
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A.L.:

Sick as a BRIC

3
08.08.12 12:03
Dieses Video wird aufgrund Ihrer Datenschutzeinstellungen nicht abgespielt. Wenn Sie dieses Video betrachten möchten, geben Sie bitte hier die Einwilligung, dass wir Ihnen Youtube-Videos anzeigen dürfen.
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Eidgenosse:

Abkürzungen wie

4
08.08.12 12:24
"BRIC" oder "MIST" sind sowas ähnliches wie ein "Starökonom". Was bitte ist ein "Starökonom"?
Der USA Bären-Thread 528337
Antworten
relaxed:

#98067 Ein "Starökonom" ist ein

6
08.08.12 12:32
Astrologe der Horoskope über die Wirtschaft schreibt.

Ein Beispiel: "Typischerweise ist im Sternzeichen Löwe der Auftragseingang niedrig, weil alle im Urlaub sind."

Das Copyright für den Inhalt (Text und Bilder) liegt bei relaxed.
Antworten
A.L.:

"Starökonom" kommt von Sterntaler

9
08.08.12 12:38
Bild: de.toonpool.com/user/14600/files/sterntaler_1082915.jpg
Der USA Bären-Thread 528340
Antworten
Pichel:

Morgan Stanley: 15 Verlusttage beim Trading in Q2

3
08.08.12 12:39
www.boerse-go.de/nachricht/...in-Q2-Bank-America,a2894775.html
... (automatisch gekürzt) ...
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Malko07:

Der Rückgang trifft Deutschland auf hohem Niveau.

4
08.08.12 12:49
Noch im Mai gab es einen Rekordwert bei den Ausfuhren, doch jetzt schwächelt einer der wichtigsten Absatzmärkte für die deutsche Wirtschaft: Die kriselnden Euro-Staaten kaufen weniger Exportgüter aus Deutschland. Das könnte sich verschärfen, wenn etwa Spaniens Industrie weiter leidet.
Antworten
Malko07:

Der Mann, der niemals anruft

4
08.08.12 13:25
Der USA Bären-Thread 13924945
Morgens hat er mit dem französischen Präsidenten telefoniert, mit dem spanischen Premier und dem griechischen Ministerpräsidenten. Mittags trifft der Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker die WDR-Moderatorin Asli Sevindim in der Altstadt von Luxemburg. Im Sommergespräch beschreibt der 57-Jährige, was seine Arbeit ausmacht.
Antworten
Dreiklang:

Arbeitslosigkeit in Europa

9
08.08.12 14:14
Auf dieser schwedischen Seite (in englisch übersetzt) findet sich eine Karte über sämtliche Regionen Europas (also sehr kleinteilig) mit Farbdarstellung der Arbeitslosigkeit.

Man erkennt die Schwerpunkte der Krise: SP, IT(Süd), GR, und auch FR. Bemerkenswert, dass IT(Nord) zusammen mit AUT, CZ und dem südlichen/westlichen D einen Bereich geringer Arbeitslosigkeit bildet. Dies ist also das wahre "Kerneuropa" - wirtschaftsgeographisch gesehen. Bemerkenswert, dass CZ (Nicht €) mit SK(€) in scharfem Kontrast steht. So besehen hat der € SK keine Vorteile gebracht bzw die Integration von CZ in den mitteleuropäischen Wirtschaftsraum ist sehr gut gelungen, während SK  in einer Randlage ist.

flutethoughts.blogspot.se/2012/08/...ean-unemployment-map.html
Antworten
A.L.:

Deutsche Wirtschaft geht auf Sinkflug

2
08.08.12 15:28
www.ftd.de/politik/konjunktur/...haft-geht-auf-sinkflug/70073855.html

08.08.2012, 12:21 Schriftgröße: AAA
Schwächelnde Industrieproduktion und Exporte
Deutsche Wirtschaft geht auf Sinkflug

Die deutsche Industrie fährt die Produktion zurück, in den Euro-Ländern bricht die Nachfrage nach deutschen Produkten weg: Die Daten bestätigen die üblen Befürchtungen von Analysten.


Die deutsche Wirtschaft hat ihre Produktion im Juni gedrosselt. Die Unternehmen stellten 0,9 Prozent weniger her als im Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch mit. Analysten hatten mit einem Rückgang um 0,8 Prozent gerechnet. Im Mai hatte es noch ein Plus von 1,7 Prozent gegeben. Im gesamten zweiten Quartal sank die Produktion um 0,2 Prozent zum Jahresbeginn. Das Ministerium bezeichnete die Entwicklung als "immer noch relativ robust", betonte aber, wegen der mauen Auftragslage blieben die Aussichten für die Industrieproduktion vorerst verhalten.

Ähnlich schlecht steht es um die Ausfuhren. Die deutschen Exporte sind im Juni wegen schwindender Nachfrage aus der kriselnden Euro-Zone gesunken: Sie fielen im Vergleich zum Vormonat um 1,5 Prozent. Das teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Ökonomen hatten einen Rückgang in dieser Größenordnung erwartet, nachdem es im Mai noch ein kräftiges Plus von 4,2 Prozent gegeben hatte...
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Pichel:

Fitch bestätigt Deutschland mit Bestnote, stabil

3
08.08.12 15:55
08.08.12 15:35     dpa-AFX: RATING: Fitch bestätigt Deutschland mit Bestnote - Ausblick stabil
   LONDON (dpa-AFX) - Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit
Deutschlands mit der Bestnote bestätigt. Die Bonität Deutschlands werde also
weiterhin mit 'AAA' bewertet, teilte Fitch am Mittwoch in London mit. Es drohe
auch keine Herabstufung. Der Ausblick bleibe 'stabil'. Fitch verweist auf die
robuste wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren.

   Fitch folgt damit der Ratingagentur Standard & Poor's, die in der
vergangenen Woche die gleiche Bewertung abgegeben hatte. Die dritte
Ratingagentur Moody's hatte hingegen zuvor den Ausblick für die Bestnote auf
'negativ' gesenkt./jsl/hbr




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