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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 6.893,48 +0,76% Perf. seit Threadbeginn:   +372,48%
 
wawidu:

Langfristchart WPI

 
01.12.11 22:56
In diesem Kontext halte ich das CRV eines Shorts für sehr gut.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 463181
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Contrade 121:

mittlerweile kein Gerücht mehr:

9
01.12.11 23:06
am Dienstag war es die SocGen, die ihren Swap-Verpflichtungen nicht mehr nachkam und die EZB anrief. Das Ergebnis haben wir gesehen...

Ich empfinde es als reine Panikreaktion, auch gestern waren die Übernachfazilitäten bei der EZB auf Rekordhoch - trotz des vielen Geldes geht das meiste Geld an den Banken vorbei.

Im Aktienmarkt sind hauptsächlich Hedgefunds unterwegs - die Privaten kommen über Monatssparpläne, Riesterrente, Lebensversicherung etc. am Monatsende als dankender Abnehmer hinzu - daher auch die immer wieder gute Performance in den letzten Handelstagen. Doch dieser bemerkenswerte Tag könnte auch weiterhin die Normalos von der Börse weghalten - irgendwie hatten alle die ich kenne das Ziel 6.000-6.200 im DAX vor den Augen.

Alles in Allem, denke es werden sich weitere Chancen ergeben. S&P sieht ziemlich sexy aus - 1.300-er Marke würde ich mir shortseitig nicht entgehen lassen. Bis dahin aber mache ich nichts!
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wawidu:

kicky # 90900

3
01.12.11 23:24
Da ist dir leider ein "Ziffernverdreher" unterlaufen: Die von dir benannten vier US Großbanken beherrschen nicht zu 59 % den US Derivate-Markt, sondern zu 95 % - natürlich völlig unkontrolliert!

"Now, consider this: the top four US banks (JPM Chase, Citibank, Bank of America and Goldman Sachs) control nearly 95% of the US derivatives market, which has grown by 20% since last year to  $235 trillion. That figure is a third of all global derivatives of $707 trillion (up from $601 trillion in December, 2010 and $583 trillion mid-year 2010. )"
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wawidu:

GS langfristig

2
01.12.11 23:44
ohne Kommentar!
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Der USA Bären-Thread 463190
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wawidu:

Nachtrag zu # 90903

 
02.12.11 00:21
Laut einer Studie der BIS von Ende 2010 beherrschten die fünf größten US Banken fast 90 % des globalen Derivatemarktes bei Währungs-, Zins- und Commoditieskontrakten.
In Summe machten deren Kontrakte etwa 82 % aller globalen Derivate-Kontrakte (incl. Aktienderivaten) aus, bei Aktienderivaten allerdings nur rund ein Drittel der von internationalen und nationalen Banken emittierten.
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Anti Lemming:

Quo vadis, China?

4
02.12.11 07:26
Der Chart des SSE sieht langfristig (hab leider nur "weekly") ähnlich aus wie der von Goldman in # 904.

Die gestrige Zinssenkung in China - die erste seit Jahren - und die jüngsten Auftragseinbrüche aus dem "Westen" geben zu denken.

Globale C-Welle?
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 463219
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Anti Lemming:

Man fragt sich dann auch, welche

11
02.12.11 07:38
"unsichtbare Hand" die West-Indizes - von SP-500 bis DAX - so gigantisch "geliftet" hat. Die Nachricht von der gestrigen Geldflutung kam ja erst nach der ersten Anstiegswelle und gab einen Extraschub.

Sieht man sich den SP-500-Chart bis vor vier Tagen an (Schlusskurs um 1150) Tagen an, ergab sich "per Schnittmuster" ein ähnlich vielversprechendes Short-Setup wie aktuell bei Goldman (# 905).

Da sich aber Heerscharen von Amis auf solche Chartbilder hin positionieren (vor vier Tagen: short), ist es für die großen Hedgefonds, die mit geballter Marktkraft (und womöglich mit Insiderwissen bzgl. "politischer" Entscheidungen wie Ratingagenturen-Downgrades sowie verschärften EBA-Regeln einerseits und geplanter globaler Geldflutungen andererseits) agieren, ein Leichtes, diese Meute im Short-Squeeze zu "melken".

US-Börsen erinnern mich zurzeit extrem an "Hütchenspiele", bei denen die "Chart-Zuschauer" systematisch genarrt werden.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 463222
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daiphong:

short wie long ist Kurzfristspekulation,

8
02.12.11 08:50
man muss die ungefähre mittelfristige Pendel-Bandbreite der Indizes erfassen. Und darf sich weder von shorts-Hypes ("Dax Horror-Chart 1.570", "alles bricht gleich zusammen") noch long-Hypes ("Dax 10.000 ist sicher", "alles glänzt morgen im Sonnenschein") narren lassen.

Bei Einzelwerten gelten völlig andere Regeln, da muss man nicht nur die Firma und Branche wie ihre Analysten untersuchen und vergleichen, auch den Eigenmarkt des Wertes. Bei GMCR u.a. hat man hier im BT gesehen, wie oft reine Chart-shorts brutal in die Hose gehen. Als die dann tatsächlich abzischten, war wohl kaum einer dabei, und schon gar nicht die volle Strecke. Sowas gehört in Einzelwert-Foren, das Spekulieren auf Einzelwerte verlangt volle Konzentration und auch noch den allgemeinen Hintergrund. Einzelne Erfolgsmeldungen, wie hier immer wieder üblich, taugen gar nichts, da die Misserfolgsmeldungen nicht daneben gestellt werden.
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Kicky:

Spanish Unemployment Net (Nov) M/M 59.5 vs 134,2

2
02.12.11 09:48
zuvor via Ransquawk
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Kicky:

Sarkozy präsentiert sich als "starker Mann in der

 
02.12.11 09:51
Krise www.stern.de/wirtschaft/news/...mann-in-der-krise-1757823.html
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Kicky:

Merkel dämpft Hoffnung auf schnelle Euro-Rettung

 
02.12.11 09:52
Es gibt keine einfachen und schnellen Lösungen“, sagte Merkel am Freitag im Bundestag in ihrer Regierungserklärung zum EU-Gipfel in der kommenden Woche. Einen Befreiungsschlag oder Paukenschlag werde es nicht geben. Sie rechne mit einem langen Prozess. „Dieser Prozess wird Jahre dauern“, sagte Merkel.

Die Kanzlerin bekräftigte das Ziel, die Wirtschafts- und Währungsunion zu stärken. Auf der Tagungsordnung stehe jetzt eine Stabilitätsunion. Die Notwendigkeit einer Fiskalunion sei inzwischen weitgehend anerkannt. „Wir reden nicht nur über eine Stabilitätsunion, sondern wir fangen an, sie schaffen.“ Dies sei gar nicht hoch genug einzuschätzen......
www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...ttung/5913276.html
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Anti Lemming:

Eigentlich will sich Sarkozy selber retten...

7
02.12.11 10:06
- freilich auf Kosten der "Solidargemeinschaft Eurozone". Damit ist er nicht viel besser als Berlusconi.

www.ftd.de/politik/europa/...oll-schuldenstaaten-retten/60136949.html
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Kicky:

Generalstreik in Athen mit geringerer Beteiligung

 
02.12.11 10:10
als erwartet www.athensnews.gr/portal/1/50691
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Ischariot MD:

SocGen in Nöten

8
02.12.11 10:21
... kommt keinesfalls unerwartet, egal was Pförtner so reden.
Übrigens "Kein Bänker in einer höheren Position spricht so etwas aus, sogar wenn es stimmen würde. Er würde sich um Kopf und Kragen reden"

>>> dem Pförtner und dem dt. Schwarzgeld-Schwitzling und dem gemeinen Volk als solches erzählt er es natürlich nicht. Im Kreis der upper echelon wird natürlich gelästert und geschwätzt, v.a. wenn's um die Konkurrenz-Bank geht, und natürlich werden die Zentralbanken mit derlei Infos und Gerüchten drangsaliert. Dort sind dann weitere Info-Löcher zu vermuten.

Und was Malko angeht, da waren einige im Thread wohl nicht ganz aufmerksam über die Jahre. Er gibt ja durchaus einige Infos über sich preis, und wer baer45 anklicken kann, ist klar im Vorteil. Der IT-Sicherheitsberater ist kein fake, und daß Malko in Lux quasi zur Familie gehört, ist nun auch nix Neues.
Was nicht heißt, daß er immer Recht hat  ;o)
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Kicky:

welcher Politiker hat nicht Angst vor der nächsten

3
02.12.11 10:22
Wahl? da geht es doch der CDU/CSU nicht einen Deut besser,jetzt will die CSU einen Parteitag einberufen und Beschlüsse zur Eurokrise fassen
und was wird in Frankreich passieren,wenn Sarkozy nicht mehr gewählt wird?
Der Präsidentschaftskandidat der gegnerischen Partei hat doch schon verkündet ,Einschränkungen der staatlichen Hoheit in Frankreich werde es mit ihm nicht geben.Und
LePen erklärt,man werde aus der EU austreten .
www.spiegel.de/thema/praesidentschaftswahl_frankreich_2012/
www.rfi.fr/france/...ollande-madame-merkel-decide-sarkozy-suit
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Kicky:

EBA will Kriterien nicht weiter verschärfen

2
02.12.11 10:27
www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/...aerfen/5913528.html
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Ischariot MD:

Es läuft gerade übrigens

12
02.12.11 10:31
wieder die ganz große Erpressungsmasche. Jeden Tag ein halbes Dutzend Bankstudien (also solche, die sonst streng intern bleiben, wieso stehen die jetzt gerade alle online ???), alle mit dem Tenor, der Euro habe nur noch wenige Tage Restlaufzeit, wenn "die Politik" nicht sofort "die richtigen Entscheidungen" treffen würde, Soros reitet die Masche schon seit Monaten, jüngst wieder medial massiv verstärkt, mein Magen ist schon ganz leer vor lauter Ko..en. Das alles aus echter Sorge um den Euro, die Realwirtschaft und die sparende Bevölkerung ?? Natürlich nicht: alles nur, damit Merkozy etc. am 9.12. gefälligst die richtige Entscheidung treffen, vulgo Fiskalunion, Eurobonds, Elite-Scam etc. Ein weiterer Schritt im chronischen Plünderungsfeldzug zulasten des Steuerzahlers und zugunsten der Finanzwirtschaft.
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Kicky:

Der neue Korruptionsindex ist heute veröffentlicht

5
02.12.11 10:44
cpi.transparency.org/cpi2011/
und besonders schlecht schneiden im europäischen Raum Griechenland,Italien,Bulgarien,Rumänien,Serbien und Montenegro ab mit weniger als 4 Punkten
zudem sieht die Organisation „enge Verbindungen“ zwischen der vielerorts tiefverwurzelten Korruption und der Finanzkrise etlicher europäischer Staaten. Hier hätten es die Behörden nicht geschafft, Bestechung und Steuerhinterziehung nach Strich und Faden zu bekämpfen, heißt es im Korruptionswahrnehmungsindex 2011.
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Stöffen:

AL, du als "Ritter des Momentums"

4
02.12.11 11:00
müsstest doch eigentlich die folgende Weisheit verinnerlicht haben:

"Don't fight the tape"

LOL.

(Fun-Generator off)
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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musicus1:

hier mal was für mittelfrist invest

2
02.12.11 11:07
inflation     CK2QYQ
Antworten
musicus1:

wenn nationalstaaten im EGO erstarren,

4
02.12.11 11:08
dann haben wir bald eine ESKALATION  in allen bereichen, politik, wrtschaft etc....
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Ischariot MD:

als Gegenpol zu den o.g. Erpresser-Szenarien

9
02.12.11 12:51
... die Meinung von Martin Hüfner (sicherlich kein Euro-Hasser) zum Szenario eines Auseinanderbrechens der Euro-Zone.

Tenor: "Könnte der Euro nicht gerettet werden, träte das Trauma einer Währungsreform mit riesigen Vermögensverlusten für weite Teile der Bevölkerung NICHT ein. Es gäbe aber erhebliche politische Verwerfungen, wirtschaftliche Kosten und eine Rezession. Für Anleger würde es schwer, kein Geld zu verlieren."

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...s-Wochenkommentar-1498763

Je mehr sich die Spannungen im Euroraum verschärfen, umso öfter taucht das Gespenst auf, dass der Euro zerbricht. Wie funktioniert das, wenn eine Gemeinschaftswährung auseinanderfällt? Was bedeutet es für die Staaten, die Unternehmen, Banken und die Anleger? Hierzu ein paar grundsätzliche Überlegungen. Das ist weder eine Prognose, noch gibt es keine Wahrscheinlichkeiten für ein solches Szenario.
Wenn der Euro zerbricht, ist das ganz anders als bei "normalen" Währungsreformen. Üblicherweise geht eine Währung kaputt, wenn die Inflation ansteigt. Die Menschen akzeptieren das Geld nicht mehr, weil es nichts mehr wert ist. Sie gehen über zur Tauschwirtschaft. Die Bürger erleiden erhebliche Vermögensverluste. Es gibt Armut und Ungerechtigkeit, vor allem im Mittelstand. Währungsreformen sind ein Trauma für jede Gesellschaft.

Wenn der Euro zerbrechen sollte, würde nichts dergleichen passieren. Der Zahlungsverkehr würde weiter funktionieren. Wenn man nicht mehr mit der Gemeinschaftswährung zahlen kann, dann eben mit einer neuen Währung. Tauschwirtschaft ist kein Thema. Vermögensverluste kann es geben, wenn der Zerfall der Währung mit einem Staatsbankrott oder mit der Pleite einer oder mehrerer Banken verbunden ist. Das ist aber keineswegs zwangsläufig, vor allem ist es nicht der Währung zuzurechnen.

Ein Zerfall des Euro würde also, so wie es jetzt aussieht, nicht von den Bürgern oder den Unternehmen ausgehen. Entscheidend sind vielmehr politische Überlegungen. Entweder beschließt eine Regierung, dass sie die Lasten durch die Zugehörigkeit zum Euro nicht mehr tragen kann oder sie will ihre Wirtschaft durch eine Abwertung des Wechselkurses wieder wettbewerbsfähiger machen. Oder eine andere Regierung will die Zahlungen in die Rettungsschirme nicht mehr leisten (Transferunion). Oder sie fürchtet, der Geldwert werde durch die Rettungsaktionen gefährdet.
Das muss noch nicht unbedingt bedeuten, dass der Euro als Ganzes zerbricht. Wenn ein Land mit einer höheren Verschuldung ausscheidet, könnten die anderen ganz einfach weitermachen. Es ist freilich zu vermuten, dass der Resteuro dann unter erheblichen Druck gerät, weil der Markt vermutet, auch andere Länder würden den Euro verlassen. Hier liegt ein Keim für weitere Austritte. Wenn ein Land mit einer niedrigeren Verschuldung ausscheidet (etwa Deutschland), ist denkbar, dass sich andere ihm anschließen (so wie das Österreich lange Jahre an die D-Mark tat). Der dann noch verbleibende Resteuro ist gefährdet, weil er seine Attraktivität als Stabilitätsanker verloren hat.

Politisch wäre ein Zerbrechen des Euro ein schwerer Rückschlag für die EU. Dass sie ebenfalls auseinanderfällt, (also Merkels "Scheitert der Euro, scheitert Europa") ist aber keineswegs zwangsläufig. Es könnte auch sein, dass die EU-Mitglieder dann besondere Anstrengungen unternehmen, um dies zu verhindern. Was jedoch passieren würde ist, dass wichtige Errungenschaften wie die Freiheit des Kapitalverkehrs, eventuell auch die offenen Grenzen zumindest temporär außer Kraft gesetzt würden. Nur auf diese Weise ließe sich verhindern, dass Kapital aus den Ländern mit höherer Verschuldung abfließt (oder physisch über die Grenzen getragen wird). Das deutsch-französische Verhältnis würde schwieriger, wenn es keine gemeinsame Währung mehr gäbe.

Interessanterweise gäbe es bei der Aufspaltung der Geldpolitik die wenigsten Probleme. Die Europäische Zentralbank würde aufgelöst. Die nach wie vor bestehenden nationalen Zentralbanken übernähmen die Steuerung von Zinsen und Liquidität. Die technische Durchführung der Geldmarktgeschäfte lag auch bisher in ihren Händen.
Wirtschaftlich gäbe es erhebliche Kosten und Unsicherheiten. Neues Bargeld müsste gedruckt werden (weil das lange dauert, würde man sich am Anfang vermutlich damit behelfen, auf die Banknoten den neuen Namen zu stempeln). In Unternehmen und Banken müssten die IT-Systeme umgestellt werden. Verträge im innereuropäischen Handel müssten neu formuliert werden. Kassen- und Bargeldautomaten müssten umgestellt werden. Es gibt Schätzungen, nach denen die Kosten allein für Deutschland bei über EUR 250 Mrd. liegen würden (das scheint mir freilich sehr hoch zu sein). Eine Rezession zumindest in Europa wäre unvermeidbar. Die Unternehmen würden sich mit Investitionen zurückhalten, solange die Perspektiven der weiteren Entwicklung nicht absehbar sind.

Für den Anleger
In den Ländern mit hoher Verschuldung wertet sich die "neue" Währung ab. Die Inflation steigt stark an. Die Zinsen müssen sowohl am kurzen, wie am langen Ende des Marktes stark angehoben werden. Die Schulden, die in Euro denominiert sind, werden größer. Das ist eine harte Rosskur. Die Länder werden sich zumindest auf absehbare Zeit kaum besser stellen, als wenn sie im Euro geblieben wären. Aktien- und Bonds-Märkte sind schwach.

In den Ländern mit geringerer Verschuldung ergibt sich umgekehrt eine Aufwertung, sowohl gegenüber Drittländern, als auch gegenüber den Staaten des bisherigen Euroraums. Die Inflation bleibt niedrig, vielleicht gibt es vorübergehend sogar Deflation. Die Volatilität auf allen Finanzmärkten ist hoch. Euroanleihen aus Staaten gegenüber denen sich eine Aufwertung ergibt, werden im Wert sinken, was entsprechende Abschreibungen der Banken nach sich zieht. Auch hier ist damit zu rechnen, dass die Aktienkurse zumindest zuerst nachgeben werden. Die Bonds-Märkte werden dagegen freundlich sein.

Wird wenigstens die Welt besser, wenn der Euro zusammenbricht? Nein. Vordergründig ist die Eurokrise dann zwar zu Ende, die Probleme sind aber nicht gelöst. Die Schulden werden nicht kleiner. Die Inflation wird nicht weniger. Das Wachstum wird nicht größer. Der Export schwieriger. Die Wechselkurse schwanken eher mehr. Und Europa wird auch nicht besser.
© 1. Dezember 2011/Martin Hüfner
Die Würde des Steuerzahlers ist unantastbar
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Anti Lemming:

Kriese entkrieselt

7
02.12.11 14:48
FTD - Eilmeldung

Zahl der Arbeitslosen in den USA fällt auf Zweieinhalbjahrestief

Ungeachtet der Schuldenkrise fällt die Zahl der Arbeitslosen in den USA im November von neun auf 8,6 Prozent - das ist die niedrigste Rate seit zweieinhalb Jahren. Das US-Arbeitsministerium revidierte gleichzeitig die Zahl der im September und Oktober geschaffenen Jobs um 72.000 nach oben, was ein weiterer Indikator dafür ist, dass sich die US-Wirtschaft auf einem langsamen Erholungskurs befindet.
Antworten
permanent:

Autobranche fährt mit Vollgas in die Nebelwand

6
02.12.11 17:03

Noch können die deutschen Autobauer auf ein glänzendes Jahr 2011 zurückblicken. Doch für Jubelstimmung gibt es keinen Grund. Denn die Aussichten für das kommende Jahr sind mehr als ungewiss.

Wenn sie nur auf dieses Jahr gucken, können die deutschen Autobauer den Sekt wohl getrost im Keller lassen - und lieber gleich die Champagnerflaschen hoch holen. Denn kurz vor Jahresschluss sieht es ganz danach aus, als ob 2011 das erfolgreichste Jahr aller Zeiten für die hiesige Autobranche werden könnte. „Das Autojahr 2011 wird ein Rekordjahr“, hatte jüngst der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann gesagt.
 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...and/5915274.html

Antworten
wawidu:

Denninger zum BLS Report

 
02.12.11 17:07
market-ticker.org/akcs-www?post=198461

fabrication = Erfindung, Märchen
Antworten
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