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Der USA Bären-Thread


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S&P 500 7.506,3 +1,14% Perf. seit Threadbeginn:   +414,49%
 
permanent:

Was bedeutet die FED Sitzung kurzfristig?

13
22.09.11 08:20

Dem Markt wird keine Liquidität entzogen aber es gibt eben auch keine zusätzliche Liquidität.

Es werden -wie eigentlich zu erwarten war- lediglich Anleihen getauscht. Portfolioumschichtungen sind jedoch ein Nullsummenspiel.

Da Liquidität der einzige treibende Faktor für die Assetmärkte war werden wir kurzfristig einen Abverkauf sehen. Dieses beschränkt sich nicht auf Aktien sondern wird auch Rohstoffe/Edelmetalle mit nach unten ziehen. In einer zweiten Runde könnten -die heute noch als sicher geltenden- Staatsanleihen (USA/ Deutschland/ GB etc.) betroffen sein.

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permanent:

Moody's rechnet mit Pleite von US-Großbanken

7
22.09.11 08:45

 Der USA Bären-Thread 11660199

Die Ratingagentur bezweifelt, dass die US-Regierung klamme Banken retten kann. Die Bonität dreier US-Geldinstitute wurde bereits abgestuft. mehr...

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imagine:

Ratingcrash bei Banken

18
22.09.11 09:19
Ratingcrash bei Banken  | Drucken |  
22.09.2011  
IWF: Banken (fast) pleite. Europäische Institute brauchen 300 Milliarden. Moody's stuft US-Großbanken herunter. Ratingcrash bei Bank of America. S&P tritt in Italien nach: 7 Banken heruntergestuft, 15 Banken negativ.  Frankreich: Die Ruhe vor dem Exitus? - Deutsche Bank fühlt sich stark. Commerzbank mit Fragezeichen. - US 30jährige unter 3%.





Moody's hat die Kreditwürdigkeit vieler Banken weltweit drastisch herabgestuft.  In den USA kamen die Großbanken Bank of America, Wells Fargo und Citigroup unter den Rating-Hammer. Moody's erklärte  zur Begründung, die Wahrscheinlichkeit, dass der Staat die Institute im Falle von Schwierigkeiten bei einer neuen Finanzkrise unterstütze, sei zurückgegangen. Die Ratingagentur bewertet die langfristige Kreditwürdigkeit der BoA nur noch mit "Baa1" statt "A2". Bank of America ging darauf an der Börse in den Sturzflug über. Dramatisch heruntergestuft wurden auch Wells Fargo und Citigroup.




Italien unterm Rating-Hammer


Nachdem die Ratingagentur S&P am Vortag schon Italien ein Downgrade verpasst hatte, trat das Institut in Sachen Banken noch einmal kräfitg nach und stufte die Bonität von gleich 7 italienischen Banken herunter. Der Ausblick von 15 italienischen Banken wurde auf "negativ" gedreht.  Als Grund wurden gestiegene Geschäftsrisiken wegen der Schuldenkrise angegeben.

"Die negative Prognose für die langfristigen Ratings der 15 Banken spiegelt die Möglichkeit wider, dass wir ihre Bewertungen bei sonst gleich bleibenden Bedingungen herabsetzen könnten, sollten wir das Rating Italiens weiter herabstufen", hieß es in einer Stellungnahme von Standard & Poor's.Unter den von "A+" auf "A" herabgestuften Geldhäusern befinden sich Mediobanca  und Intesa Sanpaolo . Bei der Unicredit  und einigen Tochterfirmen steht der Ausblick jetzt auf "negativ" - das heißt, die Ratingagentur erwägt eine Abstufung in der Zukunft.




IWF: Europas Banken brauchen 300 Milliarden Euro
Die Schuldenkrise hat die Risiken in den Büchern europäischer Banken nach einem IWF-Bericht um schätzungsweise 300 Milliarden Euro erhöht. Daher sei eine Rekapitalisierung dringend erforderlich, um potenzielle Verluste ausgleichen zu können, heißt es im Globalen Finanzstabilitätsbericht, den der Internationale Währungsfonds am Mittwoch veröffentlichte. Die Risiken für die Finanzstabilität hätten sich "substanziell" erhöht, schreiben die Experten des Fonds. Dies gelte nicht nur für Europa, der Schaden könne auch auf Institute in Schwellenländern übergreifen.



Frankreich: "Halten dem Druck stand"


BNPChef Michel Pebereau betonte  erneut, dass die heimische Bankenbranche keinerlei staatliche Hilfe brauche. "Wir haben im Moment keinen Bedarf für eine Rekapitalisierung", sagte er dem Radiosender RTL. Die Institute hielten bislang dem Druck ganz gut stand.

Das Misstrauen bleibt: Neben der Bank of China gibt es Finanzkreisen zufolge noch ein weiteres Institut der Volksrepublik, das den Handel mit einigen europäischen Geldhäusern gedrosselt hat. "Chinesische Banken sind zwar sicher kein großer Liquiditätsgeber für europäische Banken, aber diese Entscheidung zeigt, dass es Risiken gibt", sagte Adrian Foster, Marktanalyst der Rabobank in Asien, zu Reuters Insider TV. Ein Stratege einer japanischen Bank betonte, das Vertrauen in einige europäische Banken sei derzeit am Geldmarkt eher gering.



Commerz mit Fragezeichen
Die Commerzbank setzt wegen der Staatsschuldenkrise ein immer größeres Fragezeichen hinter ihre Gewinnziele. Vorstandschef Martin Blessing stellt das Erreichen der Gewinn-Marken mehr denn je unter Vorbehalt: "Das hängt davon ab, ob wir eine relativ schnelle Beruhigung der Märkte sehen".  Das operative Umfeld sei für die Branche zuletzt nicht besser geworden. "Der August war mit Sicherheit für viele Banken kein toller Monat."



Deutsche fühlt sich stark

Die Deutsche Bank sieht keinen Bedarf einer weiteren Kapitalerhöhung. "Wir fühlen uns mit unserer Kapitalausstattung wohl", sagte Finanzchef Stefan Krause am Mittwoch auf einer Konferenz in Frankfurt. Er gehe davon aus, dass das größte deutsche Geldhaus das Ziel einer harten Kernkapitalquote von mehr als acht Prozent Anfang 2013 erreichen werde.

Der Finanzchef geht nicht davon aus, dass eine Kapitalerhöhung ein Befreiungsschlag für den zuletzt stark gebeutelten Aktienkurs wäre. Der Kurs werde nicht von Spekulationen auf eine solche Maßnahme gedrückt, sondern sei wegen allgemeiner Sorgen um Griechenland und die Euro-Zone unter Druck, sagte er. Aktien der Deutschen Bank verloren in den letzten drei Monaten 40% - und lagen damit im MIttelfeld der Verluste, welche Bankaktien international in letzter Zeit verloren haben.




Lage angespannt


Wie angespannt die Lage für die ganze Bankenbranche ist, zeigt auch die Nachfrage nach Zentralbankgeld. Banken liehen sich von der EZB am Dienstag in einem Siebentages-Refinanzierungsgeschäft 201 Milliarden Euro, der größte Betrag seit Februar.



Witzig


30-jährige US-Staatsanleihen - die sicherste Form der Kapitalvernichtung - fielen am Mittwoch Abend unter 3%. Der US-Langläufer notierte zum Handelschluss nur noch bei 2,99%. Die Zinsen für langlaufenden US-Anleihen-Ramsch reduzierten sich nach der Ankündigung des Fed, hier aktiv auf der Käuferseite einzugreifen.

www.mmnews.de/index.php/boerse/8555-ratingcrash-bei-banken
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permanent:

Deutsche Bank (Aktien) gekauft

13
22.09.11 09:27

Banken sind weit gefallen. Die Dt. Bank ist im Vergleich zur Branche relativ gut aufgestellt.

Die Kunden betreiben Länderselektion, da Deutschland als sicher gilt, gilt auch die Dt. Bank als sicher.

Soll nur eine kurzfristige Position sein. KK 23,06.

Permanent

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daiphong:

da der Dollar gestiegen ist,

5
22.09.11 09:44
und die US-Indizes ausperformt haben, könnten sie nun schneller fallen als Europa/Asien.
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daiphong:

Nach dem großen US-Kapitalabzug aus Europa

9
22.09.11 10:14
dürfte das wackelige europäische Finanzsystem nun einen Kapitalabzug aus den USA betreiben, in Euro günstig bewerteten Treasuries und US-Aktien versilbern. Während die hohe Dollar-Liquidität bei Firmen und Banken in den USA durchaus so langsam Schnäppchen in Europa suchen könnte. Stufe 2 des Crashs.
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daiphong:

als die Fed dem europäischen Bankensystem

5
22.09.11 10:24
kürzlich wieder Dollarliquidität zur Verfügung stellte, sah es zwar aus wie eine Sozialhilfe, sie versuchte damit aber, den europäischen Gegen-Kapitalabzug zu verhindern.
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KuK Hofmarsc.:

aud

4
22.09.11 10:27
Fortsetzung zu #87753 für die FX-Interessierten.
Schaut schwungvoll und schön aus.
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 441547
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Stöffen:

Jedoch wachsam bleibt das Bärenauge

13
22.09.11 10:29
Sobald die momentan noch andauernde Verkaufs-Welle durchgeschwappt ist, werden wir einen erheblichen Rebound sehen. Dieser Rebound wird sehr wahrscheinlich nur ein paar Wochen andauern, sollte aber von den Bären bzgl. seiner Stärke nicht unterschätzt werden. Griechenland erhält seine Finanzierung und die großen Anlagenverwalter kaufen wie eigentlich stets jahreszeitenbedingt in die Earnigs Season hinein. Das dritte Jahr einer Amtszeit des US-Präsidenten ist aus historischer Sicht bullish und viele Money-Manager werden bei den aktuell heruntergeprügelten Kursen nunmehr auf eine Year-End-Rally setzen. Allerdings sollten die Bullen hier nicht allzuviel an Hoffnung investieren, denn diese Rally wird keinesfall den Punch besitzen, um eine Hausse loszutreten. Bei den sich vor uns weiterhin auftürmenden Problemen könnte sich diese Rally jedoch bereits zu Mitte/EndeNovember wiederum festgelaufen haben.

Nur meine bescheidenen 2 Cent dazu ;-))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
KuK Hofmarsc.:

spx

5
22.09.11 10:43
Punktlandung oben bei 1220, Punktlandung unten bei 1264/68, Zwischenstand 1:1, aber Vorteil Bären ??
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 441553
Antworten
KuK Hofmarsc.:

meinte natürlich 1164/68

 
22.09.11 10:44
Antworten
Eidgenosse:

#151, ich glaube nicht dass das nur kurzfristig

10
22.09.11 11:39
sein wird. Das Geldfluten muss ein Ende haben sonst wirds kritisch, anscheinend merken sie das langsam auch. Als nächstes werden die Banken die Pleite gehen verstaatlicht, so wie F+F, die Aktionäre gehen leer aus aber die Einlagen werden gesichert bis zu einem gewissen Grad. Aktienkurse, Rohstoffe usw. werden fallen wie der Nikkei. Schulden müssen abgebaut werden, egal wie, vorher gehts nicht weiter.
Eine gewisse Deindustrialisierung wird auch noch stattfinden. Es werden dann wieder mehr Leute benötigt um Häuser, Autos usw. zu bauen, die Arbeitslosenrate sinkt, eine bessere Zeit steht bevor.

Das alles braucht aber noch Zeit, der Tiefpunkt wird frühestens 2020 sein. Der Dow ist dann bei 1000. Und es wird dann noch 10 Jahre seitwärts gehen, oder 20 oder 30...
Wo der Goldpreis dann ist sag ich jetzt mal nicht, aber ein Laib Brot sollte mann für ne Unze schon noch bekommen. :-)

Bis dahin ist Bargeld ok. Einfach mit dem leben was man hat, keine Kredite usw.
Antworten
permanent:

Früher liefen wir mit der Keule durch die

5
22.09.11 11:52

Wälder um die Verteilungskämpfe auszufechten, heute haben wir dafür die Kapitalmärkte.

Permanent

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Eidgenosse:

Permanent, das mit der Keule ist durchaus

 
22.09.11 12:01
aktuell, schau doch mal was in Grosstädten so abläuft. Das Bänkerleben ist schon reichlich risikoreich geworden, und nicht nur dass.
Antworten
Stöffen:

Was 2020 sein wird...

5
22.09.11 12:17
nun ja, soweit langt der Blick meiner Kristallkugel nicht ;-)

Aber wie wir ja allesamt zur Genüge sehen, befinden wir uns z.Z. in einer low-low-rate-world. Allerdings sind unsere Zockerbuden ja auch ständig auf der Jagd nach höheren Renditen, welche eben auch nur mit dem Eingehen höherer Risiken zu erzielen sind. Die FT berichtet heute aktuell, dass die von Hedge-Fonds verwalteten Vermögen sich mit 1800 Mrd. Dollar schon fast wieder auf Vorkrisenniveau befinden. Es ist also genügend "Spielgeld" im Casino vorhanden. Be prepared!
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
permanent:

Die EZB hat sich auf das Niveau der FED

 
22.09.11 12:25

eingelassen, nun hat die FED die besseren Karten. Eine längere Historie, den Dollar als Resevewährung und einen einheitlichen Währungsraum.

Hätte man die BUBA Linie verfolgt und keine Staatsanleihen gekauft, so wäre man heute noch glaubwürdig und könnte mit eigenen Spielregeln spielen.

Permanent

Antworten
daiphong:

Hätte man gar keine Staatsanleihen gekauft,

5
22.09.11 12:49
wäre Eurozone kaputt, nicht glaubwürdiger.
Und die Fed könnte ihre jüngere Historie, mit der Inflationierung des Dollars den Rest der Welt abzuzocken, unbehelligt fortsetzen.
Nein, wenn Eurozone überstehen will, muss das Runterfahren der Neuverschuldung mit einer Absicherung der bestehenden Schulden/Vermögen parallel laufen, notfalls auch durch Käufe.

Übersteht Eurozone, wird man auch den weiteren Absturz der USA weit besser überstehen. Der gesamte US-Staat, vom  Militär- und Sicherheitswesen über Schulen und Verwaltung bis zum Sozialwesen, hat dort keinerlei ausreichende Basis mehr in der Wirtschaft und in der Steuerfinanzierung.
Antworten
geldsackfrank.:

So werden unsere Steuergelder gekillt

2
22.09.11 12:53
Besonders der letzte Satz zeugt wieder von dümmlicher Volksverarschung.



Barthle: Haushaltsausschuss stimmt erweitertem Euro-Rettungsschirm
mit Höchstmaß an Parlamentsbeteiligung zu

 Berlin (ots) - Zur gestrigen Entscheidung des Haushaltsausschusses
des Deutschen Bundestages zum erweiterten Euro-Rettungsschirm erklärt
der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen
Bundestag Norbert Barthle:

 "Mit breiter Mehrheit hat gestern der Haushaltsausschuss dem
Gesetzentwurf zur Erweiterung des bis Mitte 2013 befristeten
Euro-Rettungsschirmes (Europäische Finanzstabilisierungsfazilität
(EFSF)) und der Einführung umfassender Mitwirkungsrechte des
Deutschen Bundestages an den Entscheidungen der EFSF zugestimmt. Mit
dem Gesetzentwurf werden die im März und Juli von den Staats- und
Regierungschefs des Euroraums beschlossenen Änderungen beim
Euro-Rettungsschirm ins nationale Recht umgesetzt. Kernpunkte des
Gesetzentwurfes sind:

 1. Die Erhöhung des Gewährleistungsrahmens von derzeit 123
Milliarden Euro auf gut 211 Milliarden Euro. In diesem Umfang wird
das Bundesfinanzministerium ermächtigt, Gewährleistungen für
Hilfsmaßnahmen der EFSF für Euroländer zu übernehmen. Der
Gewährleistungsrahmen kann wie im bisherigen Gesetz mit Einwilligung
des Haushaltsausschusses um 20 Prozent überschritten werden.
Ebenfalls wie bisher und wie seit über 30 Jahren im Haushaltsrecht
üblich, werden Zinsen und Kosten nicht auf den zuvor genannten
Gewährleistungsrahmen angerechnet. Dem von der Presse seit dem
vergangenen Wochenende gelegentlich genannte Gewährleistungsbetrag
von über 400 Milliarden Euro liegt ein Szenario zu Grunde, das nicht

im geringsten der Realität, beispielsweise einem vernünftigen
Gläubigerverhalten bei Zahlungsausfällen seines Schuldners,
entspricht.

 2. Die Möglichkeiten der EFSF für Hilfsmaßnahmen werden um die
drei folgenden Instrumente erweitert:

 -       Anleihekäufe auf dem Sekundärmarkt,
 -       vorsorgliche Kreditlinien,
 -       Kredite für Bankenrekapitalisierungen.

 Auch die neuen Instrumente werden nur unter strikten Bedingungen
für das Hilfe beantragende Land gewährt.

 3. Einführung eines Höchstmaßes an Mitwirkungsrechten des
Deutschen Bundestages an den Maßnahmen der EFSF.

 Die öffentliche Anhörung des Haushaltsauschusses am 19. September
2011 hat bestätigt, dass die Erweiterung des Rettungsschirmes sowie
die neuen Instrumente dringend notwendig sind. Es geht nicht darum,
Europa und den Euroraum mit viel Geld zu sichern. Sondern wir
verschaffen den Ländern, die in Schwierigkeiten sind, Zeit, damit sie
ihre Probleme selbst lösen können. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe!
Die betroffenen Länder müssen den steinigen Weg der
Haushaltskonsolidierung und wirtschaftlichen Strukturreformen
eigenständig gehen. Wir müssen Ansteckungsgefahren aus der
Staatschuldenkrise einiger Euroländer für die Stabilität des
Euroraums und der gemeinsamen Währung abwenden und Vorkehrungen für
eine mögliche Ausweitung der krisenhaften Entwicklung treffen.

 Mit den vorgesehenen Mitwirkungsrechten des Bundestages bei
Maßnahmen des Rettungsschirmes gehen wir weit über die Vorgaben des
Bundesverfassungsgerichts hinaus. Dieses hat in seinem Urteil vom 7.
September 2011 lediglich die Zustimmung des Haushaltsausschusses vor
der Übernahme von Gewährleistungen verlangt. Im Rahmen eines
abgestuften Verfahrens ist nun das Plenum des Deutschen Bundestages
für alle grundsätzlichen, der Haushaltsausschuss für operative
Entscheidungen zuständig. Für besonders eilbedürftige oder
vertrauliche Fälle werden wenige, vom Deutschen Bundestag zu wählende
Mitglieder des Haushaltsausschusses die notwendigen Entscheidungen
treffen können. Besondere Eilbedürftigkeit oder Vertraulichkeit liegt
regelmäßig bei den neuen Instrumenten der EFSF vor, wenn nicht die
zuvor genannten Mitglieder des Haushaltsausschusses widersprechen. Im
Falle eines Widerspruchs ist je nach Maßnahme entweder  wieder das
Plenum des Deutschen Bundestages oder der gesamte Haushaltsausschuss
zuständig. Damit ist der Rettungsschirm in jedem Fall handlungsfähig.
Dies hat auch der Chef des europäischen Rettungsschirmes, Klaus
Regling, in der Anhörung am 19. September 2011 bestätigt. Der
Bundestag nimmt seine Rechte und Pflichten im Interesse der Bürger
und Steuerzahler wahr."

Originaltext:         CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/pm/7846
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CDU/CSU - Bundestagsfraktion
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Antworten
daiphong:

#68 Selbstmord wäre wohl keine Volksverarschung?

 
22.09.11 13:05
#68 Selbstmord wäre wohl keine Volksverarschung?">
Antworten
Pichel:

2020 witzig

13
22.09.11 13:58
Dez. 2012 ist sowieso alles erledigt (MajaKalender)
Der USA Bären-Thread 441643
Finanzielle Probleme lassen sich am besten mit anderer Leute Geld regeln. (J. Paul Getty)
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fkuebler:

daiphong #167: Denkbar, dass du einfach Recht hast

7
22.09.11 14:14
Der USA Bären-Thread 11664255
Athen kämpft gegen den Staatsbankrott - mit allen Mitteln. Das Land kann sich dabei auf die Hilfe Europas verlassen. EU-Ratspräsident Herman Van ...

"Hätte man gar keine Staatsanleihen gekauft, wäre Eurozone kaputt, nicht glaubwürdiger. "

..., aber ich bin nicht sicher (zugegebenermassen allerdings auch nicht des Gegenteils sicher).

Ich kann mir einen Alternativweg gut vorstellen, bei dem man die Investitionen besser in die Bankeninfrastruktur-Sicherheit gemacht hätte, statt in die Staatsanleihen selbst. Das heisst, die Banken (auf Kosten der Altaktionäre, wie z.B. bei Coba oder HRE) so rekapitalisieren, dass sie einigermassen vernünftige Abwertungen ihrer Anleihen-Portfolios überstanden hätten.

Wenn diese Rekapitalisierung wegen des Umfangs nicht funktioniert hätte, dann die Banken verstaatlichen, wie die Schweden das Anfang der 90-er gemacht haben. Eigentlich ein "linker" Ansatz, und er hatte hervorragend funktioniert...

Griechenland wäre dann schlicht pleite gegangen und hätte sich selbst überlegen können, ob sie die Drachme wieder einführen oder sich als 82. Provinz an die prosperierende Türkei anschliessen möchten, oder was immer. Ohne grössere Bedeutung...

Aber bei den Italienern (und anderen) wäre dann ganz von selbst eine Schuldenbremse aufgekommen. Wäre es denn eine Tragödie, wenn sie 7% Zinsen bezahlen müssen? Nein, sicher nicht, aber es hätte die Leute (Regierung, Parlament, und Volk) auf Trab gebracht. Jetzt kann ein Tremonti nach Eurobonds schreien, weil er realistischerweise eine Chance darauf sieht. Bei 7% oder mehr müsste er Berlusconi umbringen (die Römer wissen ja seit 2000 Jahren, wie sowas geht :-) und eine Austerity-Regierung gründen.

WIe gesagt, ich bin nicht sicher, und hypothetische Abläufe lassen sich immer leicht designen, aber mit TINA möchte ich wirklich nix zu tun haben... ;-)

P.S.:

Aber Rompuy ist wirklich ein Schwachkopf. Offen gesagt: dieser ganzen Mischpoke würde ich eine Gratisreise in einem polnischen Armeeflugzeug nach Smolensk spendieren... 

Der allerkleinste gemeinsame Nenner und beschwichtigen und lügen. Es ist armselig... Aber vielleicht kann man für die mickrigen Gehälter nichts anderes erwarten... 

 

 
Antworten
permanent:

@fkuebler

 
22.09.11 14:23

Mein Silberlong ist per SL bei 39 raus, ich hätte vor Tagen schön mit Gewinn verkaufen können.

Hätte macht mein Konto nicht voller.

So bleibt mir nur die Gratulation an dich. Du hast auf die richtige Seite gesetzt.

Gruß

Permanent

Antworten
fkuebler:

permanent #172: Mein Mitgefühl, Herr Kollege...

4
22.09.11 14:30

"So bleibt mir nur die Gratulation an dich. Du hast auf die richtige Seite gesetzt"

Das gilt nur nach Anschein per Stand heute  

Niemand weiss, wie es in einer Woche (oder einem Monat, oder...) aussieht. Vielleicht muss ich dann die Gratulation zurückgeben und sagen, dass du im Vergleich mit mir um Meilen besser davongekommen bist...   

Aber bei allen Unwägbarkeiten: in diesem Herbst werde ich die Shorts nicht wegpacken. Und wenn ich vor Frost dunkelblaue Beine kriege...   

 
Antworten
Eidgenosse:

Gewisse Prognosen sind auch

3
22.09.11 14:51
langfristig möglich. Wenn ich heute eine Tochter gebär (oder besser gesagt meine Frau) dann kann ich mit Sicherheit sagen das die erst in 12-14 Jahren zeugungsfähig ist. Die Demographische Entwicklung kann man nicht einfach so schnell mal anpassen.
Wenn die Babyboomer keine neuen Babyboomer erzeugen boomen bald mal die Altersheime.
Stöffen die paar Mrd. der Hedgefonds sind doch Peanuts. Die saugt der Markt auf wie ein trockener Schwamm.
Manchmal muss man ne These wagen schon alleine um eine vernünftige Diskussion zu starten.
Die Brotlaib/Gold-Ratio (Chart gibts demnächst von Wawidu) ist jedenfalls schon wieder geschrumpft. :-)
Antworten
Eidgenosse:

@kübler,

 
22.09.11 14:57
bist du eigentlich noch T-Bond Long? Ware doch mal deine Strategie.
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