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Der USA Bären-Thread


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fkuebler:

AL #572: Wenn der Wunsch Vater des Gedankens wird,

2
01.05.10 14:19

"Sollten sich diese fundamental begründeten Zweifel an der Nachhaltigkeit des US-Konsums bestätigen, droht in der zweiten Jahreshälfte 2010 in USA eine Doppel-Dip-Rezession"

..., dann solltest du im Einklang mit normaler Lebenserfahrung doch wenigstens noch eine 9-monatige Schwangerschaft einkalkulieren ;-)

2010 wird's insofern auch garantiert nix mehr mit Dabbeldipp in der Wirtschaft.

Wozu du in 2010 allenfalls eine Chance kriegen könntest, das ist ein Dabbeldipp an der Börse.

Toi, toi, toi... ;-)

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Anti Lemming:

Der Rückgang der US-Sparquote

4
01.05.10 14:20
zeigt, wo das Geld für den gestiegenen Konsum hergekommen ist. Tiefer als Null kann sie nicht sinken, wenn es bei der seit Krisenbeginn zu beobachtenden Scheu der US-Konsumenten, sich weiter zu verschulden, bleibt.

.
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 316985
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Platschquatsc.:

Für Anti

2
01.05.10 14:21
Das die Bilder nicht ideal waren ist mir klar nur und die Zeitfenster waren mit sicherheit keine Punktlandungen. Wenn du auf die Beschreibung geachtet hättest und diese mit Chart abgeglichen hättets dann stimmen meine Aussagen.
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Der USA Bären-Thread 316986
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Anti Lemming:

fk - Double-Dip

6
01.05.10 14:27
"Wozu du in 2010 allenfalls eine Chance kriegen könntest, das ist ein Dabbeldipp an der Börse."

Es gibt deshalb keinen Double-Dip in der Wirtschaft, weil wir real betrachtet (.d.h. bereinigt um schuldenfinanzierte Stimulation) von dem ersten Tief noch gar nicht hochgekommen sind - außer an den Börsen.  

Demnach bekämen wir NUR an den Börsen den Double-Tipp. In der Realwirtschaft bleibt es beim L-Boden. Siehe dazu auch die Charts in meinen letzten Postings (insbesondere # 574 und 575).
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relaxed:

#61574 Krise bei Gewerbeimmobilien?

7
01.05.10 14:29
Welche Krise?

Der USA Bären-Thread 7925521
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Mouton:

Malko

7
01.05.10 14:40
Machst du es dir da nicht etwas einfach? Wir können auch das Arbeitslosengeld abschaffen. Dann brauchen wir auch keine Arbeitslosenvesicherung. Macht ja auch faul. Der Staat würde im Geld schwimmen. Wir könnten Bocksspringen über schlafende Bettler machen. Die Strassen wären voll davon. Die Mülleimer würden dann täglich von den Obdachlosen geleert, da sie nix zu beissen haben. Die reichen könnten sich alle ne Mauer ums Haus bauen.
Einen Arschtritt für meinen Schwarz-Gelben Lieblings-Autisten bei Ariva, gratis!
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Platschquatsc.:

Inflation als Kurstreiber

5
01.05.10 14:45
Soll sich jeder selbst eine Meinung bilden.

Argentinien hatte 1992 und 2002 etwa die gleiche Inflationsrate also ein vergleichbarer Kurstreiber nur hat die Börse völlig verschieden reagiert auf die selben Inflationsbedingungen.

USA hatten etwa Mitte der 70iger bis Anfang der 80iger ebenfalls eine ralativ hohe Inlation und wie die sich als Kurstreiber bemerkbar gemacht hat sieht man ja im Chart.
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Der USA Bären-Thread 316991
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Malko07:

Mouton (#61581), wenn man gegen den

13
01.05.10 16:22
Länderfinanzausgleich ist, ist man noch lange nicht gegen sinnvolle soziale Leistungen. Als überzeugter Europäer sind  mir die Griechen so lieb wie die Brandenburger und ich bin der Überzeugung, dass beiden Subventionierungen nicht gut tun. Wenn man allerdings meint, wir sollten uns auf eine nationale Ebene zurückziehen und dann würde alles gut, der wird in absehbarer Zeit sich fürchterlich ins eigene Fleisch schneiden. Überschuldung ist nämlich kein griechisches Problem. Wir sind auf einem vergleichbaren Weg. Wenn es dann nicht mehr weiter geht, werden sich sogar sinnvolle Sozialleistungen schnell verflüchtigen. Und weil ich so was nicht will, will ich auch nicht, dass man bei der Verschuldung übertreibt. Weil weder die EU noch die Eurozone einen klassischen Nationalstaat darstellen haben wir jedoch große Chance, dass wir nicht zu tief sinken werden. daiphong (#61573) hat das sehr gut dargestellt. Wenn man für einen Sozialstaat ist, muss man mMn auch für ein seriösen Staatshaushalt sein. Alles andere ist Selbstbetrug. Das Ergebnis aus einem derartigen Selbstbetrug wird man bei den Griechen die nächsten Jahre bewundern dürfen.
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Malko07:

Letztes Jahr in Andalusien

13
01.05.10 16:45
riefen die Gewerkschaften am 1. Mai zum Generalstreik gegen die "Krise" auf. Ich fragte mich damals, ob es dadurch mehr Käufer für die überflüssigen Immobilien geben würde und kam zum Ergebnis, dass es wohl eher umgekehrt laufen würde. Heute lese ich in www.sueddeutsche.de deutsche Worte zur "Krise":

.... Verdi-Chef Frank Bsirske beklagte in Hannover, weder eine Reform noch eine Regulierung der Finanzmärkte sei in Sicht. "Bis heute zwingen die Banken ihre Belegschaften, Papiere zu verkaufen, die die Kunden weder haben wollen noch brauchen", sagte Bsirske. ....

Man kann ihm nur voll beipflichten. Diese neumodischen Finanzprodukte dienen nur dem Einkommen der Banken und sind für die Kunden sogar schädlich. Ob allerdings Bsirske und seinen jubelnden Mitglieder klar war, dass dann auch die Verkäufer überflüssig sind, wage ich zu bezweifeln.
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Anti Lemming:

PQ - zyklische und "forcierte" Inflation

13
01.05.10 17:11
Inflation ist in den meisten Fällen schlecht für Aktien, WENN es sich um eine Inflation im normalen Zyklus handelt wie in den 1970ern in USA. Zyklisch bedeutet, dass es nicht ewig dabei bleibt und die Landeswährung nicht "im Boden versinkt". Die Tatsache, dass wir heute in USA 0 % Leitzins haben und damals bis zu 18 % zeigt, dass die damalige Inflation, so stark sie auch ausfiel, keine "eskalierende Dauereinrichtung" war. Dies verdanken wir übrigens dem beherzten Eingriffen von Paul Volcker, der damals als Fed-Präsident die immerhin schon galoppierende Inflation mit vor allem an der Wall Street unpopulären Hochzinsen erfolgreich bekämpfte.

Völlig anders ist die Lage, wenn die Inflation dauerhaft aus dem Ruder läuft und/oder - wie in Argentinien - zum Staatsbankrott führt. In Extremfällen wie in der Weimar Republik (1923), Mexiko (1980) und Simbabwe (2009) druckt die jeweilige Regierung zur eigenen "Entschuldung nach innen" bewusst Massen an physischem Geld. In den Fällen ist die Abwertung gewollt und dauerhaft. Sachwerte gewinnen dann in den abgewerteten Währungen pro forma an Wert (Häuser und selbst Brot werden in Inflationsmark drastisch teurer, 1923 kostete in D. ein Brot etliche Milliarden), nicht jedoch z. B. in der aktuellen Leitwährung gerechnet (sofern diese nicht selber betroffen ist). Das ist in Pfund Sterling oder Dollar gerechnet blieben die Brotpreise in Weimar konstant.

USA ist zurzeit ein Grenzfall. Die Zeichen stehen im Prinzip eher auf Deflation (wie in Japan nach 1990) und die gewollte Inflationierung (auch der Assetpreise inkl. Aktien) ist Bernankes erklärtes Rezept, diese Deflation zu "bekämpfen". Bernankes Versprechen ist,  bei anziehenden Inflationsanzeichen in der Realwirtschaft (die idealerweise mit einer deutlichen Erholung einhergehen),  wieder auf die Zinsbremse zu treten.

Leider haben die Amis in letzter Zeit häufig ihre Versprechungen gebrochen. Das Bekenntnis zur "Politik des starken Dollar" klang wie ein Hohn, als EUR/USD 2008 bis 1,60 hochschoss. AAA-Bewertungen der US-Ratingagenturen galten viele Jahrzehnte lang als verlässliches Güte-Siegel für alle damit "abgesegneten" Finanzprodukte - bis in der Subprime-Blase dieses alte Vertrauen gezielt dazu missbraucht wurde, europäische Banken mit "AAA-CDO-Schrott" um 2 Billionen Euro zu betrügen.

Vor diesem Hintergrund muss man befürchten, dass auch Bernankes Zusage, beim Aufkommen von Inflation die Zinszügel rechtzeitig anzuziehen, gebrochen oder viel zu spät eingelöst wird. Man sah es bereits von 2002 bis 2004, als Greenspan die Leitzinsen viel zu lange bei ca. 1 % gelassen hatte und damit bewusst die Hausblase pumpte, die die jetzige Finanzkrise hervorrief (was er freilich leugnet). Ähnliches scheint Bernanke nun mit Assets aller Art vorzuhaben - von Aktien über Anleihen bis zu Rohstoffen und US-Häusern.

Nicht die Geldflutungen der Fed sind akut bedrohlich (sie sorgten für die nötige Liquidität, ohne die die Krise als Depression geendet hätte) sondern die potenzielle Unterlassung von rechtzeitigen Zinserhöhungen, wenn die Erholung Fuß fasst. Genau dies scheinen wir zurzeit zu sehen: Es mehren sich die Anzeichen, dass Bernanke sein Zinserhöhungsversprechen bricht, um die aufkommende Inflation für seine Reflationierungs-Kampagne zum missbrauchen. In die Richtung zielt auch der Fed-Spruch "0 % Zins auch weiterhin für 'extended period'" - trotz BIP-Wachstum von 5,6 % in 4/2009 und 3,2 % in 1/2010). Unterdessen sorgen US-Statistiker mit allen Tricks dafür, dass die Inflation möglichst nicht so schnell erkennbar wird, damit die Fed weiterhin freie Hand hat.

Eine solche "benign neglect" Inflationierung kann man im weitesten Sinne mit Weimar'schem Gelddrucken gleichsetzen, wenn Gegenmaßnahmen bewusst unterlassen oder aufgeschoben werden. Sie ist gefährlich und fördert Blasen. Volcker hat nicht ohne Grund Angst, dass hier ein Inflationsgespenst als "Heilmittel" aus der Flasche entlassen wird, das später kaum mehr in diese zurückzutreiben ist. Denn 18% Zins, den Volcker um 1980 verordnete, würde bei der heutigen extremen US-Verschuldung zum Staatsbankrott führen. Bernanke Zinspolitik ist daher ein Ritt auf der Rasierklinge.

Ausgangspunkt unserer Inflations-Diskussion war eigentlich Griechenland. Das ist ein Sonderfall, weil ein Weichei-Land künstlich mit einer Hartwährung versehen wurde. Der "Zorn" der Gläubiger über die Verschwendungssucht und laxe Haushaltspolitik macht richtet sich daher nicht gegen die Währung - den noch relativ stabilen Euro - sondern gegen griech. Staatsanleihen und Aktien. Gerade weil die Griechen keine Chance haben, sich durch Inflationierung zu retten (früher wurde die Drachme abgewertet), helfen nur von oben (der EU) verordnete deflationäre Sparmaßnahmen, die aber offenbar kaum durchzudrücken sind, da die Griechen bereits auf die Barrikaden gehen. Es ist ein perverses Spiel, was die Griechen spielen. Sie erschwindelten sie sich den EU-Beitritt, dann engagierten sie Goldman, um die Überschuldung "professionell" zu verbergen - und nun spielen sie mit demFakt, dass ihr Land wegen der massiven Staatanleihenkäufe europäischer Großbanken "too big to fail" ist.

Da die Rettung für die Griechen bislang vor allem auf drastischen Einsparungen basiert, dürfte der griechische Aktien-Indizes weiter in die Knie gehen - mit wenig Chance auf Erholung. Ob griechische Anleihen wieder steigen, hängt davon ab, wie wirksam die Sparmassnahmen umsetzt werden. Die Chancen stehen schlecht. Querschüsse hält die Schäden in Griechenland für irreparabel (Link hab ich gestern gepostet).
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wawidu:

Anmerkungen zu "Verbrauchsausgaben" (1)

8
01.05.10 17:26
Immer wieder liest man, "die" US-Verbraucher hätten eine neue "Kauf-Sause" begonnen. Dies ist schlicht falsch. Über zwei Drittel der "Verbrauchsausgaben" der Bürger gehen für mehr oder weniger notwendige Dienstleistungen drauf (Energieversorgung, Krankheitskosten, Bildungskosten, Versicherungen ...), die sukzessiv, und zwar nicht linear, sondern parabolisch, teurer werden.
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Der USA Bären-Thread 317014
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wawidu:

Anmerkungen zu "Verbrauchsausgaben" (2)

2
01.05.10 17:32
Die Aussagen der Medien bzgl. der neuen "Konsumsause" basieren auf völlig irreführenden Y/Y-Wachstumskurven.
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317016
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wawidu:

Anmerkungen zu "Verbrauchsausgaben" (3)

4
01.05.10 17:39
Wie Schein und Wirklichkeit aussehen, reflektiert sehr schön der Chart der Auto- und Zubehörverkäufe mit Y/Y-Wachstumskurve und absoluten Verkaufswerten.
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317017
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musicus1:

Anti,61572 posting

8
01.05.10 17:51
die märkte spielen weiter das spiel der inflation, solange  dies der fall ist, werden  wird dein aufgezeigtes szenario nicht sehen,   ende 2010 /11  ,glaube ich, könnte das jahr  der wahrheit  werden, wo wir dieses  sehen könnten........ im mo spiele ich das  spiel der märkte, kurzfrist rein in gold short, gewinne mitnehmen, öl long,  und cu short , und silber bin ich seit geraumer zeit long basis 12. alle posis halte  ich nicht langfrist,  sondern kurzfrist, gilt  für gewinne wie verluste,  ähnlich wie permanent neulich gepostet hat, bisher  hat das gut funktioniert, auch bei den währungen, mit dem unterschied, dass ich meine langfristshort posis halte .....
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Anti Lemming:

Wawidu - # 588 - Chart von Gentex (Autoteile)

2
01.05.10 17:54
blog.taragana.com/business/2010/04/30/...mains-cautious-56193/

Hersteller von US-Autoteilen wie Gentex sind schon wieder auf ATH - offenbar weil die prozentualen Sensationsanstiege in den Verkaufszahlen (Basiseffekte YoY) Zockern den Verstand vernebeln:
(Verkleinert auf 79%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317031
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Anti Lemming:

Musicus - fast der gesamte Markt

12
01.05.10 18:10
besteht nur noch aus Kurzfrist-Zockern mit 15-minütiger bis 2-stündiger Haltefrist. Einige Dare-Devil wie Pfeifenlümmel und Du halten auch mal Longs über Nacht.

Nimm Millionen solcher kleiner Zocker, und Du erhältst in der Summe ein "Markt-Monster" (Köhler) oder einen Monster-Markt, das/der mit aller Gewalt "nach oben will". Fundamentals spielen bei 15-min-Haltedauer bekanntlich keine Rolle, da regiert allein Momentum.

Der Trend geht in der Summe steil nach oben, weil die Mehrzahl der Zocker Long-Spielchen betreibt.

Aber mir kann niemand erzählen, dass das ein "gesunder Markt" sein soll. Der wäre dadurch gekennzeichnet, dass Langzeitinvestoren unterbewertete Aktien im Hinblick auf eine mehrjährige Haltezeit kaufen. Kleinanleger mit Langzeit-Ambitionen nehmen an dieser Rallye überhaupt nicht teil. Im Gegenteil ziehen sie massig aus Mutual Funds Geld ab und schichten es in Bond Funds um.

Der steigende Trend wiederum vernebelt allen die Sinne. Wall Street und sämtliche Zocker erliegen ihrem eigenen Hype.

Das Ganze wird enden wie 1930 ff., als sich die 60-%-Erholung nach dem 1929-Crash totlief. Kurum: Mit einer drastischen C-Welle nach unten. Dein Timing von Ende 2010 könnte hinkommen. Ich glaube, dass der Ausverkauf schon mit "Sell-in-May" beginnen wird und dass wir im Oktober zumindest Zwischentiefs (SP-500 unter 1000).
Antworten
Anti Lemming:

In Berlin hat ein Sprayer

7
01.05.10 18:22

einen passenden Spruch auf eine Brücke gesprüht, die über eine vielbefahrene Straße führt, auf der sich regelmäßig Staus bilden:

"Sie stehen nicht im Stau. Der Stau, das sind Sie!"  

Ähnliches gilt (mit umgekehrtem Vorzeichen) für Momentum-Reiter, die long sind, weil "der Markt nach oben will" (# 591)

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Anti Lemming:

Der entsprechende Börsen-Spruch müsste lauten

4
01.05.10 18:32
"Die Börsen steigen nicht. Der Anstieg, das sind Sie!"
Antworten
fkuebler:

AL #593: Und wer schlechtes Timing hat, so wie ...

4
01.05.10 18:44

"Der entsprechende Börsen-Spruch müsste lauten
'Die Börsen steigen nicht. Der Anstieg, das sind Sie!'"

... du und ich, der ist darüber dann stinkesauer ;-)
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Platschquatsc.:

@Anti #61585

4
01.05.10 19:03
Zum Zeitpunkt des Auftretens ist Inflation erstmal Inflation und sonst nichts weder zyklisch,forciert noch sonst etwas denn kein Mensch weiß das.
Das hohe Inflation tendenziell eher negativ die Börse belastet sollte ja nun klar sein und als Kurstreiberargument flach fallen.

Hyperinflation mit zig hundert oder tausend Prozent über kurze/länger Zeiträume
für die Industrienationen mag ja vielleicht Bärenchic sein aber darf doch bezweifelt werden und damit werden Vergleiche mit Simbawe,Weimarer Republik und Co. unrealistisch als Spekulationshypothese. Genauso bemüht wirkt das reinquetschen von Argentinien in diesen Abschnitt wo ich weiter oben doch gezeigt habe das eben keine Hyperinflation stattfand nach der Pleite und ebenfalls die These des Wechselkurses als Kurstreiber ausfällt.
Wenn der Wechselkurs konstant bleibt dann profitiert der Dollar-Ausländer nunmal eins zu eins am Kursanstieg.

Bevor ich jetzt noch auf die USA,Zinsen und Bonds eingehe rekaputulieren wir doch nochmal worum es mir ursprunglich ging.

Das fing mit meinem Post bezüglich des BIP-USA an und führte über Zweifel wegen Staatverschuldung (Anti) über
Unternehmensbewertungen an der Börse(ich)und Konjunktur hin zu Griechenland als Beispiel für Staatsverschuldung und Börsernrelevanz(Anti) bis zu Argentinien als Gegenbeispiel(ich) und zur derzeitigen Inflations/Hyperinflationsdiskussion.

Letztendlich hab ich jetzt keine Lust noch zu Simbawe,Weimarer Republik oder andere Inflationsszenarien
etwas zu suchen. Wozu auch ich hab für deine Konjunktur-Zweifel Charts gepostet, ich hab für dein Griechenlandargument Charts zu Argentinien gepostet und ich hab die Inflationsthese ebenfalls mit Charts zu Agentinien und USA widerlegt.

Ich werd jetzt also nicht noch zur Hyperinflation in Simbawe oder dem Deutsche Reich Charts suchen oder nochmal das Zins/Bond/RatingThema durchkauenist mir einfach zuviel.
Entweder bringst du selber was womit man arbeiten kann oder jeder bleibt bei seinem Standpunkt.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317042
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relaxed:

#61591 Ganz so pervers ist der Markt

6
01.05.10 19:06
wohl nicht.

Es gibt viele Blue-Chips mit Dividendenrenditen im 5 % - Bereich und darüber. Bei den niedrigen Zinsen "sicherer" Staatsanleihen sind die Bewertungen dieser Aktien nicht nur "Zocker-getrieben".
Antworten
fkuebler:

relaxed 596: Pervers nicht, aber mit Verlustrisiko

8
01.05.10 19:19

"Es gibt viele Blue-Chips mit Dividendenrenditen im 5 % - Bereich und darüber"

..., genau wie auch solide Staatsanleihen. Denn es kann natürlich ohne weiteres passieren, dass man zwar die 5% kriegt, aber der Kurs sich trotzdem halbiert. Eben ganz genau wie bei Staatsanleihen.

Es gibt halt nur wenige Dinge im Leben die wirklich sicher sind...

So wie zum Beispiel die Rente nach Blüm, oder dass der Bärenthread bärische Analysen macht ;-))

 

P.S.: Ich geb's ja schon freiwillig zu, ehe mich jemand unwiderlegbar überführt: mir fehlt es heute etwas an sittlicher Reife und bärischem Verantwortungsgefühl... ;-)

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wawidu:

Wendezeit? (1)

 
01.05.10 20:16
Zunächst der von einigen US-Technikern und auch mir sehr geschätze Ratiochart $SPX:$VIX:

Hoch August 2000: 90
ATH Q1/2007: 145

Ein deutliches Unterschreiten von MA 200 bzw. der Bruch von gleich zwei Unterstützungszonen wäre eine "üble Angelegenheit". Noch übler wäre ein Ausbruch aus dem divergierenden Dreieck seit Juli 2009.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317057
Antworten
wawidu:

Wendezeit? (2)

5
01.05.10 20:25
ohne Worte:
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317060
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wawidu:

relaxed - # 61580

4
01.05.10 22:22
Simon Properties Group ist schon ein sehr bemerkenswertes REIT-Unternehmen. Hier ein paar Eckdaten:

Trailing P/E: 84,4
Forward P/E: 14,2
Price/Sales: 7,1
Price/Book: 6,0
Debt/Cash: 4,66
angebliche Profit Margin: 8,2 %

98 % aller Aktien befinden sich in den Händen von Instis, speziell Pensionsfonds, die diesen Wert, aus welchen Gründen auch immer, lieben. Ach ja, der Chart hat sich ja seit März 2009 so prächtig entwickelt! hahaha!

finance.yahoo.com/q/is?s=SPG+Income+Statement&annual

Und nun kommt der Hammer:

Zacks Equity Research, On Friday April 30, 2010, 1:36 pm EDT

Simon Property Group Inc. (NYSE: SPG - News), a leading real estate investment trust (REIT), reported first-quarter 2010 FFO (funds from operations) of $325.6 million or $0.94 per share, compared to $476.8 million or $1.61 per share in the year-earlier quarter. (Funds from operations, a widely used metric to gauge the performance of REITs, is obtained after adding depreciation and amortization and other non-cash expenses to net income.)

First quarter 2010 FFO included a loss on extinguishment of debt to the tune of $165.6 million or $0.47 per share. Excluding non-recurring items, FFO for the quarter was $491.2 million or $1.41 per share. Total revenue increased to $925.1 million from $918.5 million in the year-earlier quarter.

Occupancy in the regional malls and premium outlet centers combined portfolio was 92.2% at quarter end, compared to 92.1% in the year-ago period. Comparable sales in the combined portfolio remained unchanged during the quarter at $467 per square foot, compared to the prior year. Average rent per square feet in the combined portfolio increased marginally to $38.72, compared to $37.51 in the year-ago period.

The company continued its active development and redevelopment programs. Simon Property opened four development projects during the quarter. These included two expansion projects in the domestic market (one each in Texas and Massachusetts) and two shopping centers in Italy. The company also started construction work on an expansion project in Texas, two premium outlets in Japan and a premium outlet in South Korea.

During the quarter, Simon Property sold $2.25 billion of senior unsecured notes in an underwritten public offering. Net proceeds from the offering were used to fund the purchase of senior unsecured notes tendered in an any and all cash tender offer launched on Jan 12, 2010. Also, Simon Property repaid $300 million of senior unsecured notes that matured on March 18, 2010, and $282 million of mortgage loans.

Simon Property increased its unsecured corporate credit facility from $3.565 billion to $3.845 billion. At quarter end, the company had approximately $3.6 billion of cash on hand, including its share of joint venture cash, and an additional $3.2 billion of available capacity on its corporate credit facility.

The company declared a quarterly cash dividend of 60 cents per share. Simon Property increased the lower end of its earlier recurring FFO guidance for 2010 to between $5.77 and $5.87 per share from $5.72 to $5.87.
--------------------------------------------------
Wenn ich richtig gelesen und gerechnet habe, liegt das Geschäftsergebnis dieses Unternehmens für Q1/2010 um rund 40 % unter dem des grottenschlechten von Q1/2009. Keine Commercial Real Estate Krise?
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 317089
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