Wenn's dem Kontext dieses threads dient, gehört die Meinung Steffens' schon hierhin.
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VG, Isc.
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"Geld" ist eigentlich immer ein "Umverteilungsproblem". Die einen haben's, die anderen wollen es ;o)
Geldmarktverspannungen im Euroraum und Großbritannien halten an
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Liquiditätslage an den europäischen Geldmärkten ist auch am Mittwoch sehr angespannt. Die Tagesgeldzinsen für Euro-Ausleihungen notierten zwischen 4,60% und 4,70% und lagen damit auf den höchsten Stand seit rund sechs Jahren. Dreimonatsgeld kostete zwischen 4,70% und 4,75%, Sechsmonatsgeld zwischen 4,73% und 4,78%. Die Situation bleibe schwierig, sagten Geldmarktakteure. Viele Banken seien auf der Suche nach Liquidität, aber ein paar Adressen horteten angesichts der Subprime-Krise weiter flüssige Mittel.
Nach wie vor gebe es ein Umverteilungsproblem, obwohl im Grunde genug Liquidität vorhanden sei. Von Seiten der Europäischen Zentralbank (EZB) erwarteten die Akteure am Mittwoch allerdings keine Hilfe: "Da wird wohl nichts mehr passieren", sagte eine Marktteilnehmerin. Einige Beobachter führten die hochgeschossenen Tagesgeldzinsen auch auf den wöchentlichen EZB-Refinanzierungstender vom Vortag zurück. Dabei hatte die Notenbank ihre Liquiditätszufuhr gegenüber der Vorwoche gedrosselt. Die Zuteilung lag mit 256 Mrd EUR lediglich 5 Mrd EUR über Benchmark. Banken und Händler kritisierten dies als zu wenig. Noch angespannter zeigte sich die Situation in Großbritannien, wo Dreimonatsgeld mit knapp 6,80% den höchsten Stand seit 1998 erreichte. Banken kritisierten angesichts dieser Entwicklung, dass die Bank of England (BoE) bislang als einzige große Notenbank die Geldmärkte nicht mit zusätzlicher Liquidität versorgt habe, obwohl die Spitzenrefinanzierungsfazilität einen erhöhten Bedarf angezeigt habe. Allerdings kündigte die BoE am Mittag an, dass sie der erhöhten Nachfrage nach Notenbankreserven nachkomme werde. "Dies sollte einiges vom Aufwärtsdruck auf die Zinsen abschwächen", erklärte die Notenbank. Sowohl EZB wie auch BoE stehen am Donnerstag vor Zinsentscheidungen. In beiden Fällen wird mit einer Bestätigung des bisherigen Leitzinsniveaus gerechnet. Damit bliebe der EZB-Leitzins bei 4,00%, der BoE-Leitzins bei 5,75%.
DJG/maw/ptt/hab (END) Dow Jones Newswires September 05, 2007 06:51 ET (10:51 GMT) Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 51 AM EDT 09-05-07
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