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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Bayer AG-Kurs | 4,96 | 10,01 | 14,77 | |
| Fallender Bayer AG-Kurs | 4,97 | 9,98 | 14,64 | |
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Gehrt hebt hier besonders auf die Profis ab. Die letzte sentix-Umfrage zeigte allerdings, dass die Instututionellen Fonsmanager verstärkt aus dem Markt rausgehen und an die Privaten verkaufen. Insofern sollte man "Profis" vielleicht mit "Bankanalysten" übersetzten.
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Guten Morgen, verehrte Leserinnen und Leser!
Seit einigen Wochen laufe ich nun schon weitaus besorgter herum als sonst. Ich sitze sogar besorgter herum als sonst. Aber mich plagt nicht die problematische Lage an den Kreditmärkten, die Risiken einer Rezession und die anderen Elemente, die der Rallye der Sorglosen an den Aktienmärkten eiskalt und plötzlich ein Ende bereiten können. Diese Risiken sind ja mir nicht neu, ich rechne damit, dass, wie bislang immer auf dieser Welt, die Folgen nicht ausbleiben und ich bin mir sehr wohl bewusst, dass der Zeitpunkt, zu dem dann die Quittung serviert wird, im Voraus nicht absehbar ist. Das ist letztlich Börsenalltag. Damit muss man rechnen.
Es ist etwas ganz anderes, das diese Unruhe auslöst. Dass die Kredit- und Liquiditätsblasen existieren, dass wir sehen konnten was alleine passiert, wenn diese Blasen nur einen Riss bekommen, das sind Probleme, die über Jahre hinweg gewachsen sind. Kann das überraschen? Dass das Umfallen einer Karte in einem Kartenhaus bedeutet, dass automatisch andere Karten instabil werden und hinterher fallen können, weiß jeder, der sich mit dem Zusammenwirken einzelner wirtschaftlicher Elemente befasst hat.
Daher hören wir in den Börsensendern auch die irgendwie logisch wirkende Argumentation, dass die Börsen dies alles erkannt und in den Kursen verarbeitet haben. Und da es nun nicht mehr nach unten geht ... ist die Sache erledigt, weil voll verarbeitet und somit nun wieder der Weg nach oben frei. Man weiß Bescheid, man kennt die Risiken ... und greift beherzt zu. So ist das also.
Ist das so?
Je mehr ich über die Lage nachgrüble, desto klarer wird mir, dass hier gewaltig etwas faul ist. Wenn man nach einem solch starken ersten Halbjahr an den Aktienmärkten und nach einem solchen, letztlich bislang ja nur kleinen Beben an den Finanzmärkten nur ein paar popelige Prozentpunkte unter den Allzeithochs von Kaufgelegenheiten spricht, beschleicht mich das Gefühl, dass hier irgend etwas nicht stimmen kann. Einen Lösungsansatz dieses Phänomens hätte ich anzubieten:
Ich bin weder geborener Banker noch mit goldenen Löffeln großgezogen worden. Ich habe zwar ein Wirtschaftsstudium absolviert, aber habe nie im Bereich der unmittelbaren Finanzbranche, also Banken und Fonds, gedient, sondern immer nur im „freien“ Teil, in welcher man denken, sagen und schreiben darf, was man möchte. Meine Familie, meine Freunde und Bekannten fahren keine teuren Autos, gehen nicht in St. Moritz Skifahren und führen keine großen Unternehmen. Es sind alles „Durchschnittsbürger“, die mit der Börse nur am Rande zu tun haben. Dieser Rand bin vornehmlich ich.
Meine Freunde fragten mich kürzlich, nachdem ich nach wie vor an der Baisse-Seite festhielt: „Sag, meinst du denn wirklich, dass es noch mal runtergeht?“ Ich war einigermaßen von den Socken und fragte, wie sie darauf kämen. Und die Antworten waren bemerkenswert. Ich fragte bei mehreren Leuten nach und erhielt letztlich sinngemäß immer die gleiche Antwort:
‚In den Nachrichten hieß es doch, da sei im Endeffekt überhaupt nichts passiert. Es habe nur ein paar Probleme gegeben, die minimal sind und sich nicht wiederholen können. Außerdem hat die Notenbank doch die Zinsen gesenkt, damit nicht noch mal was passiert. Die haben gesagt, dass die Aktien jetzt wieder raufgehen würden.’
Nanu!? Auf Rückfrage erfuhr ich, dass solche Statements in den „normalen“ Sendern tagelang zu hören waren. Also die Sender, die eben nicht vornehmlich mit Wirtschaft zu tun haben und die von den Leuten gesehen werden, die eben auch nicht vornehmlich mit Wirtschaft zu tun haben. Sieh an.
Da ich von morgens bis abends für Sie auf der Suche nach Informationen bin, sehe ich CNBC, CNN, n-tv und Bloomberg. Plus die Nachrichtenticker im Internet. Mehr auf einmal passt in meinen Kopf nicht rein. Doch wer, liebe Leser, sieht sich als Fondssparer oder normaler Anleger dauern diese Sender an?
Mir wurde auf einmal klar, dass die Mehrheit der Leute hierzulande (und in den USA wohl ebenso) keine anderen Informationen über die Lage hat. Das sind keine Wirtschaftsleute und sie sehen keine Wirtschaftssender. Sie müssen ja eigentlich zwangsläufig glauben, was in den Nachrichten kommt. Und da hieß es: Alles im Griff. Alles ist gut. Die Börsen sind in tadelloser Verfassung.
Hoppla.
Da hatte ich vermutet, dass zahllose Anleger nun versuchen würden, ihre Aktien und Fondsanteile zu verkaufen ... mir war nicht klar, dass die Leute gar nicht wissen, dass es Grund zur Sorge gibt! Es hat ihnen keiner gesagt!
Die großen Adressen machen an den Börsen die Kurse. Aber das Geld dazu bekommen sie von der riesigen Schar von Sparern und Anlegern, in deren Namen sie das Geld anzulegen haben. Wenn der Strom des regelmäßig zufließenden Geldes nicht abreißt ist es nicht überraschend, dass in den letzten Tagen einfach wieder Geld in die Börsen fließen musste.
Sie als Leser eines Börsen-Newsletter wissen viel mehr. Aber Sie, ich und die Profis sind nicht die Basis des stetigen Storms von Erspartem in die Aktienmärkte. Das sind die unzähligen Fondssparer, die Börse nicht einmal als Hobby haben, sondern einfach nur einzahlen. Diese große Gruppe weiß also gar nicht, dass die Risiken gestiegen sind ... deutlich gestiegen sind.
Und die Profis? Dazu mehr im nächsten Abschnitt.
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Die Profis kennen die konkreten wirtschaftlichen Zusammenhänge besser. Und sie kennen die Zahlen ... viele Zahlen. Nur – wissen und sehen sie damit alles?
Auch hier strömt ... wenngleich weniger und mit viel größerer Skepsis, wie die letzten mir zugegangenen Sentimentdaten ausweisen (in denen die privaten wieder sehr bullish sind, wen wundert es) wieder Geld in den Aktienmarkt.
Die professionellen Akteure kennen die tiefer gehenden Nachrichten und wissen um die Risiken einer auf Pump und billigem Geld aufgebauten, weltweit eng vernetzten Wirtschaft. Aber auch unter ihnen ist die Furcht gering, denn sie kennen ja die „Zahlen“:
Es wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank die Zinsen nun mehrfach senken wird. Und sie kann es ja. Denn die Inflation ist tadellos im Rahmen dessen, was man tolerieren kann – um die 2%. So sagte es zuletzt der von der US-Notenbank sehr beachtete PCE-Deflator aus.
Komisch, dass die Unterkomponenten der „bezahlten Preise“ bei den Einkaufsmanager-Indizes ebenso wie bei den Konjunkturklimaindizes von New York und Philadelphia seit vielen Monaten beharrlich etwas anderes aussagen.
Zugleich läuft die Wirtschaft absolut rund. 4% Wachstum im 2. Quartal in den USA – das ist doch was. Gut, da muss man nicht durch Zinssenkungen unterstützen, aber die Inflation ist nicht existent, also kann man ja mal mehrmals die Zinsen senken.
Natürlich nicht wegen der Kreditkrise, wo doch dort alles angeblich im Griff ist. Nein, einfach mal so halt. Haha. Also ich bleibe dabei: Die Konjunkturdaten dieses 2. Quartals, die ich eine nach der anderen hier vorgestellt hatte, ließen ein Wachstum um 4% wirklich nicht erwarten. Komisch eigentlich.
Auch bei uns hier gibt es keine Inflation. Deswegen muss die EZB die Zinsen diese Woche nicht erhöhen. Auch klar.
Sagen Sie: Kann mir dann mal jemand erklären, warum unsere EZB überhaupt die Zinsen in den vergangenen Monaten mehrfach erhöht hat? Und warum sie an einem rigiden Kurs festhält? Glaubt denn irgend jemand, dass Jean-Claude Trichet und seine Zentralbanker das nur tun, weil ihnen sonst langweilig wäre?
Dennoch jonglieren die Analysten mit Zahlen und kommen zu dem Schluss, alles sei tadellos in Butter und das Umfeld für steigende Gewinne und somit steigende Aktienkurse hervorragend.
Ich finde es beeindruckend, dass in den USA zwei Steuermänner großer Fonds erklärten: Wer nicht erkennt, dass die USA geradewegs in eine Rezession steuern, muss ein Idiot sein.
Das ist sehr garstig. Und es stimmt nicht. Man muss dazu nicht unbedingt ein Idiot sein. Es reicht, wenn man ein rückgratloser Opportunist ist, der einfach nur den Vorteil seiner Herren und Meister verteidigt. Denn diesen beiden Fondsmanagern gehörten bankenunabhängige Fonds. Von den Analysten der Banken hierzulande und in den USA hören sie genau das Gegenteil. Vom US-Finanzminister ebenso.
Würden diese Leute nicht das Wohl ihrer Geldgeber über das Wohl derer stellen, die ihnen vertrauen, würden sie eventuell eines feststellen:
Der Konsum ist gerade in den USA das Rückgrat der kompletten Wirtschaft. Bei uns ist das, wenn auch nicht so extrem, ähnlich.
Der Konsum lebt nicht von dem kleinen Prozentsatz an Reichen mit fünf- oder zehntausend Euro netto im Monat. Er lebt von den 90% normal oder wenig verdienenden Bürgern.
Die Nahrungsmittelpreise sind in den USA und hierzulande markant angestiegen. Wenn ein Fondsmanager mit 10.000 im Monat wüsste, was der Preisanstieg in Gemüse, Milchprodukten und nun auch bei Brot für Normalverdiener bedeutet, würde er sich fragen:
Warum redet keiner von Inflationsgefahr? Und warum glauben alle daran, dass der Konsum weiter zulegt?
Aber er tut es offenbar nicht.
Mit Lohnerhöhungen wurde bei den meisten Bürgern in den vergangenen fünf Jahren bestenfalls die offizielle Inflation ausgeglichen. Die faktische nicht. Ich kenne in meinem Umfeld dermaßen viele Familien, die dann nicht einfach mal ein wenig weniger auf die hohe Kante legen, sondern so richtig schlucken müssen, dass ich mich frage, ob ich der einzige bin, der das merkt? Und ich wohne schließlich nicht in einem Armenviertel sondern einer Gegend, die zu den wohlhabendsten im Land gehört. Im Schnitt natürlich.
Es ist durchaus zu vermuten, dass diese höheren Preise in den USA und hier dazu führen, dass der Konsum in anderen Bereichen zurückgeht. Und selbst wenn es nicht geschähe: Solange nur die Umsätze steigen, weil für die Hersteller die Kosten gestiegen sind, wächst doch damit die Wirtschaft nicht! Wo wäre denn dann der geschaffene „Mehrwert“?
Und noch was: Machen sich solche Hurra-es-geht-nach-oben-Analysten eigentlich Gedanken, wie brutal vielen Familien in den „zivilisierten“ Ländern ihre Kredite im Nacken sitzen? Ist denen nicht klar, was wir „Normalos“ wissen ... nämlich dass, wenn es eng wird, jeder irgendwie versucht, seinen Lebensstil zu verteidigen?
Und dass immens viele Angst haben, in den Augen der anderen „abzugleiten“ und so versuchen, mit Krediten den Urlaub, das neue Auto, den Flachbildfernseher trotzdem zu bekommen? Das geht schon seit Jahren so. Aber irgendwann ist eben Schluss mit Lebensstil auf Kredit. Die Zahl der Privatinsolvenzen steigt nicht, sie explodiert.
Wo, liebe Analysten, soll bei den steigenden Lebenshaltungskosten und den hoch verschuldeten Familien noch mehr Geld herkommen, um den Konsum so weit zu steigern, wie ihr vorhersagt (indem ihr einfach das bisherige Wachstum in die Zukunft übertragt)?
Ich persönlich habe den Eindruck, dass man an solche rosigen Prognosen einer gesunden Wirtschaft und fortgesetzten Wachstums nur glauben kann, wenn man sklavisch seine schönen Prognosen streichelt und keine Ahnung hat, wie es draußen, in Otto Normalverbrauchers Wohnzimmer, zugeht.
Und nun (endlich, nicht wahr?) zum abschließenden Punkt: Die Jobs.
Wenn irgendeiner von den Rattenfängern mit den schönen Kurszielen mal in den VWL-Vorlesungen aufgewacht ist, müsste er doch wissen, dass der Arbeitsmarkt ein „lagging-indicator“ ist, d.h. er reagiert erst am Schluss eines Prozesses.
Und trotzdem faseln die strahlenden Super-Bullen davon, dass nichts passieren wird, solange der Arbeitsmarkt so gut läuft. Alles voran die US-Politiker. Schau an.
Die faktische Reihenfolge lautet: Schulden zu hoch – Konsum geht zurück – Umsatz und Gewinn der Unternehmen sinkt - Entlassungen. Folge: die Spirale setzt sich fort. Mehr Arbeitslose – Konsum geht weiter zurück – Umsatz und Gewinn der Unternehmen geht weiter zurück – noch mehr Entlassungen.
Den Anfang können, wie hier, einfach nicht mehr zu stemmende Schulden machen, entstanden durch die Flut billigen Geldes, das die US-Notenbank unter Greenspan unter das Volk warf, um die Rezession 2000/2001 loszuwerden ... nur, um das Problem zu vertagen - auf heute. Damals haben die Leute dann begonnen die Kredite aufzunehmen (um so brav die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen bzw. ihren Lebensstil aufrecht zu erhalten), die sie heute immer noch abstottern müssen.
Damals hatte man diesen oben genannten Kreislauf der Dinge vehement negiert. Diesmal sei alles anders, hieß es. Wir lebten schließlich angeblich in einer neuen Zeit.
Es hatte sich erwiesen, dass das der Wirtschaftskreislauf offenbar nicht gewusst hat. Die Rezession kam trotzdem. Die Aktienkurse fielen trotzdem.
Aber diesmal, so die Galionsfiguren der Beschwichtiger wie z.B. Finanzminister Paulson, sei es wirklich ganz anders. Und wieder glaubt man ihm. Die kleinen Anleger, weil sie es nicht besser wissen können. Und die Analysten, weil es ihnen in den Kram passt.
Ich wage daher schüchtern einzuwenden:
Haben Sie je erlebt, dass eine Rezession droht und irgend ein Verantwortlicher sagt: ‚Hu, ja, das kann schon sein. Aber wir können da jetzt wenig machen. Die Zinsen sind halt schon recht niedrig und wenn wir weiter runtergehen geht die Inflation aus dem Ruder. Kinder, schaut halt selber wie ihr klarkommt’?
Haben Sie je etwas anderes gehört als Dementis, wilde Entschlossenheit im Falle des Falles etc?
Noch nie wurden faktische Probleme durch Gerede gelöst. Noch nie sind Aktien gestiegen, wenn die Rahmenbedingungen negativ waren. Aber dennoch wollen schon wieder alle gerne glauben, dass diesmal alles ganz anders ist.
Wenn man den Geschichtsschreibern glauben darf, dachten das die Einwohner von Pompeji auch.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag – bis morgen!
Ronald Gehrt
The Daily Observer
Congressional Help for Those With Bad Mortgages Unlikely to Come Soon
WASHINGTON (AP) -- Want government help to get out of a bad subprime mortgage? Don't look for Congress to come to your rescue anytime soon.
Lawmakers have lots of ideas and plans -- as well as hearings to share their concerns and assess blame -- but there's no consensus on how to stop the foreclosures. The only thing everyone has agreed on is that something must be done.
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House and Senate lawmakers are working on different plans to help Americans out of the mortgage crisis, none of which seems ready for a prime-time signing by President Bush. Dodd acknowledged as much last week as he urged the White House to take action, despite all the mortgage-related legislation his committee has planned for the fall.
"Those matters will take a little more time," Dodd said.
Time may be running out. Financial markets in the U.S. and around the globe have been shaken by fears about spreading credit problems that started with home mortgages. It began with rising defaults in subprime mortgages -- home loans made to people with weak credit histories.
The rising delinquencies have jolted global credit markets because big hedge funds and other investors poured lots of money into risky subprime mortgages because of their higher returns and now face the prospect that they will not be repaid.
The House and Senate are working on different tracks but the plan furthest down the road is in the Senate, where senators will vote in September on the Transportation-Housing and Urban Development departments spending bill. Inside that bill is $100 million earmarked for nonprofit housing groups to help homeowners in refinancing.
Many mortgages are no long held at banks, so people don't know where to go when they start getting in trouble, senators said.
"First and foremost, we need people on the ground to help innocent mortgagors, innocent homeowners refinance when they're on the edge of foreclosure and yet they have the wherewithal for refinancing," said Sen. Charles Schumer, D-N.Y., who sits on the Senate Banking Committee. "Somebody's got to fill that void."
While the Senate is working on that, Rep. Barney Frank, chairman of the House Financial Services Committee, will hold a Sept. 5 inquiry on credit ratings agencies like Standard & Poor's Corp., Moody's Investors Service Inc. and Fitch Ratings. Such rating agencies have been criticized for not properly evaluating the risks of bonds backed by mortgages given to borrowers with weak credit.
President Bush, meanwhile, urged Congress on Friday to concentrate on reforming the Federal Housing Administration, a Depression-era agency created to help low and moderate-income Americans afford homes. The House passed a bill last year that would modernize the FHA, but a companion bill has yet to make it through the Senate.
That legislation is one of Dodd's priorities for the fall.
"We're looking at ways to deal with the credit rating agencies and FHA, which I had hoped we would have completed in July," Dodd said. "We'll hopefully bring that up as soon as we can with the return of the Congress in September."
However, even if it passes the Senate it would have to be reconciled with the House legislation before it can go to the White House for Bush's signature, a process that could take months.
Some Democrats also would like to see mortgage giants Fannie Mae and Freddie Mac -- which are recovering from accounting scandals -- play a larger role in the mortgage market. Some want to see the two companies buy "jumbo" mortgages of more than $417,000 in high cost areas in areas of the country where home costs are higher.
The House in May passed legislation that would do that. But the situation has worsened since then, and the legislation must be reworked, Frank said. "The current crisis in the mortgage market demonstrates we should raise it to a higher level," he said.
Most of the other bills are still in planning stages, like numerous measures to regulate and penalize mortgage lenders who engage in predatory lending. Schumer acknowledged, however, that it won't help anyone already suffering with a bad mortgage.
"This won't do anything about what happened in the past, but it will prevent the present crisis from getting worse, because mortgage brokers are still preying on these people," Schumer said.
| 04.09.2007 15:31 Uhr | |
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FinanzmärkteVom Immobilien-Lotto zum Rohstoff-Roulette | |
Der nüchterne Bürokomplex im Londoner Vorort Weybridge verkörpert nicht gerade ausschweifenden Luxus. Doch die Mitarbeiter der Investmentfirma QCM, die hier ihren Sitz hat, verschieben mit einem Mausklick Millionen Euro rund um die Welt.
Einen Mangel an Selbstbewusstsein lässt sich QCM-Gründer Aref Karim daher nicht nachsagen. Für ihn seien ohnehin nur Renditen von mindestens 20 Prozent interessant, erklärt der publikumsscheue Fonds-Manager.
Sein Geld verdient der Ferrari-Fahrer als Öl- und Rohstoffspekulant. Diese illustre Szene wettet auf Preisschwankungen an den internationalen Handelsplätzen. Ihre Spielwiesen sind vornehmlich weitgehend unregulierte Börsen wie zum Beispiel die Intercontinental Exchange (ICE) in Atlanta.
Vom Immobilienmarkt an die Rohstoffbörse
Der Einbruch am amerikanischen Hypothekenmarkt lenkte die Aufmerksamkeit der Finanzjongleure noch stärker auf Terminkontrakte mit Öl, Erdgas und anderen Rohstoffen.
Vor allem US-Hedge-Fonds, die lange die Rendite durch Kreditderivate aufpeppten, schichten ihre Investments um. Vieles spricht nach Ansicht von Londoner Analysten dafür, dass der Rekordpreis im Juli für Rohöl von 79,45 Dollar pro Barrel - ein Barrel entspricht 159 Litern - auf Spekulation zurückgeht.
Nach einer kurzen Entspannung am Ölmarkt Ende August ist der Preis an der New Yorker Rohstoffbörse New York Mercantile Exchange (Nymex) derzeit wieder auf etwa 74 Dollar je Barrel gestiegen (Chart).
Es seien in erster Linie Hedge-Fonds und Ölspekulanten, die die Preise derzeit auf eine Achterbahnfahrt von Auf- und Abwärtsbewegungen schickten, meint Jason Schenker, Rohstoff- und Energieanalyst bei der amerikanischen Bank Wachovia.
Spekulation könnte den Ölpreis um etwa zehn Prozent steigen oder fallen lassen. Der Einfluss der Opec, des Kartells der Förderländer, auf die Preise werde hingegen überschätzt.
Die Spekulanten lockt, dass die Nachfrage nach Energie und Rohstoffen in den vergangenen Jahren kräftig zulegte. Dazu beigetragen haben der Boom der Weltwirtschaft und der große Bedarf in Schwellenländern wie China und Indien. Nicht nur Hedge-Fonds, sondern auch US-Investmentbanken haben deshalb den Handel mit Öl- und Rohstoffderivaten für sich entdeckt: Gehandelt wird mit der angenommenen Nachfrage von morgen.
Es geht also um Prognosen, was zum Beispiel China oder Indien künftig bereit sind, pro Barrel Öl zu zahlen. Die Preise für die Derivate wirken dann auf die Preise an den Spotmärkten zurück. Analysten schätzen, dass allein die Banken Goldman Sachs und Morgan Stanley im Energie- und Rohstoffhandel 2006 auf mehr als zwölf Milliarden Dollar Umsatz kamen.
Häufig findet das Geschäft mit den Öl- und Rohstoffpapieren nicht an der Börse statt, sondern "Over the Counter‘‘ (OTC), also im direkten Kontakt zwischen Händlern, Banken und Hedge-Fonds. Das Problem: Mögliche Risiken werden so lange hin und her geschoben, bis niemand mehr den Überblick hat.
Das war etwa beim inzwischen geschlossenen US-Hedge-Fonds Amaranth Advisors im vergangenen Jahr der Fall. Amaranth-Rohstoffhändler Brian Hunter hatte ein zu großes Rad gedreht.
Schlecht gewettet
Sechs Milliarden Dollar Verluste türmten sich auf, weil der 33-Jährige Wetten auf steigende Erdgaspreise abgeschlossen hatte. Die Preise sanken jedoch. Das ganze Ausmaß des Desasters wurde jetzt in einer Untersuchung des US-Senats deutlich:
Amaranth hielt zeitweise mehr als 100.000 Terminkontrakte für Erdgas. Das entsprach mehr als 20 Prozent des Jahresverbrauchs der amerikanischen Privathaushalte.
Trickreich verstand es Hunter, die Kontrakte von der stärker regulierten Nymex zur Intercontinental Exchange (ICE) in Atlanta zu verschieben. Bei dieser elektronischen Handelsplattform sei Kontrolle ein Fremdwort, hieß es im Untersuchungsausschuss. Die Senatoren fordern nun, dass für die ICE die gleichen strengen Maßstäbe wie für die Nymex gelten sollen, das heißt, dass Abschlüsse von einer bestimmten Größe an offengelegt werden.
Die kalifornische Senatorin Dianne Feinstein tritt außerdem für schärfere Kontrollen von OTC-Geschäften ein. "Es sind die Verbraucher, die am Ende für die riskanten Spekulationen zahlen müssen‘‘, sagt die Politikerin.
Gegen Hunter ermittelt die US-Aufsichtsbehörde Federal Energy Regulatory Commission wegen Marktmanipulation. Ihm droht Berufsverbot, doch er ist sich keiner Schuld bewusst. Der gebürtige Kanadier hat bereits einen neuen Hedge-Fonds gestartet.
Sein Name: Solengo Capital Advisors. Leider werde die Firmengründung durch üble Nachrede wegen seiner Vergangenheit bei Amaranth belastet, beschwert sich Hunter. Er will im großen Casino der Öl- und Erdgaskontrakte weiterhin eine große Nummer sein.
(SZ Primetime vom 04.09.2007) www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/539/131306/
Ist allerdings nicht Richtungsweisend da es sich bei Audi in den USA nur um einen Nischenanbieter handelt.
Gruß
Permanent
AUBURN HILLS (dpa-AFX) - Die Volkswagen-
Tochter Audi of America
hat im August
den Absatz gesteigert. Mit 7.620 Fahrzeugen seien 7,1 Prozent mehr als im
entsprechenden Vorjahreszeitraum verkauft worden, teilte das Unternehmen am
Dienstag in Auburn Hills mit. Seit Jahresanfang kletterte der Absatz um 10,8
Prozent auf 60.458 Einheiten./he/fn
seit wochen kann man(n) hier lesen wie ach so schlimm alles ist und überhaupt morgen kommt der riesen crash, und auweia, die ppt ist wieder am arbeitenund liest mal diese und jene news, ohje dieser chart sieht gar nicht gut aus usw usw usw...
alles haltloser humbuck, nix von den hier negativen szenarien sind eingetreten, alle kaufen wie verrückt nur hier wird weiterhin alles schwarz gemalen. völlig daneben ist auch daneben..
04.09.2007 18:57:00
Dearborn (aktiencheck.de AG) - Die Ford Motor Co. (ISIN US3453708600 / WKN 502391) hat im August 2007 deutlich weniger Fahrzeuge in den USA verkauft als im Vorjahreszeitraum.
Wie der zweitgrößte Automobilhersteller in den USA am Dienstag erklärte, ging der Absatz im Berichtsmonat um 14,4 Prozent auf nun 218.332 Fahrzeuge zurück. Im Vorjahreszeitraum hatte Ford noch 255.112 Fahrzeuge abgesetzt.
Dabei musste die Pkw-Sparte einen Rückgang um 33,7 Prozent auf 64.864 Fahrzeuge hinnehmen, während der Lkw-Absatz um 2,4 Prozent auf 153..468 Fahrzeuge zurückging.
Zu der negativen Entwicklung führte besonders der Einbruch bei der Kernmarke Ford, die einen Absatzrückgang um 16,1 Prozent hinnehmen musste. Die Marke Mercury als zweitgrößter Absatzposten meldete sogar einen Rückgang um 20,2 Prozent. Daneben ging auch der Absatz der Marke Jaguar (-20,2 Prozent) und Volvo (-13,8 Prozent). Überzeugen konnten lediglich die Marken Lincoln (+16,1 Prozent) und Land Rover (+32,2 Prozent).
Die Ford-Aktie notiert derzeit an der NYSE mit einem Plus von 1,28 Prozent bei 7,91 Dollar. (04.09.2007/ac/n/a)
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Bayer AG-Kurs | 4,96 | 10,01 | 14,77 | |
| Fallender Bayer AG-Kurs | 4,97 | 9,98 | 14,64 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 29 | 3.812 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 03.03.26 11:06 | |
| 469 | 156.458 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 02.03.26 18:00 | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |