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Der USA Bären-Thread


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Kicky:

Banks make hay - everyone else must pay

5
14.11.09 19:42
www.telegraph.co.uk/finance/comment/...yone-else-must-pay.html

The jury is still out on the impact of quantitative easing on the economy, but one thing is certain: it has been a boon for the banking sector.

Whether they are acting as intermediaries between different arms of government or trading into anticipated government intervention, the banks are raking it in. They successfully positioned themselves for QE's impact on bonds and equities, and they will try to do the same – though this will be trickier – when QE stops and gilt prices fall. This is one of the main reasons that recent investment banking results have been so strong.

So far, it has been a piece of cake. The Government's purchases of gilts predictably caused yields to fall, so corporate bond yields moved lower in sympathy.

With minimal interest rates on offer, it became harder for investors to find decent returns, so they were encouraged to venture into riskier parts of the market, buying high-yield bonds and stocks (that rings a bell). Banks, of course, were able to position themselves ahead of these market movements.

Well, maybe that's all part of the plan. At least big, credit-worthy businesses have benefited from a dramatic reduction in their costs of borrowing and British companies have been able to raise more than £60 billion worth of bonds and equities since the start of the year, compared with an annual average of £40 billion in recent years. Of course, the banks have also pocketed handsome fees on all that financing.

The problem is that this is of dubious benefit to the British economy. Many of these companies would have been able to raise funds – admittedly less cheaply – without QE. But the small and medium-sized enterprises that employ the bulk of the working population are not able to access these public markets, and their borrowing costs have risen, as banks have tightened loan conditions.

Adam Posen, a newish member of the Bank's Monetary Policy Committee, said in a recent speech that he is "concerned that the financial system in the UK does not have a spare tyre for the provision of capital to non-financial businesses, when the financial system has popped a leak. QE puts this unfortunate fact into clear relief."

Defenders of QE will argue that the policy was intended to bolster banks weakened by the financial crisis, and this is true – but it was supposed to encourage them to lend more, not to boost the trading profits of the despised "casino" banking sector.
The QE experience is a timely reminder that banks are very skilled at gaming the system. By its nature, tackling a financial crisis requires rapid policy decisions, without full analysis of the potential repercussions. That phase is supposed to be over, yet reform proposals are still emerging in an apparent stream of consciousness. The latest example is Gordon Brown's brief espousal at the weekend of a "Tobin" tax on financial transactions, a measure that would be easy for banks to evade and unfair to investors.......
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Anti Lemming:

Stöffen - Dollar und Grüner

3
14.11.09 19:43
Grüner: "denn ein erstarkender Dollar lief hier auch mit dem Börsen-Anstieg bis zu dem Jahre 2000 parallel "

Heute fordert ein erschlaffender Dollar gehypte Zombie-Börsen zu einem Totentanz auf
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Anti Lemming:

Fonds-Industrie sucht Trendfolgedeppen

8
14.11.09 19:48
Die einschlägigen Gazetten liefern die Totschlag-Argumente:

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...ien/50037341.html

www.handelsblatt.com/finanzen/...hresendrally-in-sicht;2483814

www.boerse-online.de/perspektiven/piontke/...-oben/513825.html

www.boerse-online.de/fonds/aktuell/...e-Goldhausse/514124.html
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Kicky:

Bailout der Banken war nicht richtig

8
14.11.09 19:51
sagt Sheila Bair
www.reuters.com/article/businessNews/idUSTRE5AC56V20091113?
WASHINGTON (Reuters) - Leading U.S. bank regulator Sheila Bair said on Friday that the government's capital injections into the largest banks was "probably not a good thing."

Bair, the chairman of the Federal Deposit Insurance Corp, said the billions of dollars of capital infusions last year had a terrible impact on public perception of the financial industry and government regulators.

"I think at the time it sounded like the right thing to do and, again, it was part of an international effort, but I just see all the problems it's created," Bair said during an interview with PBS NewsHour. "I think we would have tried to dissuade Treasury from making these capital investments."....

und dies zu einer Zeit wo absehbar ist dass die PCBG (The Pension Benefit Guaranty Corporation)dringend Hilfe braucht bei einem Minus von 22 Milliarden dies Jahr
www.pbgc.gov/media/news-archive/news-releases/2009/pr10-05.html
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Stöffen:

zu # 52428, Looooooooong!

5
14.11.09 20:05
Bessere Argumente lassen sich ja derzeit für einen Einstieg wohl auch kaum finden ;-)))))

"November und Dezember sind historisch immer gute Handelsmonate" und "Die Märkte sind immer noch liquide, und irgendwo muss das ganze Geld ja hin."

Also, meine sinnierenden Betrachtungen erheben a) keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit und sie können b) durchaus unvollkommen bzw. unvollständig sein.
Nur Börsen-Päpste erheben den Anspruch auf Unfehlbarkeit. Ich bin kein Börsen-Papst und strebe diese Position auch nicht an ;-))))
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Malko07:

Bei langfristigen Betrachtungen

8
14.11.09 20:15
sollte man sehr vorsichtig bezüglich inzwischen erfolgten Änderungen sein.

- So haben sich z.B. im DAX die Regeln seit 2000 so stark geändert, dass nur noch der Name und die Anzahl der Teilnehmer stimmen. Nur weil man aus Marketinggründen den Namen nicht geändert hat, sollte einem schon klar sein, dass das heute ein anderer Index ist.

- Der US-$ ist seit einiger Zeit konkurrenzlos billig und damit die ideale Carry Trade Währung. Dabei hat er noch den Vorteil quasi unbegrenzt liquide und verfügbar zu sein. Dies war aber vor 2008 nie der Fall. Deshalb spielten beim CCT andere Währungen die größere Rolle. Was soll jetzt diesbezüglich ein langfristiger Chart? Man sollte sich seine Gehirnfunktionen nicht durch bunte Bildchen außer Kraft setzen lassen.
Antworten
Stöffen:

Das ist schon soweit ok, Malko

8
14.11.09 20:29
und bunte Bildchen dienen auch nun mal der Darstellungsform historischer Verläufe, ohne hier den Anpruch auf Kaffeesatzleserei zu erheben.
Was die Blasen-Junkies stets als Stoff benötigen, das ist billiges Geld, und es ist egal, woher es kommt oder stammt, Hauptsache, man kann es dann kräftig gehebelt einsetzen. Leverage ist nach wie vor das Zauberwort der Finanzbranche, ohne den richtig "gefetteten" Hebel bleiben die Boyz auf dem Niveau irgendwelcher Kreisparkassen-Fuzzis hängen. Wenn’s schief geht, nun, wir haben es ja alle mitbekommen, wer die entstehenden Lasten zu schultern hat :-((
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Stöffen:

Dark Pools

9
14.11.09 21:04
Dark Pools – Die dunklen Ecken der Wall Street

Hedge-Funds und institutionelle Anleger schätzen Dark Pools wegen ihrer Diskretion und Effizienz. Kritiker dieser alternativen Handelsplätze befürchten, dass sich in diesen dunklen Ecken der Wall Street Risiken verbergen könnten.

Die traditionellen Börsenplätze haben in den letzten Jahren unter anderem von sogenannten Dark Pools Konkurrenz bekommen. Diese alternativen Handelsplattformen werden mehrheitlich von institutionellen Anlegern wie Hedge-Funds benutzt, und zwar dann, wenn sie diskret grosse Aktienpakete handeln wollen. Im Dark Pool können sie ihre Order anonym placieren und warten dann, bis sich ein ebenfalls anonym bleibender Verkäufer/Käufer findet. Informationen über Preise und Handelsvolumen werden erst im Nachhinein und nur unter bestimmten Bedingungen veröffentlicht.

Preisrutsche verhindern

Mit dem Handel im Dark Pool versuchen institutionelle Investoren ihre Anlagestrategie geheim zu halten, und auch den im Börsenhandel möglichen Verlusten durch die sogenannte Slippage zu entgehen, also den Einbussen durch das Absinken oder Ansteigen des Aktienpreises infolge der Placierung einer Kaufs- oder Verkaufsorder. Um diese Kursbewegungen an der Börse zu verhindern, wären grosse Investoren gezwungen, den Auftrag in viele kleine Orderpakete zu unterteilen, den Kauf- oder Verkaufspreis über eine Spanne zu streuen und somit ihre Absicht zu verschleiern. Das kostet Zeit und Geld. Und der Erfolg ist nicht garantiert, da Computerhändler blitzartig die Orderbücher durchkämmen, im Bruchteil einer Sekunde eine Order geben und somit Kursreaktionen provozieren.

Die Dark Pools fungieren in diesem Umfeld wie eine Art gut abgeschirmte VIP-Lounge. Hier kaufen und verkaufen Hedge-Funds, die etwa einen gewonnenen Informationsvorsprung blitzschnell durch den Handel riesiger Aktienpakete umsetzen, ebenso wie der Aktivisten-Investor, der unerkannt Positionen in Akquisitionszielen aufbaut, oder auch grosse Stiftungen, die bei der Geldanlage vor allem auf Diskretion setzen. Bei einer genaueren Betrachtung also verlieren die Dark Pools ihre geheimnisvolle Aura, die sie wegen der Bezeichnung und ihrer Abgeschirmtheit umgibt, und sie präsentieren sich als alternative Handelsplätze und damit als Ergänzung etwa zu den Börsen.

Laut der Börsenaufsicht SEC hat sich die Anzahl der Dark Pools in den USA seit 2002 von 10 auf 29 erhöht; ihr Anteil am Volumen des Aktienhandels betrug im zweiten Quartal dieses Jahres 7,2%. Die Tapp Group schätzt, dass über die Dark Pools sogar 11,5% des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens in den USA abgewickelt werden. In Europa sind es laut der Tapp Group übrigens 4%; laut einer Studie von Thomson Reuters betrug das über Dark Pools gehandelte Aktienvolumen im Oktober 9,5 Mrd. € nach nur 2,2 Mrd. € im Januar. Die meisten Börsenbetreiber sind dem Bedürfnis der Grossinvestoren gefolgt und haben solche Spezial-Handelsplätze eingerichtet. Betrieben werden sie auch von Finanzunternehmen wie Goldman Sachs und von unabhängigen Anbietern.

Doch die Dark Pools geraten zunehmend ins Visier der Kritik. Es werden Befürchtungen gehegt, dass sie systemrelevante Risiken darstellen könnten. Bei diesen Befürchtungen schwingt das Trauma der Finanzkrise mit und auch die Skepsis gegenüber Akteuren wie Hedge-Funds. Noch ist die Frage der systemrelevanten Risiken aber offen. Es gibt allenfalls Indizien dafür, dass Dark Pools in krisenähnlichen Situationen die Volatilität stärken können; immerhin erleichtern sie den blitzschnellen Handel grosser Aktien-Mengen.

Und obwohl ein Dark-Pool-Deal nicht sofort bekannt gemacht wird, ist davon auszugehen, das er auf dem Parkett, also unter den Händlern, nicht sehr lange unbemerkt bleibt. An sehr bewegten Tagen kann das die Unsicherheit im Markt erhöhen. In Krisenzeiten etwa könnte diese zusätzliche Volatilität, so die Befürchtung, zu der Unfähigkeit des Marktes führen, einen Preis zu finden, und damit den Markt zeitweise lahmlegen. Passiert ist das bis jetzt nicht. Andere Kritikpunkte, wie etwa jene, dass Dark Pools nicht viel zur Liquidität oder zur für die Preisbildung am Markt essenziellen Transparenz beitragen, sind gerechtfertigt, aber in der Diskussion um Systemrisiken wenig relevant.

Im Visier der SEC

Die Börsenaufsicht SEC untersucht derzeit, ob die Dark Pools einer verstärkten Regulierung bedürfen. Die SEC-Vorsitzende Mary Shapiro erklärte vor kurzem, dass man sich als Regulator der technologischen Fortschritte und anderer Vorteile der Dark Pools bewusst sei. Man wisse aber auch um die Möglichkeiten, die die Investoren eher schädigen würden. Shapiro spielte mit ihrer Bemerkung auf eine mögliche Benachteiligung der Retail-Investoren und -Händler an, die weder Zugang zu den Dark Pools noch zu dort generierten Informationen haben. Das führe zu einer Zweiklassengesellschaft in der Investorenschaft. Auch befürchtet die SEC, dass Dark Pools einigen Investoren Informationen über bevorstehende Orders gezielt zukommen lassen könnten.

www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/...et_1.4004143.html
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

EUR/USD, Leitzinsen und Börsen langfristig

9
14.11.09 22:11

Unten ein Chart, in dem ich meine Erwartungen zu den Börsen und zu EUR/USD illustriere. Es ist (welch Wunder) die Bären-Sicht ;-)  


 

Historische Entwicklung seit 2000

 

Von 2002 bis Mitte 2004 - also rund 2 Jahre lang - waren die Dollar-Leitzinsen sehr tief (bei 1 % oder knapp darüber). Mit diesen Tiefzinsen schob Greenspan die Housing- und allg. Asset-Blase 2.0 an. Sie diente zum Kurieren der (Rezessions-)Folgen der geplatzten Blase 1.0 (Tech/Dot.com-Bubble). Zur Vermeidung von Blase 2.0 hätte Greenspan die Zinsen bereits viel früher und stärker erhöhen müssen.

Dasselbe gilt zurzeit für Bernanke bzgl. der aktuellen Blase 3.0 (die gleichzeitig Blase 1.0 und 2.0 "heilen" soll).   Ich glaube, dass sowohl Blase 2.0 unter Greenspan als auch die jetzige Blase 3.0 unter Bernanke gewollt waren bzw. sind.

Auch Greenspan hatte 2002 vor Deflation gewarnt, was im gemeinen Verständnis wohl mit sinkenden Aktienkursen gleichzusetzen ist.  

Ab Mitte 2004 hat Greenspan die Leitzinsen auf den Dollar dann sukzessive bis 5,25 erhöht, weil sich die US-Wirtschaft nach den jahrelangen Tiefzinsen kräftig erholte. Ich hatte Ende 2004 einen Dollar-bullischen Thread aufgemacht, dessen Erwartung sich zunächst erfüllte: Getrieben durch höhere Zinsen, die nun höher waren als die auf den Euroo (lila Kasten), fiel EUR/USD bis ca. 1,18.

Die Blüte der US-Wirtschaft war jedoch zu großen Teilen eine Scheinblüte, da sie auf zusätzlicher Verschuldung basierte und kaum auf organischem Wachstum. Im Wesentlichen wuchs die US-Finanz- und Schulden-"Industrie". Die von dieser ersonnenen Subprime-Kredite schoben eine Überschuldungs-Sause an, insbesondere im Housing-Sektor, der 2005 (preislich) austoppte.

2006 begann der Haus-Markt bereits wieder zu schwächeln, und mit ihm der Dollar. Die US-Börsen haben die Probleme lange ignoriert. Als sich sich 2007 zuspitzten, wurde die Ignoranz geradezu aggressiv, obwohl sich die Krisensignale in Form von steigenden Zwangsversteigerungen häuften. Eine erste größere Börsenkorrektur gab es Anfang 2007, zwei Wochen, nachdem dieser Thread eröffnet wurde.

Um bei den Housing-Exzessen gegenzusteuern, hatte Greenspan die Leitzinsen bei den relativ hohen 5,25 % belassen. Auch sein Nachfolger Bernanke tat zunächst nichts. Die US-Zinsen blieben bis Ende 2007 bei 5,25 %. Der Dollar begann nun aber bereits zu fallen (blaugrüner Kasten), weil die Devisen- und Bond-Trader - anders als die Börsen-Fuzzis - zunehmend damit rechneten, dass sich sich nicht auf dem hohen Niveau von 5,25 % würden halten können.

Als die Finanzkrise 2008 mit der Bear-Stearns-Pleite (März 2008) ernst wurde, stürzte der Dollar in wenigen Wochen von EUR/USD 1,45 auf ein Allzeittief von knapp 1,60 ab. Der Absturz ging mit drastischen Zinssenkungen der Fed einher. Die Leitzinsen fielen von 5,25 % Ende 2007 auf Null Ende 2008. Die Börsen fielen mit.

Doch als die Verstrickung der EU-Banken (Landesbanken, IKB usw.) offenbar wurde, gab es im Dollar-Trade einen "Change of character". Er wird seitdem STÄRKER; wenn sich die Probleme häuften. Das lag u. a. daran, dass die CDO/Subprime-Schulden der Europäer in Dollar angefallen waren und daher in Dollar zurückgezahlt  bzw. abgeschrieben) werden mussten.

Die reihenweise Banken-Crashs Ende 2008 (Lehman, Washington Mutual usw.) führten zudem zu einer Flucht in US-Staatsanleihen. Auch dies brachte massige Dollar-Nachfrage. So kam es im heißen Teil der Bankenkrise zu einem starken Anstieg des Dollars infolge von Risikoaversion (während Trader bei der Bear-Stearns-Pleite noch umgekehrt auf "das Ende Amerikas" spekulierten und den Dollar in den Abgrund schickten).

 


 

Aktuelle Lage und zukünftige Entwicklung

 

Da sich die Finanzmärkte seit März wieder beruhigt haben und augenscheinlich (???) keine großen US-Bankpleiten mehr drohen, wurde der Dollar seitdem als Carrytrade-Währung eingesetzt, mit dem Assets aller Art hochgekauft wurden. So kommt es, dass Börsenanstieg und Dollarverfall seit März Hand in Hand gehen und sich sogar wechselseitig verstärken. All dies geht mit drastisch steigender Risikofreudigkeit einher, die jetzt schon wieder Züge des Dot.com-Wahns von 1999/2000 trägt (Rue21-IPO).

Wir wissen jedoch, dass die Realität in Main Street völlig anders aussieht als die Blasomania in Wall Street. Die Börsen-, Bonds- und Asset-Anstiege erfolgten rein technisch und wurden fast ausschließlich durch Nullzinsen auf den Dollar getrieben.

Ich rechne damit, sich diese extreme Risikofreudigkeit demnächst wieder legen wird - wenn sich herausstellt, dass das aktuelle schuldenbasierte BIP-Wachstum nicht nachhaltig ist, da es kein organisches Wachstum nach sich zieht. 2010 laufen zudem  zurzeit noch positive Basiseffekte aus. Weiterhin belasten die durch den $-CT hochgepushten Öl- und Rohstoffpreise die US-Wirtschaft.

Die Börsen düften daher eneut nachgeben  - nach meiner Erwartung um mindestens 20 % (vorläufiges Kursziel 900 im SPX, mit dem auch David Rosenberg rechnet). Mit fallenden Börsen wird zugleich die Risikoaversion wieder zunehmen. Dabei wird der Dollar-CT rückabgewickelt, so dass alle hochgekauften Assets von Aktien über Rohstoffe bis Öl/Gold deutlich nachgeben (ebenfalls 20 %+ Korrektur).

Der Dollar hingegen könnte, wie Ende 2008, eine kräftige Korrektur nach unten hinlegen. Der Druck auf die Dollar-Carrytrader ist hoch, da darunter viele mit Futures arbeitende Hedgefonds sind, die nichts aussitzen können. Wenn es fällt, müssen sie gnadenlos raus - oder sie werden selber an die Wand gedrückt. Diese Bewegung erfolgt dynamisch und hat mit Zinserwartungen und Zinsen überhaupt wenig zu tun. Ich rechne mit einer Korrrektur von EUR/USD bis ca. 1,30 (siehe Chart).

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Der USA Bären-Thread 275262
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Stöffen:

Ja, schon interessant, AL

7
14.11.09 22:27
allenthalben lese ich, dass der US-Dollar nun "Scroomed & Doomed" sei. Das mag ja alles sein, nur sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass a) es bei eintretenden Krisen-Szenarien stets einen raschen "Flight to safety", sprich auch in den US-Dollar gibt und b) jede Menge anderer entwickelter Staaten mit den großen "Drei Üs" zu kämpfen haben, als da sind: Überalterung, Übersättigung und Überschuldung.
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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pfeifenlümmel:

zu Anti´s Weitsicht:

6
14.11.09 22:29
"Wir wissen jedoch, dass die Realität in Main Street völlig anders aussieht als die Blasomania in Wall Street. Die Börsen-, Bonds- und Asset-Anstiege erfolgten rein technisch und wurden fast ausschließlich durch Nullzinsen auf den Dollar getrieben."


Einverstanden, hab ich auch schon gepostet, dass Absicherungsgeschäfte gegen drohenden Dollaranstieg (Absicherung bei  Carry-trades gegen erstarkenden Dollar)  und  neben der reinen Spekulation ( als Folge des  billigen Zinses ) die Aktien und Rohstoffe hochtreiben. Die entscheidende  Frage ist, wie lange die Nullszinsenpolitik der Fed noch weiter geführt wird.
Um mal etws zu Deinem mathematischen Ausführungen bezüglich des Iq´s  und den Quotienten beizutragen: Eine gegen 0 konvergierende Folge ( Zinsen) kann  als Reihe ( Schuldenentwicklung ) durchaus divergieren.
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pfeifenlümmel:

Die Minorante

3
14.11.09 22:41
ist die Harmonie, Anti wird´s verstehen. Eine schwierige Entscheidung des heutigen Abends ist gefällt: Ein Alt statt Rotwein. Und nun Schluss.
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wawidu:

Drei Argumente (1)

11
14.11.09 23:48
Ja, wofür wohl? Dass es langsam Zeit wird, dass ich eine Hab-Acht-Stellung für Shortposis einnehme.

Ihr kennt alle die Zickzack-Entwicklungen der Leitindizes in den letzten drei Monaten: Upmoves, die nach Downmoves jeweils nur unwesentlich höher über die vorherigen Hochs liefen. Der Hintergrund dieser Entwicklungen wird durch die dMA20-Charts von $NYAD (NYSE Advance minus Decline Issues < = Werte >) und $NYUD (NYSE Advance minus Decline Volume) erhellt. Beide Charts lassen Folgendes erkennen: Bereits seit August/September läuft das Spiel nicht mehr im breiten Markt, sondern über immer weniger (Push-)Werte. Aus meiner Sicht haben die Big Players bereits seit September peu à peu auf verdeckte Distribution umgeschaltet. Sehr interessant finde ich auch die Zeitpunkte der Spitzen bei dMA 200.
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Der USA Bären-Thread 275285
Antworten
wawidu:

Drei Argumente (2)

3
14.11.09 23:50
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Der USA Bären-Thread 275286
Antworten
wawidu:

Drei Argumente (3)

2
14.11.09 23:59
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Der USA Bären-Thread 275287
Antworten
TGTGT:

Wenn man sich die Kursverläufe der

11
15.11.09 00:21
Dax/Dowwerte ansieht und diese widerum mit Kennzahlen wie dem KGV/CRV (etc.) vergleicht, so kommt man in den letzten Monaten ja zu erschreckenden Ergebnissen - die höchsten Stände in diesen Bereichen seit der "Öl-Krise" in den 70er Jahren.
Vergleicht man hingegen die Charts mit den Zyklen aus der Vergangenheit, so stellt man immer wieder Parallelen fest (Krisen die nach der selben bzw. ähnlicher Thematik und nicht stark voneinander abweicheden Faktoren verlaufen). Im Grunde zwei Gegensätze an der Börse - die dahinter stehende Realität der Wirklichkeit und das optische, individuelle in der Vorstellungskraft des Betrachters, sprich der Investoren - das bewerten von "Chancen" und "Risiken" für die Zukunft - all das soll sich in Kursen widerspiegeln, so zumindest die Theorie.
Praktisch jedoch machen Liquiditätsschwemmen diese Tendenzen zu nichte - sorgen für das unbegreiflche an der Börse über lange Zeiträume und es entstehen Blasen - Liquiditätsblasen.
Wann diese widerum platzen - das ist die Frage in jeder Marktphase die durch Übertreibungen jeglicher Art (Überbewertungen) zu stande kommt.
Das Szenarien sich über die Jahrzehnte widerholen ist wohl normal, ebenso das die menschliche Psyche immer nur die bisher erlebten Szenarien der letzten Jahre heranzieht um die jetzigen Kursverläufe einzustufen - sprich die Erfahrungswerte spielen dort eine große Rolle, zumindest bei denen welche n diesen Hinsichten bestückt sind.

So besteht unsere Wirtschaft im Kontext mit Börse/dem Finanzmarkt im Grunde nur aus Widersprüchen - Finanzmärkte "koppeln sich ab" vom Treiben in der Industrie und scheinen euphorische Ziele in Erwägung zu ziehen die selbst die größten Optimisten noch nicht über die nächsten Monate als real sehen - die Wirtschaft läuft der Börse hinterher nur was wenn die Börse zu weit vorläuft - wie ein Hund ohne Leine, angeführt von Liquidität - dem Unwort des Jahres - und sinnlos scheinenden Spekulationen aus dem Finanzsektor?
Dann entstehen wie so oft Überbewertungen - jeoch ist es nicht entscheident festzustellen OB es überbewertet ist, sondern es zählt viel mehr zu erkennen unter welchen Faktoren diese Überbewertung zurück gefahren wird!
Der Fehler vieler besteht darin nicht zu erkennen, dass Börse nie fundamental sondern im besten Fall noch emotional "regiert" wird - im jetzigen jedoch nicht mehr von Gefühlen sondern dahinter steckenden Systemen.
Ein Kurs fällt nicht ohne Verkäufer - auch wenn die Welt um diesen herum zusammenstürtzt und steigt nicht ohne Käufer - klingt sehr simpel aber ist in der Analyse ein Faktor der mittelfr. noch weit über der Nachrichtenlage steht - die Rede ist vom Marktsentiment - der Bereitschaft von Käufern/Verkäufern, SL-haaltige Marken und Ziele der "Großen", auch wenn dieses Wort immer soviele Möglichkeiten und Faktoren offen lässt, da man die Akteuere eben nicht auf konkrete Personen bezifern kann (außer den üblichen Familien im Hintergrund).
Und so bleibt wieder einmal das Szemario offen ob und vor allem welcher Zyklus denn nun zum jetzigen aus der Historie passt - gibt es überhaupt einen oder macht es die Kobination?
Und was zählt am meisten- Daten - "Market-Maker" (nicht in Bezug auf Makler!) - oder doch der Menschenverstand und logisches Denken - das Kombinieren aller Faktoren?
Zumindest wurden bereits einige Thesen widerlegt und müssen sich immer weiter dem aktuellen Verlauf anpassen - so auch die im Anhang dargestellte - auch wenn sie ausschließlich aus "zufälligen" Übereinstimmungen besteht - der Hintergedanke ist weitaus mehr als das und trägt den Namen: Wirtschaft
Gute Nacht allen.
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Der USA Bären-Thread 275290
Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.
Warren Buffet
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wawidu:

Argument Nr. 4

7
15.11.09 00:24
Dieses Argument erscheint mir fast als das stärkste von allen. Der Bankensektor hat zwischen März und Mai eine tolle Erholung hingelegt, doch was danach kam, war ausgesprochen schwach. In Relation zum Goldpreis bzw. zum ETF auf diesen (GLD) hat er mE keine Chance mehr. Sollte hier MA 200 wieder signifikant nach unten gebrochen werden, sehen wir wohl in Abgründe.
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Der USA Bären-Thread 275291
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Anti Lemming:

Pfeifenlümmel - das Ende von "Hyperliquidität 2.0"

15
15.11.09 10:26
Du hast Recht, dass die extrem große Liquidität seit QE-Beginn im Frühjahr die Kurse in allen Assets hochgetrieben hat. Es ist jedoch verkürzt, dies allein mit Dollar-Nullzinsen und dem Dollar-Carrytrade zu begründen.

Werfen wir einen Blick zurück auf 2007. Da gab es in der ersten Jahreshälfte - die Dollar-Zinsen verharrten noch standhaft bei nicht gerade niedrigen 5,25 % - die damals ständig beschworene "globale Hyperliquidität", mit der (wie heute) Anstiege in Assets aller Art gerechtfertigt wurden. Die damalige "Hyperliquiditäts-Blase 1.0" verdankte sich nicht niedrigen Leitzinsen, sondern extremer Risikobereitschaft: Alle Welt glaubte, das Netz wechselseitiger Absicherungen aus Derivaten würde erlauben, die Risiken in zuvor ungekannter Weise in die Höhe zu schrauben. Diesmal sei alles anders, dachte man.

In dieser Zeit entschied sich der US-Versicherer AIG sogar leichtfertig, riesige Menge CDS-"Versicherungen" gegen den Ausfall von Subprime-CDOs zu verkaufen (bzw. als Stillhalter zu "schreiben") - was dem Riesen 2008, als Großbanken von GS bis DB reihenweise die enormen Ausfälle geltend machten, in den Abgrund stürzte. Die US-Regierung musste allein für den Bailout von AIG 200 Milliarden Dollar an Steuergeldern aufwenden.

2007 war die Risikobereitschaft derart groß, dass Subprime-Bonds den sicheren US-Staatsanleihen vorgezogen wurden, nur weil sie 0,5 % mehr Zinsrendite brachten. Anleger waren leichtsinnig bis zum Abwinken.

Genau dasselbe sehen wir heute - zu Zeiten von "Hyperliquidität 2.0". Börsen-Erstlinge wie Rue21 (Teenager-Klamottenladen) schießen am ersten Tag in Dot.com-Manier um 30 % in die Höhe (kannte man in letzter Zeit sonst nur aus China). Die Spreads zwischen Junk-Bonds (Müllanleihen mit sehr niedriger Bonitat unter Investmentgrad) und hochwertigen Staatsanleihen sind schon fast wieder so niedrig wie 2007 (unten ein Chart des Junkbond-ETF HYG). Risiken werden erneut in geradezu fahrlässiger Weise ignoriert. Das liegt auch daran, dass das "staatliche Rückversicherungssystem" des Too-Big-To-Fail nach wie vor greift, wodurch GS und JPM im Ernstfall nichts zu befürchten haben.

Ich halte es daher für verkürzt, die Rallye seit März allein an den Dollar-Nullzinsen festzumachen. Um eine größere Korrektur einzuleiten, reicht es, wenn aus irgendeinem Grund die aktuelle "Hyperliquidität 2.0" versiegt. Das KANN durch Zinserhöhungen geschehen, aber auch durch viele andere Faktoren.

"Aussichtsreichster Kandidat" für neu aufkommende Risikoscheu ist für mich ein Platzen der Bonds-Blase, die insbesondere in Japan droht. ´Sie würden einhergehen mit der Wahrnehmung, das die bislang als sicher geltenden Staatsanleihen der G8-Staaten "ein Hauch von Argentinien" umweht.

Je länger die führenden Industriestaaten das ausbleibende organische Wachstum durch Defizitit-Spending (staatliche Neuverschuldung durch Staatsanleihen-Emissionen, aus deren Erlös Stimulationspakete finanziert werden) ersetzen müssen, desto stärker wird die Kreditwürdigkeit dieser Staaten "angefressen". AAA-Downgrades drohen inzwischen nicht nur England und m. E. USA, sondern insbesondere Japan. In Irland, Spanien, Portugal und in anderen" Wackelstaaten" sind sie bereits (teils mehrmals) erfolgt. Auch viele US-Bundesstaaten sind von Downgrades bedroht - am stärksten das fast bankrotte Kalifornien.

Ein japanischer Downgrade wäre besonders fatal, weil Japan zurzeit die Wirtschaftsmacht Nr. 2 auf der Welt ist. Er würde erfolgen, wenn die jap. Regierung bei den Neuverschuldung die relativ engen von Moody's vorgegeben Grenzen überschreitet - und dies gilt inzwischen als fast unvermeidbar (trotz emsiger Einsparungsbestrebungen). Dies würde nicht nur an der Illusion "Staatsanleihen sind sicher" nagen, sondern auch einen Bonds-Ausverkauf auslösen, der implizit inflationär wirkt. Denn er erhöht die Zinsen am langen Ende, was Hypotheken und Firmenkredite verteuert.

Außerdem wird weiteres Defizit-Spending dann deutlich teurer. Bereits heute sind die Effekte beschämend. Obama muss 5 Dollar Schulden aufwenden, um für 1 Dollar Wachstum zu generieren. Die Effizienz der Progamme liegt bei nur 20 %. Steigen jetzt auch noch die Zinsbelastungen für den Staat, so wird die Effizienz noch kleiner.

Wir nähern uns daher "asymptotisch" dem Punkt, wo weitere Staatsverschuldung mangels Effizienz immer schwieriger wird. Hinzu kommt der wachsende Unwillen der Gläubiger bzw. Bonds-Käufer, sich angesichts ausufernder Staatsdefizite mit mittels QE künstlich nach unten gedrückten Micker-Zinsen zu begnügen  - die das wachsende (Ausfall-)Risiko völlig unzureichend widerspiegeln. Last not least gibt es zunehmenden politischen Gegenwind gegen Neuverschuldung - etwa von seiten der Reps in USA. All dies unterstreicht die Tatsache, dass QE und Stimulationspakete nicht ewig weiterlaufen können.

Selbst wenn die zig "Maßnahmen" der US-Buchstabensuppe noch ein Weilchen weiterlaufen, wird "der Markt" - und insbesondere der Bonds-Markt - deren absehbares Ende demnächst einzupreisen beginnen. Wächst die Risiko-Aversion, nähern wir uns schrittweise dem kritischen Punkt, an dem Notenbanken mit QE die Longsbonds-Zinsen nicht mehr tief halten können, weil der Abverkaufsdruck zu groß wird.

Die Mittel der Fed z. B. sind relativ klein, gemessen an der Flut der im Markt ausstehenden US-Anleihen. Genausowenig wie die Fed mit Devisenmarkt-Interventionen einen Dollarverfall aufhalten kann, kann sie mangels Masse einen Abverkauf am Bondsmarkt nicht ernsthaft eindämmen.

Wir bekämen somit eine Ende von Hyperliquidität 2.0 nicht dadurch, dass die US-Leitzinsen steigen, sondern dadurch, dass die Zinsen am langen Ende infolge wachsender Risikoscheu des Bondsmarkt steigen. Der Bondmarkt trägt dabei zunehmend dem Fakt Rechnung, dass die Zentralbanken - inbesondere in Japan - den Bogen bereits bis zum Anschlag überspannt haben.



Chart des US-Junkbonds-ETF "HYG". Die Risikofreude ist schon wieder fast genau so hoch wie 2007 - in Zeiten von Hyperliquiditäts-Blase 1.0
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 275304
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sparki:

China´s Geisterstädte.....

13
15.11.09 10:36
Moin,

sieht so aus als wenn zumindest ein nicht unwesentlicher Teil der 8% GDP Planerfüllung miz "unschönen" Nebenefekten einhergeht..... Leicht auszumalen was im Rahmen der diesjährigen Kreditorgie als zukünftige "non performing loans" in den Büchern stehen wird.....

Viel Spaß!

Der USA Bären-Thread 275308
Scarcity. That Is The Answer To The Question “Why Gold?” End Of Story !
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Stöffen:

Mr. Tsang

7
15.11.09 11:25
Da regt sich doch tatsächlich jemand auf, dass der Dollar-Carry Trade spekulative Asset-Blasen im asiatischen Raum erzeugt, welche mit den ökonomischen Fundamentals unvereinbar seien, tztztz…..

Empfehle Mr. Tsang den Song "Summertime"

Summertime, and a carry trades are easy
Cheap Money is jumpin' and the rates not to high
Wall Street’s so rich
And the Fed's good lookin'
So-o-o hush little baby
Don't you ever let me see you cry again

Fed May Cause Next Crisis, Hong Kong’s Tsang Suggests

The Federal Reserve’s policy of keeping interest rates near zero is fueling a wave of speculative capital that may cause the next global crisis, Hong Kong’s leader said.

“I’m scared and leaders should look out,” said Donald Tsang, chief executive of the city, said in Singapore today. “America is doing exactly what Japan did last time,” he said, adding that Japan’s zero interest rate policy contributed to the 1997 Asian financial crisis and U.S. mortgage meltdown.

Fed Chairman Ben S. Bernanke, a scholar of the Great Depression, has overseen a record injection of liquidity into the world’s largest economy, pledging not to make the mistake of the 1930s, when officials tightened policy. Tsang’s warning contrasts with pledges by the Group of 20 nations that represent the world’s biggest economies to keep stimulus measures in place.

“We have a U.S. dollar carry trade at the moment,” Tsang, 65, said in a speech where leaders of the Asia Pacific Economic Cooperation forum are gathering for a weekend summit. The carry trade is where investors borrow cheaply in one currency and use the funds to invest in other currencies.

“Where is the money going -- it’s where the problem’s going to be: Asia,” Tsang said. “You can see asset prices going up, not only in Korea, in Taiwan, in Singapore and in Hong Kong, going up to levels that are incompatible or inconsistent with the economic fundamentals.”
[…]
Hong Kong’s interest rates track those of the U.S. because of the currency’s peg to the dollar, which means that foreign capital flows into stocks and property. Real estate prices in the city have risen more than 25 percent this year, prompting the International Monetary Fund to warn this month of a possible bubble. Hong Kong Financial Secretary John Tsang said Nov. 4 the government was “very concerned” about the rise.

Some academics and economists say Asian policy makers should do more to stave off asset bubbles.

‘Serious Risk’

“Asia’s bubbles now pose a serious risk to financial stability,” said Barry Eichengreen, professor of economics at the University of California, Berkeley in an article published today on Eurointelligence.com. This is “a task for emerging market central banks, not for the Fed or the European Central Bank.”

Tsang’s warning may nevertheless strike a chord elsewhere in Asia, where inflows of capital threaten to create bubbles.

World Bank President Robert Zoellick, also in Singapore for APEC, said that while Asian countries do face some risk of asset prices climbing, it’s up to the region’s officials to act.

“Given liquidity in the international marketplace and given the pace of recovery in East Asia, you could start to see some asset bubbles,” Zoellick said in a Bloomberg Television interview yesterday. “There will be a need here, unlike you might have in Europe and North America” to look at actions such as Australia’s rate boost this month, he said…..

www.bloomberg.com/apps/...pid=newsarchive&sid=aU3AiTc_Q_vk
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
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Anti Lemming:

Weitere 3 US-Bankpleiten - Gesamtzahl 123 in 2009

6
15.11.09 11:34

Die drei Pleiten an diesem WE kosten die FDIC über 1 Milliarde Dollar, so dass der US-Einlagensicherungschutz nun "mittellos" dasteht. Allerdings will die FDIC durch im Voraus von den Mitgliedsbanken geforderte Gebühren für die nächsten 3 Jahre weitere 45 Mrd. an frischem Geld reinholen.

 


Nov. 13, 2009, 10:32 p.m. EST · Recommend (3) · Post:
Orion Bank closed as insurance fund takes $1 billion hit

By John Letzing, MarketWatch

SAN FRANCISCO (MarketWatch) -- Naples, Fla.-based Orion Bank, which had $2.7 billion in assets as of last month, was closed by regulators Friday -- one of a trio of failures that will cost the federal deposit insurance fund just over $1 billion.

Orion Bank had $2.1 billion in deposits as of Oct. 31, the Federal Deposit Insurance Corp. said. Lafayette, La.-based IberiaBank  (IBKC) has agreed to assume the failed bank's deposits.

Orion Bank's 23 branches will reopen as branches of IberiaBank on Saturday, the FDIC said.

The failure of Orion Bank will cost the federal deposit-insurance fund roughly $615 million.

IberiaBank also agreed to assume the deposits of Sarasota, Fla.-based Century Bank, which was closed by regulators. Century Bank had $631 million in deposits as of Oct. 31.

Century Bank's failure is estimated to cost the deposit insurance fund $344 million.

San Clemente, Calif.-based Pacific Coast National Bank was also closed by regulators Friday. Pacific Coast National Bank had $130.9 million in deposits as of Aug. 31, the FDIC said. Its failure will cost the deposit insurance fund $27.4 million.


www.marketwatch.com/story/...ance-fund-takes-1b-hit-2009-11-13

(Verkleinert auf 74%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 275309
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pfeifenlümmel:

Analysten

3
15.11.09 12:04
Die LBB-Analysten gehen deshalb davon aus, dass ein größerer Rückschlag noch aussteht. "Die hohe Bewertung, die Unsicherheit über die Nachhaltigkeit der laufenden konjunkturellen Erholung sowie der zeitweise über 1,50 Dollar gestiegene Euro dürften für Skepsis sorgen", schrieben die Experten der Bank.

Als Bulle ( wenn ich es wäre ) würde ich mir mehr Sorgen machen, wenn der Euro nun stärker unter 1,50 US-Dollar sinken würde.

Um nochmal auf den Quotienten zu kommen: Beim SP500 ligt das Hoch unter dem letzten Top, während der DOW schon wieder über seinem letzten Top  liegt, ein Zeichen, dass der breiter Markt (SP500 ) bereits schwächelt und der DOW als Absicherungsmarkt nochmals gepuscht wird.
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pfeifenlümmel:

Nur für Jungs

6
15.11.09 12:24
Anti weist auf einen Spieltrieb hin. Da hat er Recht.
Der USA Bären-Thread 275311
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thai09:

He Jungs,

2
15.11.09 13:27
yesderday i was describing in the Bluna-býe-bye Thread (talk)
The Baer- People as the positivest
User of arriva , I seen.
The good example about respekting, not provokating and tolerance.
Heeee,
Al and Co...das war ein Lob....Gruss thai.
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Anti Lemming:

# 52448 hier noch mal in besserer Auflösung

3
15.11.09 14:10


Moderation
Zeitpunkt: 08.06.12 13:07
Aktion: Löschung des Anhangs
Kommentar: Erotischer Inhalt

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